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Thomas Frauendorf bringt SG nach 10 Sekunden in Führung

Kreisliga Nord | 26.Spieltag: SG Gnadau 1973 – SV B/W Pretzien 6:1 (2:1)

Mit einem deutlichen 6:1-Heimerfolg über den SV Blau-Weiß Pretzien haben sich die Pape-Schützlinge mit einem positiven Ergebnis aus der Kreisliga Nord verabschiedet. Bei hochsommerlichen Temperaturen bestimmte der zukünftige Salzlandligist das Spiel über weite Strecken, vergab aber auch beste Chancen, während die defensiv eingestellten Pretziener nur sporadisch gefährlich wurden. Thomas Frauendorf markierte bereits nach 10 Sekunden den schnellsten SG-Treffer aller Zeiten, verpasste aber trotz zwei weiterer Tore die Torjägerkanone nur knapp. Die weiteren Tore für Gnadau erzielten Andreas Böhme, Johannes Bolm und Robert Paasch.

Krakaus Ausgleich nicht mehr als ein Stohfeuer

Die 48 Zuschauer sahen einen Gnadauer Paukenschlag: Mit Spielanpfiff durch den gut leitenden Referee Stefan Klaes vom TV Askania Bernburg nahm sich Thomas Frauendorf ein Herz, lief innerhalb von zehn Sekunden vom Mittelkreis durch die gesamte Gästeabwehr, schlug vor dem Tor einen Haken und feuerte den Ball unhaltbar zum 1:0 in die Tormaschen. In der Folge ließ das Fliederparkteam, mit der Mittelfeld-Achse Böhme, Frauendorf und Heider, gegen defensiv eingestellte Pretziener, die erstmals unter neuem Vorstand und neuer Führung agierten, den Ball gut zirkulieren. Da war der Ausgleichstreffer (27.) durch Sebastian Krakau auch nicht mehr als ein Strohfeuer, denn Andreas Böhme verwandelte kurz darauf einen von Sven Nicolaus kurz aufgelegten Freistoß direkt zur erneuten Gnadauer Führung (36.).

Böhme dreifacher Vorlagengeber

Nach einer kurzen Verschnaufpause zog die SG nach dem Seitenwechsel und dreifacher Auswechslung die Zügel straffer. Nach vier gespielten Minuten in Durchgang zwei kam der eingewechselte Johannes Bolm zu seinem zweiten Saisontreffer, nachdem er im Vorwärtsgang zwei Mal gut nachsetzte und sich so die Kugel erkämpfte. Das Tor war dann nur noch Formsache. Der SV Pretzien war angeknockt, die Spielfreude der SG weiter im Aufwind. Eine knappe halbe Stunde später schlug der Spitzenreiter erneut zu: Böhme steckte über die linke Außenbahn durch zu Frauendorf, der die Vorlage direkt verwertete (76.). Nur kurze Zeit darauf verwandelte Robert Paasch eine Böhme-Vorlage zum 5:1 (80.). Einen aber hatte der Kreisliga-Meister noch im Köcher, und der Schlusspunkt blieb dem Goalgetter vorbehalten: Frauendorf veredelte den letzten Angriff der Saison mit seinem 26.Treffer, als er eine Kombination über Paasch und Böhme per Brust abschloss (86.).

Für Gnadau endet eine nahezu perfekte Saison nach eindrucksvoller und stabiler Leistung mit dem dritten Aufstieg in 4 Jahren. Die Bilanz ist beeindruckend: Nach 26 Spielen kann die SG mit 92 geschossenen Toren die beste Offensive und mit nur 28 Gegentoren die beste Defensive vorweisen.

 

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz, M. Heinrich, A. Böhme, S. Nicolaus (46. S. Dübecke), R. Heider (46. D. Wenzel), R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder (46. J. Bolm)

Reserve: R. Kade, M. Mohn

Trainer: S. Pape, M. Kaube

 

SV B/W Pretzien: D. Wrubel, W. Kaschner, A. Brinkmann, S. Krakau, M. Ferchland (63. M. Pietzonka), M. Kaschner, J. Brunsendorf, F. Borchert, P. Berger, P. Sempf, R. Kaschner

Reserve: F. Herrler, C. Eckstein

Trainer: S. Kratum

 

Torfolge: 1:0 T. Frauendorf (1.), 1:1 S. Krakau (27.), 2:1 A. Böhme (36.), 3:1 J. Bolm (48.), 4:1 T. Frauendorf (76.), 5:1 R. Paasch (78.), 6:1 T. Frauendorf (87.)

Verwarnungen: S. Dübecke – F. Borchert

Zuschauer: 48


Schiedsrichter:
S. Klaes (TV Askania Bernburg)


Gnadaus Traum wird Wirklichkeit – Nächste Saison Salzlandliga

25.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 – Schönebecker SV II 10:0 (5:0)

Grenzenloser Jubel in Gnadau: Das von Sebastian Pape und Mirko Kaube trainierte Fliederparkteam hat sein Fußball-Märchen in der Saison 2010/11 zu einem traumhaften Ende gebracht und den direkten Durchmarsch ins Oberhaus des Salzlandkreises geschafft. Mit viel Leidenschaft, unbändigem Willen und harter Arbeit ist dem Verein vor den Toren Schönebecks innerhalb von 4 Jahren das gelungen, womit die Wenigsten gerechnet hätten – der Aufstieg in die Salzlandliga. Ein fulminanter 10:0 (5:0)-Kantersieg gegen den Schönebecker SV II war zudem das Tüpfelchen auf dem i, ein Sieg im heimischen Stadion, vor den eigenen Fans.

Grenzenloser Jubel in Gnadau

Unbändige Freude herrschte in dem gerade einmal 550 Einwohner zählenden Ortsteil von Barby, als das souverän leitende Schiedsrichtergespann um Peter Walke die einseitige Partie beendete und nach nur 2250 Kreisliga-Minuten Gnadaus Traum von der Salzlandliga Wirklichkeit wurde. Robert Paasch (6., 62., 83.), Andreas Böhme (15., 74.), Nico Steigleder (22., 39., 65.), Steven Hoffmann (43.) und Florian Feickert (47.) brachten den umjubelten Sieg gegen ungefährliche Schönebecker unter Dach und Fach.

Pape-Team überrollt Salzlandliga-Absteiger

Dabei war die Kreisliga-Partie am 21.Mai diesen Jahres nicht nur irgendein knappes, mühevolles Spiel mit viel Kampf und Krampf, es war eine Demonstration der spielerischen Überlegenheit, die der Liganeuling gegen den Salzlandliga-Absteiger beim 10:0 zum Besten gab. Die Gäste wurden in beiden Hälften regelrecht überrollt. Dabei zeigte ein Robert Paasch eine bärenstarke Leistung im Mittelfeld. Er traf nicht nur selber drei Mal, sondern legte auch drei Mal klasse auf seine Mitspieler vor. Da war ein Ronny Merker im Gnadauer Tor, der mit viel Übersicht agierte, hohe Bälle wegfischte und das Spiel schnell eröffnete. Oder ein wieselflinker Steven Hoffmann im Sturm, der wieder einmal unzählige Kilometer für seine Mannschaft lief. Diese Aufzählung könnte weiter so fortgeführt werden, denn der Verdienst liegt beim gesamten Team. „Es macht uns stolz, wie unsere Jungs aufgetreten sind.“, so ein überglücklicher Sebastian Pape.

Er, wie sein Kollege Mirko Kaube waren wie der Großteil von Anfang an dabei, als 2007 der Startschuss für den Gnadauer Neuanfang fiel. Innerhalb von vier Spielserien konnte das Fliederparkteam von der 2.Kreisklasse bis in die Kreisliga und jetzt in die Salzlandliga aufsteigen. „Viele haben uns anfangs belächelt und nur wenig zugetraut. Manche haben uns gar abgeschrieben, als der Sprung aus der 1.Kreisklasse nicht glückte. Doch wir haben uns als echte Einheit bewiesen, Spieler, Funktionäre und Fans Charakter gezeigt!“, so Lutz Feickert, Abteilungsleiter der Gnadauer. Bereits am 4. Spieltag gelang der Sprung auf den Platz an der Sonne. Sieht man von dem vom Winter durcheinander gebrachten Spielplan ab, so blieb die SG auch von da an immer an erster Stelle. Eine unglaubliche Leistung.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke, D. Rönz, M. Heinrich, A. Böhme, R. Paasch, C. Glode, S. Hoffmann, N. Steigleder (eingewechselt: R. Heider, J. Kormilez, D. Wenzel)

Reserve: T. Frauendorf, J. Bolm, M. Gottschling

Trainer: S. Pape, M. Kaube

 

Schönebecker SV II: D. Schwan, A. Schmutzler, D. Geyer (62. R. Bittkau), J. Jörend, S. Schleichert, M. Wolff (62. C. Bartaune), A. Prößel, F. Strauß, S. Bartsch, B. Meyer, R. Kaatz

Reserve: E. Oerke

Trainer: E. Oerke

Torfolge: 1:0 R. Paasch (6.), 2:0 A. Böhme (15.), 3:0, 4:0 N. Steigleder (22., 39.), 5:0 S. Hoffmann (43.), 6:0 F. Feickert (47.), 7:0 R. Paasch (62.), 8:0 N. Steigleder (65.), 9:0 A. Böhme (74.), 10:0 R. Paasch (83.)

Zuschauer: 128

Schiedsrichter: Peter Walke - Andrea Uhlmann (MTV Welsleben) - Sven Tuchen (TSV Klein Mühlingen/Zens)


Gnadau steht kurz vor größtem Erfolg in der Vereinsgeschichte

24.Spieltag | Kreisliga Nord: SV Groß Rosenburg – SG Gnadau 0:0 (0:0)

Die SG Gnadau steht nach einem 0:0-Unentschieden im Spitzenspiel beim SV Groß Rosenburg kurz vor dem größten Erfolg in der 38-jährigen Vereinsgeschichte. Mit 6 Punkten und 30 Toren Vorsprung auf den Tabellenzweiten Wacker Felgeleben ist den Pape-Schützlingen der Aufstieg in die höchste Spielklasse des Salzlandkreises zwei Spieltage vor Schluss faktisch nicht mehr zu nehmen. Vor 70 Zuschauern boten die offensivstärksten Mannschaften der Liga das, was ein echtes Spitzenspiel ausmacht: Tollen Angriffsfußball, rassige Zweikampfduelle und Spannung bis zum Abpfiff. Trotz des eigentlich uneinholbaren Vorsprungs ließen alle Gnadauer Verantwortlichen nach den 90 Spielminuten die Sektkorken nicht knallen. Dies wolle man erst tun, wenn auch rechnerisch nichts mehr schief gehen kann.

Gnadau im Chancenplus

Gleich zu Beginn machte die SG Gnadau mächtig Druck und war spielerisch das bessere Team. Groß Rosenburg zeigte sich indes noch nervös und stets darum bemüht keine Fehler zu machen. So hatte das Pape-Team gegen zunächst mit langen Bällen agierende Hausherren kaum Mühe, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Überdies ließ der SV der SG zu viel Platz im Mittelfeld, sodass Gnadau dem ersten Tor immer ein Stückchen näher war. Zuerst scheiterte Robert Paasch einen Meter vorm freien Gehäuse (14.) und dann hielt SV-Keeper Andre Strebe zwei gute Torgelegenheiten des Spitzenreiters famos (17., 21.). Obwohl die Rosenburger Löwen kämpften, blieb Vieles noch Stückwerk. Zudem verhinderte zwei Mal das Aluminium einen Rückstand des Gastgebers. Bis auf einen Fernschuss hatte das Rosenburger Sturmduo Jahnke und Gruß nichts zu verbuchen, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.

Hausherren zeigen engagierte zweite Hälfte

SV-Coach Harald Sens reagierte und richtete sein Team nach dem Kabinengang insgesamt offensiver aus. Zumindest mit Blick auf die Spielanlage trugen die Änderungen direkt Früchte: Der Tabellendritte verteidigte fortan höher, setzte Gnadau früher unter Druck. Folgerichtig näherte sich sich Groß Rosenburg nun auch häufiger dem gegnerischen Strafraum an. Wirklich zwingend wurde es zunächst jedoch nur als sich Martin Gruß am Fünfmeterraum freilief, seinen Kopfball aber knapp neben das Tor setzte (56.). Die Partie nahm nun deutlich an Fahrt auf. Erst scheiterte Gnadaus Andreas Böhme per Freistoß (61.) an Andreas Strebe und dann zirkelte Rosenburgs Tobias Gruß einen Ball aus 20 Metern ans Lattenkreuz (74.). Kurz vor Abpfiff tankte sich nochmal SG-Stoßstürmer Nico Steigleder über die rechte Außenbahn durch und hatte mit einem Schuss aus spitzem Winkel Pech, als das Spielgerät an den Pfosten sprang (90.). „Wir haben ein Spiel auf hohem Niveau gesehen, welches zu Recht 0:0 endete!“, meinte SG-Coach Sebastian Pape nach der Partie.

Jetzt steht dem dritten Aufstieg in vier Jahren eigentlich nichts mehr im Wege. Schon am kommenden Wochenende kann die SG Gnadau am Samstag gegen den Schönebecker SV II rechnerisch alles in Sack und Tüten bringen, vorausgesetzt man holt einen Punkt. Beginn der Partie ist um 15 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

SV Groß Rosenburg: A. Strebe, F. Dolata, C. Heckl, R. Wantowske (87. L. Lützke), N. Filax, U. Lenze, T. Gruß, M. Jahnke, S. Grosse, C. Golde, M. Gruß

Reserve: C. Wenzel, J. Frutig

Trainer: H. Sens

 

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann, A. Böhme (76. M. Mohn), S. Nicolaus, J. Kormilez (56. R. Heider), R. Paasch (61. M. Heinrich), N. Steigleder

Reserve: T. Frauendorf, S. Dübecke, J. Bolm, M. Gottschling

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: Fehlanzeige

Verwarnungen: C. Heckl, R. Wantowske, T. Gruß – A. Böhme, J. Kormilez

Zuschauer: 70

Schiedsrichter: T. Meiners – F. Baldamus – T. Stude


Fliederparkteam baut seinen Vorsprung aus

23.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau – TSV Neundorf 7:1 (4:1)

Der TSV Neundorf scheint den Fliederparkkickern zu liegen, denn auch im Rückspiel gewannen die Mannen um Trainer Sebastian Pape die Partie hoch, dieses Mal mit 7:1-Toren. Gleichzeitig feierte der Liganeuling den zweithöchsten Saisonsieg und baute seinen Vorsprung zu Wacker Felgeleben auf nunmehr 8 Zählern aus. Vor 52 Zuschauern erwischten die Gäste die SG eiskalt und gingen durch Timm Wienert mit 1:0 in Front (19.). Erst danach kam Gnadaus Tormaschinerie zum Laufen und drehte den Spielstand bis zum Schluss auf 7:1. „Den Sieg widmen wir unserem Co-Trainer und Ersatzkeeper Mirko Kaube, der sich in einem Freundschaftsspiel die Achillessehne gerissen hat!“, so SG-Coach Sebastian Pape.

Neundorfer Führung ist Gnadaus Initialzündung

Bei strahlendem Sonnenschein ließen es beide Teams ruhig angehen. Die Neundorfer agierten respektvoll, gingen kein Risiko, die SG war um Spielkontrolle bemüht. Dass die Gäste dennoch früh in Front gingen, war einer Nachlässigkeit im Gnadauer Zweikampfverhalten geschuldet. Dieser machte sich Timm Wienert zu Nutze und netzte unverdrossen zur Gästeführung ein. Diese war wiederum die Initialzündung der Hausherren. In der Folge investierte Gnadau nun mehr und spielte ansehnlichen Angriffsfußball. Eine genau getimte Flanke von M. Mohn verwertete Jurij Kormilez zunächst zum 1:1-Ausgleich. Danach spielte nur noch ein Team. Und das war die SG. Neundorf fehlte nun jegliche Durchschlagskraft, sodass SG-Keeper Ronny Merker bis zum Pausenpfiff beschäftigungslos blieb, während seine Vorderleute Tor um Tor erzielten. Zunächst hämmerte Sven Nicolaus ein strammen Schuss zum 2:1 (28.) und dann machte Nico Steigleder mit einem Doppelpack alles klar.

