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Pape-Elf mit unglücklicher Niederlage gegen den
Tabellendritten
Salzlandliga | 24.Spieltag:
SG Gnadau – SV Wolmirsleben 1:2 (0:0)
Nach sechs Siegen in Folge, davon das
3:0-Sportsgerichturteil gegen den Schönebecker SC II mitinbegriffen, hat
die SG Gnadau trotz einer starken Leistung mit 1:2 gegen den
Aufstiegsaspiranten Wolmirsleben verloren. Nach einer verdienten
1:0-Führung (50.) durch Thomas Frauendorf zerstörte Andy Frehde kurz vor
Spielschluss (85.) Gnadaus Punkte-Traum gegen eine eher zurückhaltende
Kauws-Elf.
Gnadau drückt der ersten Halbzeit den Stempel auf
Das Fliederparkteam begann mit einer guten Staffelung
munter und ohne großen Respekt vor dem Favoriten. Wolmirsleben zeigte
indes ohne großen Aufwand eine kontrollierte Vorstellung, hatte aber im
Vorwärtsgang oftmals nur lange Bälle im Angebot. Die SG versuchte indes
mit kurzen Pässen und gut getimtem Pressing. So wurde nach Ballgewinnen
schnell und direkt über die Flügel der Weg nach vorne gesucht. Obgleich
Gnadau durch Danny Wenzel (7.) und Markus Rasche (25. Außenpfosten, 30.
Latte) gleich mehrere Hochkaräter zu verzeichnen hatte, präsentierte
sich die Gästeabwehr Alles in Allem hellwach und ließ nur wenig
anbrennen. Auf der Gegenseite scheiterte Ronny Stock am gut aufgelegten
SG-Keeper Ronny Merker, der aus der Nahdistanz stark parierte (36.).
Fragwürdige Entscheidung entscheidet Spiel
Auch nach dem Kabinengang entwickelte sich ein
ausgeglichenes und temporeiches Duell. Nachdem Danny Wenzel gleich von
zwei SVW-Akteuren im Strafraum arg in die Mangel genommen wurde,
entschied Referee Schulz sofort auf Elfmeter. Thomas Frauendorf
versenkte zur verdienten 1:0-Führung. In der Folge ergriffen die Gäste
zusehends die Initiative und erspielten sich leichte Feldvorteile.
Während Gnadaus Christian Kade das 2:0 auf dem Fuß hatte (56.) fehlte
dem SV die zündende Idee, sodass Gefahr weiterhin ausschließlich nach
Standards resultierte. Kurz darauf klappte es dann doch. Nach einer
fragwürdigen Freistoßentscheidung, Oppelt berührte mit angelegtem Arm
den Ball, schlug die Stunde von Stock, der bis dahin gedoppelt blass
wirkte. Nachdem drei Gnadauer Abwehrspieler das Spielgerät nicht klären
konnten, stand Stock goldrichtig und schob zum Ausgleich ein (66.).
Gnadau zählte durch Wenzel und Frauendorf noch gute Gelegenheiten. Auf
der Gegenseite hielt Merker einen Kneisel-Schuss bärenstark (80.). Fünf
Minuten vor dem Ende traf Andy Frehde aus stark abseitsverdächtiger
Position zum etwas glücklichen Auswärtssieg der Gäste, die damit weiter
im Aufstiegsrennen bleiben. SG-Trainer Sebastian Pape brachte es nach
dem Spiel auf dem Punkt: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit
gespielt mit vielen guten Tormöglichkeiten und einer spielerisch und
läuferisch überlegenen Leistung. Insgesamt wäre ein Unentschieden der
gerechte Spielausgang gewesen! Dennoch Glückwunsch an die Gäste, die
trotz Rückstand nicht unruhig geworden sind und weiter auf sich vertraut
haben.“ Trotz dieser Niederlage stimmt es aber innerhalb des Teams, so
Co-Trainer Mirko Kaube: „Wir wollten heute punkten, wir wollten nicht
auf Halten spielen. Das zeigt den Charakter und die Moral der
Mannschaft. Die Niederlage wirft uns nicht um.“ Jetzt hat das
Trainergespann zwei Wochen Zeit um die Mannschaft auf das Saisonfinale
einzustellen, schließlich ist ein fünfter Tabellenplatz noch
realisitisch.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau
(N):
Ronny Merker - Christian Kade, Florian Feickert, Michael
Heinrich - Andreas Böhme (65. Remo Heider), Danny Wenzel - Thomas
Frauendorf - Nico Steigleder, Steven Hoffmann - Philipp Oppelt, Markus
Rasche (65. Robert Paasch); Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Johannes Bolm
SV
Wolmirsleben:
Mirko
Schramm, Björn Niehoff (56. Markus Bähsler), Florian Sauer, Robin Müller
(72. Florian Nitsche), Tobias Maier, Marko Krause, Sebastian Salzmann,
Andy Frehde, Andy Zeidler (10. Marcus Beck), Thomas Kneisel, Ronny
Stock; Trainer: Jürgen Kauws
Tore:
1:0 Thomas Frauendorf (Foulelfmeter, 50.); 1:1 Ronny Stock (66.); 1:2
Andy Frehde (85.)
Schiedsrichter:
Sebastian
Schulz (BSC Biendorf) - Assistenten: Frank Hoffmann (VfB 21
Neugattersleben), Reinhard Schmiedel (SV Wacker Felgeleben)
Zuschauer:
53
Gnadauer finden zurück in die Erfolgsspur
Salzlandliga | 23.Spieltag:
SG Gnadau – SV Jahn Gerbitz 5:1 (0:1)
Nach dem verlorenen Spiel bei dem Schönebecker SC waren
die Fliederparkkicker auf Wiedergutmachung aus. Mit dem Tabellenletzten
aus Gerbitz schien ein Aufbaugegner gefunden zu sein, aber die Gäste
präsentierten sich, speziell in der 1. Halbzeit, keineswegs als
Absteiger und verlangten den Gnadauern alles ab.
Die Anfangsphase gehörte allerdings dem Fliederparkteam,
aber beste Chancen durch Frauendorf, Steigleder, Oppelt, Rasche oder
Wenzel fanden nicht den Weg in das Ziel. Die Gerbitzer versuchten es
immer wieder mit langen Bällen auf den kopfballstarken Focke, der die
Gnadauer Fans immer wieder die Luft anhalten ließ. In der 35.
Spielminute gingen die Gäste einmal mehr, Gerbitz führte in der Saison
fast in jedem 2. Spiel, durch Tobias Hilpricht in Führung.
2. Halbzeit bringt den Wendepunkt
In der Halbzeitpause wurden die Fehler der 1. Halbzeit
klar angesprochen und mit neuem Elan ging es in die 2. und die SG schien
wie ausgewechselt. Der Ausgleichstreffer (50.) fiel durch einen schnell
ausgeführten Freistoss durch Ch. Kade, einer gut getimten Flanke von
Steigleder und einem platzierten Kopfball von Rasche. In der 64.
Spielminute setzte sich Rasche links außen durch, spielte von der
Grundlinie aus flach in den Rückraum, wo Kade überlegt zum 2:1 für die
SG einschob. Das 3:1 war ein typisches Frauendorf Tor. 40 m vor dem
Gerbitzer Tor nahm “ Frau “ fahrt auf, umkurvte mehrere Gerbitzer
Spieler und vollendete dann in gekonnter Manier. Remo Heider erhöhte mit
Einsatz und Willen zum 4:1, ehe Ph. Oppelt mit einem Distanzschuß zum
5:1 den Endstand herstellte.
Am kommenden Wochenende spielt die SG im Fliederpark
gegen den SV Wolmirsleben, der am heutigen Sonntag den Tabellenführer
aus Förderstedt mit 1:0 schlug. Anpfiff am Sonntag ist wiederum 14 Uhr.
SG Gnadau
(N):
Ronny Merker - Christian Kade (67. Remo Heider), Michael
Heinrich - Danny Wenzel - Christian Glode, Thomas Frauendorf, Jurij
Kormilez - Nico Steigleder (73. Johannes Bolm), Robert Paasch - Philipp
Oppelt, Markus Rasche (67. Marcus Mohn); Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Stefan Dübecke
SV Jahn
Gerbitz 1923 (N):
Christian
Berner, Andree Lindemann, Markus Nowak, Mark Bünning, Gunnar Focke,
Christian Mann, Pierre Kloppisch, Christian Osterwald (76. Kevin
Krüger), Jeffrey Focke, Matthias Krug, Tobias Hilprecht; Trainer:
Michael Focke
Kader:
Nico Lichtenfeld, Raik Fischmann
Tore:
0:1 Tobias Hilprecht (35.); 1:1 Markus Rasche (50.); 2:1
Christian Kade (64.); 3:1 Thomas Frauendorf (66.); 4:1 Remo Heider
(71.); 5:1 Philipp Oppelt (82.)
Schiedsrichter:
Torsten
Meiners (SV Lok Aschersleben) - Assistenten: Olaf Schulz (SSV Grün-Weiß
Schadeleben), Wolfgang Siebert (SV Lok Aschersleben)
Zuschauer:
47
Schönebecker SC II beendet Gnadaus Siegesserie
INFO: Das Spiel wurde nach der Partie vom Sportgericht
mit 3:0 (3 Punkte) für die SG Gnadau gewertet, da der Schönebecker SC II
einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte.
Salzlandliga | 22.Spieltag:
Schönebecker SC II – SG Gnadau 3:1 (2:0) (0:3
SpG)
Die Fußballer der SG Gnadau mussten beim Schönebecker SC
II die erste Niederlage nach zuletzt fünf Siegen in Folge hinnehmen.
Beim 1:3 (0:2) vor 50 Zuschauern untermauerte der Gastgeber indes seine
bestechende Form und baute seine Serie auf sechs siegreiche Spiele aus.
Am Ende ein verdienter Sieg, vor allem weil Gnadau zu wenig investierte
und nur zu selten in die Begegnung fand.
Marcel Zielke macht den Unterschied
Im Stadion an der Magdeburger Straße trafen die beiden
besten Mannschaften seit dem 17.Spieltag direkt aufeinander. Logisch,
dass sich kein Offensivspektakel entwickelte, dafür präsentierten sowohl
Gnadau, aber insbesondere Schönebeck, eine viel zu stabile Deckung. Der
SSC ergriff dennoch die Initiative, auch wenn Gnadau die erste Torchance
des Spiels registrierte (5.), als Nico Steigleder das Aluminium traf.
Fortan diktierte der Gastgeber mit gutem Kurzpassspiel das Geschehen und
hatte mit Michael Buschke einen routinierten Spieler in der Defensive,
der nicht nur die Abwehr zusammenhielt, sondern auch mit langen Bällen
das Spiel schnell eröffnete. Gnadau hatte damit seine Mühe und war nur
durch Standards gefährlich. In der 37.Spielminute gingen die Hausherren
in Führung, als Marcel Zielke eine Flanke von der rechten Außenbahn mit
dem Kopf verwertete. Nur vier Minuten später erhöhte Zielke sogar auf
2:0! Obwohl Nico Steigleder kurz vor dem Kabinengang noch die Chance zum
Anschluss besaß, blieb es bei einem 2-Tore-Vorsprung der Hausherren, der
aufgrund klarer Feldvorteile auch verdient war.
Gnadauer Hoffnung währt nur kurz
Mit dem Seitenwechsel kam neuer Schwung ins Spiel der SG
Gnadau, insbesondere auch deshalb, weil der SSC es vergaß, konsequent
nachzusetzen und damit die Vorentscheidung zu erzwingen. Die Pape-Elf
hatte nun mehr Ballbesitz und die besseren Offensivaktionen. Doch
entweder köpfte Buschke die Flanken weg oder Gnadau den Ball am Tor
vorbei (Wenzel, 75., 80.). Mit dem Anschlusstreffer (81.) durch Thomas
Frauendorf vom Elfmeterpunkt – Nico Steigleder wurde im 16er zu Fall
gebracht – keimte beim Fliederparkteam noch einmal Hoffnung auf. Doch
diese währte nur kurz, weil die SG einerseits nicht die nötigen Mittel
zum Ausgleich fand und andererseits David Meinecke in der 90.Minute den
alten Abstand wieder herstellte (90. FE). „Die 1. Halbzeit kann man
getrost vergessen. In Abschnitt 2 hatten wir mehr vom Spiel und sicher
auch ein Unentschieden verdient. Jetzt haben wir wieder 2 Wochen Zeit um
in die Erfolgsspur zurück zu finden.“ so Pape. Gnadau bleibt nach der
Niederlage weiterhin Neunter. Der SSC verbesserte sich hingegen auf
Platz vier der Tabelle.
Kurzstatistik zum Spiel:
Schönebecker SC II:
Marcel
Zielke, David Meinecke
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
– Christian Glode, Robert Paasch, Steven Hoffmann, Michael Heinrich,
Danny Wenzel, Florian Feickert, Thomas Frauendorf, Phillip Oppelt,
Andreas Böhme, Nico Steigleder (eingewechselt: J. Kormilez, R. Heider) –
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Tore:
1:0 Marcel
Zielke (37.); 2:0 Marcel Zielke (41.); 2:1 Thomas Frauendorf
(Foulelfmeter, 81.); 3:1 David Meinecke (Foulelfmeter, 90.)
Schiedsrichter:
Jürgen
Butscheck (WSG 10 Schönebeck) - Assistenten: Dirk Rittweger
(Eggersdorf), Dieter Gütling (TSG Calbe)
Zuschauer:
50
Fliederparkteam erkämpft sich einstelligen Tabellenplatz
Salzlandliga | 21.Spieltag:
SG Gnadau – BSV Eickendorf 5:3 (2:0)
Was für eine zweite Halbzeit! Was für verrückte
Schlussminuten! Die Partie Gnadau gegen Eickendorf wurde ihrer
Versprechung gerecht: eng, rassig und spannend bis zum Schluss. Am Ende
mit dem besseren Ende für das Pape-Team, welches mit 5:3 gewann und
erstmals seit dem elften Spieltag wieder einen einstelligen
Tabellenplatz innehat! „Es war kein Spiel für schwache Nerven!
Eickendorf hat uns bis zur letzten Minute alles abverlangt!“, zieht
SG-Trainer Pape sein Fazit.
Niveauarme erste Halbzeit
Dabei begann das Spiel alles andere als hochkarätig. Man
konnte den Eindruck von einem lauen Sommerkick gewinnen. Beide Reihen
schoben den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen und ließen nur
wenig zu. „Es hat etwas der Biss gefehlt!“, erklärt Pape, der trotz des
Schongangs seiner Mannschaft zwei Tore bejubeln durfte. Dabei
profitierte das Fliederparkteam zunächst von einem Patzer des
Eickendorfer Keepers, der sich bei einer Flanke von Christian Kade
völlig verschätzte (20.). Nur sieben Minuten später traf Remo Heider
nach engagiertem Einsteigen (27.). In der Folge fehlte Eickendorf die
nötigen Mittel, um der ersten Halbzeit noch eine Wendung zu verpassen!
Gnadau verwaltete indes mit wenig Mühe das Ergebnis. „Das Ergebnis hat
gepasst! Leider haben wir zu wenig miteinander gesprochen.“, monierte
Pape.
Vier Tore in fünf Minuten
Die zweite Hälfte begann dann umso turbulenter als die
Erste. Eickendorf hatte nun mehr Spielanteile und näherte sich mit gutem
Kurzpassspiel und langen Pässen durch Tino Stille dem SG-Gehäuse immer
mehr. Jedoch besaßen die Hausherren die erste aussichtsreiche
Torgelegenheit als Thomas Frauendorf einen Kopfball nur knapp neben das
Tor setzte (48.). Danach fiel es der SG aber schwer ins Spiel zu finden,
als zahlreiche Situationen unterbrochen worden. „Dies ließ keinen klaren
Spielfluss zu!“, meinte Co-Trainer Mirko Kaube. Eickendorf fand in
dieser Phase immer besser in die Partie und schaffte binnen weniger
Minuten den Ausgleich. Christian Schulz war zunächst nach einem Freistoß
erfolgreich (63.). Wenig später traf Tino Stille per Foulelfmeter (75.).
Dann folgten wahnsinnige Schlussminuten – vier Tore in fünf Minuten!
Zunächst traf Danny Wenzel zum neuerlichen Führungstreffer der SG (83.).
In der Folge musste der Torschütze eine klare Tätlichkeit hinnehmen.
Schiri Hunker hatte von alledem nichts gesehen, sodass Eickendorfs
Stille Glück hatte. Im Gegenzug schoss sich Steffen Brandt (84.) mit dem
erneuten Ausgleich den Frust von Seele. Doch Gnadau zeigte Moral.
Phillip Oppelt traf zunächst noch aus unmöglicher Position (87.), ehe
Danny Wenzel mit seinem zweiten Tor nach einer scharfen Hereingabe den
Schlusspunkt einer spannenden Schlussphase setzte (88.). „Die Emotionen
sind natürlich hochgekocht. Am Ende sollte man sich aber wieder die Hand
geben können! So ist eben Fußball. Den Zuschauern wurde eine Menge
geboten.“, so Pape.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, Florian Feickert - Danny Wenzel - Remo Heider,
Christian Glode, Thomas Frauendorf - Nico Steigleder, Robert Paasch,
Steven Hoffmann - Philipp Oppelt; Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Michael
Heinrich, Sven Nicolaus, Stefan Dübecke, Jurij Kormilez, Marcus Mohn,
Johannes Bolm, Markus Teske
BSV Eickendorf:
Daniel Beck,
Stefan Burkhardt, Daniel Stephan, Steffen Brandt, Sascha Jacob, Pierre
Bödecker, Christian Schulz (83. Erik Hähnlein), Christian Schäfer (59.
Daniel Schedlo), Ronny Köhlert, Tino Stille, Marcel Theobald (46.
Andreas Schirmer); Trainer: Marko Ulbrich
Kader:
Stefan
Schäfer, Jörg Sperling, Axel Rosemeier, Christopher Becker
Tore:
1:0 Christian
Kade (20.); 2:0 Remo Heider (27.); 2:1 Christian Schulz (63.); 2:2 Tino
Stille (Foulelfmeter, 75.); 3:2 Danny Wenzel (83.); 3:3 Steffen Brandt
(84.); 4:3 Philipp Oppelt (87.); 5:3 Danny Wenzel (88.)
Schiedsrichter:
Erik Hunker
(Schönebecker SC) - Assistenten: Eckhard Skorsetz (FSV Blau-Weiß Biere),
Marcel Walke (TSG Calbe)
Zuschauer:
55
Gnadau sichert sich den vierten Sieg in Folge
Salzlandliga | Nachholspieltag: SG Gnadau – Egelner SV
Germania 5:0 (2:0)
Das Pape-Team hat die Doppelbelastung und das
gleichzeitige Pokalaus gegen Lok Aschersleben (1:3) gut verkraftet und
eine erfolgreiche Serie im Ligaalltag mit einem 5:0-Heimsieg gegen den
Egelner SV eindrucksvoll unterstrichen. Vor 102 zahlenden Zuschauern
zeigte das Fliederparkteam eine ansprechende Leistung und sicherte sich
durch Tore von Nico Steigleder, Florian Feickert, Thomas Frauendorf,
Danny Wenzel und Jurij Kormilez den vierten „Dreier“ in Folge.
Gnadau trotz Doppelbelastung spritziger
Auf einem vom Pokalspiel gebeutelten Platz glückte den
Gnadauern ein optimaler Start. Nach kurzer Abtastphase setzte
Linksverteidiger Christian Glode zum Sprint an und bediente in der Folge
SG-Stürmer Nico Steigleder. Dieser narrte die Egelner Abwehr mit einer
Körpertäuschung und schoss aus 16 Metern das 1:0 (8.) für die
Hausherren. Das Tor gab der SG Auftrieb, die Pape-Elf war spritziger,
wacher und zielstrebiger. Auch wenn sich die Gäste mühten und gute
Akzente in den Zweikämpfen setzten, hatte Gnadau alles im Griff und
legte kurz vor der Pause nach, als Florian Feickert eine Flanke über die
rechte Außenbahn per Kopf in die Tormaschen versenkte (32.). Feickert,
Böhme und Frauendorf hatten im weiteren Verlauf weitere gute
Gelegenheiten, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. „Wir
haben eine ansehnliche erste Halbzeit geboten, hatten aber auch ein,
zwei glückliche Situationen, die wir gut überstanden haben!“, so
SG-Trainer Pape zu den ersten 45 Spielminuten.
ESV-Keeper verletzt raus
Auch nach dem Wechsel verlief für Gnadau alles nach Plan,
auch weil der Leßmann-Elf offensiv nur wenig einfiel. Es kam noch
schlimmer für die Gäste. In der 55.Spielminute verwandelte Thomas
Frauendorf einen Freistoß unhaltbar zum 3:0. Zudem verletzte sich
ESV-Keeper Lars Handrosch beim Abwehrversuch dabei so sehr, dass ein
Egelner Feldspieler in der Folge das Tor des Tabellenelften hütete. Die
Vorentscheidung war gefallen! Beim ESV lief bis auf eine gute Torchance,
Andreas Janott traf das Außennetz (62.), nicht mehr viel zusammen. Das
Fliederparkteam nutzte sodann die Gunst der Stunde und brachte durch
Tore von Danny Wenzel (76.) per Kopf und Jurij Kormilez (87.) aus
spitzem Winkel alles in trockene Tücher. " Wir haben nach dem verlorenen
Pokalspiel gegen Aschersleben eine sehr solide Partie gezeigt. Besonders
unsere Abwehrreihe konnte abermals überzeugen und war daher der
Schlüssel zum Erfolg!" so das Fazit von Trainer Sebastian Pape.
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade (61. Jurij Kormilez), Florian Feickert, Michael
Heinrich (72. Remo Heider) - Andreas Böhme, Danny Wenzel - Christian
Glode, Thomas Frauendorf - Nico Steigleder (67. Stefan Dübecke), Robert
Paasch, Steven Hoffmann; Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Sven
Nicolaus, Marcus Mohn, Johannes Bolm
Egelner SV Germania:
Lars
Handrosch (58. Christoph Krahl), Kevin Oleynik (50. Stefan Siegl),
Andreas Wolf, Patrick Herholz, Patrick Jagnow, Steffen Bohne, Tobias
Liste, Steffen Brauer, Martin Ruge, Andreas Janott, Denis Winter;
Trainer: Sören Leßmann
Kader:
Stefffen
Sopha
Tore:
1:0 Nico
Steigleder (8.); 2:0 Florian Feickert (32.); 3:0 Thomas Frauendorf
(55.); 4:0 Danny Wenzel (76.); 5:0 Jurij Kormilez (87.)
Schiedsrichter:
Hans-Jürgen
Hahn (SV Grün-Weiß Beesenlaublingen) - Assistenten: Daniel Otto (TV
Askania Bernburg), Reiner Hallmann (TSV Preußlitz)
Zuschauer:
102
Gnadau mit wichtigem Schritt in Richtung Klassenerhalt
Salzlandliga | 20.Spieltag:
1.FSV
Nienburg – SG Gnadau 1:10 (0:5)
Die SG Gnadau scheint nach dem 5:1 gegen den FSV
Drohndorf/Mehringen einen unstillbaren Torhunger zu verspüren. Im
„Sechs-Punkte-Match“ gegen den Landesklasse-Absteiger Nienburg spielte
sich die Pape-Elf in einen wahren Rausch und zeigte dem unmittelbaren
Konkurrenten im Abstiegskampf die Grenzen auf. Das Fliederparkteam
benötigte nicht einmal eine Halbzeit um gegen völlig überforderte
Nienburger alles klar zu machen. Angeführt wurde die SG durch einen
überragenden Thomas Frauendorf, der allein vier Mal ins Schwarze traf.
Ronny Merker mit wichtiger Parade
Dabei hatte der Gastgeber die erste Riesenchance zu
verzeichnen. Bereits nach zwei Spielminuten testete
Stephan-Marius-Hensel Ronny Merker mit einem gut platzierten Kopfball.
"Der Ball war für uns ganz wichtig. Führt Nienburg dann verläuft das
Spiel eventuell anders!“, so SG-Trainer Pape, der in der Folge richtig
gute Spielzüge seiner Mannschaft sah: „Wir haben den großen Platz
optimal ausgenutzt und mit guten Ballstafetten klare Torgelegenheiten
herausgearbeitet.“ So traf zunächst Danny Wenzel (11., 22.) im
Doppelpack, ehe Thomas Frauendorf (25.) und Florian Feickert (34.) das
Ergebnis weiter in die Höhe schraubten. Kurz vor der Pause traf zudem
Gnadaus Vollblut-Stürmer Nico Steigleder nach einer fast 400-minütigen
Durststrecke zum 5:0-Halbzeitstand. „Für Nico hat es uns natürlich
besonders gefreut. Wichtig war immer, dass er dran bleibt, um irgendwann
wieder zu treffen!“, so Pape.
Frauendorf nicht zu halten
Nach dem Seitenwechsel dauerte es knapp 15 Minuten, ehe
Gnadaus Angriffsspezialisten ein weiteres Torfeuerwerk fabrizierten. Bis
dahin zeigten die Hausherren zumindest ansatzweise einige gute Ideen.
Doch danach verfiel die Thiele-Elf ins alte Schema, nämlich zu wenig für
den Klassenerhalt zu investieren. SG-Trainer Pape sah bei seinem Team
dagegen unbändigen Willen: „Heute hat man meinen Spielern angemerkt, wie
wichtig für sie der Verbleib in der höchsten Spielklasse des Kreises
ist! Hut ab!“ Und tatsächlich schien sein Team von der ersten Halbzeit
beflügelt zu sein. Die Finalpässe eröffneten abermals gute
Ausgangspositionen. Zunächst markierte Phillip Oppelt seinen vierten
Treffer im dritten Spiel (60.), ehe Andreas Böhme mit dem siebenten
Treffer der Begegnung (69.) für klare Verhältnisse sorgte. In der Folge
zeigte sich ein überragender Thomas Frauendorf in Topform. Die letzten
drei Gnadauer Treffer gingen alle auf sein Konto. Der FSV Nienburg
markierte durch Niclas Kasler noch den Ehrentreffer in einem ungleichen
Duell. „Wir sind richtig stolz auf unsere Mannschaft. Genau da müssen
wir auch am Ostermontag ansetzen, um gegen Egeln bestehen zu können!“,
blickt SG-Co-Trainer Mirko Kaube voraus. Zuvor spielt die SG am
kommenden Sonnabend im Halbfinale des Salzlandpokals gegen den zweiten
der Landesklasse 3, dem SV Lok Aschersleben.
1. FSV Nienburg (A):
Sebastian
Weißke, Maik Brösel, Steffen Krähe (46. David Mutter), Danny-Robert
Krebs, Jens Maier, Ricardo Beck, Maximilian Zingel, Tobias Hausdorf (50.
Christian Korn), Stephan-Marius Hensel, Niclas Kasler, Jan Thiele;
Trainer: Mario Thiele
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade (65. Stefan Dübecke), Florian Feickert, Michael
Heinrich - Andreas Böhme, Danny Wenzel (53. Robert Paasch) - Christian
Glode (56. Remo Heider), Thomas Frauendorf - Nico Steigleder, Steven
Hoffmann - Philipp Oppelt; Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Jurij
Kormilez, Marcus Mohn, Johannes Bolm
Tore:
0:1 Danny
Wenzel (11.); 0:2 Danny Wenzel (22.); 0:3 Thomas Frauendorf (25.); 0:4
Florian Feickert (34.); 0:5 Nico Steigleder (42.); 0:6 Philipp Oppelt
(60.); 0:7 Andreas Böhme (69.); 0:8 Thomas Frauendorf (75.); 0:9 Thomas
Frauendorf (81.); 1:9 Niclas Kasler (88.); 1:10 Thomas Frauendorf (90.)
Schiedsrichter:
Tobias
Kienzler (SV Wolmirsleben) - Assistenten: Helmut Lampe (TSG
Unseburg/Tarthun), Steffen Neumann (SV 09 Staßfurt)
Zuschauer:
38
Effektive erste Halbzeit ebnet zweiten Rückrundenerfolg
Salzlandliga | 19.Spieltag:
SG Gnadau – FSV Drohndorf/Mehringen
Die abstiegsbedrohte SG Gnadau hat sich nach dem ersten
Rückrundenerfolg am vergangenen Wochenende auch zu Hause eindrucksvoll
zurückgemeldet und gegen eine ersatzgeschwächte Drohndorfer Mannschaft
mit 5:1 (4:1) gewonnen. Vor 73 Zuschauern erwischte die Pape-Elf einen
Start nach Maß, hatte aber in den zweiten 45 Minuten phasenweise Glück,
dass die Gäste den Rückstand nicht verkürzten.
Phillip Oppelt eröffnet Torreigen
Dass die Partie für die Hausherren richtungsweisend und
für den Verbleib in der höchsten Spielklasse des Kreises enorm wichtig
ist, konnten die Zuschauer von Beginn an miterleben. Die SG spielte
nämlich befreit auf und begann wie die Feuerwehr. Gleich der erste
Angriff führte zum Torerfolg, als Phillip Oppelt auf Höhe der rechten
Grundlinie einnetzte (2.). FSV-Keeper Michael Fischer sah in dieser
Situation nicht gut aus. Auch in der Defensive zeigte sich das
Fliederparkteam abermals standfest und ließ den Gästen nur wenige
Torchancen zu. Und vorne blieb der SG das Glück weiterhin treu. Fast
jede Angriffswelle führte zum Torerfolg. Zunächst erhöhte Oppelt aus 16
Metern auf 2:0 (17.) und dann war Mannschaftskapitän Thomas Frauendorf
erfolgreich, als er ebenfalls aus der zweiten Reihe einen Torschuss
absetzte (35.). Kurz vor dem Kabinengang ließ Böhme FSV-Keeper Fischer
im Eins-zu-Eins-Duell aussteigen und belohnte sich für eine schöne
Einzelaktion mit dem vierten Gnadauer Treffer (45.). Drohndorf/Mehringen
gab sich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf und erzielte mit dem
Pausenpfiff nach einem Standard das 1:4 durch Dominik Ernst. Trotz des
klaren Ergebnisses sah SG-Trainer Pape noch einige Defizite: „Bis auf
das Ergebnis, stimmte nicht so viel! Spielerisch hatten die Gäste mehr
von der Partie.“
Gnadau startet verunsichert in die zweite Halbzeit
Im zweiten Durchgang blieb die SG Gnadau in den ersten 25
Spielminuten blass. Es fehlte an der nötigen Grundordnung und am
Engagement das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Drohndorf
nutzte nun immer mehr die Verunsicherung im Gnadauer Defensivverbund und
feuerte einen Schuss nach dem anderen auf das Gehäuse von Ronny Merker.
Entweder behielt der SG-Schlussmann die Oberhand und das runde Leder
verfehlte nur knapp das Gehäuse. „Wir haben Drohndorf mit unseren
Fehlern stark gemacht.“, so Pape, der mindestens drei Hundertprozentige
auf des Gegners Seite zählen konnte. In der Folge konnte sich Gnadau
allmählich befreien und kam zu einigen Torgelegenheiten aus der zweiten
Reihe durch Andreas Böhme, Robert Paasch und Thomas Frauendorf.
Letzterer machte fünf Minuten vor Spielende den Sack endgültig zu,
nachdem Johannes Bolm mustergültig bediente. „Am Ende ist entscheidend
wer die Tore macht. Und das waren an diesem Tag wir!“, zog Pape ein
positives Fazit. Mit dem „Dreier“ glückte seinem Team der Sprung auf den
zehnten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende steht in Nienburg ein
„Sechs-Punkte-Spiel“ auf dem Programm!
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade (52. Robert Paasch), Florian Feickert, Michael Heinrich
- Andreas Böhme (85. Johannes Bolm), Danny Wenzel - Remo Heider,
Christian Glode, Thomas Frauendorf - Nico Steigleder (76. Jurij
Kormilez) - Philipp Oppelt; Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Stefan
Dübecke, Steven Hoffmann
FSV Drohndorf/Mehringen 1990:
Michael
Fischer, Maik Rödl, Sebastian Müller, Kevin Klanert, Maik Wohlfeil,
Enrico Topf, Dennis Klein (76. Normen Freisdorf), Ronny Heitmann,
Christian Franke (85. Enrico Tietzel), Carlo Bochnig, Dominik Ernst;
Trainer: Enrico Tietzel
Kader:
Tobias
Färber, Tim Kilian
Tore:
1:0 Philipp
Oppelt (2.); 2:0 Philipp Oppelt (17.); 3:0 Thomas Frauendorf (35.); 4:0
Andreas Böhme (45.); 4:1 Dominik Ernst (45.); 5:1 Thomas Frauendorf
(85.)