Gnadau weiter mit hoher Effizienz

TSV-Coach Strohmeier ging nach dem Wiederanpfiff nun volles Risiko und brachte mit Steven Albrecht eine weitere Offensivkraft. Und dennoch blieb alles beim Alten. Die SG glänzte immer noch mit hoher Effizienz. Steven Hoffmann und Remo Heider schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Nun drohte den Neundorfern sogar ein Debakel, denn die Pape-Elf war keineswegs satt und tat noch etwas für das Torverhältnis. Sven Nicolaus zimmerte eine Elfmeter unter die Latte zum 7:1-Endstand. „Heute haben wir aus unseren Möglichkeiten eine Menge gemacht. Wir hätten durchaus noch höher gewinnen können. Was aber zählt, ist der Sieg!“, so Pape. Denn mit diesem konnten sich die „73er“ weiter von der Konkurrenz absetzen. Da Felgeleben nur zu einem 3:3 in Hecklingen kam, beträgt der Gnadauer Vorsprung nun 8 Punkte.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade (69. S. Dübecke), D. Rönz, S. Hoffmann, M. Mohn, S. Nicolaus, J. Kormilez (63. R. Heider), N. Steigleder

Reserve: J. Bolm

Trainer: S. Pape, M. Kaube

TSV Neundorf: G. Krokotsch, M. Sternitzke (58. R. Barth), K. Herning, F. Vendrey, M. Sternitzke (46. S. Albrecht), M. Grubauer, R. Ganschow, M. Feger, T. Wienert, M. Sellmann, M. Müller (85. S. Strohmeier)

Reserve: C. Feger, M. Szemhus

Trainer: S. Strohmeier

Torfolge: 0:1 T. Wienert (19.), 1:1 J. Kormilez (27.), 2:1 S. Nicolaus (28.), 3:1, 4:1 N. Steigleder (32., 45.), 5:1 S. Hoffmann (61.), 6:1 R. Heider (77.), 7:1 S. Nicolaus (79./FE)

Verwarnungen: Gnadau keine – M. Sternitzke, K. Herning

Zuschauer: 52

Schiedsrichter: Helmut Lampe (Unseburg/Tarthun);


Gnadau setzt mit einem 6:0-Erfolg über Welsleben ein Achtungszeichen

Kreisliga Nord | 17.Spieltag: SG Gnadau – MTV Welsleben 6:0 (2:0)

Die SG Gnadau bezwang den MTV Welsleben nach starker Leistung mit 6:0 und bescherte ihrem Trainergespann Sebastian Pape und Mirko Kaube den zweiten Erfolg innerhalb von 48 Stunden und ihren Fans ein schönes Osterwochenende. Die „73er“ spielten von Beginn an couragiert nach vorne und erarbeiteten sich Chance um Chance. Die Gäste agierten fast über die gesamte Spielzeit zu harmlos und verpassten damit den Sprung auf Tabellenplatz vier.

Blitztor nach 100 Sekunden

Die erste Halbzeit bot den 153 Zuschauern im Fliederpark eine Menge Unterhaltung. Es ging rassig zu in den Zweikämpfen, Gnadau suchte unentwegt den Weg nach vorne und Welsleben suchte aus einer kompakten Defensive immer wieder über die agilen Marcel und Dennis Rohde den Weg in die Spitze. Doch die Welsleber Taktik bekam schon nach 100 Sekunden einen herben Dämpfer, als Florian Feickert völlig freistehend nach einer Ecke einköpfen konnte. Im Gegenzug verzögerte Marcel Rohde geschickt, spielte dann quer in den Rücken der Abwehr und der 21-jährige Stefan Otto setzte aus kurzer Distanz einen ersten Warnschuss nur knapp vorbei. Die SG Gnadau spielte trotz der Doppelbelastung und einem 3:2-Auswärtssieg in Hecklingen nur 48 Stunden zuvor mit hohem Einsatz, rückte sehr weit auf und versuchte es meist über die Flügel. Erst nachdem Thomas Frauendorf einen Hochkaräter zum 2:0 ausließ, zeigten sich die Hausherren konsequenter im Abschluss. Steven Hoffmann belohnte sich für seine erneut starke Leistung mit dem zweiten Tor des Tages. Im Nachgang hatte aber auch der MTV noch eine gute Gelegenheit zum Anschluss, als erneut Stefan Otto scheiterte. Diesmal war aber SG-Kepper Ronny Merker zur Stelle (35.).

Böhme und Hoffmann treffen doppelt – Frauendorf verletzt

Welsleben war nun gefordert und versuchte kurz nach Wiederanpfiff für Entlastung zu sorgen. Doch das Fliederparkteam spielte weiter wie entfesselt und setzte die Gäste gleich wieder unter Druck. Ein Böhme-Freistoß brachte wenig später das 3:0 (51.). Der Bann war damit endgültig gebrochen. Gnadau hielt das Tempo weiterhin hoch und offenbarte immer wieder Unstimmigkeiten im Welsleber Defensivverbund. Vor allem Christian Glode entwischte seinen Bewachern ein ums andere Mal und bediente seine Mitspieler mit guten Bällen. Steven Hoffmann sorgte folglich für das 4:0 (60.), ehe Andreas Böhme per Foulelfmeter auf 5:0 (80.) erhöhte und damit seinen verschossenen Elfer im Spiel gegen Felgeleben vergessen machte. Den Schlusspunkt in einer rundum beeindruckenden Partie setzte der eingewechselte Robert Paasch. Ein sichtlich zufriedener Coach Sebastian Pape lobte nach dem Spiel seine Mannschaft: „Was das Team in den letzten drei Tagen geleistet hat ist schon famos. Erst hat es tolle Moral in Hecklingen bewiesen und dann einen souveränen Sieg gegen ein Spitzenteam der Liga eingefahren!“ Dennoch war der Dreier gegen den MTV teuer erkauft, denn Gnadaus Goalgetter und Spielgestalter Thomas Frauendorf zog sich in der 56.Spielminute einen Bänderriss im Außenband zu und wird seiner Elf voraussichtlich 6 Wochen fehlen.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann (61. R. Paasch), A. Böhme, C. Glode, J. Kormilez (70. M. Heinrich), T. Frauendorf (59. S. Nicolaus), N. Steigleder

Reserve: S. Dübecke, R. Heider, D. Wenzel, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

MTV Welsleben: J. Ulrich, S. Tuemler, M. Germer, T. Otto, M. Lehmann, M. Rohde (56. R. Benecke), M. Wallborn, P. Becker, S. Otto, M. Rohde, D. Rohde (81. D. Harnack)

Reserve: keine

Trainer: W. Roder

Torfolge: 1:0 F. Feickert (2.), 2:0 S. Hoffmann (23.), 3:0 A. Böhme (51.), 4:0 S. Hoffmann (60.), 5:0 A. Böhme (80. FE), 6:0 R. Paasch (86.)

Verwarnungen: N. Steigleder, S. Nicolaus – M. Rohde

Zuschauer: 153

Schiedsrichter: Marcel Kautz ( Traktor Brumby)


Gnadau erringt auswärts drei wichtige Punkte

14.Spieltag | Kreisliga Nord: St. Georg Hecklingen – SG Gnadau 2:3 (2:2)

In einem spannenden und kurzweiligen Nachholspiel konnte die SG Gnadau nach der Niederlage gegen Wacker Felgeleben einen ganz wichtigen 3:2-Auswärtserfolg bei St. Georg Hecklingen feiern und damit die Tabellenspitze zurückerobern. Dabei sah zunächst alles nach einer erneut schwachen Gnadauer Vorstellung aus, denn Chris Ingler brachte den Salzlandligabsteiger vor 85 Zuschauern binnen einer halben Stunde mit 2:0 in Führung (3., 29.). Doch danach erwachte der Kampf und die fußballerische Leidenschaft des Liganeulings. Zunächst egalisierten Thomas Frauendorf (40.) und Florian Feickert (45.) das Ergebnis bis zur Pause und dann war es Nico Steigleder (51.) der mit einem strammen Schuss für den Siegtreffer sorgte. „Wir haben heute immer an uns geglaubt und uns nie aufgegeben!“, resümierte ein glücklicher Sebastian Pape, Trainer der SG Gnadau.

Trainergespann stellt auf drei Positionen um

Im Vergleich zur Vorwoche änderte die SG ihre Startformation auf drei Positionen. Für Sven Nicolaus, Danny Wenzel und Robert Paasch agierten nun Steven Hoffmann, Jurij Kormilez und Nico Steigleder von Beginn an. Dabei erwies sich insbesondere das Stürmerduo Hoffmann/Steigleder als sehr agil und lauffreudig. „Was die Beiden heute alles abgelaufen haben ist grandios!“, meint Co-Trainer Mirko Kaube.

Tolle Moral beschert dem Fliederparkteam noch den Ausgleich

Kaum drei Spielminuten waren vergangen, da zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Eine Hecklinger Flanke konnte die SG-Defensive nicht entscheidend klären, worauf der gut aufgelegte Chris Ingler einfach mal abzog und zum Torerfolg kam. Die Gnadauer Marschroute schien mit dem zweiten Ingler-Treffer nach einer halben Stunde ein jähes Ende zu nehmen, doch die Pape-Elf wollte sich nicht aufgeben und versuchte sofort zu antworten. In der Folgezeit entwickelte sich so ein munteres Kreisligaspiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Ein Zuckerpass von Jurij Kormilez auf Thomas Frauendorf leitete den Anschlusstreffer ein. Frauendorf vernaschte mit tollem Ballgefühl den Hecklingen Keeper, ging so an ihm vorbei und schob zum 1:2 (40.) ein. Nur fünf Minuten später wurde der Torschütze zum Vorlagengeber. Einen kurz getretenen Freistoß konnte Florian Feickert trotz Bedrängnis über den SGH-Keeper Sebastian Koch ins Tor verlängern.

Mit toller Moral zum Sieg

Damit waren die Gastgeber völlig aus dem Tritt geraten. Nach dem Kabinengang spielten nun noch vornehmlich die Gnadauer. Der Sturmlauf wurde mit dem dritten Treffer der SG belohnt. Nico Steigleder hämmerte (51.) das runde Leder unhaltbar in die gegnerischen Tormaschen. Thomas Frauendorf hätte wenig später weiter erhöhen können, nachdem sein strammer Freistoß nur das Lattenkreuz streifte. In der Folge fing sich der Gastgeber wieder und war um den Ausgleich bemüht. Doch Gnadau stand nun kompakt und konnte immer wieder für Befreiung sorgen. So reichte es für wirklich gefährliche Aktionen vor dem Tor von Ronny Merker, der einen positiven Eindruck hinterließ, jetzt nicht mehr. Gnadau hielt so das Ergebnis bis zum Spielabpfiff des souveränen Schiedsrichters Schmiedel aus Bernburg und konnte damit den Platz an der Sonne einnehmen, weil dem SV Wacker Felgeleben im Spiel gegen Neugattersleben drei Punkte aberkannt wurden.

Kurzstatistik zum Spiel:

St. Georg Hecklingen: S. Koch, T. Pecht, M. Möller, A. Hensch, T. Hausschild, S. Langner (64. S. Greye), A. Hohmann, F. Durin (50. S. Pätzold), J. Rodriguez-Gomes (75. C. Peißig), M. Burdack, C. Ingler

Reserve: M. Zapke

Trainer: F. Oehme

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann, A. Böhme (65. R. Heider), C. Glode, J. Kormilez (60. M. Heinrich), T. Frauendorf, N. Steigleder (63. R. Paasch)

Reserve: S. Dübecke, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 1:0, 2:0 C. Ingler (3., 29.), 2:1 T. Frauendorf (40.), 2:2 F. Feickert (45.), 2:3 N. Steigleder (51.)

Verwarnungen: T. Hausschild, S. Greye – D. Rönz, S. Hoffmann, R. Paasch, M. Heinrich

Zuschauer: 85

Schiedsrichter: R. Schmiedel (Bernburg)


22.Spieltag | Kreisliga Nord: SV Wacker Felgeleben – SG Gnadau 2:0 (2:0)

Es bleibt dabei: Gnadau kann gegen Wacker Felgeleben einfach nicht gewinnen. Vor einer Rekordkulisse von über 247 Zuschauern distanzierte sich der Ligaprimus mit einem 2:0-Erfolg von seinem Verfolger Gnadau auf nunmehr sechs Punkte. Im gesamten Spiel präsentierte sich der Gastgeber cooler, aggressiver und abgeklärter vor dem Tor. Mannschaftskapitän Tino Wohlgemuth brachte mit einem wuchtigen Freistoß in den Winkel seine Farben in Front (33.), ehe Daniel Ledderbohm völlig freistehend zum 2:0 einköpfen (44.) konnte. Nach dem Seitenwechsel spielte das Pape-Team zwar besser, verpasste es aber auszugleichen.

Wackers Kader dezimiert, Gnadau mit voller Kapelle

Wacker-Trainer Voß änderte seine Startformation im Vergleich zum 1:0-Sieg beim Schönebecker SV II auf drei Positionen: Für die gesperrten Chris Lorenz und Christoph Joo spielten Christian Kuchta und Benjamin Balder. Außerdem agierte Stoßstürmer Daniel Ledderbohm von Beginn an. Auf Gnadauer Seite hatte das Trainergespann Sebastian Pape und Mirko Kaube die Qual der Wahl. Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten der wiedergenesenen Andreas Böhme und Sven Nicolaus, sowie auf Mittelfeldmotor Danny Wenzel.

Gnadau reagiert, vergisst es aber zu agieren

Bei besten äußeren Bedingungen drückte vor allem Wacker in der Anfangsphase gehörig aufs Tempo. Auch wenn Gnadau sich bemühte, so hatten die Felgeleber doch Vorteile, vor allem in punkto Zweikampfführung. SG-Coach Pape bringt es auf den Punkt: „Der Spitzenreiter war uns heute gedanklich immer einen Schritt voraus.“ Während die Hausherren es stets mit langen Bällen auf ihren Stürmer Daniel Ledderbohm versuchten, war die SG auf Struktur aus. Jedoch liefen bis zum Strafraum die Kombinationen zu selten ansehnlich und effizient, sodass die gut gestaffelte Wacker-Abwehr nur wenig Mühe hatte die Angriffe abzuwehren. Zur Mitte der ersten Hälfte stand so ein Chancenplus auf Seiten des Gastgebers zu Buche, weil aber auch die Felgeleber Offensivkräfte immer wieder Freistöße rund um den Gnadauer 16er schindeten. Und dieses Rezept hatte Erfolg: Zunächst wuchtete Mannschaftskapitän Tino Wohlgemuth das runde Leder aus rund 18 Metern ins obere rechte Triangel (33.) und dann verwertete Daniel Ledderbohm kurz vor dem Kabinengang einen Freistoß völlig freistehend per Kopf zum 2:0 (44.).

Ein Anschlusstreffer hätte der Partie eine Wendung geben können

Im zweiten Durchgang hatte das Fliederparkteam die Chance zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Thomas Frauendorf aus der Drehung am Pfosten (56.) und dann verschoss Andreas Böhme halbherzig einen Elfmeter (61.), weil SV-Keeper Apel insbesondere auch die richtige Ecke ahnte. Zudem hatte Steven Hoffmann eine gute Torgelegenheit nach einem Lupfer (67.). Mehr sprang jedoch nicht heraus. Da die SG sich fortan immer mehr öffnete, wurde es um das Merker-Gehäuse vor allem durch hoch stehende Felgeleber in Form von Kontern immer wieder gefährlich. Jedoch verhinderte der Gnadauer Schlussmann zum wiederholten Male eine höhere Niederlage. Während Einstellung, Laufintensität und Körpersprache beim Ligaprimus stimmten, fehlte es bei der SG daran. Dies machte an diesem unterhaltsamen Fußballnachmittag den Unterschied.



Kurzstatistik zum Spiel:

Wacker Felgeleben:

T. Apel, C. Jahne (70. N. Thiel), B. Balder, M. Kral (68. M. Braun), M. Pollin, C. Kuchta, A. Moschner, C. lein, S. Käsebier, T. Wohlgemuth, D. Ledderbohm (87. H. Bröse)

Reserve: keine

Trainer: T. Voß

SG Gnadau 1973:

R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Nicolaus (64. N. Steigleder), C. Glode, A. Böhme, D. Wenzel (73. J. Kormilez), T. Frauendorf, R. Paasch (53. S. Hoffmann)

Reserve: R. Heider, J. Bolm, S. Dübecke, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge:1:0 T. Wohlgemuth (33.), 2:0 D. Ledderbohm (44.)

Verwarnungen: C. Jahne, A. Moschner, S. Käsebier - R. Kade, S. Nicolaus, R. Paasch

Zuschauer:247

Schiedsrichter:Sirko Müke - Reiner Hallmann - Reiner Henze


Gnadau beendet Durststrecke mit Kantersieg eindrucksvoll

21.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 – VfB Neugattersleben 9:0 (1:0)

Die Gnadauer Formkrise scheint überwunden: Gegen den stark abstiegsbedrohten VfB Neugattersleben landete die SG einen 9:0-Kantersieg und beendete damit ihre Durststrecke eindrucksvoll! Es dauerte nur 7 Spielminuten, ehe die Pape-Elf ihre Unsicherheit der letzten Spiele aus den Kleidern schüttelte. Danach zündete der Liganeuling ein Offensivfeuerwerk, das zunächst in die verdiente Pausenführung und bald nach Wiederanpfiff gegen schwerfällig agierende Gäste in die vorzeitige Entscheidung mündete.

Pape stellt auf vier Positionen um

VfB-Coach Kay Resch hatte mit einer sehr dünnen Personaldecke zu kämpfen. Trotz eingespielter Stammelf, blieben nur zwei Wechselkräfte zur Verfügung. Auf Gnadauer Seite änderte das Trainergespann Pape/Kaube ihre Mannschaft gleich auf vier Positionen. So begann nach zirka einem halben Jahr erstmals die Kade-Achse in der Abwehr wieder von Beginn an. Außerdem rückten Remo Heider und Christian Glode in die Stammelf.

Steigleder scheitert nur 1 Meter vorm freien Tor

Unter Leitung des fehlerfreien Referees Stefan Klaes aus Bernburg begannen die Hausherren schwung- und druckvoll. Bereits nach sieben gespielten Minuten zappelte der Ball erstmals im Netz von Axel Karls, nachdem der wiedererstarkte Goalgetter Thomas Frauendorf zuschlug. Den Gästen fehlte es dagegen an Tempo, um aus dem Spiel heraus für Gefahr zu sorgen. Zudem ließ die sicher agierende SG-Defensive nur wenig zu, sodass Ronny Merker im Gnadauer Tor einen ruhigen Fußballnachmittag verlebte. Nach und nach band nun das Pape-Team den Vorletzten immer mehr in der Abwehr und brannte bis zum Kabinengang ein Offensivfeuerwerk ab. Jedoch fehlten Thomas Frauendorf (15., 34.), David Rönz (23., 31.), Robert Paasch (38.) und Nico Steigleder (17., 40.) noch die nötige Zielgenauigkeit.

Coach Sebastian Pape beweist mit seinen Einwechslungen glückliches Händchen

Personell unverändert kam der Führende aus den Katakomben. Neugattersleben hatte sich den Start in den zweiten Durchgang sicherlich anders vorgestellt, als kurz nach Wiederanpfiff Gegentreffer Nummer zwei zu kassieren: Vor Karls fintierte Paasch und drückte im letzten Nachgang das runde Leder am Routinier zum 2:0 (47.) vorbei. Damit war der Bann endgültig gebrochen und von den Gästen nichts mehr zu sehen. Die Fliederparkkicker hatten vor gut 70 Zuschauern gegen den leblosen Salzlandligabsteiger alles im Griff, nun lief der Ball sicher durch die eigenen Reihen und Tore fielen wie vom Fließband. Zunächst netzte Steigelder ein (56.) und dann sorgte der wiedergenesene Andreas Böhme mit seiner Einwechslung nicht nur für frischen Wind, sondern auch für das 4:0 (64.) und 5:0 (68.). Zunächst erwischte er durch einen satten Schuss aus spitzem Winkel den VfB-Keeper auf dem falschen Fuß und dann bediente er Robert Paasch mit einer „Zuckerflanke“ mustergültig. Dieser köpfte direkt zum fünften SG-Treffer ein. Doch wer davon ausging, dass Gnadau in den Energiesparmodus wechseln würde, sah sich getäuscht. Zunächst schoss sich Frauendorf mit seinem zweiten und dritten Tor (71., 84.) den Frust von der Seele und dann trafen noch die eingewechselten Akteure Johannes Bolm und Danny Wenzel. Für Beide waren es die ersten Saisontreffer. Mit dem 9:0-Heimerfolg scheint die Pape-Elf nun für das Spitzenspiel in Felgeleben am kommenden Samstag gewappnet. „Der tolle Erfolg kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir sind wieder richtig gut drauf und brennen auf die Partie beim Tabellenführer!“, so SG-Coach Sebastian Pape.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, M. Heinrich (67. M. Heinrich), D. Rönz, C. Glode, R. Heider, R. Paasch (76. J. Bolm), T. Frauendorf, N. Steigleder (57. A. Böhme)

Reserve: S. Dübecke, R. Riemer

Trainer: S. Pape, M. Kaube

 

VfB Neugattersleben: A. Karls, L. Ledel, R. Franke, M. Goldhorn (12. S. Schrader), J. Heller, S. Plathe, S. Goldhorn, M. Meiling, A. Kutz, A. Bayram, I. Steinbach (46. T. Wendlandt)

Reserve: keine

Trainer: K. Resch

Torfolge: 1:0 T. Frauendorf (7.), 2:0 R. Paasch (49.), 3:0 N. Steigleder (56.), 4:0 A. Böhme (64.), 5:0 R. Paasch (68.), 6:0 T. Frauendorf (71.), 7:0 J. Bolm (82.), 8:0 T. Frauendorf (84.), 9:0 D. Wenzel (88.)

Verwarnungen: Gnadau keine – L. Ledel, R. Franke, S. Plathe

Zuschauer: 70

Schiedsrichter: S. Klaes (Bernburg)


Gnadau gelingt trotz Unterzahl noch ein Punktgewinn

20.Spieltag | Kreisliga Nord: TSG Calbe II – SG Gnadau 1:1 (1:0)

Am 20.Spieltag der Kreisliga Nord konnte die SG Gnadau bei der TSG Calbe II einen kleinen Teilerfolg feiern. Vor einer imposanten Kulisse von über 152 Zuschauern gelang der Pape-Elf nämlich trotz Unterzahl ab der 65. Spielminute noch der Ausgleich und damit ein Punktgewinn. Dieser dürfte schwerer für die Moral, als für die Tabellenkonstellation wiegen, denn der Abstand auf Felgeleben bleibt unverändert bei 3 Punkten Rückstand. Die Hausherren, die sich mit vier Spielern aus dem Landesligakader der 1.Mannschaft verstärkten, gingen bereits frühzeitig durch Claudio Recklebe in Führung (11.). Erst drei Minuten vor Schluss konnte Gnadaus Mannschaftskapitän und Goalgetter Thomas Frauendorf ausgleichen, nachdem er einen Freistoß aus spitzem Winkel direkt verwandelte (87.).

Recklebe völlig frei zum 1:0

Beide Teams begannen den Kick bei frühlingshaftem Wetter unter der Leitung des Referees Torsten Meiners aus Groß Börnecke zunächst verhalten. Erst allmählich entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, bei dem die Hausherren zu ersten Chancen kamen. Die TSG präsentierte sich zunächst wacher als die SG Gnadau, probierte es vor allem über die Flügel und ging folgerichtig auch schnell in Führung. Toni Houplines gut getimte Flanke drückte Claudio Recklebe am langen Pfosten aus der Kurzdistanz per Kopf über die Linie (11.). Das Aufbauspiel auf Seiten der Fliederparkkicker ließ wie bereits in den letzten Wochen zu wünschen übrig. Zwar gelang Gnadau die Befreiung aus der eigenen Hälfte, doch den finalen Pässen fehlte noch die Präzision. Torgelegenheiten hatten deshalb nur Seltenheitswert. SG-Coach Pape sah die erste Hälfte so: „Wir haben zwar gut gekämpft, jedoch fehlte uns die Bewegung ohne Ball. Dadurch gab es nur wenige Anspielmöglichkeiten!“

Thomas Frauendorf bewahrt SG vor zweiten Niederlage in Folge

Nach dem Seitenwechsel zunächst dasselbe Bild: Calbe versuchte es vornehmlich aus der Distanz, während Gnadau die entscheidenden Lücken in der TSG-Abwehr suchte. Erst nachdem Jurij Kormilez vom Tabellenzweiten in der 65. Spielminute die gelb-rote Karte sah, fand der Gast zu einer besseren Spielanlage. Zunächst scheiterte Thomas Frauendorf aus 20 Metern knapp am TSG-Gehäuse (75.), ehe er drei Minuten vor dem Spielende doch noch den Ausgleich für seine Farben markieren konnte. Ein Freistoß aus 25 Metern verwandelte er direkt aus spitzem Winkel. „Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und sich mit Engagement mit einem Punkt belohnt.“, so Pape. Ferner konnte der Liganeuling nach der Niederlage in Pretzien wieder Selbstvertrauen für bevorstehende Aufgaben tanken.

VfB Neugattersleben zu Gast im Fliederpark

Am kommenden Wochenende steht die erste Partie im Fliederpark seit einigen Monaten auf dem Programm. Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels mussten die Gnadauer trotz Heimrechts an vergangenen Spieltagen nach Barby ausweichen. Diese Option scheint nun nicht mehr nötig. „So wie es wettertechnisch aussieht, können wir wieder zu Hause spielen!“, so Vereinspräsident Herbert Heider. Mit dem VfB Neugattersleben bekommt es die Pape-Elf mit einem abstiegsgefährdeten Team zu tun, welches man in der Hinrunde bereits mit 6:1 bezwingen konnte. Anpfiff dieser interessanten Begegnung ist am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

TSG Calbe II: S. Herrmann, S. Lehnhart, R. Seeliger, K. Vetter, S. Brehmer, C. Kober, T. Houpline, B. Blöhm, C. Recklebe (57. S. Sandau), D. Neumeister, S. Bergholz

Reserve: N. Weber, S. Mues, P. Daniel

Trainer: R. Fabian, D. Sobczak

 

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, S. Dübecke (46. C. Kade), D. Rönz, M. Heinrich (75. R. Kade), S. Hoffmann, J. Kormilez, D. Wenzel, R. Paasch (81. R. Heider), T. Frauendorf,

Reserve: J. Bolm, R. Riemer, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

 

Torfolge: 1:0 C. Recklebe (11.), 1:1 T. Frauendorf (87.)

Verwarnungen: K. Vetter, S. Lehnhart – D. Rönz, D. Wenzel, T. Frauendorf

Gelb-Rot: J. Kormilez (65. SG Gnadau)

Zuschauer: 152

Schiedsrichter: T. Meiners (Groß Börnecke)


Gnadau tritt mit schwacher Leistung weiter auf der Stelle

13.Spieltag | Kreisliga Nord: SV Blau-Weiß Pretzien – SG Gnadau 1:0 (1:0)

Die Fußballer der SG Gnadau haben auch in ihrem zweiten Spiel in Folge keinen Sieg einfahren können. Beim 0:1 in Pretzien müssen sich die Fliederparkkicker abermals an die eigene Nase fassen, verpassten sie es doch, zum Teil gute Chancen in Tore umzumünzen. Spielerisch lief hingegen nur wenig zusammen. Die Hausherren zeigten sich indes insgesamt engagierter und kamen durch einen berechtigten Foulelfmeter zum Siegtor durch Florian Borchert (14.). „Ich bin über die Leistung meiner Jungs einfach nur enttäuscht. Da hat sich das harte Training leider nicht ausgezahlt!“, so die abschließenden Worte eines geknickten Sebastian Pape – Trainer der SG Gnadau.

Florian Borchert trifft bereits nach einer knappen Viertelstunde

Die wiedererstarkten Gastgeber entpuppten sich vor 109 Zuschauern gleich von Beginn an als unangenehmer Gegner. Die Sens-Kicker zeigten sich nämlich hochmotiviert, gedankenschnell und weitaus aggressiver als die Gnadauer. Mit Max Jäger hatten sie zudem immer wieder einen Unruheherd im eigenen Offensivspiel. Die SG-Abwehr tat sich bei seinen Aktionen stets schwer und verursachte dadurch schon nach einer knappen Viertelstunde einen Foulelfmeter. Der Schütze Florian Borchert ließ diese Chance nicht auf der Strecke und verwandelte souverän zur 1:0-Führung. Danach konzentrierten sich die Hausherren nur noch aufs Verteidigen und suchten gelegentlich gefährliche Konterchancen. Die SG hatte so zwar mehr vom Spiel, war jedoch zu keiner Zeit zielstrebig genug, um der Partie eine Wendung zu geben. Dabei zeigten die Fliederparkkicker insbesondere bei Standards und Doppelpässen immer wieder gravierende Mängel auf. Zudem fehlte das Quäntchen Glück in den eigenen Aktionen. Coach Sebastian Pape trifft es auf dem Punkt: „Wenn es einmal nicht läuft, dann gelingt auch Vieles nicht!“

Schiri Sirko Müke hatte alle Hände voll zu tun

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein spannendes, aber wenig ansehnliches Fußballspiel. Pretzien verteidigte mit Mann und Maus, während Gnadau sich zumindest die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff enorm streckte, ein kurzfristiges Übergewicht erspielte und die größte Chance bekam, den Ausgleich zu erzielen. Im Pretziener „Abwehrgetümmel“ kam Gnadau binnen weniger Sekunden zu drei, vier Torschüssen, die aber immer wieder durch einen „Blau-Weißen“ auf der Torlinie abgeblockt wurden. „Hier wollten wir den Ausgleich erzwingen. Jedoch fehlte es eindeutig an einem richtig satten Schuss!“, meinte Co-Trainer Mirko Kaube. Danach wurde die Partie zunehmend robuster. Schiri Sirko Müke machte trotz zahlreicher strittiger Situationen stets einen souveränen Eindruck und versuchte durch Verwarnungen eine klare Linie zu fahren. So sind die neun gelben und die eine gelb-rote Karte nur wenig verwunderlich. Trotz Überzahl fehlten den Gnadauern ein kühler Kopf, um letzte Tormöglichkeiten in Zählbares umzusetzen. Torschüsse gingen vorbei und Freistöße waren nicht mehr als „Schüsschen“. So erkämpfte sich Pretzien trotz sechsminütiger Nachspielzeit und Unterzahl verdient den „Dreier“.

Mit der Leistung lässt du auch nächste Woche Punkte liegen“

Im Moment läuft es bei den „73ern“ einfach nicht rund. Trotz starker Trainingseinheiten und der der tatkräftigen Unterstützung der Fans präsentiert sich der Tabellenzweite zur Zeit alles andere als eine Spitzenmannschaft. Und auch am kommenden Wochenende spielt man mit der TSG Calbe II gegen eine Mannschaft, die kämpferisch zu Vielem in der Lage ist. Die Calbenser haben in der Rückrunde aus fünf Spielen drei Siege geholt. Dabei gab es unter anderem auch ein 1:1-Unentschieden gegen den Spitzenreiter Wacker Felgeleben. „Erst wenn wir die letzten Spiele aus unseren Köpfen kriegen und einfach wieder Spaß am Fußball haben, sind wir wieder auf dem richtigen Weg. Fakt ist, dass du mit einer solchen Leistung wie heute, auch in der nächsten Woche Punkte liegen lässt!“, so Sebastian Pape. Anpfiff dieser interessanten Begegnung ist am kommenden Sonntag in Calbe um 14:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

SV Blau-Weiß Pretzien: R. Deichmann, M. Kolodzyk, A. Brinkmann, C. Buchholz, M. Ferchland, M. Kaschner (90.+3 R. Kaschner), J. Brunsendorf, F. Borchert, W. Kaschner (90. P. Berger), M. Pietzonka (90.+4 P. Sempf), M. Jäger

Reserve: F. Hessler

Trainer: M. Sens

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, S. Dübecke (61. R. Paasch), D. Rönz M. Heinrich (46. R. Kade), C. Glode, M. Mohn, D. Wenzel, J. Kormilez, T. Frauendorf, N. Steigleder#

Reserve: M. Gottschling, J. Bolm, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 1:0 F. Borchert (14. FE)

Verwarnungen: M. Ferchland, M. Kaschner, F. Borchert, W. Kaschner – S. Dübecke, M. Heinrich, C. Glode, D. Wenzel, T. Frauendorf

Gelb-Rot: J. Binnsendorf (81.) wegen wiederholtem Foulspiel

Zuschauer: 109

Schiedsrichter: Sirko Müke (TSG Calbe/Saale)


Fliederparkteam ohne Biss und Elan

19.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 – SG Traktor Brumby 2:2 (1:0)

In einem vor allem gegen Ende packenden Kreisligaspiel kam der Tabellenzweite Gnadau beim „Heimspiel“ in Barby gegen Traktor Brumby nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Die Pape-Elf hatte zwar über weite Strecken optische Vorteile, tat sich aber gegen engagierte Traktoren schwer. Dennoch gingen die Fliederparkkicker durch Steven Hoffmann (25.) verdient in Führung, kassierten dann aber in der zweiten Hälfte zwei unnötige Gegentreffer. Zunächst verwandelte Brumby-Kapitän Raik Götzinger einen fragwürdigen Foulelfmeter (46.) und dann nutzte Carsten Rollert eine Unachtsamkeit in der Gnadauer Hintermannschaft zur zwischenzeitlichen Führung (64.). Erst Jurij Kormilez erlöste die SG knapp zehn Minuten vor dem Spielende.