Schiedsrichter:
Christoph
Lampe (Staßfurt) - Assistenten: Ronald Stock (SV Wolmirsleben), Manuel
Stein (SV Wacker Westeregeln)
Zuschauer:
73
Gnadau verschafft sich Luft im Abstiegskampf
Salzlandliga | 18. Spieltag:
TSG
Unseburg/Tarthun – SG Gnadau 0:1 (0:1)
Aufatmen in Gnadau! Der Salzlandliga-Neuling konnte beim
Tabellendritten Unseburg/Tarthun den ersten Sieg nach sechs Niederlagen
in Folge einfahren. Bei regnerischem Wetter war das Pape-Team
insbesondere in der ersten Halbzeit ebenbürtig, ließ sich aber im
zweiten Durchgang zu sehr eindrängen. Winter-Neuzugang Phillip Oppelt
erlöste seine Farben bereits nach zehn Spielminuten.
Kämpfertyp Phillip Oppelt
Dabei begann die Partie alles andere als verheißungsvoll.
Denn Gnadaus Trainerteam Pape/Kaube musste kurzfristig auf eine ganze
Reihe von Spielern verzichten. Dafür trugen die Umstellungen in der
Abwehr aber recht schnell Früchte. Mit Steven Hoffmann und Phillip
Oppelt wurden zwei schnelle Spieler als Außenverteidiger integriert.
Beide ließen ihren Gegenspielern nur wenig Luft zum Atmen. Dadurch kam
Gnadau besser ins Spiel und hatte insbesondere in der Zweikampfführung
oft Vorteile. Indes zeigte sich der Gastgeber spielerisch zurückhaltend,
obwohl man nach sechs Siegen in Folge eine ganze Menge Selbstvertrauen
tanken konnte. Der erste Gnadauer Angriff wurde gleich zum Torerfolg.
Phillip Oppelt setzte bei einem verloren geglaubten Ball als einziger
nach und setzte aus spitzem Winkel das Spielgerät unhaltbar unter die
Latte (10.). „Der Führungstreffer war psychologisch extrem wichtig für
uns.“, so SG-Trainer Pape, der in der Folge eine ausgeglichene Begegnung
sah.
Unseburg drückt auf den Ausgleichstreffer
Nach dem Seitenwechsel nahm der Tabellendritte allmählich
an Fahrt auf. Immer häufiger musste Gnadau das Spiel in die eigene
Hälfte verlagern. Dabei war die TSG dem Ausgleichtreffer immer ein
Stückchen näher, als Gnadau dem 2:0. Zunächst rettete Steven Hoffmann
auf der Linie (56.) und dann vergab TSG-Kapitän Jose Mundt nach einem
Gnadauer Abwehr-Durcheinander (80.). Die SG konnte sich hingegen nur
noch wenige Gelegenheiten erarbeiten. Lange Bälle auf Steigleder kamen
postwendend zurück. Die größte Chance für einen vorzeitigen Erfolg hatte
Thomas Frauendorf, nachdem Marcus Rasche im Strafraum gefoult wurde. Den
fälligen Strafstoß setzte Frauendorf jedoch an den Pfosten. Heiders
Nachschuss ging zudem über das Gehäuse von Tobias Gronau. Im Gegenzug
hatte die Kirst-Elf kurz vor Schluss die riesen Chance, als ein Freistoß
durch die komplette SG-Defensive nur knapp den Pfosten verfehlte (90.).
„Das Glück ist heute zurückgekehrt. Wir freuen uns über den Sieg und
wollen daran jetzt anknüpfen!“, äußerte sich ein zufriedener Sebastian
Pape. Da Nienburg zu Hause gegen den Schönebecker SC II mit 2:3 verlor,
konnte Gnadau sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen. Der Abstand
zu einem Abstiegsplatz beträgt derzeit vier Punkte.
TSG Unseburg/Tarthun:
Tobias
Gronau, Anee-Jan van der Velde, Carsten Wallborn, Robert Wenisch, Keven
Wichmann, Markus Evert, Christoph Heinze, Peter van der Velde, Torsten
Fräsdorf, Christoph Karasch, Jose Mundt (80. Kevin Hölzke); Trainer:
Tino Kirst
Kader:
Pierre Stahn,
Simo Mundt, Rene Hebecker, Marcel Holle, Tino Kirst
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, Remo Heider, Michael Heinrich - Andreas Böhme, Danny
Wenzel - Thomas Frauendorf - Nico Steigleder, Steven Hoffmann - Philipp
Oppelt, Markus Rasche (88. Stefan Dübecke); Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Florian
Feickert, Jurij Kormilez, Markus Teske
Tore:
0:1 Phillip
Oppelt (10.)
Schiedsrichter:
Falko Karls
(VfB Neugattersleben) - Assistenten: Frank Hoffmann (VfB 21
Neugattersleben), Reinhard Schmiedel (SV Wacker Felgeleben)
Zuschauer:
95
Gnadau
wartet weiter auf die ersten Rückrundenpunkte
Salzlandliga | 17.Spieltag: SG Gnadau 1973 – SV
Förderstedt 1:3 (0:1)
Es war das erwartet schwere Spiel: Und wieder gab es
keine Punkte für die Pape-Elf. Nach der 2:0-Niederlage in Rathmannsdorf
wollte sich auch gegen den Spitzenreiter aus Förderstedt einfach kein
Glücksmoment einstellen. Die Gäste waren insbesondere nach dem
Seitenwechsel die Nuance besser, die zum Erfolg ausreicht und den
Unterschied ausmacht.
Gnadau zeigt engagierte erste Halbzeit
Eine neuformierte Gnadauer Mannschaft wagte das
Unternehmen Überraschung mit einer kräftigen Portion Selbstvertrauen.
„Auch wenn die ersten Minuten den Gästen gehörten, haben wir dem
Spitzenreiter im ersten Durchgang alles abverlangt!“, resümierte
SG-Trainer Sebastian Pape. Er und die Zuschauer sahen zumindest eine
engagiertere und mannschaftlich geschlossenere Vorstellung als noch eine
Woche zuvor. Steven Hoffmann, den Pape zur Manndeckung an den
Toptorschützen Marco Janich band, zeigte eine starke Leistung. „Er war
immer zur Stelle und hat seine Aufgabe gut gemeistert!“, so Pape.
Förderstedt war dem Führungstreffer immer ein Stückchen näher. Zunächst
setzte Martin Stille noch einen Fernschuss an den Pfosten (38.). Die
zweite Förderstedter Torgelegenheit sollte dann jedoch gelingen. Chris
Ingler behauptete zunächst den Ball gegen zwei Gegenspieler und setzte
dann einen abgefälschten Schuss unhaltbar in die Gnadauer Tormaschen
(42.). „Der Ball dreht sich natürlich genau in die Ecke. Insgesamt haben
die Gäste den Führungstreffer mehr erzwungen als wir, obwohl wir
teilweise gleichwertig waren!“, sah Pape die erste Halbzeit.
Förderstedt den Tick besser
Die zweite Halbzeit war gerade mal eine Minute alt, da
erhöhte Christian Conrad (46.) auf 2:0. Förderstedt nahm in der Folge
das Tempo raus und ließ der SG mehr Räume. Doch die Ballstafetten die
noch zu Beginn der Partie funktionierten, wollten nach dem Kabinengang
nicht mehr vollends glücken. Einzig eine Freistoßsituation brachte das
Fliederparkteam nochmal kurzzeitig an den Spitzenreiter heran, als
Christian Glode eine Frauendorf-Flanke per Kopf zum Anschlusstreffer
verwertete (64.). Doch nur fünf Minuten später sah der Torschütze nach
seinem zweiten Foul die gelb-rote Karte, sodass die SG wie in der
Vorwoche die letzten Spielminuten in Unterzahl agieren musste. Auch wenn
Gnadau aufopferungsvoll kämpfte, verteidigte Förderstedt clever und
blieb durch schnelle Konter weiterhin gefährlich. Martin Stille setzte
mit dem 3:1 nach einem wuchtigen Schuss den Schlusspunkt der Partie,
weil Gnadaus Offensivbemühungen immer wieder verpufften. „Wir dürfen
jetzt die Köpfe nicht hängen lassen. Wenn wir weiter hart an uns
arbeiten dann werden wir irgendwann auch wieder punkten! Davon bin ich
ganz fest überzeugt.“, so Pape.
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, Florian Feickert - Andreas Böhme, Sven Nicolaus (60.
Robert Paasch) - Remo Heider, Christian Glode, Thomas Frauendorf, Jurij
Kormilez - Nico Steigleder (87. Johannes Bolm), Steven Hoffmann;
Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Michael
Heinrich, Stefan Dübecke, Markus Teske
SV Förderstedt:
Maik Binnebößel, Patrick
Stockmann, Sebastian Strobach, Christian Conrad (79. Christian Lattorf),
Tim Tappenbeck, Nils Fischer, Markus Janich (71. Christian Siebert),
Steffen Böhlert, Chris Ingler, Marco Janich (84.
Alexander Dawils), Martin Stille; Trainer: Lothar Lampe
Kader:
Thomas Conrad, Jens Dreischarf
Tore:
0:1 Chris Ingler (42.); 0:2 Christian Conrad (46.); 1:2 Christian Glode
(64.); 1:3 Martin Stille (69.)
Schiedsrichter:
Torsten
Meiners (SV Lok Aschersleben) - Assistenten: Olaf Schulz (SSV Grün-Weiß
Schadeleben), Wolfgang Siebert (SV Lok Aschersleben)
Zuschauer:
65
Das
alte Leid: Gnadau kann auswärts nicht gewinnen
Salzlandliga | 16. Spieltag:
SV Rathmannsdorf – SG Gnadau 2:0 (1:0)
Nach zuletzt
souveränen Auftritten bei Testspielen gegen den Schönebecker SV und
Besiegdas Magdeburg, folgte nun eine schmerzhafte 2:0-Niederlage beim SV
Rathmannsdorf im Ligaalltag. Damit macht der Neuling da weiter, wo er in
der letzten Saison aufgehört hat, nämlich auswärts ohne Punkte nach
Hause fahren. Obwohl die Pape-Elf das agilere Team war, verstand es der
Gastgeber zwei Gelegenheiten in Tore umzumünzen.
Eine
Unachtsamkeit wird sofort bestraft
Gnadau begann
ohne Christian Glode, Marcus Rasche, Markus Teske und Marcus Rasche
engagiert, aber ideenlos. „Wir haben das Spiel zu selten breit gemacht
und spielerische Elemente vermissen lassen!“, ärgerte sich SG-Coach
Pape, der die achte Auswärtsniederlage hinnehmen musste. Die Hausherren
um den Trainer Frank Oehme machte es hingegen clever. Hinten stand man
kompakt und vorne nutzte man die erste Chance eiskalt, nachdem Gnadau im
Spielaufbau das Spielgerät herschenkte. Ronny Schnock bedankte sich und
versenkte das runde Leder bereits nach 2 Spielminuten. „Da waren wir
noch nicht wach!“, analysierte Pape. In der Folge zeigte sich seine
Mannschaft aber gewillt und kam zu mehr Spielanteilen. Der SV verwaltete
hingegen das Ergebnis und ließ nur wenige Torchancen der Gnadauer zu.
„Ich habe maximal zwei Torschüsse gezählt!“, so SG-Trainer Pape.
Gelb-Rot
für Danny Wenzel
Auch nach dem
Seitenwechsel ließ Papes Mannschaft Ideenreichtum vermissen. Obwohl man
sich mühte, fehlten die genialen Initialzündungen. Zu selten wurden die
Außenbahnen um Remo Heider und Andreas Böhme angespielt und zu selten
der Torabschluss gesucht. Zu allem Überfluss sah SG-Mittelfeldmann Danny
Wenzel die Ampelkarte. Trotz Unterzahl drängte Gnadau auf den
Ausgleichstreffer. Doch mehr als Freistoßgelegenheiten durch Thomas
Frauendorf und Andreas Böhme sprangen nicht heraus. Die Oehme-Elf hielt
hingegen an ihre Marschroute fest: Den Ball spätestens in der eigenen
Abwehr erkämpfen und dann das Spiel ganz schnell machen. So auch kurz
vor Schluss als die SG-Abwehr einen sicher geglaubten Ball an den
SV-Stürmer Marcel Poser abgab. Dieser behielt die Übersicht und machte
die gelungene Revanche nach der 5:1-Hinspielniederlage perfekt. Pape
sauer: „Da hat ein klares Kommando gefehlt. Insgesamt war es viel zu
ruhig auf dem Platz!“
Große
Hürde SV Förderstedt
Mit der
Niederlage wird die Luft für die Gnadauer Jungs immer dünner. Nachdem
der unmittelbare Kontrahent Egelner SV Germania gegen Ilberstedt 3:0
gewinnen konnte, ist Gnadau schon Drittletzter. So langsam wird es ernst
und so langsam sollten alle Beteiligten eine Trotzreaktion zeigen. Da
kommt das Spiel gegen den Tabellenersten Förderstedt am kommenden
Wochenende gerade recht. „Wir haben nichts zu verlieren! Wir werden
alles daran setzte die ersten Punkte in der Rückrunde einzufahren!“, so
ein optimistischer SG-Co-Trainer Mirko Kaube.
Kurzstatistik zum Spiel:
SV
Rathmannsdorf:
Stefan
Krüger, Lars Dübener, Marcel Poser, Marcel Menzel, Tobias Weniger (70.
Thomas Strecker), Alexander Bock, Thomas Keye, Marko Bock (85. Matthias
Goerke), Ronny Schnock, Daniel Sonnabend, Sebastian Paetzold; Trainer:
Frank Oehme
Kader:
Rene Zasada, Ronny Schneidewind, Andreas Reher
SG Gnadau
(N):
Ronny Merker - Christian
Kade, Florian Feickert, Michael Heinrich - Andreas Böhme, Danny Wenzel -
Remo Heider (85. Johannes Bolm), Thomas Frauendorf, Jurij Kormilez -
Nico Steigleder, Steven Hoffmann (78.
Robert Paasch); Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Stefan Dübecke
Tore:
1:0 Ronny Schnock (2.); 2:0 Marcel Poser (88.)
Schiedsrichter:
Daniel Kleist
(SV Anhalt Frose) - Assistenten: Norman Träger (FSV R-W Alsleben), Bernd
Wenig (SSV Eintracht Winningen)
Zuschauer:
83
Leistungsgerechtes Unentschieden in Bernburg
Testspiel:
TV Askania Bernburg II – SG Gnadau 2:2 (2:0)
Im ersten
regulären Freilufttest unter Wettkampfbedingungen kam die Pape-Elf in
Bernburg zu einem 2:2-Unentschieden. Beim Tabellenneunten der
Landesklasse 3 erzielten Thomas Frauendorf (65. FE) und Marcus Rasche
(71.) die beiden SG-Tore, nachdem das Brinkmann-Team bereits nach knapp
einer halben Stunde mit 2:0 führte.
Beim
Salzlandligisten fehlte zu Beginn die Grundordnung. Phillip Oppelt,
Gnadaus Neuer, agierte auf der Position des Sechsers. „Wir haben einige
Dinge ausprobiert. Das gehört in der Vorbereitung dazu!“, äußerte sich
Sebastian Pape, der seinem Team eine gute Leistung bescheinigte: „Wir
haben phasenweise die SG gesehen, die man in der letzten Zeit etwas
vermisst hat!“ Und das auswärts, nachdem Gnadau in der Hinrunde
lediglich einmal Zählbares mit in die Heimat nehmen konnte. Zunächst sah
es aber nach dem alten Leid aus. Gnadau mühte sich zwar, kam aber nur zu
selten durch die dicht gestaffelte Askania-Abwehr. Im Gegenzug nutzten
die Hausherren zwei SG-Fehler eiskalt zur 2:0-Führung. „Da haben wir
nicht konsequent genug verteidigt.“, sah Pape die Ursachen. Erst verlor
man ein Ball leichtfertig im Mittelfeld und dann gab man nach einer Ecke
zwei Askanen freies Spiel im Sechzehner. Erst danach taute die SG auf
und entwickelte den nötigen Biss und Kampfgeist um gegen solche Gegner
mitzuhalten. „Darauf müssen wir uns in Hinblick auf das Pokalhalbfinale
gegen Lok Aschersleben einstellen!“, so Pape.