Gnadau spielbestimmend, aber zu ungenau

Die Gnadauer ergriffen früh die Initiative, konnten sich zunächst aber gegen aufmerksame und auf Konter lauernde Brumbyer nicht entscheidend durchsetzen. Folglich kam der Liganeuling zu Beginn nur zu einigen Halbchancen durch Nico Steigleder und Steven Hoffmann. Die Wenhardt-Fußballer suchten hingegen gezielt die Zweikämpfe, um sich dadurch Freistoßchancen herauszuarbeiten. Den besseren Start erwischte aber die SG Gnadau. Denn nach 25 Spielminuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Zunächst setzte sich Nico Steigleder gegen seine Gegenspieler entscheidend durch und bediente danach Steven Hoffmann mustergültig. Dieser ließ den ansonsten sicheren Traktor-Keeper Thomas Semmler keine Abwehrchance. Trotz der Pausenführung zeigte sich SG-Coach Sebastian Pape unzufrieden: „Ich habe heute den nötigen Biss und Elan vermisst, die uns in der letzten Woche gegen Glöthe noch so ausgezeichnet hatte!“

Fragwürdiger Foulelfmeter spielt Brumby in die Karten

Obwohl sich der Tabellenzweite für die zweite Hälfte nun mehr vorgenommen hatte, wurde man nur eine Minute nach Wiederanpfiff schwer getroffen, nachdem Schiri Jürgen Butscheck nach einem ganz normalen Zweikampf zur Überraschung aller Akteure auf Foulelfmeter entschied. Brumby nahm dieses „Geschenk“ dankbar an und kam durch ihren Kapitän Raik Götzinger zum 1:1-Ausgleich. In der Folge dominierte Gnadau die Begegnung und kombinierte sich sehenswert nach vorne, vergaß dabei aber den Abschluss. Besser machte es erneut Brumby. Nach einem langen Freistoß schaltete Carsten Rollert am schnellsten und markierte aus spitzem Winkel wie aus dem Nichts die 2:1-Führung (64.) für seine Farben. Nun ging es leidenschaftlich zur Sache, allerdings sorgten die schlechten Bodenverhältnisse für zahlreiche technische Fehler. Folglich blieben Torraumszenen Mangelware. Die Pape-Elf reagierte, indem sie nunmehr verstärkt lange Bälle einsetzte. Diese waren aber oft leichte Beute der Brumbyer Defensive. Erst zehn Minuten vor dem Spielende gelang Jurij Kormilez das erlösende Ausgleichstor, nachdem er im Strafraum der Traktoren entschlossen zum Ball agierte und im Fallen abzog. „Wir können nur froh sein, dass Felgeleben auch Unentschieden gespielt hat!“, sagte Co-Trainer Mirko Kaube nach der Partie.

Schwere Auswärtshürde

Am kommenden Wochenende wird es jedenfalls nicht leichter. Mit dem SV Pretzien trifft man auf eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat. Zudem gewann der SV am 19.Spieltag gegen eine starke Hakeborn-Elf mit 3:1. Da der Gnadauer Sportplatz noch immer nicht spielbereit ist, wurde die Partie, die noch aus der Hinrunde ist, gedreht. Demnach spielen die Gnadauer am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr in Pretzien.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Glode, J. Kormilez, M. Heinrich, R. Heider (55. D. Wenzel), A. Böhme (72. D. Wenzel), R. Paasch (55. D. Rönz), S. Hoffmann, T. Frauendorf, N. Steigleder

Reserve: M. Gottschling, J. Bolm, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

SG Traktor Brumby: T. Semmler, M. Ziegler, C. Rollert, C. Karjack, M. Parthun, S. Voigt (46. C. Czech), S. Rudnik, M. Kumor (46. S. Ast), R. Götzinger, C. Jakobs, D. Schoenebaum

Reserve: L. Erdner, S. Laas, D. Jakobs

Trainer: M. Wenhardt

Torfolge: 1:0 S. Hoffmann (25.), 1:1 R. Götzinger (46. FE), 1:2 C. Rollert (64.), 2:2 S. Hoffmann (79.)

Verwarnungen: J. Kormilez, R. Paasch, D. Wenzel

Zuschauer: 35

Schiedsrichter: J. Butscheck


Gnadau siegt verdient gegen kampfstarke Glöther

18.Spieltag I Kreisliga Nord :  VfB Glöthe - SG Gnadau 1973   0 : 3  ( 0 : 3 )

In einem Spiel in der die Gnadauer Mannschaft große Personalsorgen auszugleichen hatte, bewahrheitete sich das ein zusammengeschworenes Team nicht aus 11 sondern 23 Typen besteht. Aus dieser geschlossenen Mannschaftsleistung ist niemand herauszuheben, da alle Akteure an ihre Leistungsgrenze gingen.


In einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich beide Kontrahenten die ersten Chancen. Wobei Glöthe mit einer aggressiven Gangart versuchte die Gäste einzuschüchtern. Nach 17 Minuten war es Robert Paasch vorbehalten mit einem satten Schuss ins linke untere Toreck für seine Farben einzunetzen, die Vorarbeit leisteten Nico Steigleder und Steven Hoffmann. Im Laufe der ersten Halbzeit erspielte sich Gnadau die besseren Chancen, wobei die Heimelf stets gefährlich war. Nachdem der Gastgeber eine gute Möglichkeit ausließ, übernahm Sven Nicolaus gedankenschnell die Initiative zum Konterspiel und drang nach einem sechzigmeter Sprint in den Strafraum des Heimteams, wo er nur durch Foulspiel gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Frauendorf sicher zur 0 : 2 Führung für die schwarzgekleidete SG. Für die Krönung der 1.Halbzeit sorgte Marcus Mohn bei seinem Comeback nach fast einjähriger Verletzungspause mit einem vermeintlichen Flankenball der immer länger wurde und letztendlich im Glöther Torwinkel einschlug.


Zur Halbzeit mussten die Fliederparkkicker verletzungsbedingt Sven Nicolaus, durch den Routinier Udo Stoye-Houpline, ersetzen der in gewohnter Manier seinen Stiefel herunterspielte. Im zweiten Spielabschnitt war Glöthe sehr um den Anschlusstreffer bemüht erspielte sich sogar eine optische Überlegenheit doch die Spieler verzettelten sich häufig in der dicht gestaffelten Hintermannschaft der Gäste. Nach 58 Minuten konnte sich Ronny Merker auszeichnen in dem er einen strammen Fernschuss über das Tor lenkte und damit seine gute Gesamtleistung krönte. Das Auswärtsteam verwaltete das Ergebnis geschickt in dem man gut die Räume zustellte und mit viel Abgeklärtheit agierte. Zur Schlussviertelstunde probiert das Heimteam noch einmal mit zwei frischen Leuten den Spielstand zu ändern aber bis auf einen Kopfball an die Querlatte gab es keine weiteren Großchancen. Zum Ende des Spiels hatte Gnadau noch einige gute Konterchancen, da die Glöther ihre Hintermannschaft fast auflösten. Alles in allem war es ein gutklassiges Kreisligaspiel in dem sich beide Teams alles abverlangten.



Kurzstatistik zum Spiel:

VfB Glöthe:

P.Schulze, J.Lorenz (75. R.Herzberg), N.Wätcke, A.Schulz, Ch.Schulz, M.Rettig, P.Behne, D.Weißheim, T.Cruz (75. Th.Ludwig), R.Koch, J.Koch 

Reserve: J.Herzberg, F.Krischok, T.Euler

Trainer: Behne, Lärz                    


SG Gnadau:

R.Merker, J.Kormilez, St.Dübecke, S.Nicolaus (46. U.Stoye-Houpline, 82. J.Bolm), M.Heinrich, R.Heider, M.Mohn, R.Paasch, St.Hoffmann, Th.Frauendorf, N.Steigleder

Reserve:       -

Trainer: S.Pape  

Torfolge: 0:1 R.Paasch (17.) 0:2 Th.Frauendorf (40.,Foulelfmeter) 0:3 M.Mohn (45.+3)

Zuschauer:   65

Schiedsrichter: E.Hunker (Barby)


Gnadau startet mit Sieg in die Rückrunde

15.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 – TSV B/W Eggersdorf 4:0 (0:0)

Die in allen Belangen überlegene SG Gnadau kam im kurzfristig gedrehten Auftaktspiel zur Rückrunde gegen Tabellenschlusslicht Eggersdorf zum ersten „Dreier“ des neuen Jahres und verkürzte damit den Rückstand zu Wacker Felgeleben, das sich zu Hause gegen Traktor Brumby mit einem 3:3-Unentschieden begnügen musste, auf einen Zähler. Das Fliederparkteam, welches auf sein Heimrecht verzichtete, erzielte nach Dauerdruck kurz nach dem Seitenwechsel die überfällige Führung durch Nico Steigleder (47.) und entschied die Partie mit einem schnellen zweiten Tor durch Thomas Frauendorf per Foulelfmeter (48.) nur eine Minute später.

Eggersdorf unter Dauerbeschuss

Vor 35 Zuschauern drückte Gnadau auf gut bespielbarem Geläuf gleich aufs Tempo. Schon nach 60 Sekunden wurde es das erste Mal vor dem Schönherr-Gehäuse brenzlig, als Nico Steigleder knapp verzog. Bis auf wenige verhaltene Befreiungsversuche der Töpfer-Elf lief das Spiel nur in Richtung des Strafraums des „Gastgebers“. Steven Hoffmann und Thomas Frauendorf kamen dabei zu guten Torgelegenheiten. Der Liganeuling agierte variabel, kombinierte sowohl über das Zentrum als auch beide Flügel. Dabei taten sich immer wieder erschreckende Lücken in der oftmals ungeordneten TSV-Deckung auf, die gegen die Angriffswellen der „73er“ immer mehr ins Schwimmen geriet. Die Pape-Schützlinge spielten Katz und Maus mit dem Gegner, der offensiv weiter nicht stattfand. Nur die Chancenverwertung ließ vorerst nach wie vor zu wünschen übrig. Zudem hielt Eggersdorfs Keeper Schönherr einen Frauendorf-Freistoß (42.) exzellent. „Wir konnten aus unserer Überlegenheit kein Kapital schlagen!“, resümierte SG-Coach Pape die erste Halbzeit.

Zwei schnelle Treffer erlösen Pape-Team

Nach dem Wechsel sollte es aber doch noch klappen mit der überfälligen Führung der SG Gnadau: Ein Böhme-Freistoß sorgte zunächst für ein Durcheinander in der TSV-Abwehr. Gnadaus Christian Schaff schaltete in dieser Situation am schnellsten, erkämpfte sich den Ball und legte mustergültig für Nico Steigleder vor, der nur noch einschieben musste (47.). Nur eine Minute später dann das 2:0 durch Thomas Frauendorf per Elfmeter, nachdem der sehr agile Sven Nicolaus im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Gnadau beflügelte auch weitere zehn Minuten das Überzahlspiel - TSV-Kapitän Steven Eckhardt sah nach 45 Spielminuten die gelb-rote Karte – und kam nach einem Schuss aus der Drehung durch Steven Hoffmann sogar zum 3:0 (58.). Doch danach legte die SG eine Verschnaufspause ein. So schlich sich auch die eine oder andere Nachlässigkeit ein, was dem TSV zwei Torschüsse einbrachte. Den Schlusspunkt einer durchschnittlichen Kreisliga-Begegnung, in der sich Eggersdorf nie aufgab, setzte Nico Steigleder mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 4:0-Endstand (84.).

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: M. Kaube, F. Feickert, C. Glode, R. Kade (46. C. Schaff), M. Heinrich (46. A. Böhme), D. Rönz, S. Nicolaus (69. J. Bolm), R. Paasch, S. Hoffmann, T. Frauendorf, N. Steigleder

Reserve: J. Kormilez

Trainer: S. Pape, M. Kaube

 

TSV B/W Eggersdorf: J. Schönherr, S. Könnecke, J. Golmann, M. Köhler, S. Leistner, C. Wolkenstein, D. Rittweger, C. Meyer, M. Werner (59. R. Richter), F. Töpfer, S. Eckhardt

Reserve: A. König, U. Baldung

Trainer: I. Töpfer

Torfolge: 1:0 N. Steigleder (47.), 2:0 T. Frauendorf (48. FE), 3:0 S. Hoffmann (58.), 4:0 N. Steigleder (84.)

Verwarnungen: S. Nicolaus – C. Meyer, M. Werner

Gelb-Rot: S. Eckhardt (45.) wegen wiederholtem Foulspiel

Zuschauer: 35

Schiedsrichterin: Andrea Uhlmann (Welsleben)


SG verliert nach großem Kampf erst in der Verlängerung

Achtelfinale | Krombacher Salzlanpokal: SG Gnadau – Schackstedter SV 2:3 n.V. (1:0, 2:2)

In einem abwechslungsreichen und packenden Pokalfight mit hohem Unterhaltungswert erreichte der Favorit Schackstedt gegen die SG Gnadau erst in der Verlängerung das Viertelfinale. Die Fliederparkkicker nutzten ihre Vorteile im ersten Durchgang zur Pausenführung, nach Wiederanpfiff dominierte der Landesklasse-Vertreter die Partie auf tiefem, schwer bespielbarem Geläuf. Gnadau rettete sich in die Verlängerung, wähnte sich fast schon im Elfmeterschießen, ehe der Pokaltraum neun Minuten vor Schluss zerplatzte.

Gnadau wich aufgrund schlechter Platzverhältnisse auf den Nebenplatz des SSV Blau-Weiß Barby aus. Der enge und sehr weiche Platz forderte von den 22 Akteuren gleich von Beginn an viel Kraft und einen langen Atem ein. Dabei begann für die Pape-Elf die Begegnung nach Maß: Nach einem Ballgewinn im dicht gestaffelten Mittelfeld bediente Sven Nicolaus den wieselflinken Steven Hoffmann, der insbesondere in den ersten 45 Spielminuten sehr auffällig war, mit einem „Zuckerpass“. Dieser eröffnete dem 25-jährigen zunächst ein Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Schackstedter Keeper Stephan Helling und dann den Führungstreffer für seine Farben (26.). Zuvor hätte Robert Paasch schon das 1:0 erzielen müssen, doch seinem Schuss (4.) fehlte die nötige Dynamik. Schackstedt war indes bemüht sich an den Platz und Gegner zu gewöhnen, kam aber nach und nach immer besser in die Partie und hatte viele gute Torgelegenheiten. Die wahrscheinlich Größte dann in Spielminute 28, als Christian Glode im Gnadauer Strafraum den Ball im Liegen mit der Hand berührte. Den fälligen Freistoß schoss Uwe Reitmann zum Schock seines Trainers Ulf Buchmann über das Tor. Nur zwei Minuten später dann eine Schrecksekunde für die SG Gnadau. Mannschaftskapitän Christian Kade zog sich während eines Zweikampfes ein Schlüsselbeinbruch zu und fällt damit voraussichtlich sieben Wochen aus. „Wir sind natürlich sehr betroffen, was die Diagnose angeht. Mit Christian wird eine Charakterperson auf dem Platz fehlen!“, sagte Co-Trainer Mirko Kaube.

Nach dem Kabinengang machte Schackstedt das Spiel sehr breit, agierte mit Tempo und fuhr vor allem über die linke Seite Angriff um Angriff. SG-Keeper Merker parierte in dieser Phase famos. Erst ein Böhme-Freistoß in den rechten Torwinkel (53.) sorgte kurzzeitig für Beruhigung. Doch mit dem 2:0 im Rücken wurde Gnadau immer passiver. Die Finalpässe fanden nur noch selten ihr Ziel und die Kraft ließ zunehmend nach. „Es war heute die sechste Einheit in acht Tagen! Dennoch haben wir gut mitgehalten!“, meinte Trainer Sebastian Pape. Mit dem zunehmenden Kräfteverschleiß ließ auch immer mehr die Konzentration nach. Und es folgte der große Auftritt des Schackstedter Peter Mosko. Zunächst köpfte er nach einem Freistoß aus dem Halbfeld völlig freistehend zum 2:1-Anschlusstreffer (58.) ein und dann markierte er den Ausgleich (75.) nach einer Flanke von rechts trotz doppelter Bewachung. Schackstedt hatte mit zwei Aluminiumtreffern danach weitere Großchancen in der regulären Spielzeit.

In der Verlängerung passierte in den ersten 15 Spielminuten nur wenig. Danach ging es aber entscheidend zur Sache: Zunächst versuchte Gnadau noch in der Offensive und dann in der eigenen Defensive sein Glück. Erst scheiterte Steigleder mit seinem Schuss und dann ging alles ganz schnell. Ein weiter Befreiungsschlag der Schackstedter Hintermannschaft brachte Peter Mosko, den Mann des Tages, an den Ball. Mit seinem fulminanten Dribbling ließ er erst zwei Gnadauer hinter sich und schlug dann beim Torabschluss eiskalt zu. Damit war die Partie entschieden, denn Gnadau konnte dem nichts mehr entgegensetzen. Dennoch zollte Pape seinem Team einen großen Respekt: „Auch wenn es sehr bitter ist, erst in der Verlängerung zu verlieren, muss ich meinem Team ein Lob für den großen Kampf aussprechen! Gleichfalls möchten wir uns bei B/W Barby für die Bereitstellung des Platzes bedanken!“

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade (31. S. Dübecke), C. Glode, D. Rönz (113. J. Bolm), S. Hoffmann, A. Böhme (113. M. Gottschling), S. Nicolaus, R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder

Reserve: C. Schaff, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

 

Schackstedter SV: S. Helling, T. Fischer, M. Hermann, M. Pilz, P. Kaulmann, U. Reitmann, R. Hoffmann, D. Bauer, P. Mosko, C. Bilkenroth. C. Martin (46. A. Gärtner)

Reserve: M. Gerstenberger

Trainer: U. Buchmann

Torfolge: 1:0 S. Hoffmann (26.), 2:0 A. Böhme (53.), 2:1, 2:2, 2:3 P. Mosko (58., 75., 111.)

Gelbe Karten: F. Feickert, S. Nicolaus, S. Dübecke – T. Fischer, M. Pilz, P. Kaulmann, U. Reitmann, D. Bauer

Zuschauer: 45

Schiedsrichter: P. Engelhardt – R. Wondratschek – R. Stock


Gnadau erspielt sich ein verdientes Unentschieden beim Landesklasse-Spitzenreiter

Testspiel: TV Askania Bernburg II – SG Gnadau 2:2 (0:1)

Die Spitzenreiter der Landesklasse 3 und der Kreisliga Nord des Salzlandkreises trennten sich in einer fairen und ansehnlichen Partie mit einem 2:2-Unentschieden. Dabei hinterließ die SG Gnadau, die noch einen Tag zuvor gegen den Oberligisten 1.FC Magdeburg U23 mit 1:7 verlor, insbesondere im ersten Durchgang einen guten Eindruck. Mit viel Ordnung und System erarbeiteten sich die Schützlinge von Sebastian Pape und Mirko Kaube durch ein Tor von Robert Paasch (35.) eine 1:0-Pausenführung. Nach dem Wechsel nahm die Brinkmann-Elf das Heft des Handelns in die Hand und drehte nach zwei krassen Abwehrfehlern der Gnadauer Hintermannschaft das Ergebnis auf 2:1. Erst mit Abpfiff gelang den aufopferungsvoll kämpfenden Fliederparkkickern der verdiente Ausgleich durch Jurij Kormilez, der einen Böhme-Freistoß verwertete. „Ich denke, dass wir heute genügend Selbstvertrauen für das anstehenden Pokalspiel gegen Schackstedt sammeln konnten!“, äußerte sich ein zufriedener Sebastian Pape.

Gnadau zeigte sich von Beginn an hochmotiviert, stand erneut sehr hoch und zeigte ein gepflegtes Kurzpassspiel. Mit einer kompakten Aufstellung machten sie es dem Gastgeber zudem enorm schwer die Lücke und damit den Drang zum Tor zu finden. „Es war sehr beeindruckend wie wir das Spiel aufgebaut haben.“, meinte Co-Trainer Mirko Kaube. Auch im weiteren Verlauf bestimmte die Pape-Elf das Geschehen, benötigte allerdings fast 20 Minuten, um zum ersten Mal gefährlich vor dem Gästetor aufzutauchen. Böhme steckte erst gut auf Paasch durch, ehe dieser nicht lange fackelte, jedoch deutlich verzog (19.). Knapp eine Viertelstunde später dann doch der Torerfolg für den 29-jährigen. Zunächst schickte Thomas Frauendorf den wieselflinken Steven Hoffmann über die rechte Außenbahn. Dieser nahm dann genau Maß und bediente den gut positionierten Paasch, der eiskalt verwertete, mustergültig. Der TV war nun bemüht, sich in die Partie zu arbeiten, tauchte aber immer noch zu selten im Gnadauer Strafraum auf.

Die „73er“ versuchten auch nach dem Wechsel direkt wieder nach vorne zu spielen, hatten aber kurz nach Wiederbeginn zunächst eine brenzlige Situation vor dem eigenen Gehäuse zu überstehen, als TV-Abwehrspieler Roy Falke sich plötzlich und unerwartet das runde Leder erkämpfte und einfach mal abzog. SG-Keeper Ronny Merker hatte in dieser Situation das Nachsehen, war aber machtlos, weil ihn seine Vorderleute ganz alleine ließen. Bernburg zeigte sich nun deutlich verbessert und tauchte fortan immer häufiger in der Hälfte des Kreisligisten auf. Nachdem Rene Schachner im Gäste-Strafraum noch knapp vergeben hatte (54.), machte es sein Sturmpartner Christoph Vatthauer nur drei Minuten später besser. Eine scharfe Hereingabe von rechts bugsierte der derzeitig beste Torschütze der Landesklasse 3 unhaltbar in die Tormaschen zum zwischenzeitlichen 2:1 (57.). In der Folge gestaltete sich die Partie nun wieder offener, weil auch Gnadau engagierter, aber bei Weitem nicht mehr so effizient wie noch im ersten Durchgang war. Die besseren Möglichkeiten hatten die Askanen. Kurz vor Schluss dann doch noch der Ausgleich für die SG Gnadau: Andreas Böhme schlägt einen Freistoß aus 30 Metern zur Überraschung der TV-Abwehr direkt aufs Tor. Dabei nimmt der Ball eine derartige Flugrichtung an, dass er den Weg an das linke obere Lattenkreuz findet, in den 5-Meter-Raum zurückspringt und dort von Jurij Kormilez per Kopf eingenetzt wird. „Wir sind natürlich mit dem 2:2 sehr zufrieden. Und ich denke auch, dass es verdient war!“, so das positive Fazit von Sebastian Pape.

Am Samstag bestreitet die SG dann ihr erstes Saisonspiel im neuen Jahr. Im Salzlandpokal-Achtelfinale trifft Gnadau in Barby auf den Landesklasse-Vertreter und ehemaligen Landesligisten Schackstedter SV. Beginn der Partie ist um 13:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

TV Askania Bernburg II: F. Karls, M. Krause, R. Falke, J. Zimmermann, S. Hölemann, M. Spach, C. Fiedler, M. Becker, C. Vatthauer, M. Kettner, R. Schachner

Einwechslungen: D. Müller, N. Felgenträger, T. Held

Trainer: T. Brinkmann

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke, D. Wenzel, M. Gottschling, A. Böhme, J. Kormilez, S. Hoffmann, T. Frauendorf, R. Paasch

Einwechslungen: D. Rönz, N. Steigleder, C. Glode

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 R. Paasch (35.), 1:1 R. Falke (48.), 2:1 C. Vatthauer (57.), 2:2 J. Kormilez (90.)

Zuschauer: 20

Schiedsrichter: Sebastian Schulz (BSC Biendorf)

 

Neuzugang Böhme trifft beim 5:1 seiner SG Gnadau zweimal

Testspiel: SV Eintracht Magdeburg – SG Gnadau 1:5 (1:5)

Die SG Gnadau entschied das prickelnde und intensive Testspiel in Magdeburg hochverdient zu ihren Gunsten. Die Pape-Elf, die genauso wie die Eintracht aus Magdeburg noch einen Tag zuvor beim Hallenturnier in Glinde aktiv war, begann den ersten Durchgang ganz stark. Bereits nach 45 Spielminuten war die Begegnung entschieden. Dabei traf Gnadaus Neuzugang Andreas Böhme, der nach 45 Spielminuten aufgrund einer Prüfungsvorbereitung ausgewechselt wurde, gleich zweimal (38., 43.) ins Eckige. Die weiteren Treffer auf Gnadauer Seite erzielten Christian Glode (8.), Steven Hoffmann (21.) und Thomas Frauendorf (45.). „Heute hat meine Mannschaft insbesondere in der ersten Hälfte gezeigt, wozu sie fähig ist!“, so SG-Coach Pape.

SG mit Tempo, Aggressivität und Zweikampfstärke

Der Primus der Kreisliga Nord stand sehr hoch, presste laufintensiv schon in der gegnerischen Hälfte. Die neugegründete Elf aus Magdeburg, die durch den wieselflinken Patrick Ellrich die erste Torannäherung verzeichnete, hatte alle Hände voll zu tun, sich den angriffslustigen Attacken der Gnadauer zu erwehren. Die Pape-Elf ließ dabei das aufleben, was man nur einen Tag zuvor beim 2. Gnadauer Hallencup noch vermisste: Tempo, Aggressivität und Zweikampfstärke. Der Auftritt des Gastgebers blieb zunächst unterkühlt. Defensiv war der Tabellenerste der 2. Stadtklasse gebunden, offensiv gelang wenig. Erst Mitte des ersten Durchgangs und nach einem 2:0-Rückstand nahm die Elf von Trainer Könnecke die direkten Duelle besser an und zeigte mehr Präsenz im Mittelfeld. Der 20-jährige Ellrich schoss in dieser Phase das Tor des Tages. Zunächst dribbelte er sich durch die SG-Abwehr und dann zirkelte er das runde Leder unhaltbar in den rechten Torwinkel. Doch die SG blieb die spielbestimmende Elf und kam zu drei weiteren Toren noch vor der Pause. Nach dem Wechsel verflachte die Partie. Die Magdeburger hatten nun mehr freie Räume, konnten aber diese nicht zu ihren Gunsten nutzen. Dafür stand die Gnadauer Defensive an diesem Tag zu kompakt.

Doppelbelastung in der kommenden Woche

In der kommenden Woche testen die Fliederparkkicker nach einer Trainingseinheit am Dienstag gleich zweimal. Am Mittwoch trifft man auf einem Nebenplatz der MDCC-Arena auf die U23 des 1.FC Magdeburg. Nur einen Tag später spielt man bei der Verbandsligareserve des TV Askania Bernburg.

Mannschaftsaufstellungen:

SV Eintracht Magdeburg: F. Butschller, C. Groche, G. Zimmler, A. Handschuck, P. Ellrich, D. Meinhardt, M. Schmidt, F. Papazissis (35. Q. Sylemani), J. Zimmler, R. Bergholz, D. Kramer

Reserve: -

Trainer: H. Könnecke

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke, C. Glode, D. Rönz, A. Böhme (46. D. Wenzel), R. Paasch (70. C. Schaff), S. Hoffmann, T. Frauendorf, N. Steigleder (70. J. Bolm)

Reserve: M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 C. Glode (18.), 0:2 S. Hoffmann (21.), 1:2 P. Ellrich (31.), 1:3, 1:4 A. Böhme (38., 43.), 1:5 T. Frauendorf (45.)

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Andreas Becher (Magdeburg)


Verbandsligaprimus gewinnt 2. Gnadauer Sponsorencup

Der MSV Preussen Magdeburg hat den 2. Gnadauer Sponsorencup gewonnen. Im Spiel 13, der Finalpartie des qualitativ hochwertigen Fußballabends, setzte sich das Hannemann-Team knapp mit 4:3 gegen den Schönebecker SV durch und verwies den starken Landesligisten damit auf den 2. Platz. Der Vorjahressieger Germania Halberstadt II kam indes nicht über den vierten Rang hinaus und musste sich unter anderem dem Überraschungsteam und Stadtklassisten Eintracht Magdeburg mit 5:3 geschlagen geben. Die Eintracht errang mit 7 Punkten den Bronzeplatz. Eine Position und drei Punkte besser als beim 1. Hallencup war die gastgebende SG Gnadau. Die Mannschaft um das Trainerduo Sebastian Pape und Mirko Kaube erreichte mit einem Sieg und einem Unentschieden den fünften Platz noch vor dem Landesligisten Schönebecker SC, der auf ganzer Linie enttäuschte. Bei den Einzelauszeichnungen ergatterten sich Steve Röhl von Preussen Magdeburg als bester Torschütze (7 Tore), Christopher Birke vom Schönebecker SV als bester Spieler und Sportkamerad Miedlich von der Eintracht aus Magdeburg als bester Torhüter die begehrten Sachpreise.

„Ich denke es ist uns auch dieses Mal wieder gelungen, ein gut organisiertes Turnier mit tollen Mannschaften auf die Beine zu stellen!“, sagte Moderator und Gnadaus Abteilungsleiter Lutz Feickert. SG-Coach Pape stimmte zu: „Mein Dank geht natürlich an alle Mannschaften, die gekommen sind, insbesondere aber an Halberstadt, die trotz Nachholspiel am Nachmittag noch zu uns gekommen sind!“ Aber auch Eintracht Magdeburg sagte kurzfristig zu und rückte für den TSV Kleinmühlingen/Zens nach. „Die Jungs waren eine echte Bereicherung für dieses Event!“, so SG-Co-Trainer Mirko Kaube. Gleich im ersten Spiel trafen beide Teams aufeinander und trennten sich mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. „Danach gab es für uns gegen Preußen und die beiden Schönebecker Teams nichts zu holen. Uns fehlte die nötige Anspannung und das Quäntchen Glück vor dem Tor!“, resümierte ein dennoch zufriedener Sebastian Pape. Besser machten es eben die beiden Topteams des Abends. Sowohl Preussen Magdeburg, als auch der Schönebecker SV verwiesen die Konkurrenz von Beginn an in ihre Schranken. Die beiden ersten Plätze waren also schnell ausgemacht, doch die Siegertrophäe konnte nur an ein Team überreicht werden. Das Spiel beider Kontrahenten untereinander musste demnach die Entscheidung bringen. Zunächst sah alles nach einer klaren Angelegenheit für Preussen aus. Die Magdeburger führten schnell mit 3:0. Doch die Fiedler-Kicker gaben sich nicht auf und kamen durch einen enormen Kraftaufwand und mit ihren lautstarken Fans im Rücken noch zum 3:3. Dieses Ergebnis als Endstand hätte gereicht, wäre da nicht Steve Röhl von Preussen Magdeburg. Der Ausnahmefußballer schoss sein Team nämlich kurz vor Spielende noch zum Sieg und damit auf den ersten Platz.