Nach dem
Seitenwechsel war der 11. der höchsten Spielklasse des Salzlandkreises
nicht nur ebenbürtig, sondern auch im Abschluss erfolgreich. Zunächst
zog Rasche mit seinem Turbo-Dribbling in den gegnerischen Strafraum und
holte nach einem Foul einen Elfer heraus, den Mannschaftskapitän Thomas
Frauendorf (65. FE) souverän in den Winkel verwandelte und dann war es
der Gefoulte selbst, der nach einem schönen Wenzel-Pass in die Gasse per
Außenrist zum 2:2 traf (71.). Und das alles binnen sechs Minuten. „Das
hat mir schon imponiert. Wir müssen den Druck nach Toren oben halten, um
nicht wieder selber in Bredouille gebracht zu werden!“, sieht Pape den
Schlüssel zum Erfolg. Obwohl beide Mannschaften in der Folge engagiert
zur Werke gingen, blieb ein weiterer Torerfolg aus. „Alles in Allem war
es ein leistungsgerechtes Unentschieden, bei dem Bernburg die erste
Halbzeit dominierte und wir das Spiel mit Moral und Einsatzwillen im
zweiten Durchgang kippen konnten!“
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau:
R. Merker - C. Kade, M. Teske, M. Heinrich, F. Feickert, P. Oppelt, D.
Wenzel, C. Glode, S. Hoffmann, T. Frauendorf, M. Rasche (eingewechselt:
J. Bolm, R. Heider, S. Dübecke)
Trainer:
S. Pape, M. Kaube
Torfolge:
1:0, 2:0 TV Askania Bernburg II (14., 26.), 2:1 T. Frauendorf (65. FE),
2:2 M. Rasche (71.)
Zuschauer:
20
Trotz starkem Kampf gibt es wieder keine Auswärtspunkte
Salzlandliga
| 13.Spieltag:
SV 09 Staßfurt II – SG Gnadau 3:1 (0:0)
Die Kicker
der SG Gnadau beenden die Hinrunde ihrer ersten Salzlandliga-Saison nach
einer 3:1-Niederlage bei der Landesliga-Reserve des SV 09 Staßfurt mit
einem 10.Tabellenplatz. Der Gastgeber, der sich mit einigen Akteuren aus
der ersten Mannschaft verstärkte, zeigte über fast die gesamten 90
Spielminuten die bessere Spielanlage. Gnadau bot hingegen großen Kampf,
konnte aber dennoch die dritte Schlappe in Folge trotz eines
zwischenzeitlichen 1:1 durch Andreas Böhme (70.) nicht verhindern. Auf
Seiten des Quednow-Teams, die sich mit dem Heimerfolg auf den fünften
Rang vorschieben konnten, trafen Victor-Ramon Roldan-Arias (64.),
Mannschaftskapitän Sven Limpächer (87.) und Florian Abram (90.).
SG-Trainer
Sebastian Pape gab nach der zuletzt desolaten Leistung gegen den VfL
Ilberstedt (1:2) seiner Mannschaft ein neues Gesicht. Fast die komplette
Mittelfeldriege wurde ausgetauscht. Unter anderem musste
Mannschaftskapitän Thomas Frauendorf nach seiner 5. gelben Karte
unfreiwillig pausieren. Zudem wurde die Defensive durch eine
„Doppelsechs“ gestärkt.
Staßfurt
zeigt die bessere und reifere Spielanlage
Das Spiel
begann zunächst ohne große Höhepunkte. Beide Teams tasteten sich
zunächst ab. Während die Hausherren über konstruktives Passspiel den Weg
in die Offensive suchten, waren die Gnadauer um eine kompakte und
sichere Defensive bemüht. So kam es, dass der SV die erste Chance im
Spiel durch einen Distanzschuss von Andre Dörfler (10.) verbuchte. Die
SG hatte indes Mühe sich klare Torchancen zu erarbeiten. Nur zu selten
erreichten ansonsten gut durchdachte Passstafetten ihr Ziel. Andreas
Böhme, der für Gnadau dieses Mal als Zehner die Zentrale besetzte und
durch hohe Laufbereitschaft auffiel, hatte Gnadaus größte Torchance im
ersten Durchgang auf dem Fuß. Nachdem SV-Keeper Michalak bereits
überwunden schien, klärte ein Staßfurter Abwehrspieler Böhmes Schuss auf
der Torlinie (25.). Im Gegenzug hielt Staßfurt den Druck nach Belieben
oben und kam bis zur Pause durch Konter zu weiteren ansehnlichen
Offensivaktionen, die aber in der Konsequenz zu harmlos umgesetzt
wurden.
Doppelpack
kurz vor Ende schockt Gnadau
Nach dem
Kabinengang belohnte sich Staßfurt nach einer weiteren Druckphase.
Nachdem zunächst noch Ziebell (49.), Wöhlbier (50.) und Limpächer (51.)
scheiterten, war es der agilste Staßfurter Akteur Roldan-Arias der den
erlösenden Führungstreffer erzielte (64.). Die Pape-Elf zeigte sich
wenig geschockt und übernahm in der Folge erstmals das Kommando im
Spiel. Über die Stationen Christian Kade, Nico Steigleder, Christian
Glode und Andreas Böhme fiel der Ausgleichstreffer. Böhme spitzelte das
runde Leder unhaltbar an Michalak vorbei (70.). Weitere zehn Minuten
gehörten dem Fliederparkteam, ehe Staßfurts Trainer Quednow in der
80.Spielminute durch einen Doppelwechsel frischen Wind in die Partie
brachte. Gnadau verlor nun seinen Rhythmus, nicht aber seinen unbändigen
Einsatzwillen. Trotz großen Kampfes wurde die SG mit dem ansonsten stark
aufspielende Keeper Merker noch zweimal überwunden. Limpächer und Abram
schockten den Liganeuling kurz vor Spielende (87., 90.). „Heute kann ich
meinem Team nicht einmal Vorwürfe machen. Wir haben alles versucht. Das
bessere Team hat heute gewonnen!“, äußerte sich Gnadaus Trainer
Sebastian Pape. Mit nur fünf Punkte Differenz zu einem
Nichtabstiegsplatz wird die Luft für den Liganeuling allmählich dünner.
Pape warnt aber vor Panikmache: „Betrachtet man viele unserer Spiele, so
wird deutlich, dass wir oftmals unter Wert geschlagen wurden. In der
Rückrunde wollen und müssen wir wieder angreifen. Wir sind noch lange
nicht satt und wollen endlich wieder eine positive Serie starten!“
Kurzstatistik zum Spiel:
SV 09 Staßfurt II:
Robert
Michalak, Marcel Wöhlbier, Björn Friedrichs (81. Sebastian Koch),
Christian Sander, Andre Dörfler, Jens Feilenhauer (81. Stephan
Trautsch), Florian Abram, Phillip Gurn, Victor-Ramon Roldan-Arias,
Wolfgang Ziebell, Sven Limpächer; Trainer: Axel Quednow
Kader:
Mario Scholz,
Axel Quednow
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Ronny Kade (29. Remo Heider), Christian Kade, Florian Feickert,
Michael Heinrich - Andreas Böhme, Danny Wenzel - Christian Glode, Jurij
Kormilez - Nico Steigleder - Markus Teske; Trainer: Sebastian Pape
Kader:
David Rönz,
Johannes Bolm, Markus Rasche
Tore:
1:0 Victor-Ramon Roldan-Arias (64.); 1:1 Andreas Böhme (70.); 2:1 Sven
Limpächer (87.); 3:1 Florian Abram (90.)
Schiedsrichter:
Henning Gajda
(VfL Ilberstedt) - Assistenten: Sebastian Schulz (BSC Biendorf), Joachim
Lindemann (SV Jahn Gerbitz)
Zuschauer:
40
Gelbe Karte:
Björn
Friedrichs (44.), Jens Feilenhauer (4.) (52.) / Christian Glode (2.)
(57.), Danny Wenzel (2.) (61.), Michael Heinrich (70.)
Fliederparkkicker erkämpfen sich ersten Auswärtsdreier
Salzlandliga | 10.Spieltag:
SV Jahn Gerbitz – SG Gnadau 1:2 (1:0)
Einen Kampfsieg feierte die SG Gnadau beim Mitaufsteiger
SV Jahn Gerbitz, der nach der achten Niederlage in Folge weiterhin die
rote Laterne in der Salzlandliga inne hat. Für das Fliederparkteam waren
es hingegen die ersten Auswärtspunkte nach einer Partie, in der die SG
Gnadau über die gesamten 90 Spielminuten das aktivere Team war, aber
viel zu leichtfertig mit besten Torgelegenheiten umging.
Gerbitzs Trainer Michael Focke stellte seine Startelf
nach der 3:1-Niederlage beim SV Wolmirsleben auf drei Positionen um. So
agierten Andy Lindemann, Markus Nowak und Andree Lindemann von Beginn
an. Auf Gnadauer Seite stellte Sebastian Pape im Vergleich zum
6:0-Pokalerfolg gegen das Landesklasse-Team FSV Biere einmal um. Statt
Andreas Böhme entschied sich der SG-Coach für Markus Rasche.
Tobias Hilprecht nutzt einzige Chance zur Gerbitzer
Führung
Beide Mannschaften hatten aufgrund widriger
Platzverhältnisse von Beginn an Probleme im Aufbauspiel. Die SG Gnadau
erarbeitete sich gegen engagierte Gerbitzer ein leichtes Plus an
Spielanteilen, war jedoch bei ihren zahlreichen Offensivbemühungen und
Torschüssen ebenso fehlerbehaftet wie in vorherigen Auswärtsbegegnungen.
Nico Steigleder hatte in der 5.Minute nach einer guten Einzelaktion die
erste nennenswerte Chance der Partie. In der Folge rettete
SV-Schlussmann Christian Berner mit besten Paraden seine Farben vor
einen Rückstand. Die größte Gnadauer Tormöglichkeit in der ersten
Halbzeit hatte Thomas Frauendorf, der einen Schuss an die Latte setzte
(31.). In puncto Effektivität zeigten die Hausherren hingegen eine
hundertprozentige Ausbeute. Hierbei glänzte Tobias Hilprecht über die
linke Außenbahn zunächst mit tollem Dribbling und dann als eiskalter
Torschütze, nachdem er aus spitzem Winkel den Ball an SG-Keeper Ronny
Merker vorbeispitzelte (33.). Das Gnadauer Offensivfeuerwerk hätte noch
vor der Pause zum Ausgleich führen müssen. Doch dafür verpufften beste
Standardsituationen einfach zu schnell.
Gnadauer Offensivfeuerwerk wird doch noch belohnt
Nach dem Kabinengang brannte es vorm SV-Gehäuse innerhalb
von fünf Minuten lichterloh. Gnadau hatte allein in dieser Phase des
Spiel sechs gute Chancen. Jedoch mussten sich die SG-Anhänger noch bis
zur 51.Spielminute gedulden, ehe der längst überfällige Ausgleichtreffer
fiel. Danny Wenzel markierte aus 6 Metern das 1:1. Danach presste die SG
wie gewohnt und erkämpfte sich so mehrmals das Spielgerät. Hierbei
führte eine gute Aktion von Steven Hoffmann zum zweiten Aluminiumtreffer
der Pape-Elf. Erst ein Rasche-Schuss aus 18 Metern versetzte das Team
von Michael Focke endgültig in Schockstarre, nachdem der Ball unhaltbar
ins rechte untere Eck einschlug (69.). Tobias Hilprecht hatte in der
75.Minute zwar den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am gut
aufgelegten SG-Torhüter Ronny Merker. „Vom Spielverlauf geht der Sieg
mehr als in Ordnung. Hierbei ist es egal wie wir gewonnen haben. Wichtig
sind die drei ersten Auswärtspunkte. Ich denke, jetzt sind wir endlich
in der Liga angekommen!“, meinte SG-Trainer Pape nach der Partie. Seine
Mannschaft hat am kommenden Wochenende spielfrei, ehe es am
darauffolgenden Sonntag zum Tabellenzweiten SV Wolmirsleben geht.
Kurzstatistik zum Spiel:
SV Jahn Gerbitz 1923 (N):
Christian
Berner, Andy Lindemann, Markus Nowak, Andree Lindemann, Mark Bünning,
Christian Mann, Tobias Hilprecht, Pierre Kloppisch, Christian Osterwald,
Matthias Krug, Kevin Krüger; Trainer: Michael Focke
Eingewechselt:
Ricardo
Preuss
Kader:
Raik
Fischmann, Oliver Radtke
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, David Rönz, Florian Feickert - Danny Wenzel, Sven
Nicolaus - Thomas Frauendorf - Nico Steigleder, Steven Hoffmann - Markus
Teske, Markus Rasche; Trainer: Sebastian Pape
Eingewechselt:
Jurij
Kormilez, Robert Paasch, Johannes Bolm
Kader:
Ronny Kade,
Stefan Dübecke, Remo Heider, Christian Glode
Tore:
1:0 Tobias
Hilprecht (33.); 1:1 Danny Wenzel (51.); 1:2 Markus Rasche (69.)
Schiedsrichter:
Olaf Schulz
(SSV Grün-Weiß Schadeleben) - Assistenten: Torsten Meiners (SV Lok
Aschersleben), Wolfgang Siebert (SV Lok Aschersleben)
Zuschauer:
102
Gelbe Karte:
Tobias
Hilprecht (4.) (14.), Matthias Krug (2.) (28.), Andree Lindemann (2.)
(47.), Pierre Kloppisch (3.) (59.), Mark Bünning (2.) (77.) / Sven
Nicolaus (2.) (72.), Robert Paasch (3.) (90.)
Fliederparkteam besiegt Titelverteidiger deutlich und zieht erstmals in
Halbfinale des Salzlandpokals ein
Salzlandpokal | Viertelfinale:
SG Gnadau 1973 – FSV Biere 6:0 (4:0)
Die
Fußball-Gemeinde Gnadau steht Kopf: Gegen den FSV Biere –
Titelverteidiger und Spitzenklub der Landesklasse 3 – spielte ein
hochmotivierter Salzlandligist vor 145 Zuschauer wie entfesselt und
gewann am Ende deutlich und verdient mit 6:0 (4:0)-Toren. Die Gäste, die
auf zahlreiche Stammkräfte verzichten mussten, aber dennoch klarer
Favorit waren, blieben über die gesamte Spielzeit blass und ideenlos.
Der Pape-Elf reichten hingegen 8 Minuten für eine Vorentscheidung,
fielen von der 22. bis 30.Minute gleich vier der insgesamt sechs Tore.
Vier Tore
in acht Minuten
Von Beginn an
gehörte die Spielkontrolle dem Fliederparkteam, auch wenn der FSV Biere
die erste Chance im Spiel zu verzeichnen hatte (2.). Der Schuss des
Bierer Angreifers ging mit wenig Dynamik jedoch in die Arme des gut
aufgelegten SG-Schlussmanns Ronny Merker. Und wesentlich mehr war vom
Tabellendritten der Landesklasse 3, der gar ohne offiziellen Trainer
angereist war, bis zur Pause auch offensiv nicht zu sehen. Ganz anders
zeigte sich die SG Gnadau, die zuvor Schwarz-Gelb Bernburg mit 6:3 aus
dem Pokal schoss. Die Mannschaft um Spielführer Thomas Frauendorf zeigte
sich mit Spielanpfiff bissig, presste früh und zog ein ansehnliches und
temporeiches Kurzpasspiel auf. Doch die Führung fiel nach einem langen
Ball, den der agile Danny Wenzel zunächst behauptete und dann noch mit
Auge verwertete (22.). Es dauerte von da an nur noch acht Minuten, bis
dieser einseitige Kick endgültig entschieden war. Erst erzielte Nico
Steigleder ein tolles Kopfballtor (24.), dann ließ Thomas Frauendorf
gleich drei Gegenspieler plus FSV-Torhüter aussteigen und markierte das
3:0 (27.) und zuletzt setzte Steven Hoffmann den Schlusspunkt einer
grandiosen ersten Hälfte, nachdem er aus 20 Metern einen Schuss per
Volleyabnahme in den oberen rechten Winkel bugsierte (30.). „Alle Tore
wurden toll herausgespielt und effektiv verwertet. Zudem hat die Abwehr
um David Rönz, Markus Teske und Christian Kade, so gut wie keine
gegnerische Chance mehr zugelassen.“, freute sich SG-Trainer Sebastian
Pape.