Mit der Siegerehrung durch den Vereinspräsidenten Herbert Heider und den Gnadauer Sponsoren vertreten durch Uwe Biermordt endete ein gelungener Abend, bei dem nicht nur toller, sondern auch fairer Fußball geboten wurde. Dies ist auch den Schiedsrichtern zu verdanken, die zu jeder Zeit auf Ballhöhe waren und eine klare Linie fuhren. Moderator Lutz Feickert beendete die Veranstaltung mit den Worten: „Wir wollten in die Halle Qualität bringen und wünschen uns auch in Zukunft für den Fußball im Salzlandkreis wachsendes Interesse!“

Die Spiele im Überblick:

SG Gnadau – Eintracht Magdeburg 2:2

Schönebecker SC – Preussen Magdeburg 1:4

Germania Halberstadt II – Schönebecker SV 2:5

Preussen Magdeburg – SG Gnadau 5:1

Eintracht Magdeburg – Germania Halberstadt 5:3

Schönebecker SV – Schönebecker SC 2:1

Preussen Magdeburg – Eintracht Magdeburg 6:1

SG Gnadau – Schönebecker SV 2:5

Germania Halberstadt II – Schönebecker SC 3:2

Eintracht Magdeburg – Schönebecker SV 0:5

Preussen Magdeburg – Germania Halberstadt II 2:4

Schönebecker SC – SG Gnadau 3:0

Schönebecker SV – Preussen Magdeburg 3:4

Eintracht Magdeburg – Schönebecker SC 4:3

Germania Halberstadt II – SG Gnadau 1:2

Tabelle:


 

Platz

Team

Sp

Tore

:

Gtore

Diff

Pkt

1

Preussen Magdeburg

5

21

:

10

11

12

2

Schönebecker SV

5

20

:

9

11

12

3

Eintracht Magdeburg

5

12

:

19

-7

7

4

Germania Halberstadt II

5

13

:

16

-3

6

5

SG Gnadau

5

7

:

16

-9

4

6

Schönebecker SC

5

10

:

13

-3

3

 

Einzelauszeichnungen:

Bester Torschütze: Röhl (7 Tore, Preussen Magdeburg)

Bester Spieler: Birke (Schönebecker SV)

Bester Torhüter: Miedlich (Eintracht Magdeburg)

 

7.Rudi-Bartaune-Cup geht an die SG Gnadau

Mit einer eindrucksvollen Leistung haben gestern Nachmittag die Fußballer der SG Gnadau das 7.Rudi-Bartaune-Gedächnisturnier beendet. Das Team um das Trainergespann Sebastian Pape und Mirko Kaube setzte sich am Ende ungeschlagen mit 15:2-Toren und 15 Punkten vor dem Salzlandligisten Schönebecker SC II und dem Ligakonkurrenten der TSG Calbe II durch. Die weiteren Plätze belegten die Oldies und die zweite Vertretung des gastgebenden Schönebecker SV. Letzter wurde die wiedergegründete SG Lok Schönebeck.

Calbe II verspielt durch 2 Unentschieden wichtige Punkte

Das gut organisierte Turnier bot den Zuschauern nicht nur ein ansprechendes Teilnehmerfeld aus der unmittelbaren Region, sondern hielt auch noch fußballerische Leckerbissen parat. Neben dem Schönebecker SC II, kristallisierte sich auch schnell die SG Gnadau zum Favoriten auf den Turniersieg heraus. Beide Mannschaften zeigten sich von Anfang an in bester Verfassung. Auch die TSG Calbe II blieb noch lange im Rennen, verspielte aber mit zwei Unentschieden zu Beginn wichtige Punkte. So beendete eine 2:0-Niederlage gegen die SG Gnadau im vorletzten Spiel alle Titelträume. Dennoch wurden die Calbenser am Ende guter Dritter. Nicht richtig in Fahrt kamen indes die Mannschaften des Schönebecker SV und der SG Lok Schönebeck. Obwohl Sven Bartsch vom Oldie-Team des SSV fünf Mal einnetzte und der Lok-Keeper zum besten Torhüter des Turniers auserkoren wurde, reichte es nicht für Medaillenränge.

Gnadau behält im Finalspiel mit 3:1 die Oberhand

Die Auslosung wollte es so, dass im letzten Turnierspiel der Schönebecker SC II auf die SG Gnadau trifft. Bis dahin erspielten sich die Schönebecker 10 und die Gnadauer 12 Punkte. Somit trug die Partie zweifelsohne Finalcharakter. Mit einem Sieg wäre der SSC, bei allen anderen Ergebnissen die SG Gnadau Turniersieger. Und so entwickelte sich auch ein hitziges Spiel, dass es in sich hatte. Die Pape-Elf erwischte mit einer 2:0-Führung zunächst den besseren Start. Doch der SSC blieb dran und kam nach einem strittigen „Neuner“ zum Anschlusstreffer. In der Folge prägten viele Zweikämpfe und gute Torraumszenen die Szenerie. Doch die SG investierte letztlich mehr und kam kurz vor Ende der Partie durch Nico Steigleder zum 3:1-Endstand. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Es war zum Vergleich zum Cosic-Cup nochmals eine Steigerung. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und viele Tore schön herausgespielt! Einen Glückwunsch auch nochmal an Nico Steigleder zum besten Torschützen und Steven Hoffmann zum besten Spieler des Turniers.“, sagte SG-Coach Pape.

Harte Woche steht auf dem Programm

In der kommenden Woche testet die SG Gnadau das erste Mal draußen. Am Dienstag (bzw. Donnerstag) spielt der Kreisligist beim Landesligisten Schönebecker SV. Nur einen Tag später treffen die Fliederparkkicker auf den Juniorenbundesligisten des 1.FC Magdeburg (U19). Am 29.Januar steht dann der 2.Gnadauer Sponsorencup auf dem Programm. So treffen ab 17 Uhr unter anderem Mannschaften wie der MSV Preußen Magdeburg, Schönebecker SC, Schönebecker SV und TSV Kleinmühlingen/Zens in der Glinder Sporthalle aufeinander.

Die Spiele im Überblick:

Schönebecker SV II – Schönebecker SV Oldies 2:4

TSG Calbe II – Schönebecker SC II 2:2

SG Gnadau – Lok Schönebeck 3:0

Schönebecker SV II – TSG Calbe II 2:2

Schönebecker SV Oldies – SG Gnadau 1:4

Schönebecker SC II – Lok Schönebeck 2:0

SG Gnadau – Schönebecker SV II 3:0

Schönebecker SV Oldies – Schönebecker SC II 1:4

Lok Schönebeck – TSG Calbe II 1:4

Schönebecker SV II – Schönebecker SC II 0:2

Lok Schönebeck – Schönebecker SV Oldies 1:3

TSG Calbe II – SG Gnadau 0:2

Lok Schönebeck – Schönebecker SV II 2:2

Schönebecker SV Oldies – TSG Calbe 3:6

Schönebecker SC II – SG Gnadau 1:3


 

Platzierungen:


 

  1. SG Gnadau 1973

  2. Schönebecker SC II

  3. TSG Calbe II

  4. Schönebecker SV Oldies

  5. Schönebecker SV II

  6. SG Lok Schönebeck

Und so spielte die SG Gnadau:

R. Merker, F. Feickert, C. Kade, M. Heinrich, J. Kormilez, T. Frauendorf, N. Steigleder, S. Hoffmann, R. Paasch

Torschützen der SG Gnadau:

Nico Steigleder 5 Tore (Bester Torschütze)

Steven Hoffmann 4 Tore (Bester Spieler)

Thomas Frauendorf 3 Tore

Florian Feickert 2 Tore

Jurij Kormilez 1 Tor


Förderstedt (sam). Für die größte Überraschung bei der siebten Auflage des Cosic-Cups, die am Sonnabend in der Sporthalle in Förderstedt ausgetragen wurde, sorgte Fußball-Kreisligist SG Gnadau. Als Gruppenerster hatten sich die Schützlinge von Trainer Sebastian Pape für das Finale qualifiziert. In diesem musste er sich dann dem Salzlandligisten SV Förderstedt vor 135 Zuschauern mit 1:3 geschlagen geben.

Der spätere Turniersieger SV Förderstedt bezwang in der Vorrunde den FC Bode Löderburg knapp mit 1:0.Fotos (2): Sandra Arm
Pape zollte "seiner Rumpftruppe", er reiste mit sieben Akteuren an, Respekt für diese herausragende Leistung. Selbst Förderstedts Trainer Lothar Lampe zeigte sich von den Gnadauern begeistert. "Sie waren ein würdiger Finalgegner und haben eine gute Mannschaft." Im Endspiel sollten die besseren konditionellen Reserven über den Ausgang entscheiden. "Die hatten wir", wusste Lampe. Wohl auch, weil Förderstedt augenscheinlich in die leichtere Staffel A eingeordnet wurde.

In dieser warteten auf die Schützlinge von Lampe der Stadtligist Roter Stern Sudenburg, der Kreisligist ESV Lok Güsten und der FC Bode Löderburg (Kreisklasse). Die Förderstedter bestritten das Auftaktspiel gegen Lok Güsten und setzten sich klar mit 2:0 durch. Auch in den anderen Partien verließ der SVF das Parkett als Sieger und zog ungeschlagen in das Finale ein. Als sicherer Rückhalt erwies sich erneut Keeper Maik Binnebößel. "Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben. Er ist sehr ehrgeizig und die gute Staßfurter Torwartschule macht sich bezahlt." Das Spiel um Platz drei erreichten die Sudenburger, die sich nur den Förderstedtern knapp mit 0:1 geschlagen geben mussten.

Die Gruppe B hatte es mit dem Schönebecker SV (Landesliga), Titelverteidiger ZLG Atzendorf (Landesklasse) und den beiden Kreisligisten SG Gnadau sowie SG Sankt Georg Hecklingen mehr als in sich. Die Favoriten waren schnell ausgemacht, aber die Atzendorfer erhielten gleich zum Auftakt gegen Gnadau den ersten Dämpfer verpasst. "Die Mannschaft braucht immer ein Spiel, um sich ins Turnier reinzufinden. An den zwei Gegentreffern waren sie selbst schuld", hatte Organisator Günter Döbbel beobachtet. Danach folgten Siege gegen Hecklingen und den SSV. Die Spannung wurde bis zum letzten Spiel, es standen sich Hecklingen und Gnadau gegenüber, hochgehalten. Neben Atzendorf und dem SSV hatte selbst noch Gnadau die Chance auf das kleine oder sogar große Finale. "Wir hatten mitunter Probleme gehabt, wenn sehr viel auf dem Spiel stand", sagte Pape. Sein Team bewahrte die Ruhe und erreichte das Finale, Atzendorf spielte um Platz drei.

Insgeheim hatte Döbbel auf das Wunschfinale – Förderstedt gegen Atzendorf – gehofft, aber dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Ein anderer auch nicht, denn Döbbel hatte bereits vor einigen Monaten darauf hingewiesen, dass die Zeitnehmeruhr und die Sprecheranlage nicht funktionierten. Das Problem wurde nicht behoben. Trotz der Negativerlebnisse zog Döbbel ein positives Fazit. "Das Turnier war sehr fair. Es gab nur vier gelbe Karten und das Niveau war auch sehr ansprechend."

Ergebnisse: Gruppe A: SV Förderstedt – Lok Güsten 2:0, FC Bode Löderburg – Roter Stern Sudenburg 1:2, SV Förderstedt – Bode Löderburg 1:0, Lok Güsten – Rotern Stern Sudenburg 2:5, SV Förderstedt – Roter Stern Sudenburg 1:0, Lok Güsten – FC Bode Löderburg 3:1

Tabelle: 1. Förderstedt 4:0 Punkte/9 Tore, 2. RS Sudenburg 7:4/6, 3. Lok Güsten 5:8/3, 4. Bode Löderburg 2:6/0

Gruppe B: Schönebecker SV – SG Sankt Georg Hecklingen 2:1, SG Gnadau – ZLG Atzendorf 2:1, Schönebecker SV – SG Gnadau 1:1, SG Sankt Georg Hecklingen – ZLG Atzendorf 0:3, Schönebecker SV – ZLG Atzendorf 2:3, SG Sankt Georg Hecklingen – SG Gnadau 1:3

Tabelle: 1.SG Gnadau 6:3/7, 2. ZLG Atzendorf 7:4/6, 3. Schönebecker SV 5:5/4, 4. Hecklingen 2:8/0

Kleines Finale: Roter Stern Sudenburg – ZLG Atzendorf 0:5; Finale: SV Förderstedt – SG Gnadau 3:1

Platzierungen: 1. SV Förderstedt, 2. SG Gnadau, 3. ZLG Atzendorf, 4. Roter Stern Sudenburg, 5. Schönebecker SV, 6. Lok Güsten, 7. FC Bode Löderburg, 8. SV Sankt Georg Hecklingen; SR: Klaus Kruse, Wolfgang Niemann; ZS: 135

Aufstellungen:

Schönebecker SV: Ebeling; Bruchmüller, Kubos, Rhode, Hellige, Jahns, Tischer, Wagner; FC Bode Löderburg: Naucke; Schütze, Ziegler, K. Schmidt, D. Schmidt, Härtl, Ristau, Schumann, Döll, Henning; ZLG Atzendorf: Eisenträger; Ch. Rock, Franzelius, St. Rock, Voigtländer, Schleysing, Rehbein, Ingler, Knoll; Lok Güsten: Embach; Krüger, Herrmann, Richter, Härtge, Özden, Hruby; RS Sudenburg: In der Au, Tönniges, Schumann, Krone, Bendler, Röhlinger, Elstermann, Genzel, Goldgräbe; SG Hecklingen: Koch, Hauschild, Rodriguez-Gomes, Ingler, Peißig, Durin, Greye, Burdack, Möller; SG Gnadau: Merker, Feickert, Rönz, Heider, Frauendorf, Steigleder, Kade; SV Förderstedt: Binnebösel, Schumann, Siebert, Marco Janich, Marcus Janich, Ch. Conrad, Th. Conrad, Loch, Tappenbeck


Egelner SV Germania triumphiert, Gnadau Fünfter

Die SG Gnadau, als absoluter Neuling in die hoch dotierte Hallenkreismeisterschaft gestartet, kam in der Endrunde vor knapp 400 Zuschauern in der Bruno-Hinz-Halle in Bernburg nicht über den fünften Platz hinaus. Dabei sah es zu Beginn noch gut aus, denn die Pape-Elf holte in den ersten beiden Partien 4 Punkte. Im letzten Spiel gegen die SG Neuborna wäre das Fliederparkteam zumindest mit einem Unentschieden sicher weiter gewesen, doch am Ende gab es eine klare 3:0-Niederlage und damit das frühzeitige Aus in einem gut organisierten Turnier, bei dem letztlich der Salzlandligist Egelner SV Germania die Nase vorn hatte. SG-Trainer Sebastian Pape zeigte sich von dem Abschneiden seiner Mannschaft sichtlich enttäuscht: „Heute konnten wir einfach nicht an die guten Leistungen vom Vorrundenturnier anknüpfen!“

Mit dem Egelner SV steht der 4.Titelträger nun fest. Und dieser Triumph war mehr als verdient, denn der Siebente der Salzlandliga zeigte die agilste, spielfreudigste und ausgeglichenste Leistung im Turnier. Egeln beerbt durch den 4:2-Finalsieg über den FSV Drohndorf/Mehringen, die aufgrund der Disqualifikation der TSG Calbe II als Nachrücker die Endrunde erreichten, den Vorjahresgewinner SV Förderstedt. Die Förderstedter wurden am Ende guter Dritter vor dem Vierten SG Neuborna. Zudem stellte der SV mit Maik Binnebößel den besten Torhüter des Turniers. Der beste Spieler und Torschütze wurde Stefan König vom Egelner SV Germania.

SG Gnadau – FSV Drohndorf/Mehringen 1:1

Exakt um 18:42 Uhr begann für die SG Gnadau die Gruppenphase der Hallenkreismeisterschaftsendrunde. Gleich im ersten Spiel merkte man dem Tabellenführer der Kreisliga Nord gehörigen Respekt und damit verbundene Nervosität an. Die Anfangsphase wurde so zur Abtastphase. Drohndorf/Mehringen setzte jedoch die ersten Duftmarken und kam durch Maik Wohlfeil zur bis dato nicht unverdienten 1:0-Führung. Erst mit dem Rückstand im Rücken wurde das SG-Spiel effizienter. Thomas Frauendorf und Nico Steigleder scheiterten noch am FSV-Keeper, ehe Robert Paasch dann aus der Drehung zum 1:1 ausgleichen konnte. „Der späte Ausgleich war natürlich ganz wichtig!“, gab Co-Trainer Mirko Kaube an.

Torfolge: 0:1 Maik Wohlfeil, 1:1 Robert Paasch

SG Gnadau – Eintracht Winningen 2:1

Im zweiten Spiel zeigte die Pape-Elf dann Moral. Denn Winningen drückte gleich von Beginn an mächtig auf das Tempo und führte schnell mit 1:0. Torschütze Iven von der Heyden setzte sich im Laufduell zuvor eindrucksvoll durch und ließ dann SG-Kepper Ronny Merker keine Abwehrmöglichkeit. Erst nach und nach kam Gnadau besser in die Partie und erkämpfte sich immer mehr Spielanteile. Es folgten überragende 3 Spielminuten und zwei Tore durch Thomas Frauendorf. Zunächst verwertete er eine Ecke von David Rönz zum 1:1 und dann schlenzte er mit Auge das Spielgerät aus dem Halbfeld zum 2:1. „Es war schon eindrucksvoll, wie die Mannschaft die Begegnung drehen konnte!“, sagte Gnadau-Trainer Pape und zeigte sich zu diesem Zeitpunkt noch optimistisch: „Wir waren gut drauf und fanden zu unserer Linie!“

Torfolge: 0:1 Iven v. d. Heyden, 1:1 Thomas Frauendorf, 2:1 Thomas Frauendorf

SG Neuborna – SG Gnadau 3:0

Das letzte Spiel sollte es also entscheiden. Mit einem Punkt wäre Gnadau sicher weiter. Zunächst sah noch alles nach einer schnellen Gnadauer Führung aus, doch Thomas Frauendorf scheiterte am Neuborna-Keeper. Dieser leitete darauf einen Konter seiner Vorderleute ein, welche sich im entscheidenden Moment gedankenschneller als die Gnadauer Hintermannschaft erwiesen. Tobias Zaunick schaltete aus dem Gewühl heraus am schnellsten und markierte die Führung seiner Farben. Danach zeigte sich die Pape-Elf überhastet und offenbarte im Spielaufbau zu viele Fehler. Neuborna packte nun die Gelegenheit beim Schopfe und schoss binnen weniger Minuten zwei weitere Tore. „Wir waren einfach nicht clever genug, um die Partie noch drehen zu können!“, meinte Gnadau-Co-Trainer Mirko Kaube. Damit war das vorzeitige Ausscheiden seiner Jungs besiegelt.

Torfolge: 1:0 , 2:0 Tobias Zaunick, 3:0 Patrick Grey

Platzierungen:

  1. Egelner SV Germania

  2. FSV Drohndorf/Mehringen

  3. SV Förderstedt

  4. SG Neuborna

  5. SG Gnadau

  6. TSV Kleinmühlingen/Zens

  7. Eintracht Winningen

  8. Eintracht Peißen

Und so spielte die SG Gnadau: R. Merker, D. Rönz, F. Feickert, M. Heinrich, C. Glode, R. Heider, T. Frauendorf, N. Steigleder, R. Paasch, S. Hoffmann

Zuschauer: 478

Schiedsrichter: Norbert Herzog (TSG Calbe), Gordon Eckert (Askania Bernburg), Frank Schinlke (Askania Bernburg), Ralf Wondraschek (TSG Unseburg/Tarthun)


Gnadau qualifiziert sich als Neuling für die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft

Mit einer souveränen und geschlossenen Mannschaftsvorstellung konnte am Donnerstagabend das Fliederparkteam um das Trainergespann Sebastian Pape und Mirko Kaube den Einzug in die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft feiern. Mit zehn Punkten und 13:6-Toren aus 4 Spielen gelang die Qualifikation als Gruppenerster. Neben dem Pape-Team konnte sich auch der Salzlandligist TSV Kleinmühlingen/Zens das begehrte Finalticket sichern. Bester Torschütze Gnadaus und des Turniers wurde Thomas Frauendorf mit 7 Treffern. Die weiteren SG-Tore erzielten Nico Steigleder je vier- und Christian Glode und Robert Paasch je einmal.

TSV Kleinmühlingen/Zens – SG Gnadau 1:1

Im ersten Turnierspiel kam es gleich zum Aufeinandertreffen der späteren Final-Qualifikanten. In einer hart umkämpften Partie trennten sich am Ende beide Teams mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Zunächst brachte Thomas Frauendorf Gnadau in Führung. In der Folge hätte die SG weiter davon ziehen können, doch ein Ballverlust in der Offensivbewegung spielte dann dem TSV in die Karten. Christoph Berlau nutzte nun den freiwerdenden Raum mit all seiner Technik zum 1:1-Ausgleich.

Torfolge: 0:1 Thomas Frauendorf, 1:1 Christoph Berlau

SG Gnadau – Traktor Brumby 6:2

Eine starke Leistung bot das Fliederparkteam gegen den Ligakonkurrenten Traktor Brumby. In einer kurzweiligen Partie war es erneut Thomas Frauendorf vorbehalten den Führungstreffer seiner Farben zu markieren. Nachdem Brumby durch Carsten Rollert noch ausgleichen konnte, legte Gnadau fortan einen Zahn zu und kam binnen kürzester Zeit durch Tore von Nico Steigleder, Thomas Frauendorf und Robert Paasch zu einem 4:1. Im Gegenzug markierte „Traktor-Staubsauger“ Marcel Ziegler den Anschlusstreffer seines Teams. Die SG zeigte sich jedoch nur wenig beeindruckt und stürmte weiter munter drauf los. Nico Steigleder und Thomas Frauendorf setzten dann mit ihren Toren den Schlusspunkt.

Torfolge: 1:0 Thomas Frauendorf, 1:1 Carsten Rollert, 2:1 Nico Steigleder, 3:1 Thomas Frauendorf, 4:1 Robert Paasch, 4:2 Marcel Ziegler, 5:2 Nico Steigleder, 6:2 Thomas Frauendorf

Schönebecker SC II – SG Gnadau 2:4

Mit einem 4:2-Erfolg über den Salzlandligisten Schönebecker SC II konnte sich das Pape-Team vorzeitig den Einzug in die Finalrunde sichern. Der deutliche Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, weil insbesondere die Schönebecker viel zu harm- und ideenlos agierten. Lediglich Jan Rettinghaus und Karsten Richter konnten „Chemie“-Duftmarken setzen. Dabei spielte Gnadau beim 4:2 alle vier Tore durch Thomas Frauendorf, Nico Steigleder und Christian Glode toll heraus. „Wir konnten uns dadurch ein Übergewicht erarbeiten!“, sagte SG-Co-Trainer Mirko Kaube.

Torfolge: 0:1 Thomas Frauendorf, 1:1 Jan Rettinghaus, 1:2, 1:3 Nico Steigleder, 1:4 Christian Glode, 2:4 Karsten Richter

SG Gnadau – BSV Eickendorf 2:1

Obwohl Gnadau bereits zu diesem Zeitpunkt für das Finale qualifiziert war, zeigte der Kreisligist gegen den BSV Eickendorf nochmals eine ansprechende Leistung. Zunächst brachte Thomas Frauendorf Gnadau mit 2:0 in Front, ehe Axel Rosemeier den Anschluss erzielen konnte. Dennoch war vom BSV nach dem 2:1 nicht mehr der nötige Elan zu verspüren, die Partie noch für sich entscheiden zu wollen. Und das, obwohl Gnadau die letzten zwei Spielminuten noch in Unterzahl agieren musste. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie ist verdient weiter!“, zog SG-Coach Sebastian Pape nach dem Turnier sein Fazit.

Torfolge: 1:0, 2:0 Thomas Frauendorf, 2:1 Axel Rosemeier

Zeitstrafe: Thomas Frauendorf

Alle Spiele im Überblick:

BSV Eickendorf – Schönebecker SC II 1:1

TSV Kleinmühlingen/Zens – SG Gnadau 1:1

Traktor Brumby – BSV Eickendorf 1:1

Schönebecker SC II – TSV Kleinmühlingen/Zens 2:4

SG Gnadau – Traktor Brumby 6:2

BSV Eickendorf – TSV Kleinmühlingen/Zens 0:2

Schönebecker SC II – SG Gnadau 2:4

TSV Kleinmühlingen/Zens – Traktor Brumby 4:1

SG Gnadau – BSV Eickendorf 2:1

Traktor Brumby – Schönebecker SC II 3:3

Die Tabelle:


 

Pos Mannschaft

Spiele

Tore

:

G.tore

Punkte

1 SG Gnadau

4

13

:

6

10

2 Kleinmühlingen/Z.

4

11

:

4

10

3 BSV Eickendorf

4

3

:

6

2

4 Schönebecker SC II

4

8

:

12

2

5 Traktor Brumby

4

7

:

14

2

Und so spielte die SG Gnadau: R. Merker, C. Kade, D. Rönz, M. Heinrich, C. Schaff, F. Feickert, T. Frauendorf, N. Steigleder, R. Paasch, C. Glode

Schiedsrichter: Gordon Eckert (Askania Bernburg), Norbert Herzog (TSG Calbe), Joachim Lindemann (Jahn Gerbitz)

Zuschauer: 102

 

Gnadau baut Vorsprung wieder auf drei Punkte aus

Kreisliga Nord | 12.Spieltag: Schönebecker SV II – SG Gnadau 0:4 (0:1)

Die SG Gnadau feierte beim Salzlandliga-Absteiger Schönebecker SV II den vierten Auswärtssieg in Folge und blieb auch im dritten Kreisligaspiel in Serie ungeschlagen. Beim 4:0-Erfolg war das Pape-Team nahezu in allen Belangen besser, verpasste es aber, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach dem Seitenwechsel war die SG weitaus effektiver und kam zu drei weiteren Toren. Vor 65 Zuschauern trafen Robert Paasch (3.) und Remo Heider (65.) per Kopf und Nico Steigleder doppelt (54., 83.) für den Tabellenführer, der nach den Patzern von Felgeleben (3:3 gegen Hakeborn) und Groß Rosenburg (0:4 gegen St. Georg Hecklingen) nunmehr drei bzw. sechs Punkte Vorsprung auf seine Verfolger hat.

Gnadau kriecht auf dem Zahnfleisch

Schönebecks Coach Jörg Harms konnte nach der 1:0-Auswärtsniederlage beim SV Pretzien drei Spieler aus dem Anschlusskader des Landesligateams gewinnen. So agierten unter anderem Christian Mertens im Tor, Christian Bernau in der Abwehr und Shimon Wolff im Sturm der „Roten“. Auf der Gegenseite hatte SG-Trainer Sebastian Pape nach dem 2:2-Unentschieden gegen Groß Rosenburg aus der Vorwoche mit argen Personalsorgen zu kämpfen. So fehlten gleich acht Spieler berufs- oder verletzungsbedingt.

Blitztor durch Robert Paasch per Kopf

Gnadau trat von Beginn an wie ein Spitzenteam auf. Die SG kombinierte sich relativ leicht durch die gegnerischen Reihen, ließ dabei aber bis auf das schöne Kopfballtor des völlig freistehenden Robert Paasch (3.) ein wenig an Zielstrebigkeit vermissen. Zunächst kam das Fliederparkteam nicht über diesen Status hinaus. Der SSV II hingegen hatte seine liebe Mühe im Abschluss. Der Gastgeber ließ zwar hinten nicht viel anbrennen, leistete sich aber in der Vorwärtsbewegung viel zu viele Fehlpässe, sodass Gnadau zu weiteren Tormöglichkeiten durch Nico Steigleder (28.) und Sven Nicolaus (31.) kam. Danach plätscherte das Duell eine Weile vor sich hin, weil Schönebeck weiterhin kaum etwas einfiel und die 73er nicht konsequent den nächsten Treffer suchten. Dafür wären sie in der 45.Spielminute fast bestraft worden, Shimon Wolff behauptete sich gegen die ansonsten solide SG-Abwehr, scheiterte aber am gut aufgelegten Ronny Merker, der das kurze Eck geschickt zustellte und das Spielgerät mit den Fäusten aus der Gefahrenzone bugsierte. So blieb es bei einer knappen Pausenführung seitens des Liganeulings,

Heider sorgt für die Vorentscheidung

Unverändert ging es in die zweite Hälfte der Partie. Die Hausherren traten in den Anfangsminuten fortan deutlich agiler auf und drängten auf den Ausgleich. Die Begegnung wurde folglich offener, auch weil die Gnadauer über Konter stets gefährlich blieben. Nachdem SG-Keeper Merker zunächst zwei hohe Bälle gut „wegfischte“, tauchten im direkten Gegenzug Nico Steigleder (49.) und Robert Paasch (50.) plötzlich vor Christian Mertens auf. Beide scheiterten aber am Schlussmann. Es ging hin und her, auch wenn es nur selten ganz klare Torraumszenen zu sehen gab. Das änderte sich nach 54 Minuten: Nico Steigleder wurde auf der linken Außenbahn durch Robert Paasch steil geschickt und vollendete in gekonnter Manier zum 0:2. Neun Minuten später sorgte SG-Urgestein Remo Heider für die Vorentscheidung, nachdem er eine haargenaue Flanke von Robert Paasch per Kopf verwertete. Die SG Gnadau gab sich damit aber nicht zufrieden und wollte mehr: Nachdem Heider (73.) und Johannes Bolm (80.) noch an Mertens scheiterten, leitete der 19-jährige Bolm mit einer Kopfballverlängerung den nächsten Treffer ein. Nico Steigleder bedankte sich und zimmerte den Ball aus 10 Metern knallhart in die gegnerischen Maschen zum 4:0-Endstand (83.). „Heute haben wir eine formverbesserte Gnadauer Mannschaft gesehen, die insgesamt eine gute Leistung abgeliefert hat. Besonders hervorheben möchte ich Stephan Dübecke, der heute einmal mehr gezeigt hat, was man mit einem unglaublichen Willen alles erreichen kann!“, so SG-Trainer Pape.

Gnadau empfängt den SV Pretzien

Zum Abschluss der Hinrunde bittet die SG Gnadau den SV Pretzien zum Duell im heimischen Fliederpakstadion. Der Vorjahres-Zweite konnte sich nach einem 4:3-Heimerfolg gegen Traktor Brumby auf einen einstelligen Tabellenplatz schieben und wird alles daran setzten, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Beginn dieser interessanten Begegnung ist am kommenden Samstag um 14:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

Schönebecker SV II: C. Mertens, D. Ebeling, A. Schmutzler (75. J. Jörend), S. Schleichert, C. Bernau, T. Apel, S. Bartsch (67. A. Albrecht), A. Drobny, S. Wolff, D. Schwan, M. Wolff

Reserve: R. Ulbrich, C. Kubos, B. Meyer

Trainer: J. Harms

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke, D. Rönz, S. Hoffmann (27. J. Bolm), S. Nicolaus (70. M. Gottschling), R. Paasch, R. Heider, T. Frauendorf, N. Steigleder

Reserve: -

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 R. Paasch (3.), 0:2 N. Steigleder (54.), 0:3 R. Heider (65.), 0:4 N. Steigleder (83.)

Gelbe Karten: S. Bartsch – S. Nicolaus

Zuschauer: 65

Schiedsrichter: Erik Hunker (Schönebecker SC)


Ronny Merker hält in Schlusssekunde Gnadaus Punkt fest

Kreisliga Nord | 11.Spieltag: SG Gnadau 1973 – SV Groß Rosenburg 2:2 (1:2)

In einer intensiven und temporeichen Partie trennten sich der Spitzenreiter Gnadau und sein Verfolger Groß Rosenburg vor 125 Zuschauern mit einem unterm Strich leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Die Rosenburger Löwen krönten ihre gute Anfangsphase mit dem Führungswechsel durch 2 Standardtore. Zunächst egalisierte (14.) SV-Mannschaftskapitän Christian Golde Frauendorfs Führungstreffer (10.) per Freistoß und dann traf Norman Filax vom Elfmeterpunkt zur bis dato verdienten 2:1-Pausenführung (36.). Nach dem Wechsel stellte das Fliederparkteam den Spielverlauf binnen 56 Sekunden durch ein Kopfballtor von Robert Paasch auf den Kopf, ehe Rosenburgs Matthias Jahnke kurz vor Spielende die Siegchance vergab und an SG-Keeper Ronny Merker scheiterte (90.).