Jurij
Kormilez beweist Joker-Qualitäten
Die zweite
Hälfte begann so, wie die Erste aufgehört hatte. Gnadau bestimmte das
Spielgeschehen und ließ den Ball und Gegner laufen. Für Biere war
symptomatisch, dass sie den Gastgeber walten ließen und so gut wie keine
Gegenwehr zeigten. Dadurch entstanden viele freie Räume, die sich nur
fünf Minuten nach Wiederanpfiff Steven Hoffmann zu Nutze machte und
daraus seinen zweiten Treffer erzielte, nachdem er das runde Leder
wunderschön am FSV-Schlussmann vorbei schlenzte (49.). Der Gnadauer
Offensivdrang war in der Folge nicht mehr so effektiv wie noch in den
ersten 45 Minuten. Robert Paasch, Andreas Böhme, Sven Nicolaus und
Thomas Frauendorf scheiterten mit ihren Schüssen entweder am Aluminium
oder Gegenspieler. Besser machte es der eingewechselte Jurij Kormilez,
der nach einer Paasch-Vorlage gleich aus seiner ersten Chance einen
Treffer markierte (64.). Nach dem sechsten Treffer schaltete die SG nun
einen Gang herunter und verwaltete das Ergebnis ohne dabei in Gefahr zu
geraten. „Im Endeffekt ist es uninteressant wie viele Spieler beim FSV
gefehlt haben. Am Ende zählt das Ergebnis. Ich bin stolz auf meine
Jungs, wie souverän und abgeklärt sie vor einer so großen Kulisse agiert
haben. Ich denke das war Werbung für unser Projekt, an dem wir schon
vier Jahre hart arbeiten!“, resümierte eine glücklicher Sebastian Pape.
Im Halbfinale warten auf sein Team nun mit dem TSV Neundorf (4:3 n.E.
gegen Schackstedter SV) entweder ein Kreisligist oder mit Lok
Aschersleben (4:2 gegen Wacker Felgeleben) und dem TV Askania Bernburg
II (2:0 gegen Einheit Bernburg) Landesklasse-Vertreter.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau
1973:
R. Merker – D. Rönz, C. Kade, M. Teske, F. Feickert, S. Nicolaus, D.
Wenzel, T. Frauendorf, A. Böhme, S. Hoffmann, N. Steigleder
(eingewechselt: J. Kormilez, R. Paasch, R. Kade)
Reserve:
M. Mohn, S. Dübecke, R. Heider, J. Bolm, M. Rasche
Trainer:
S. Pape, M. Kaube
Torfolge:
1:0 Denny Wenzel (22.), 2:0 Nico Steigleder (24.), 3:0 Thomas Frauendorf
(27.), 4:0, 5:0 Steven Hoffmann (30., 49.), 6:0 Juri Kormilez (64.)
Schiedsrichter:
Engelhardt (Hakeborn) – Assistenten: Wondratschek-Stein (beide
Westeregeln)
Zuschauer:
145
Gnadau bleibt zu Hause weiterhin ungeschlagen
Salzlandliga | 7.Spieltag:
SG Gnadau – 1.FSV Nienburg 5:1 (2:1)
Die SG Gnadau
bleibt auch im vierten Liga-Heimspiel in Folge zu Hause ohne
Punktverlust. Gegen den Landesklasse-Absteiger 1.FSV Nienburg konnte die
Pape-Elf einen ungefährdeten 5:1-Erfolg einfahren und sich damit auf den
fünften Tabellenplatz vorschieben. In einer temporeichen Partie
starteten die Gäste besser, konnten aber nach der Führung durch Niclas
Kasler (18.) keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Das
Fliederparkteam zeigte nach dem Rückstand hingegen Moral, bot
ansehnlichen Tempo- und Kombinationsfußball und kam noch zu fünf Toren –
drei davon durch Danny Wenzel (22., 44., 55.).
Wichtiges
Tor kurz vor der Pause
Die 65
Zuschauer im Gnadauer Sportrund sahen einen verhaltenen Beginn, in dem
Gnadau sofort die Spielinitiative ergriff und sich erste gute
Torgelegenheiten erspielte. Der 1.FSV Nienburg, vor zwei Jahren noch in
der Landesliga Nord beheimatet, fand indes nur schwerlich geeignete
Mittel, um zu ersten Chancen zu kommen. Dennoch stellte der Gast das
zunächst effektivere Team, denn nach 18 Spielminuten erzielte die
Köhler-Elf aus der ersten gelungenen Offensivaktion die Führung durch
Niclas Kasler, der von einem Ausrutscher in der SG-Defensive profitierte
und mustergültig an Ronny Merker vorbeischob. Dies war der Weckruf für
die SG Gnadau, die nun nicht nur spielerisch sondern auch läuferisch zu
überzeugen wusste. FSV-Keeper Sebastian Weißke hatte folglich alle Mühe
Gegentreffer zu verhindern. Nur vier Minuten nach der FSV-Führung musste
er das erste Mal hinter sich greifen, als Danny Wenzel im Nachschuss den
Ausgleichstreffer (22.) erzielte. Kurz vor der Pause war Wenzel erneut
richtig zur Stelle und verlängerte einen strammen Schuss von Sven
Nicolaus direkt ins Tor (44.). „Trotz des Rückstandes haben wir uns
nicht aus der Ruhe bringen lassen und unsere Taktik weiter durchgezogen.
Meine Jungs haben erneut große Moral bewiesen!“, so SG-Trainer Sebastian
Pape.
Spiel nach
knapper Stunde entschieden
Auch nach dem
Kabinengang zeigten sich die Hausherren hellwach und machten gleich aus
der ersten Chance das dritte Tor. Andreas Böhme schlug zunächst eine
Ecke von rechts und bediente Robert Paasch damit mustergültig. Mit einem
wuchtigen Kopfball ließ er Weißke keine Abwehrchance (47.). Nur acht
Minuten später rückte erneut Wenzel in den Fokus des Spielgeschehens.
Mit seinem dritten Treffer (55.) erzielte er nicht nur das 4:1, sondern
entschied damit vorzeitig die Partie. Nienburg tat nur noch wenig,
strahlte kaum Gefahr aus und blieb insgesamt blass. Die Pape-Elf
investierte hingegen mehr und belohnte sich mit dem fünften Treffer
durch Andreas Böhme, der nach einer Wenzel-Vorlage nur noch einschieben
musste (62.). Folglich ließ es der Gastgeber ruhiger angehen, schaltete
einen Gang zurück und blieb dennoch die bessere Mannschaft. „Das war
heute eine effektive Spielweise. Insbesondere das Kurzpassspiel wusste
zu gefallen. Der Sieg war mehr als verdient.“, zog Pape nach den 90
Minuten sein Fazit und blickte schon einmal voraus: „Nun müssen wir
auswärts endlich mal etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.“. Das Spiel
gegen motivierte Eickendorfer wird sicher zur Geduldsprobe.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade (68. Markus Teske), David Rönz, Florian Feickert (68.
Stefan Dübecke) - Andreas Böhme, Sven Nicolaus - Thomas Frauendorf -
Nico Steigleder, Robert Paasch, Steven Hoffmann - Markus Rasche (75.
Remo Heider); Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Danny Wenzel,
Christian Glode
1. FSV Nienburg (A):
Sebastian
Weißke, Maik Brösel, Sebastian Burchardt, Christian Drachenberg,
Danny-Robert Krebs, Thomas Wittchen (77. David Mutter), Ricardo Beck,
Maximilian Zingel, Tobias Hausdorf (46. Steffen Krähe), Stephan-Marius
Hensel, Niclas Kasler (80. Björn Jethon); Trainer: Peter Köhler
Kader:
Christian
Korn
Tore:
0:1 Niclas
Kasler (18.); 1:1 Danny Wenzel (22.); 2:1 Danny Wenzel (44.); 3:1 Robert
Paasch (47.); 4:1 Danny Wenzel (55.); 5:1 Andreas Böhme (62.)
Schiedsrichter:
Torsten
Meiners (SV Lok Aschersleben) - Assistenten: Jürgen Butscheck (WSG 10
Schönebeck), Wolfgang Siebert (SV Lok Aschersleben)
Zuschauer:
65
Gelbe
Karte:
Thomas
Frauendorf (4.) (63.) / Tobias Hausdorf (3.) (35.), Christian
Drachenberg (3.) (37.), Ricardo Beck (2.) (45.)
Fliederparkteam kann trotz Überzahl „Auswärtsfluch“ nicht
ablegen
Salzlandliga | 6.Spieltag:
FSV Drohndorf/Mehringen – SG Gnadau 3:1 (1:0)
Es bleibt dabei: Gnadau kann auswärts nicht punkten.
Trotz weitgehend spielerischer und numerischer Überlegenheit verloren
die Pape-Schützlinge auch ihr drittes Auswärtsspiel in Folge. Beim
kampfstarken FSV Drohndorf/Mehringen setzte es nach 90 Spielminuten eine
3:1 (1:0)-Niederlage. Für die Hausherren trafen Dennis Klein (3., 47.)
und Frank Hartmann (47.). Auf Seiten des Fliederparkteams sorgte Steven
Hoffmann in der Nachspielzeit nur noch für Ergebniskosmetik.
Ernüchternde Bilanz: Drei Mal Aluminium, einen Elfer und
doch keine Tore
Bei traumhaften äußeren Bedingungen und einer lautstarken
Kulisse erwischte Gnadau einen echten Kaltstart: Nicht einmal vier
Minuten waren gespielt, da ließ die SG-Defensive den Gegner das erste
Mal auf links ziehen und Dennis Klein frei zum Schuss kommen. An der
Strafraumgrenze verwandelte er mit einem echten „Sonntagschuss“ den Ball
ins kurze Eck und brachte damit Gnadaus Marschroute das erste Mal
durcheinander (3.). In der Folge brannte der Liganeuling ein wahres
Offensivfeuerwerk ab. Nachdem zu allem Überfluss Norman Herdt vom FSV
den gelb-roten Karton (22.) sah, schien Alles für das Fliederparkteam zu
laufen. Doch die Hausherren unterbanden Gnadaus Torbemühungen oftmals
mit einer überharten Gangart. Dabei ließ Referee Schmuck eine klare
Linie vermissen. Mit drei Aluminiumtreffern und einem Elfmeter (37.),
aber keinen Toren fiel die SG-Bilanz bis zur Pause ernüchtern aus.
Wieder einmal fehlte der Pape-Elf auswärts das nötige Glück, obwohl der
Ausgleich schon längst überfällig war.
Bärenstarker Christian Groß baut sein Team immer wieder
auf
Nach dem Seitenwechsel erwischte es die SG erneut
eiskalt. Das Team von Enrico Tietzel nutzte gleich die zweite
Torgelegenheit des Tages zum zweiten Treffer - dieses Mal aber schon 120
Sekunden nach dem Spielanpfiff. Eine Ecke von Dennis Klein fand den Weg
zu Frank Hartmann, der am zweiten Pfosten völlig frei stand und beim
Abschluss echte Torjägerqualitäten bewies (47.). Die SG Gnadau war nun
um eine Torantwort bemüht und drückte mit aller Macht nach vorn. Dem FSV
kam das gelegen, weil man so zwangsläufig Konterchancen erhalten würde
und mit Christian Groß einen an diesem Tag nahezu unbezwingbaren Keeper
zwischen den Pfosten hatte. Der Torhüter des Gastgebers bewahrte sein
Team nämlich mit tollen Paraden immer wieder vor Toren, die eine
Spielwendung herbei gebracht hätten. So auch in der 77.Spielminute als
es erneut einen Elfmeter für die in schwarz gekleideten Gnadauer gab.
Nachdem im ersten Durchgang Mannschaftskapitän Thomas Frauendorf an Groß
scheiterte, war es dieses Mal Nico Steigleder. Diese Schlüsselmomente
erweckten beim FSV einen unbändigen Willen und aufopferungsvolle
Leidenschaft. So fiel trotz einer weiterhin bestehenden Sturm- und
Drangphase der Fliederparkkicker das 3:0. Erneut war ein Standard
ausschlaggebend und abermals Dennis Klein beteiligt. Dieses Mal aber
nicht als Vorlagengeber, sondern als Tor- und Kunstschütze. Ein perfekt
getretener Freistoß ins rechte Triangel brachte die Entscheidung, in
einer Partie, in der Gnadau zwar deutlich mehr Akzente setzte, aber viel
zu uneffektiv blieb. Einzig dem „kleinsten“ Gnadauer Steven Hoffman
blieb es vorbehalten ein Tor zu erzielen. Und das per Kopf (90.+4).
Kurzstatistik zum Spiel:
FSV Drohndorf/Mehringen 1990:
Christian
Groß, Ronny Heitmann, Maik Rödl, Frank Hartmann, Maik Wohlfeil, Norman
Herdt, Christian Franke, Dennis Klein, Denny Benzien (68.
Kevin Klanert), Carlo Bochnig (75. Sven Hellmuth), Tim Kilian (65.
Marcus May); Trainer: Enrico Tietzel
Kader:
Dominik Ernst, Normen Freisdorf
SG Gnadau (N):
Ronny Merker -
Christian Kade, David Rönz, Florian Feickert - Sven Nicolaus - Christian
Glode, Thomas Frauendorf, Jurij Kormilez - Nico Steigleder - Markus
Rasche (72.
Remo Heider), Markus Teske (57. Steven Hoffmann);
Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Ronny Kade,
Danny Wenzel, Stefan Dübecke, Marcus Mohn, Johannes Bolm
Tore:
1:0 Dennis
Klein (3.); 2:0 Frank Hartmann (47.); 3:0 Dennis Klein (81.); 3:1 Steven
Hoffmann (90.)
Schiedsrichter:
Stefan
Schmuck (SV Sportlust Gröna) - Assistenten: Stefan Klaes (TV Askania
Bernburg), Bernd Wenig (SSV Eintracht Winningen)
Zuschauer:
71
Gelbe Karte:
Christian
Groß (39.), Carlo Bochnig (3.) (59.) / Sven Nicolaus (64.), Remo Heider
(2.) (80.), Christian Glode (84.)
Gelb/Rote Karte:
Norman Herdt
(22.), Dennis Klein (84.) / -
Gnadau behält zu Hause eine weiße Weste
Salzlandliga | 5. Spieltag:
SG Gnadau – TSG Unseburg/Tarthun 5:2 (3:1)
Die SG Gnadau hat auch ihr viertes Pflichtspiel in Folge
zu Hause gewonnen. Gegen den Tabellennachbarn TSG Unseburg/Tarthun
erkämpfte sich das Fliederparkteam mit einfachem und effektivem Fußball
einen deutlichen 5:2 (3:1)-Sieg und klopft damit wieder an der
Tabellenspitze an. Die Gäste zeigten sich hingegen blass und blieben bis
auf die beiden Tore Vieles schuldig. Vor 81 Zuschauern erzielten Nico
Steigleder (42., 58.), Thomas Frauendorf (11. FE), Robert Paasch (27.)
und Markus Rasche (73. FE) die Tore der Hausherren. Auf Seiten der TSG
Unseburg/Tarthun waren Tino Kirst (24.) und Jose Mundt (48.)
erfolgreich.
SG-Coach Sebastian Pape veränderte seine Mannschaft nach
der 4:2-Niederlage beim SV Förderstedt auf vier Positionen. So agierten
Stefan Dübecke, Jurij Kormilez, Robert Paasch und Ronny Kade von Beginn.
Auf der Gegenseite nahm TSG-Spielertrainer Tino Kirst nach dem
7:1-Kantersieg gegen Jahn Gerbitz nur eine Veränderung vor. Für Robert
Wenisch kam Andreas Kowalski in die Partie.
Schrecksekunden: Heinrich und Gronau verletzt runter
Bei besten äußeren Bedingungen begegneten sich beide
Teams vom Start weg auf Augenhöhe, wenngleich die Gnadauer in den ersten
Minuten den etwas aktiveren Eindruck hinterließen. Die zehnminütigen
Abtastphase endete abrupt als Thomas Frauendorf nach schönem Zuspiel von
Nico Steigleder im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der Gefoulte trat
selber an und verwandelte zur SG-Führung (11.). Somit waren die Gäste
gefordert. Zunächst wartete die TSG ab, tastete sich dann aber langsam
in Richtung des 16er des Gastgebers. Und gerade TSG-Spielertrainer Tino
Kirst nahm es wenig später selbst in die Hand. Sein Schuss brachte den
Ausgleich (24.), in einer nun immer hektischer werdenden Begegnung.
Zunächst brach sich Gnadaus Michael Heinrich in einem Zweikampf die Nase
und dann zog sich Unseburgs Keeper Tobias Gronau im Duell mit einem
Gnadauer Spieler eine schwere Rippenprellung zu. Beide Spieler mussten
ausgewechselt werden. Bei der TSG wirkte sich die nun entstandene Lücke
deutlich negativer aus als bei der SG, die vor allem für ihren
verletzten Mitspieler kämpfte. Zunächst vernaschte Robert Paasch per
Kopfball den eingewechselten Carsten Wallborn (27.) und dann zeigte sich
Nico Steigleder nach schöner Vorlage von Markus Rasche treffsicher
(42.).
Steigleder in Topform
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren
Start. Nachdem Nico Steigleders Tor aufgrund eines Abseits nicht zählte
(46.), hämmerte Jose Mundt einen Freistoß unhaltbar in die gegnerischen
Tormaschen. Trotz des Anschlusstreffers blieb der stark dezimierte
SG-Kader hartnäckig, zeigte sich engagiert und kam durch Frauendorf zu
einer guten Torgelegenheit (50.). Im Gegenzug köpfte ein TSG-Spieler
völlig freistehend drüber und verpasste den wichtigen Ausgleich (55.).
Während die Gäste also auf der Suche nach dem Gegenschlag waren, liefen
sie in einen Konter: Steigleder enteilte in der Zentrale und schloss
sein Solo überlegt zum 4:2 (58.) ab. Danach eine strittige Situation:
Ein Unseburger Spieler fädelte gegen Merker ein und protestierte auf
Elfmeter. Schiri Sebastian Schulz ließ aber weiter laufen. Im selben
Atemzug wurde Frauendorf auf der Gegenseite abermals gefoult. Erneut gab
es einen Elfer für die Pape-Elf. Dieses Mal bugsierte Markus Rasche das
Spielgerät ins Tor und ließ Gronau keine Abwehrchance. In der
Schlussphase drückten nochmals die Unseburger. Zunächst ging ein
Kopfball am gehäuse vorbei (75.) und dann parierte SG-Keeper Merker
einen Schuss famos (84.). „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment
aussprechen. Trotz langer Fehlliste haben die restlichen Spieler die
Kohlen aus dem Feuer geholt. Jeder Spieler ist für uns enorm wichtig.
Das hat man heute wieder gesehen!“, so Pape.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Ronny Kade, Christian Kade, David Rönz, Michael Heinrich (25. Marcus
Mohn) - Stefan Dübecke - Thomas Frauendorf, Jurij Kormilez - Nico
Steigleder, Robert Paasch - Markus Rasche (79. Markus Teske); Trainer:
Sebastian Pape
Kader:
Danny Wenzel,
Sven Nicolaus, Christian Glode, Steven Hoffmann
TSG Unseburg/Tarthun:
Tobias Gronau
(34. Carsten Wallborn), Andreas Kowalski, Torsten Fräsdorf, Robert
Wenisch, Peter van der Velde (83. Rene Hebecker), Markus Evert, Tino
Kirst, Anee-Jan van der Velde, Julien Karasch (61. Keven Wichmann),
Christoph Karasch, Jose Mundt; Trainer: Tino Kirst
Kader:
Andy
Eggeling, Simo Mundt
Tore:
1:0 Thomas
Frauendorf (Foulelfmeter, 11.); 1:1 Tino Kirst (24.); 2:1 Robert Paasch
(27.); 3:1 Nico Steigleder (42.); 3:2 Jose Mundt (48.); 4:2 Nico
Steigleder (58.); 5:2 Markus Rasche (Foulelfmeter, 73.)
Schiedsrichter:
Sebastian
Schulz (BSC Biendorf) - Assistenten: Daniel Otto (TV Askania Bernburg),
Hans-Jürgen Hahn (SV Grün-Weiß Beesenlaublingen)
Zuschauer:
81
Gnadau bleibt trotz starker Leistung ohne Punkte
Salzlandliga | 4.Spieltag:
SV Förderstedt – SG Gnadau 4:2 (2:1)
Im Spitzenspiel der Salzlandliga verlor die SG Gnadau
beim Tabellenersten SV Förderstedt nach guter Leistung mit 4:2-Toren.
Dabei waren die Gäste das spielbestimmende Team. Förderstedt blieb
hingegen in Lauerstellung, tat nur das Nötigste und schlug bei allen
vier Toren eiskalt zu. „Das ist eben Fußball. Wir machen das Spiel,
verlieren aber, weil Förderstedt im Abschluss deutlich effektiver war
und damit verdient zum Dreier kam!“, so SG-Coach Sebastian Pape. Chris
Ingler und Marco Janich schossen den SV mit jeweils zwei Toren zum Sieg.
Bei der SG Gnadau trafen indes Danny Wenzel zum zwischenzeitlichen
Anschlusstreffer und Markus Rasche kurz vor Schluss.
Förderstedt macht aus zwei Chancen zwei Tore
Die taktische Grundausrichtung beider Mannschaften war
sehr schnell klar: Förderstedt stand kompakt, wartete ab und lauerte auf
schnelle Konter. Gnadau machte hingegen das Spiel , kam folglich zu mehr
Ballbesitz und war in einer temporeichen Partie das gefälligere Team.
Sowohl der Spitzenreiter als auch der Liganeuling überbrückten das
Mittelfeld schnell, nur verfügte die Pape-Elf über das bessere Passspiel
und strahlte dadurch deutlich mehr Gefahr aus. Während die
Lampe-Schützlinge lange Zeit so gut wie gar nicht stattfanden, bestimmte
das Fliederparkteam das Spiel und kreierte sich binnen weniger Minuten
erste Großchancen. Markus Rasche (1.), Nico Steigleder (4.) und Steven
Hoffmann (16.) hatten aber kein Abschlussglück. Wie gefährlich der
Spitzenreiter ist, zeigte er nur eine Minute nach Hoffmanns
Torgelegenheit, als es auf einmal ganz schnell ging: Nach einer
strittigen Foul-Situation an einen Gnadauer Akteur ließ Referee Steffen
Lange weiter spielen. Chris Ingler bedankte sich und markierte wie aus
dem Nichts das 1:0 (17.). Nachdem SG-Kicker Steven Hoffmann nach einem
Kopfball erneut ohne Torerfolg blieb, erhöhte Förderstedt im Gegenzug.
Aus der zweiten Chance fiel das zweite Tor. Steffen Böhlert erkämpfte
sich zunächst das Spielgerät, machte das Spiel dann schnell und schickte
mit einem Pass über 30 Meter Marcus Janich auf die Reise. Dieser setzte
den ersten Schuss zunächst auf Ronny Merker und im zweiten Anlauf dann
ins Tor (29.). Gnadau zeigte sich weiterhin nicht geschockt, spielte
weiter munter drauf los und erzwang sich kurz vor dem Pausenpfiff den
verdienten Anschlusstreffer. Danny Wenzel netzte nach einer
Glode-Vorlage mit dem Pausenpfiff zum 2:1 (45.) ein.
Gnadau ohne Glück
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich dasselbe Bild:
Gnadau kam zu ersten Chancen, machte aber keine Tore. Zunächst hatte
Rasche mit einem Freistoß Pech als SV-Keeper Binnebößel einen
abgefälschten Ball stark parierte (50.). Und dann war es Danny Wenzel,
der den Ball über die Linie drückte, aber trotzdem ohne Torerfolg
blieb, weil das Schiedsrichtergespann auf Abseits entschied (52.). So
kam es, wie es kommen musste: Zur Förderstedter Effektivität kam nun
auch noch Glück hinzu. Chris Inglers Schuss aus der zweiten Reihe
fälschte ein Gnadauer Defensivakteur unhaltbar ab. So stand es 3:1
(65.) und der Bann schien so langsam gebrochen. Gnadau hielt zwar weiter
gut mit, aber Förderstedt agierte nun besser und zog über die Flügel
mächtig an. SV-Sturmtank Böhlert kam so zu einem guten Torschuss, der
aber knapp am Merker-Gehäuse vorbei ging (70.). Zehn Minuten vor Schluss
führte einen Förderstedter Ecke zum 4:1. Die SG-Defensive befand sich im
Kollektivschlaf. Dadurch hatte Markus Janich im Abschluss keine Mühe
(80.). Markus Rasche erzielte drei Minuten vor dem Ende noch das zweite
Gnadauer Tor. Dieses kam aber zu spät. „Hätten wir eher unsere Tore
gemacht, dann hätten wir sicherlich ein anderes Ergebnis erzielt.“, so
Pape.
Kurzstatistik zum Spiel:
SV Förderstedt:
Maik
Binnebößel, Patrick Stockmann, Thomas Conrad, Christian Conrad, Tim
Tappenbeck, Chris Ingler, Alexander Dawils, Markus Janich, Steffen
Böhlert (86. Jens Schuhmann), Marco Janich (60. Christian Lattorf),
Martin Stille;
Trainer:
Lampe
Kader:
Manuel
Nitschwetz, Lucas Hoffmann
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, David Rönz, Michael Heinrich (65. Marcus Mohn) - Danny
Wenzel - Christian Glode (46. Robert Paasch), Thomas Frauendorf - Nico
Steigleder, Steven Hoffmann - Markus Teske, Markus Rasche;
Trainer:
Sebastian Pape
Kader:
Ronny Kade,
Stefan Dübecke, Jurij Kormilez, Johannes Bolm
Tore:
1:0 Chris
Ingler (17.); 2:0 Markus Janich (30.); 2:1 Danny Wenzel (45.); 3:1 Chris
Ingler (65.); 4:1 Markus Janich (80.); 4:2 Markus Rasche (87.)
Schiedsrichter:
Steffen Lange
(SV Blau-Weiß Könnern) - Assistenten: Frank Schinke (TV Askania
Bernburg), Helmut Lampe (TSG Unseburg/Tarthun)
Zuschauer:
41
Gelbe Karte:
Chris Ingler
(3.) (40.), Patrick Stockmann (2.) (44.), Steffen Böhlert (2.) (85.) /
Thomas Frauendorf (3.) (67.), Robert Paasch (2.) (90.)
Pape-Elf bestätigt Aufwärtstrend gegen Rathmannsdorf
eindrucksvoll
Salzlandliga | 3.Spieltag:
SG Gnadau 1973 – SV Rathmannsdorf 5:1 (3:0)
Gegen einen enttäuschenden Vorjahressechsten feierte die
SG Gnadau in neuem Outfit einen 5:1-Kantersieg. Nahezu über die gesamten
90 Spielminuten diktierte der Salzlandliga-Neuling das Geschehen im
Fliederpark vor 53 Zuschauern und verdiente sich dadurch nicht nur den
zweiten Dreier, sondern auch den vierten Tabellenplatz. Der SV
Rathmannsdorf gab sich indes zu keiner Zeit auf und kam zum Ende noch
zum verdienten Ehrentreffer. Zwei Gnadauer Platzverweise in Halbzeit
zwei waren zudem das Salz in der Suppe.
Gnadau-Coach Sebastian Pape vertraute nach dem
4:1-Pokalerfolg beim St. Georg Hecklingen auf Hoffmann und Glode in der
Offensive, die für Heinrich (Beruf) und Paasch (verletzt) in die
Startelf rückten.
Auf der Gegenseite musste Frank Oehme auf drei
Stammkräfte verzichten, hatte aber dennoch eine gute Besetzung
vorzuweisen.
Krüger verhindert einen noch höheren Rückstand
Von Beginn an machten die Gnadauer viel Druck auf das
Rathmannsdorfer Tor. Bereits nach sechs Minuten zappelte das runde Leder
das erste Mal im Netz. Sven Nicolaus versenkte mit einem beherzten
Schuss aus 18 Metern den Ball ins Gehäuse von Stefan Krüger. Die SG
blieb am Drücker. Zunächst scheiterte Danny Wenzel nach einem schönen
Solo (15.) an Krüger und dann biss sich Geburtstagskind Steven Hoffmann
die Zähne am Gästekeeper aus (16.). Der SV verbuchte in der Folge auch
eine Offensivaktion, hatte aber Pech als Ronny Schnock frei vorm
Merker-Tor versagte (17.). Nach einer zwanzigminütigen Verschnaufpause,
nahmen die Hausherren wieder an Fahrt auf und schraubten binnen 2
Minuten durch zwei Frauendorf-Tore das Halbzeitergebnis auf 3:0. Den
ersten Treffer erzielte der SG-Mannschaftskapitän nach einer
Steigleder-Vorlage aus dem Spiel heraus (38.), den Zweiten machte er
dann vom Elfmeterpunkt aus, nachdem Hoffmann im Strafraum gefoult wurde.
Gnadau am Ende nur noch zu Neunt
Nach dem Seitenwechsel bot die Partie noch einmal das
volle Fußballprogramm. Zunächst sahen die Zuschauer in den ersten zehn
Minuten nach Wiederanpfiff vier Aluminium-Treffer. Drei für die Gäste
und einen für Gnadau. Das Rathmannsdorfer Chancenplus war dabei vor
allem einem engagierten Start in der zweiten Hälfte geschuldet. Erst
nachdem Sven Nicolaus, bereits nach seinem zweiten Foulspiel, von
Referee Maik Löwe zum Duschen geschickt wurde (62.), erspielten sich die
Fliederparkkicker wieder Feldvorteile. Andreas Böhme und der
eingewechselte Marcus Rasche verbuchten die nächsten Torchancen. Nach 75
Minuten war es genau diese Spielerkombination die für den vierten
SG-Treffer verantwortlich war. Rasche zeigte sich als Vorlagengeber und
Böhme als überlegter Torschütze. Nachdem Böhme nur wenig später erneut
eine Rasche-Vorlage per Volleyschuss zum 5:0 versenkte (81.) war die
Partie entschieden. Rathmannsdorf erarbeitete sich dennoch einen
verdienten Ehrentreffer. Marcel Poser traf vom Elfer für seine Farben
(84.). Bittere Pille musste in der 90.Spielminute noch der Aufsteiger
schlucken: Andreas Böhme sah die rote Karte, nachdem das
Schiedsrichtergespann eine Tätlichkeit erkannt haben will (90.).
„Zunächst erst einmal ein Lob an die gesamte Mannschaft für den Sieg.
Ich ärgere mich nur über die Platzverweise. Aber so ist manchmal
Fußball. Schade!“, resümierte Pape nach dem Spiel.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, David Rönz - Andreas Böhme, Danny Wenzel, Sven
Nicolaus - Christian Glode, Thomas Frauendorf - Nico Steigleder (71.
Markus Rasche), Steven Hoffmann (76. Jurij Kormilez) - Markus Teske (81.
Stefan Dübecke); Trainer: Sebastian Pape
Kader:
Ronny Kade,
Johannes Bolm
SV Rathmannsdorf:
Stefan
Krüger, Marcel Menzel (46. Ronny Schneidewind), Marcel Poser, Marcel
Wiemann, Oliver Reher, Dirk Herrmann, Alexander Bock, Thomas Keye, Ronny
Schnock, Daniel Sonnabend, Sebastian Paetzold (81. Sven Dolg); Trainer:
Frank Oehme
Kader:
Thomas
Strecker, Marko Bock, Frank Podschun
Tore:
1:0 Sven
Nicolaus (7.); 2:0 Thomas Frauendorf (38.); 3:0 Thomas Frauendorf
(Foulelfmeter, 40.); 4:0 Andreas Böhme (75.); 5:0 Andreas Böhme (81.);
5:1 Marcel Poser (Foulelfmeter, 84.)
Schiedsrichter:
Maik Löwe (SV
Einheit Bernburg) - Assistenten: Joachim Lindemann (SV Jahn Gerbitz),
Hans-Jürgen Winterfeld (1. FSV Nienburg)
Zuschauer:
53
Gelbe Karte:
- / Daniel
Sonnabend (2.) (66.), Oliver Reher (2.) (86.), Thomas Keye (88.), Ronny
Schnock (89.)
Gelb/Rote Karte:
Sven Nicolaus
(62.) / -
Rote Karte:
Andreas Böhme
(90.) / -
SG Gnadau steht nach beherzter zweiter Halbzeit verdient
im Achtelfinale
Salzlandpokal | 2.Runde:
St. Georg Hecklingen – SG Gnadau 1:4 (0:0)
Die Fußballer der SG Gnadau lösten beim Kreisligisten St.
Georg Hecklingen dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit
verdient das Achtelfinal-Ticket im Salzlandpokal. Beim
4:1-Auswärtserfolg blieb der Gastgeber lange Zeit ebenbürtig, zeigte
aber am Ende einen zu hohen Kräfteverschleiß. Der kurzzeitige
Anschlusstreffer durch Andreas Bieche (68.) hatte zudem keinen
spielentscheidenden Einfluss mehr.
Höhepunktarmer erster Durchgang
Die Hausherren gestalteten die Partie bei
hochsommerlichen Temperaturen durch einen couragierten, laufintensiven
Auftritt ausgeglichen. Das Spielgeschehen fand vornehmlich zwischen den
Strafräumen statt. Dabei begann die SG Gnadau ähnlich schwach wie
zuletzt in Egeln, als es eine 2:0-Pleite setzte. Zudem blieb Vieles
Stückwerk. Das Krüger-Team verbuchte hingegen die erste Torgelegenheit
in einer ansonsten höhepunktarmen ersten Halbzeit. Eine Direktabnahme
nach einer Ecke fand nur den Weg über das Tor von Ronny Merker (10.). Im
Gegenzug bediente SG-Kapitän Thomas Frauendorf per Freistoß (11.) Sven
Nicolaus. Er köpfte das runde Leder aber mit zu viel Drall auf den
Boden, sodass der Abpraller über den Querbalken ging. Nachdem es bei
Robert Paasch´s Schuss nach einer technisch einwandfreien Leistung noch
an Zielgenauigkeit fehlte (17.), netzte Nico Steigleder zehn Minuten
später ein. Doch Schiri-Assi Eckardt Krüger entschied auf Abseits.
Hecklingen hatte vor dem Pausenpfiff durch einen Schuss von Danny
Reuscher noch die große Chance zur Führung (43.). Völlig freistehend
kickte er das Spielgerät aber knapp über das Tor.
Danny Wenzel bringt SG in Front
Mit dem Seitenwechsel sah man einen völlig anderen
Salzlandligisten. Sebastian Pape schien in der Kabine die richtigen
Worte gefunden zu haben. Seine Mannschaft setzte nun die Akzente, wirkte
spritziger und erarbeitete sich folgerichtig das erste Tor durch Danny
Wenzel (55.), der eine Vorlage von Thomas Frauendorf direkt verwandelte.
Auch wenn sich Hecklingen durch den Rückstand nicht einschüchtern ließ,
bekam der Gast in einer nun immer bissiger geführten Partie immer mehr
Oberwasser. Frauendorf erzielte nach einer schönen Einzelaktion nur zwei
Minuten nach dem 1:0 den zweiten Treffer für seine Farben (57.). Danach
plätscherte das Spiel einige Minuten vor sich hin. Hecklingen nutzte die
kurze Schwächeperiode der Gnadauer zum Anschlusstreffer durch Andreas
Bieche (68.) und hatte kurz darauf Pech als SG-Libero David Rönz einen
Hecklinger Schuss auf der Linie rettete (77.). Währenddessen drehte
Gnadaus Sturmtank Nico Steigleder immer mehr auf. Zunächst ging ein
Drehschuss übers Gehäuse (75.) und dann testete er SV-Schlussmann Rene
Gelzer mit einem Schuss mit der Pieke (76.). Doch „aller guten Dinge
sind drei“! Steigleders dritter Anlauf sollte von Erfolg gekrönt sein.
Zunächst behauptete er den Ball gegen drei Gegenspieler, ging dann an
Gelzer vorbei und schob mit Übersicht zur Freude der SG-Sympathisanten
noch zum 3:1 ein (81.). Nachdem auf der Gegenseite Reuscher per Kopfball
verfehlte (86.), machte es der eingewechselte Remo Heider vom
Fliederparkteam besser. Nachdem Rönz einen Freistoß in den 16er
bugsierte, setzte Heider konsequent nach und schob zum 4:1-Endstand ein
(88.). „In der zweiten Halbzeit haben wir endlich wieder einen beherzten
Fußball gezeigt!“, lobte SG-Trainer Pape, sieht aber in der Defensive
noch Verbesserungsbedarf: „Bei Standards müssen wir noch besser
verteidigen!“
St. Georg Hecklingen:
Rene Gelzer - Sebastian Greye, Andre Hensch, Tino Pecht, Mathias Möller
(85. Stefan Winkler), Marko Zapke (75. Christoph Globke), Florian Durin
(64. Konstantin Werle), Thomas Hausschild, Andreas Bieche, Danny
Reuscher, Christian Peißig
Kader: Andy Gericke, Chris Steinel
Trainer: Christian Krüger
SG Gnadau 1973:
Ronny Merker - David Rönz, Christian Kade, Markus Teske, Michael
Heinrich, Andreas Böhme (63. Steven Hoffmann), Danny Wenzel, Robert
Paasch (63. Jurij Kormilez), Sven Nicolaus (82. Remo Heider), Thomas
Frauendorf, Nico Steigleder
Kader: Stefan Dübecke, Johannes Bolm, Ronny Kade
Trainer: Sebastian Pape, Mirko Kaube
Tore:
0:1 Danny Wenzel (55.), 0:2 Thomas Frauendorf (57.), 1:2 Andreas Bieche
(68.), 1:3 Nico Steigleder (81.), 1:4 Remo Heider (88.)
Gelbe Karte:
Tino Pecht, Andreas Bieche – Sven Nicolaus, Thomas Frauendorf
Zuschauer:
35
Schiedsrichter:
Stefan Kleas (Bernburg) – Assistenten: Eckardt Krüger (Plötzkau),
Manfred Börner (Hecklingen)
Gnadau beißt sich an Spitzenreiter die Zähne aus
Salzlandliga | 2.Spieltag:
Egelner SV Germania – SG Gnadau 2:0 (2:0)
Die Fußballer der SG Gnadau mussten am 2.Spieltag der
Salzllandliga die erste Saisonniederlage hinnehmen. Dagegen hat der
Egelner SV Germania nach einem ungefährdeten 2:0-Heimerfolg über das
Pape-Team einen perfekten Start in die neue Spielserie hingelegt und den
ersten Tabellenplatz verteidigt. Die Leßmann-Schützlinge gewannen dank
enormer Effektivität und einer stabilen Defensive. Dem Liganeuling aus
Gnadau fehlte es vor allem an Ideen, nach der Pause steigerte sich die
SG zwar, musste sich letztlich dann aber doch mit der ersten Pleite der
Saison abfinden.
SG-Coach Sebastian Pape veränderte seine Startelf nach
dem 2:1-Sieg gegen Eintracht Winningen auf zwei Positionen: Heinrich und
Böhme verdrängten Heider und Hoffmann auf die Bank. Die Hausherren
spielten indes mit derselben Elf, die schon beim 4:2-Auswärtsdreier in
Gerbitz begonnen hatte.
Egeln glänzt mit starkem Pressing und enormer
Effektivität
Beide Mannschaften hatten am ersten Spieltag in der
Defensive mehr oder weniger überzeugt. Folglich überraschte es nicht,
dass die Abwehrreihen auch diesmal wieder die entscheidenden Momente
setzten. Egeln machte das Spiel von Beginn an sehr eng, sodass die
Gnadauer Offensive kaum Platz zur Entfaltung hatte. Zudem ging der ESV
mutig zu Werke, presste früh und versuchte es immer wieder über die
Flügel. Dennoch gehörten der SG Gnadau die ersten Torraumszenen. Nach 8
Spielminuten sorgte Sven Nicolaus für den ersten Fernschuss, verfehlte
aber deutlich das Tor um ESV-Keeper Martin Kortum. Wenig später gab
Andreas Böhme aus der Drehung einen weiteren Warnschuss (20.) ab, ehe
Nico Steigleder das erste Tor konkret auf dem Fuß hatte. Zunächst setzte
sich der Gnadauer Mannschaftskapitän Thomas Frauendorf stark über die
linke Außenbahn durch und bewahrte dann im Passspiel noch die nötige
Übersicht. Der angespielte Steigleder vertendelte aber das Spielgerät,
obwohl ein schneller Abschluss die Führung bedeutet hätte. „Dann hätte
das Spiel einen anderen Verlauf genommen!“, war sich Pape sicher. Wie
man es besser macht, zeigte der Tabellenführer, der seine erste
gefällige Aktion gleich in ein Tor ummünzte. Nach einem Stellungsfehler
flankte ein Egelner Akteur von rechts ins Zentrum. Dort ließ die
SG-Abwehr Tobias Liste ziehen, der sich bedankte und den Ball aus 13
Metern am auf der Linie stehen gebliebenen Ronny Merker vorbei ins
rechte Eck traf (27.). Die 73er waren nun gefordert, fanden aber
weiterhin kein geeignetes Mittel gegen aufmerksame Egelner. Gnadau tat
sich vor allem im Spielaufbau schwer. Es fehlte an Esprit, Ideen und
Überraschungen. Nach 38 Minuten lag die Pape-Elf dann schon mit 0:2
zurück. Die Gnadauer Defensive hatte daran erneut maßgeblichen Anteil:
Glode stand von seinem Gegenspieler Brauer bei einem Freistoß zu weit
entfernt. Dieser hatte alle Zeit der Welt das runde Leder durch die
Beine von Merker einzuschieben.
Gnadau beißt sich am Egelner Abwehrriegel die Zähne aus
Nach dem Kabinengang bemühten sich die Gäste nun um den
Anschlusstreffer. Egeln hatte aber die erste Tormöglichkeit zu
verbuchen, nachdem erneut ein Spieler im 16-Meter-Raum völlig frei zum
Kopfball kam, aber nur das Außennetz traf (67.). Erst im Gegenzug schien
ein starker Paasch-Kopfball (67.) ein Weckruf zu sein. Gnadau hatte nun
mehr Spielanteile, biss sich aber immer wieder am Egelner Abwehrriegel
die Zähne aus. Zudem fehlten Thomas Frauendorf per Freistoß (85.) und
Christian Kade (68.) und Steven Hoffmann (86.) per Fernschuss das nötige
Glück. Der ESV tat indes nicht mehr als nötig, verteidigte clever und
setzte mit schnellen Vorstößen immer wieder gezielte Nadelstiche. „Wir
hätten heute noch bis zum Abend spielen können und es wäre kein Tor für
uns gefallen. Wenn du klare Chancen nicht verwertest, dann wirst du eben
bestraft. Das ist Fußball. Wir lassen aber die Köpfe nicht hängen. Am
kommenden Samstag gilt es gegen Hecklingen eine effektivere Leistung zu
zeigen!“, so Pape.
Egelner SV Germania:
Martin
Kortum, Sebastian Rohde (46. Robert Weiß), Andreas Wolf, Steven Pörner,
Kevin Oleynik, Jens Brauer, Tobias Liste, Martin Ruge, Andreas Janott,
Denis Winter (71. Patrick Jagnow), Steffen Brauer (85. Christoph Krahl)
Reserve: Steffen Sopha, Sebastian Hintz
Trainer: Sören Leßmann
SG Gnadau (N):
Ronny Merker
- Christian Kade, David Rönz, Michael Heinrich (82. Remo Heider) -
Andreas Böhme (63. Ronny Kade), Danny Wenzel, Sven Nicolaus - Christian
Glode, Thomas Frauendorf - Nico Steigleder (56. Steven Hoffmann), Robert
Paasch
Reserve: Stefan Dübecke, Johannes Bolm
Trainer: Sebastian Pape
Tore:
1:0 Tobias
Liste (27.); 2:0 Jens Brauer (38.)
Verwarnungen:
Winter,
Olejnik, Liste – R. Kade, Frauendorf
Schiedsrichter:
Henning Gajda
(VfL Ilberstedt) - Assistenten: Tobias Kienzler (SV Wolmirsleben),
Reinhard Schmiedel (SG Victoria Trebnitz)
Zuschauer:
91
Salzlandliga eröffnet – Tore, Karten, Kampf und Emotionen
Salzlandliga | 1.Spieltag:
SG Gnadau – SSV Eintracht Winningen 2:1 (0:0)
Dem Liganeuling aus Gnadau ist auch der Punktspielstart
in die neue Saison geglückt. In einem emotionsgeladenen Duell überzeugte
die SG Gnadau, die nur eine Woche zuvor Winningen überraschend hoch aus
dem Pokal warf (5:1), zum Auftakt abermals gegen das Spitzenteam aus
der Nähe von Aschersleben und gewann dank einer guten zweiten Hälfte und
etwas Glück mit 2:1 (0:0)-Toren. Allerdings konnten sich die 73er
insbesondere im ersten Durchgang nur wenige Abschlüsse aus dem Spiel
heraus erarbeiten und benötigten erst ein Traumtor von Robert Paasch
(55.), um die Weichen auf Erfolg zu stellen. Beim SSV, der dieses Mal in
Bestbesetzung agierte und ein deutlich stärkeren Eindruck hinterließ,
ließ das erhoffte Erfolgserlebnis indes „noch“ auf sich warten.
Winningen im ersten Durchgang das bessere Team
Die Partie unter Leitung von Steffen Lange und seinen
Assistenten Reiner Hallmann und Reiner Henze begann deutlich zerfahrener
als noch vor einer Woche. Beide Mannschaften waren darum bemüht, sich
noch zu finden und legten ihr Augenmerk daher zunächst einmal auf
Stabilität. Es war ein verhaltener Beginn, da sowohl Winningen als auch
Gnadau auf eine kontrollierte Offensive setzten. Zusehens ergriffen aber
die Gäste die Initiative und gaben mit einem Fernschuss aus 20 Metern
(13.) einen ersten Warnschuss ab. Die SG tat sich indes im Spiel nach
vorn schwer. Es fehlte an Ideen und nötigem Spielwitz. Winningen zeigte
sich zudem aggressiver und presste bereits frühzeitig. „Der SSV war
einfach agiler. Wir haben uns in den ersten 45 Minuten zu sehr
versteckt!“, kritisierte SG-Trainer Sebastian Pape. Auf der Gegenseite
konnte SSV-Coach Mark Plassa ein Chancenplus zugunsten seiner Mannschaft
zählen. Die größte Tormöglichkeit ergab sich, als sich ein Winninger
Stürmer völlig freistehend vor SG-Keeper Ronny Merker wiederfand. Dieser
parierte den gegnerischen Schuss (42.) aber in letzter Sekunde und
bewahrte sein Team kurz vor der Pause vor einem Rückstand.
Paasch gelingt Geniestreich, Tor sowie Torvorlage
innerhalb von fünf Minuten
Mehr Kreativität und Offensivpower versprach sich
Sebastian Pape auf Gnadauer Seite nach Wiederanpfiff durch eine
emotionale Halbzeitansprache. „Ich musste mein Team wachrütteln!“, so
Pape. Viel tat sich zunächst trotzdem nicht, obwohl die SG nun kompakter
wirkte. Es bedurfte vielmehr einem Geniestreich. Und dieser gelang
Robert Paasch, der anstelle des verletzten Markus Rasche im offensiven
Mittelfeld diesmal die Fäden zog. Er verwertete einen hohen Ball direkt
per Volleyabnahme und versenkte den Ball unhaltbar ins gegnerische Tor
(55.). Dies war der Befreiungsschlag und gleichzeitig der Auftakt für
zwanzig starke Gnadauer Spielminuten. Denn nur fünf Minuten nach dem
ersten Tor gelang das Zweite. Und erneut war Paasch daran beteiligt,
nachdem er im Offensivgang entschlossen nachsetzte und mustergültig auf
Nico Steigleder vorlegte. Er brauchte nur noch zum 2:0 (60.)
einzuschieben. Ab Spielminute 80 übernahm dann wieder Winningen das
Kommando. Zunehmend schnürte der Vorjahresfünfte den Liganeuling in der
eigenen Hälfte ein und kam so nicht unverdient nach einem
Stellungsfehler der Gnadauer Hintermannschaft durch einen schönen
Volleyschuss durch den eingewechselten Jens Billsing zum
Anschlusstreffer (81.). Winningen drückte nun auf den Ausgleich,
investierte noch einmal viel und kam in der in der 90.Spielminute noch
zu einem Elfer. Hier hatte Gnadau Glück, dass der SSV-Akteur das
Spielgerät über das Tor bugsierte. „Es war ein echter Krimi mit vielen
Höhepunkten und rassigen Zweikämpfen!“, resümierte Pape. Am Ende fuhr
seine Mannschaft, wenn auch etwas glücklich die ersten drei Punkte in
der Salzlandliga ein.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, D. Rönz, C. Kade, C. Glode, R. Heider (73. A. Böhme), S.
Hoffmann, D. Wenzel, R. Paasch, S. Nicolaus, T. Frauendorf, N.
Steigleder (90. J. Bolm)
Reserve: S. Dübecke
Trainer: S. Pape, M. Kaube
SSV Eintracht Winningen:
D. Stumpf, D. Lorbeer (63. K. Mühlbach), S. Fiedler, N. Schmidt, W.
Paul, C. Strutz, T. Schulze (57. J. Billsing), R. Aissa-Maadaoui, D.
Aehle, A. Schilling, A. Dittrich
Reserve: R. Schmidt, M. Plassa
Trainer: M. Plassa
Torfolge:
1:0 R. Paasch (55.), 2:0 N. Steigleder (60.), 2:1 J. Billsing (81.)
Gelbe Karten:
D. Rönz, R. Heider, D. Wenzel, R. Paasch, T. Frauendorf – R.
Aissa-Maadaoui, K. Mühlbach
Gelb-Rot:
W. Paul (87., Winningen)
Besondere Vorkommnisse:
Winningen verschießt in Handelfmeter (90.)
Zuschauer:
71
Salzlandliga-Neuling nimmt erste Pokalhürde souverän
Nun rollt der Ball endlich auch im Salzlandkreis wieder.
Und das wie: Bei der offiziellen Saisoneröffnung demontierte die
Pape-Elf den Vorjahres-Fünften aus Winningen in der 1.Runde des
Salzlandpokals mit einem 5:1 (4:1)-Erfolg. Vor knapp 100 Zuschauern
wusste der Kreisligameister 2011 vor allem in der ersten Halbzeit zu
überzeugen. Ein überragender Nico Steigleder erzielte innerhalb der
ersten halben Stunde allein drei Treffer (3., 23., 29.) und legte damit
frühzeitig die Weichen auf Erfolg. Da brachte auch der kurzzeitige
Ausgleichstreffer der Winninger durch Rachid Ajssa-Maadoui (9.) keine
spielentscheidene Wendung. "Wir haben dem selbsternannten
Aufstiegsaspiranten vor allem in der ersten Halbzeit die Grenzen
aufgezeigt!", sagt SG-Trainer Pape. Christian Glode vollendete nach
einer Steigleder-Vorlage zum 4:1-Halbzeitstand. Auch nach dem
Kabinengang blieben die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft.
David Rönz sorgte dabei für den kuriosesten SG-Treffer der letzten Jahre
(81.). Aus 60 Metern bugsierte er das Spielgerät an dem weit
aufgerückten SSV-Keeper David Stumpf vorbei, profitierte dabei aber von
einer Platzunebenheit. Damit war der erste Streich perfekt. Der Zweite
soll kommende Woche Freitag folgen, wenn das Duell des 1.Spieltags der
Salzlandliga abermals Gnadau gegen Winningen heißt.
3:3-Unentschieden gegen Askania Bernburg II /
Generalprobe heute Abend
Der Countdown auf die offizielle Saisoneröffnung ist spätestens mit dem
gestrigen Wochenstart eingeleitet worden! In drei Tagen geht es also
los. Gnadau empfängt zum Saisonstart der Salzlandliga in der 1.Runde des
Salzlandpokals den SSV Eintracht Winningen. Bis dahin bleibt dem
Trainergespann nicht mehr viel Zeit um ihre Stammformation zu finden.
"Der Kader steht im Großen und Ganzen. Es wird nur noch punktuelle
Veränderungen geben!", verriet SG-Coach Sebastian Pape. Beim 3:3 gegen
Askania Bernburg II (Landesklasse) zeigte sich wieder einmal das große
Kämpferherz der Gnadauer. Trotz dreimaligen Rückstandes kam man immer
wieder zurück in die Partie. SG-Kapitän Thomas Frauendorf ragte dabei
mit drei Treffern heraus. Morgen Abend findet dann die Generalprobe des
Neu-Salzlandligisten statt. Im 13.Testspiel empfängt die SG Gnadau den
Landesklassisten des SV Altenweddingen im Fliederpark (Beginn: 19 Uhr).
Die Gäste wurden im letzten Jahr mit 40:59-Toren und 33 Punkten
Tabellenzwölfter. "Es wird noch einmal ein enges Spiel. Wichtig sind
jetzt die letzten Feinabstimmungen!", betonte Pape.
Torreicher Vormittag endet mit dem dritten
Testspielerfolg
Freundschaftsspiel:
SG Gnadau – Blankenburger FV 5:4 (3:3)
Der Salzlandligist der SG Gnadau hat seine Generalprobe
vor dem Cosic-Cup in Atzendorf in der kommenden Woche mit Erfolg
gemeistert. In einer tor-und abwechslunsgreichen Begegnung gewann das
Team um Sebastian Pape und Mirko Kaube verdient mit 5:4-Toren. Für die
SG trafen Sven Nicolaus und Thomas Frauendorf je zweimal und Robert
Paasch einmal. Beim Traditionsverein Blankenburg erzielte
Mannschaftskapitän Matthias Zobel drei, sowie der eingewechselte Marcel
Schreiber einen Treffer.
Die Partie begann bei optimalen äußeren Bedingungen
furios. Bereits nach zwei gespielten Minuten sah BFV-Keeper Christian
Richter nicht gut aus, nachdem er seinen Strafraum verließ und
eigenmächtig versuchte den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen.
SG-Neuzugang Marcus Rasche schaltete in dieser Situation am schnellsten,
erkämpfte sich das runde Leder und schoss aufs freie Tor. Der nach vorn
gestartete Robert Paasch verwertete Rasches langen Ball und erzielte die
Gnadauer Führung (2.). Der frühe Rückstand schien den Gästen den Kopf
gewaschen zu haben, denn nur fünf Minuten später fiel der Ausgleich. Der
21-Jährige Matthias Zobel ließ bei seinem Schuss SG-Ersatzkeeper Remo
Heider nicht gut aussehen. Zobel war es auch, der kurze Zeit später
erneut eiskalt verwertete. Mit seinem zweiten Treffer (12.) nahm die
Partie vom Ergebnis her plötzlich eine Wendung. „Wir haben zwar gut
verteidigt und nach vorne hin stark gearbeitet, aber bei den Schüssen
der Blankenburger hatten wir einfach kein Glück!“, meinte SG-Trainer
Pape. Insgesamt wirkte seine Mannschaft aber frischer, agiler und
energischer in den Zweikämpfen. So ließ der Ausgleich nicht lange auf
sich warten. SG-Kapitän Thomas Frauendorf suchte sich zunächst seinen
Weg in den BFV-16er, wurde da aber im Vorwärtsgang durch den
Blankenburger Schlussmann abrupt durch ein Foul gestoppt und zu Boden
gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst. Doch
der Schlagabtausch ging weiter. Nun war wieder der BFV auf Torejagd.
Einen Freistoß aus 18 Metern verwandelte Zobel direkt zur erneuten
Blankenburger Führung (36.). Kurz vor dem Kabinengang konnte Sven
Nicolaus nach einer Vorlage von Robert Paasch das Ergebnis noch
egalisieren (41.). „Der Ausgleich war mehr als verdient. Wir hatten
sogar noch weitere guten Chancen!“, sagte Co-Trainer Kaube. So hätte
beispielsweise Marcus Rasche im Eins-zu-Eins-Duell gegen den BFV-Keeper
bereits alles klar machen können (43.).
Nach dem Wechsel spielten beide Teams wieder munter drauf
los. Es blieb aber dabei: Gnadau machte den besseren Eindruck. Vor allem
das Flügelspiel um Andreas Böhme und Christian Glode wusste zu gefallen.
Das Landesklasse-Team zeigte sich indes im Sturm sehr agil, blieb aber
hinter den Erwartungen zurück. So kam es, dass die Hausherren den
besseren Start erwischten. Thomas Frauendorf spielte nach einem
Zuckerpass von Sven Nicolaus zunächst die BFV-Abwehr schwindelig und
behielt dann auch noch im Abschluss die Oberhand (53.). Wenig später war
es der Vorlagengeber selbst, der sich zum zweiten Mal in die
Torschützenliste eintragen konnte. Marcus Rasche hebelte mit einem
Lupfer zunächst drei Gegenspieler aus und schaffte so den freien Raum
für Nicolaus, der cool zum 5:3 einnetzte (62.). Beim BFV passte nun
nicht mehr so viel zusammen. Bis auf den Anschlusstreffer durch den
eingewechselten Marcel Schreiber sprang nichts Zählbares mehr heraus.
„Wir haben heute eine gute Leistung geboten und Selbstvertrauen für das
Spiel am Montag gegen Atzendorf getankt.“, resümierte Kaube. Da will der
Salzlandligist nämlich eine gute Rolle spielen, weiß aber um das
knallharte Programm. „Wir spielen montags, mittwochs, donnerstags und am
Freitag. Die Jungs müssen noch einmal richtig beißen. Für eine
Überraschung sind wir immer gut!“, meint Pape.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Heider, D. Rönz, C. Kade (58. S. Dübecke), M. Heinrich, F. Feickert
(61. M. Mohn), M. Rasche (58. D. Wenzel), S. Nicolaus, A. Böhme (58. M.
Teske), C. Glode, T. Frauendorf, R. Paasch
Reserve: R. Kade, J. Bolm
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Blankenburger FV:
C. Richter, P. Kühnel (46. A. Bartl), T. Neumann, R. Wegert, H. Neudeck,
P. Förster (46. M. Schreiber), P. Brüser, M. Zobel, S. Dannhauer, M.
Rudloff, S. Fabich
Reserve: keine
Trainer: M. Fieberling
Torfolge:
1:0 R. Paasch (2.), 1:1, 1:2 M. Zobel (7., 12.), 2:2 T. Frauendorf (30.
FE), 2:3 M. Zobel (36.), 3:3 S. Nicolaus (41.), 4:3 T. Frauendorf (53.),
5:3 S. Nicolaus (62.), 5:4 M. Schreiber (77.)
Zuschauer:
40
Schiedsrichter:
F.-E. Peter – R. Hallmann – J. Schröter
Testspielerfolg gegen Landesklassisten
Die Fußballer der SG Gnadau haben am Mittwochabend ihr Testspiel gegen
das Landesklasse-Team von Arminia Magdeburg mit 4:3 (2:1) gewonnen.
Dabei konnten sich Thomas Frauendorf zweimal, sowie Andreas Böhme und
Marcus Mohn je einmal als Torschütze auszeichnen. "Wir haben bis zur
70.Spielminute guten Fußball geboten. Dennoch sollte man dieses
Vergleich nicht überbewerten!", so SG-Coach Sebastian Pape. Schon am
morgigen Samstag testet der Salzlandligist gegen einen weiteren
Landesklassisten. Mit dem Blankenburger FV stellt sich um 11 Uhr dann
eine Mannschaft aus dem Harz im Fliederpark vor.
Das war wohl nix – Gnadauer Kicker ohne Ideen
Freundschaftsspiel:
SG Gnadau – SSV Besiegdas Magdeburg 2:2 (1:1)
Es war nicht das „erhoffte“ Spiel und schon gar Keines
für die Zuschauer. Der Test gegen den Vorjahresfünften der Stadtliga
Magdeburg offenbarte viele Fehler, Fehler an denen die Kicker von
Sebastian Pape und Mirko Kaube in den kommenden Wochen dringend arbeiten
müssen. Am Ende stand ein 2:2 (1:1)-Unentschieden auf dem Protokoll –
nicht mehr und nicht weniger.
Unter Leitung des Jung-Referees Johannes Durdel startete
die Partie mit einem Magdeburger Paukenschlag. Bereits nach zwei
Spielminuten ging das Team von Sven Machill in Führung. Routinier Mario
Träbel kam nach einem verunglückten Aufbauspiel der Hausherren an die
Kugel und hämmerte aus 18 Metern unbeschwert aufs Tor. Mit dem
„glücklicherem Ende“, wie sich schnell herausstellte. SG-Keeper Remo
Heider war nämlich schon zur Stelle, da nahm das Spielgerät aufgrund
einer Platzunebenheit plötzlich eine ganz andere Flugbahn an. Heider war
da machtlos und die Gäste führten mit 1:0. In der Folge war der
Salzlandligist um ein konstruktives Spiel nach vorn bemüht, jedoch
fehlten den Pässen die finale Genauigkeit. Der SSV war indes sehr agil,
störte früh und hatte immer wieder gute Offensivaktionen durch ihre
schnellen Stürmer Mike Schröter und Philipp Garz. „Wir haben die Bälle
zu schnell hergegeben. Die Laufwege stimmten heute einfach nicht!“,
monierte SG-Coach Pape. Ein beherzter Antritt von Nico Steigleder in den
16er der Gäste wurde im zweiten Anlauf mit einem Elfmeter belohnt.
SG-Kapitän Thomas Frauendorf versenkte das runde Leder unhaltbar zum 1:1
(30.).
Auch nach dem Wechsel blieb die Partie zerfahren. „Es war
kein schönes Spiel und ein richtiger Spielfluss kam zu keiner Zeit
auf!“, meinte Co-Trainer Mirko Kaube. Zudem führten die vielen
Spielerwechsel zu zahlreichen Unterbrechungen. „Da ist es natürlich
schwer eine konstante Linie zu fahren! Dennoch müssen wir da abgeklärter
sein.“, sagte Pape. Zunächst ging seine Mannschaft aber durch Thomas
Frauendorf in Führung. Er netzte erneut vom Elfmeterpunkt ein, nachdem
Marcus Rasche gefoult wurde (54.). Doch mit dem nächsten Magdeburger
Angriff stand es schon wieder 2:2. „Wir haben da wieder schlecht
gepresst.“, resümierte Pape. Marcus Hummelt kam nämlich aus 20 Metern
frei zum Schuss (57.). Danach verflachte die Begegnung zusehends.
„Mittelfeldgeplänkel“ überdauerte die restliche Spielzeit. „Die Tanks
waren nach der kräftezehrenden Woche leer!“, erklärte Kaube. „Da müssen
wir aber ansetzen und Körner sammeln!“, so Kaube weiter. Die kommende
Woche hat es jedenfalls erneut in sich. Montags, Dienstags und
Donnerstags Training und Spiele am Mittwoch (Arminia Magdeburg, 19 Uhr
in Gnadau) und Samstag (Blankenburger FV, 11 Uhr in Gnadau).
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Heider, F. Feickert, C. Kade (56. R. Kade), M. Heinrich (56. S.
Dübecke), D. Rönz, S. Hoffmann (68. J. Bolm), M. Mohn (46. D. Wenzel),
M. Rasche, A. Böhme, T. Frauendorf, N. Steigleder (68. N. Steigleder)
Reserve: keine
Trainer: S. Pape, M. Kaube
SSV Besiegdas 03:
A. Constabel, M. Jünemann, M. Kahl, K. Wernecke, M. Werner, R. Amende
(68. F. Bruckner), M. Hummelt, M. Träbert, M. Winkler, M. Schröter, P.
Garz
Reserve: S. Machill
Trainer: S. Machill
Torfolge:
0:1 M. Träbel, 1:1, 2:1 T. Frauendorf (30. FE, 54. FE), 2:2 M. Hummelt
(57.)
Zuschauer:
32
Schiedsrichter:
J. Durdel (Wespen) |