Beide Teams gut aufgestellt

Das SG-Trainergespann Sebastian Pape und Mirko Kaube stellten ihre Startelf nach dem 5:2-Auswärtssieg beim TSV Neundorf auf zwei Positionen um und brachten Wenzel und Nicolaus für Heider und Hoffmann. Bei den Gästen hatte Coach Harald Sens die Qual der Wahl und konnte nach dem 2:1-Erfolg gegen den Schönebecker SV II seine Wunschformation aufbieten. So wurde die Zentrale mit Filax in der Abwehr, Golde im Mittelfeld und Jahnke im Sturm ausgerichtet.

Gnadau fängt sich 2 Tore durch Standards

Das Duell 1. gegen den 2. des Tableaus begann mit mehr Ballbesitz für den SV Groß Rosenburg, der den selbstbewussteren Eindruck machte. Und die ersten Chancen hatte: Jahnkes „Möglichkeit“ , als ihm eine eigentlich verunglimpfte Flanke zufiel, entsprang noch dem Zufall (5.). Doch die Qualität der Gelegenheiten nahm merklich zu. Beim Tabellenführer, der sich zunächst vergeblich um Struktur bemühte, blieb vieles Stückwerk. Dennoch markierte die Pape-Elf den ersten Treffer der Partie, nachdem Thomas Frauendorf eine Paasch-Flanke exakt verwertete (10.). Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. SV-Urgestein Christian Golde zirkelte nur 4 Minuten später das runde Leder aus 20 Metern per Freistoß ins Merker-Gehäuse. Der Ausgleich war gleichzeitig ein Weckruf für das Fliederparkteam. Kormilez – ansonsten zunächst wenig auffällig – zeigte nach einer Ecke per Kopf erste gelungene Ansätze (23.). Auch Paasch lag ein weiterer SG-Treffer auf den Füßen (30.). Die Offensivaktionen Rosenburgs wurden in dieser Phase seltener, blieben aber gefährlich. So netzte Jahnke ein (32.), das Schiedsrichtergespann entschied aber richtigerweise auf Abseits. Stattdessen markierte SV-Libero Norman Filax die Rosenburger Führung per Foulelfmeter (36.). SG-Trainer Sebastian Pape sah eine schwächere erste Halbzeit seiner Mannschaft: „Wir waren nicht auf dem Punkt hellwach. Da war uns Rosenburg einiges voraus, wodurch die Halbzeitführung in Ordnung ging!“

Blitztor durch Robert Paasch

Auch nach dem Seitenwechsel agierten beide Spitzenteams leidenschaftlich und mit hohem Kraftaufwand. Gnadau kam aber mit mehr Elan aus der Kabine, die Außenbahnen waren nun wesentlich präsenter. Binnen 56 Sekunden erspielte sich die SG so den Ausgleich. Eine Flanke von Christian Glode köpfte der angeschlagene Robert Paasch an Andre Strebe im Rosenburg-Tor vorbei. 2:2 stand es nun (46.) und so waren die Ausgangslagen wieder gleich. Der nun tief stehende Gast tauchte hingegen nur noch sporadisch vor das Merker-Gehäuse auf. Gnadau erhöhte zwar die Schlagzahl, so versuchte es Frauendorf des öfteren aus der Distanz, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Die Pape-Schützlinge wollten nun den Sieg. Rosenburg konterte. Und wie: Merker musste Sekunden vor Schluss gegen Jahnke auf der Torlinie mit einem beherzten Sprung alles riskieren, um das Siegtor der Gäste zu verhindern (90.).

Gnadau gastiert beim ehemaligen Salzlandligisten des Schönebecker SV II

Für die SG Gnadau geht es am mit dem Auswärtsspiel gegen den Schönebecker SV II am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr weiter. Die „Roten Teufel“ befinden sich nach der 1:0-Niederlage beim SV Pretzien weiter im freien Fall und stehen derzeit an achter Stelle.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, J. Kormilez, M. Heinrich, C. Glode, S. Nicolaus (81. R. Heider), D. Wenzel, R. Paasch, T. Frauendorf. S. Podzun

Reserve: S. Dübecke, M. Gottschling, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

SV Groß Rosenburg: A. Strebe, F. Dolata, M. Dorn, R. Wantowske (73. M. Gruß), N. Filax, M. Meyer, M. Jahnke, F. Bernau (57. C. Lindau), C. Golde, M. Ruppich (65. K. Schmidt), T. Gruß

Reserve: T. Spandau, C. Heckl

Trainer: H. Sens

Torfolge: 1:0 T. Frauendorf (10.), 1:1 C. Golde (14.), 1:2 N. Filax (36. FE), 2:2 R. Paasch (46.)

Gelbe Karten: C. Glode, S. Nicolaus, T. Frauendorf – M. Jahnke, C. Golde

Zuschauer: 125

Schiedsrichter: J. Butschek (Pömmelte) – R. Hallmann (Plömnitz) – R. Henze (Baalberge)


Fliederparkteam findet in die Erfolgsspur zurück

Kreisliga Nord | 10.Spieltag: TSV 1827 Neundorf – SG Gnadau 2:5 (1:2)

Pünktlich vor dem bevorstehenden Spitzenspiel gegen den SV Groß Rosenburg findet die SG Gnadau zurück in die Erfolgsspur. Beim 5:2-Auswärtssieg beim TSV Neundorf, die zuletzt den Schönebecker SV II mit 4:1 besiegten, überzeugte die Pape-Elf jedoch nur streckenweise. Dennoch war der achte Ligaerfolg zu keiner Zeit gefährdet, denn der Gastgeber agierte über die gesamten 90 Spielminuten zu harm- und ideenlos. Lediglich TSV-Kapitän Ronny Ganschow wusste zu überzeugen. Er markierte das kurzzeitige 1:2 (40.). Den zweiten Neundorfer Treffer erzielte der 20-jährige Timm Wienert. Auf Seiten des Tabellenführers trafen Thomas Frauendorf (14., 35.), Christian Glode (53.), Robert Paasch (74.) und Nico Steigleder (84.).

SG mit 18-Mann-Kader

Nach der 2:3-Derbyniederlage gegen den SV Wacker Felgeleben, stellte das Trainergespann Pape/Kaube auf zwei Positionen um. Statt Sven Nicolaus (Verletzung) und Remo Heider, agierten Jurij Kormilez und Nico Steigleder von Beginn an. In einer 3-1-4-2-Formation wollte man zudem der Größe des Platzes Rechnung tragen und in der Zentrale kompakt stehen, um den Gegner nur wenig Möglichkeiten zu bieten.

Frauendorf mit Doppelpack

Doch es dauerte eine ganze Weile, ehe Gnadau zu seinem gewohnten Powerplay fand. Noch immer war nach der Niederlage aus der Vorwoche Sand im SG-Getriebe. Doch mit zunehmender Zeit bestimmte das Fliederparkteam das Geschehen und spielte den TSV Neundorf an die Wand. Dieser versuchte es mit Kontern, doch diese verpufften spätestens an der Gnadauer Strafraumgrenze. Im Gegenzug boten sich der Pape-Elf die ersten guten Tormöglichkeiten. So scheiterte Robert Paasch gleich zweimal per Kopf nur knapp vorm Gästegehäuse. Nachdem Gnadau nun das Heft des Handelns in die Hand genommen hatte, deutete sich das erste Tor immer mehr an. Nach einer knappen Viertelstunde erzielte dann Thomas Frauendorf mit einem satten Volleyschuss das 1:0 (14.). Vorausgegangen war eine Ablage von Nico Steigleder. Auch der zweite Gnadauer Treffer ging auf das Konto des Torschützen-Führenden Frauendorf. Erneut wuchtete er das runde Leder aus dem Spiel heraus in die TSV-Maschen (35.). Neundorfs einzige Torchance, im übrigen durch einen Freistoß, führte fünf Minuten vor dem Kabinengang dann noch zum 1:2-Anschlusstreffer durch Ronny Ganschow. SG-Keeper Ronny Merker sah den Ball erst zu spät, weil Ganschows Schuss durch die sich öffnende Mauer ging.

Glode trifft nach einem 50-Meter-Solo zum 3:1

Personell unverändert ging es nach Wiederanpfiff weiter, dafür mit der nächsten ganz dicken Chance der Pape-Elf durch Nico Steigleder, der nach einer beherzten Aktion von Thomas Frauendorf in eine 1-zu-1-Situation gebracht wurde, aber an TSV-Keeper Gunnar Krokotsch scheiterte. Besser machte es nur wenig später Christian Glode, der nach einem 50-Meter-Solo noch die nötige Kraft im Abschluss hatte und auf 3:1 erhöhte (53.). Nach einer Frauendorf-Ecke markierte Robert Paasch aus der Drehung heraus direkt das 4:1 (74.). Damit war die Vorentscheidung gefallen, auch wenn die Neundorfer weiterhin bemüht waren und durch Timm Wienert nach einem Freistoß noch zum 2:4 kamen (80.). Der Neuling wollte aber nichts mehr anbrennen lassen und legte nochmal eine Schippe drauf. Steigleder war zunächst zu unpräzise (82.), ehe er nur zwei Minuten später dann doch noch zum Erfolg kam (84.) und den Schlusspunkt einer durchschnittlichen Partie setzte.

Das Duell „Erster gegen Zweiter“

Schon wieder kommt es im Fliederpark zu einem echten Spitzenspiel, denn am kommenden Samstag gastiert kein Geringerer als der Tabellenzweite aus Groß Rosenburg im Gnadauer Rund. Der SV gewann sein letztes Spiel gegen den Schönebecker SV II mit 2:1 Toren. Einmal mehr avancierte Mathias Jahnke zum Rosenburger Goalgetter und markierte alle beiden Tore. Anpfiff dieser Partie ist um 15:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

TSV 1827 Neundorf: G. Krokotsch, S. Michaelis (74. C. Feger), K. Herning, M. Sternitzke, P. Hüttner (69. D. Stoihe), S. Albrecht, R. Ganschow, P. Prosowski, M. Müller (77. M. Bechmann), T. Wienert, F. Vondrey

Reserve: R. Westphal, S. Strohmeier

Trainer: S. Strohmeier

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, M. Heinrich (77. S. Dübecke), D. Rönz (57. D. Wenzel), S. Hoffmann (71. R. Heider), C. Glode, J. Kormilez, R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder

Reserve: M. Kaube, J. Bolm, S. Podzun, M. Gottschling

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1, 0:2 T. Frauendorf (14., 35.), 1:2 R. Ganschow (40.), 1:3 C. Glode (53.), 1:4 R. Paasch (74.), 2:4 T. Wienert (80.), 2:5 N. Steigleder (84.)

Gelbe Karten: P. Hüttner – Gnadau keine

Zuschauer: 56

Schiedsrichter: J. Lindemann (Gerbitz)


Pape-Elf vor 192 Zuschauern mit Derbyniederlage

9.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 – SV Wacker Felgeleben 2:3 (1:3)

Die SG Gnadau konnte auch im dritten Aufeinandertreffen gegen den Lokalrivalen Wacker Felgeleben keinen „Dreier“ landen. Stattdessen setzte es vor einer Rekordkulisse von 192 Zuschauern eine 2:3-Heimniederlage und damit die Erste in der aktuellen Saison überhaupt. Die Voß-Schützlinge begannen die Partie mit mehr Engagement und Leidenschaft und kamen so zur schnellen Führung durch Benjamin Balder (2.). Thomas Frauendorf konnte eine knappe halbe Stunde später einen Freistoß direkt ins Triangel zum 1:1-Ausgleich (35.) setzen. Doch zu allem Übel gelang es den Wackeranern das Ergebnis durch Tore von Tino Wohlgemuth (41.) und Andreas Moschner (43.) auf 3:1 für sich auszubauen. Erst nach dem Seitenwechsel war der Tabellenführer spielbestimmend und kam durch ein Gästeigentor noch zum Anschluss, fand aber in der Folge in SV-Keeper Thomas Apel immer wieder seinen Meister.

Beide Mannschaften in Topbesetzung

Sowohl Felgeleben, als auch Gnadau konnten zum „Derby“ aus dem Vollen schöpfen. SG-Coach Sebastian Pape nahm nach dem Achtelfinaleinzug in der letzten Woche drei Veränderungen vor. So spielten unter anderem Remo Heider und Steven Hoffmann von Beginn an.

Viele Zweikämpfe, Spielunterbrechungen und Freistöße

Im ewig jungen Revierderby kennzeichneten viele Zweikämpfe, Spielunterbrechungen und Freistöße die Anfangsphase, in der Felgeleben das Sagen hatte. Der SV begann wie die Feuerwehr und markierte nach einem 30-Meter-Ball durch Benjamin Balder das 1:0 (2.). SG-Keeper Ronny Merker sah beim Gegentor alles andere als gut aus. Der Tabellendritte zeigte sich in seinen Aktionen deutlich gewillter und schnürte durch aggressives Pressing die „73er“ immer wieder in der eigenen Hälfte ein. Erst ein Frauendorf-Kracher (32.) aus 18 Metern egalisierte das Ergebnis und brachte der SG in der Folge weitere gute Offensivaktionen ein. Doch Felgeleben blieb weiterhin das Maß der Dinge und kam durch zwei Tore durch Tino Wohlgemuth und Andreas Moschner zum 3:1. Wohlgemuth nutzte einen schnell ausgeführten Freistoß freistehend, während Moschner einen Freistoß direkt verwandelte. Dabei hatte die Voß-Elf mit zwei Lattenschüssen noch zwei Hochkaräter zu verbuchen. Die SG-Offensive biss sich hingegen beim SV-Torhüter Thomas Apel immer wieder die Zähne aus.

Thomas Apel beschert den Felgelebern den Sieg

In der zweiten Hälfte wandelte sich das Bild zugunsten des Liganeulings. Immer wieder setzte das Team, um Kapitän Christian Kade, gezielte Nadelstiche, blieb aber wie bereits im ersten Durchgang weiter ohne Torerfolg. Die Wacker-Mannschaft schaltete stattdessen einen Gang runter und versuchte nun durch Konterfußball ihr Glück. Nach drei Auswechslungen schien das SV-Spiel nun auch nicht mehr so effektiv zu sein, denn Gnadau näherte sich dem Apel-Gehäuse im Minutentakt. In Spielminute 75 war es dann so weit. Eine Frauendorf-Ecke sorgte im Felgeleben-16er für Unruhe. Dabei lenkte Andreas Moschner das Spielgerät in die eigenen Tormaschen zum Gnadauer Anschluss. Die SG Gnadau drückte nun auf den Ausgleich, hatte aber im wieder das Nachsehen. „SV-Keeper Thomas Apel hat super Reflexe gezeigt und den Felgelebern den Derbysieg beschert!“, so Pape und fügte an: “In der zweiten Halbzeit waren wir das bessere Team. Trotz der Niederlage, lassen wir den Kopf jetzt nicht hängen. Wir stehen immer noch auf dem Platz an der Sonne und das ist als Neuling schon eine super Sache!“

Mal Top, mal Flop – Gnadau beim TSV Neundorf zu Gast

Dennoch wird die Luft als Tabellenführer aufgrund der Niederlage immer dünner, denn auch Groß Rosenburg, ein weiterer Verfolger, gewann und ist nur noch drei Punkte hinter der SG. Am kommenden Wochenende ist das Fliederparkteam somit gefordert, wieder Punkte einzufahren. Gegner ist dieses Mal der TSV Neundorf, der für Pape unberechenbar scheint: „Mal gewinnen sie deutlich und mal verlieren sie klar!“ Es wird also auch Vieles von der Form des TSV abhängen. Beginn der Partie ist um 15:00 Uhr in Neundorf.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz, M. Heinrich, S. Hoffmann, C. Glode, S. Nicolaus, R. Paasch, T. Frauendorf, R. Heider (46. D. Wenzel)

Reserve: S. Dübecke, J. Bolm, M. Gottschling, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

SV Wacker Felgeleben: T. Apel, C. Joo (52. C. Kuchta), B. Balder, M. Kral, M. Pollin, A. Moschner, D. Fink (50. S. Schulz), S. Käsebier (60. C. Lorenz), T. Wohlgemuth, C. Lein, C. Jahne

Reserve: M. Braun

Trainer: T. Voß

Torfolge: 0:1 B. Balder (3.), 1:1 T. Frauendorf (32.), 1:2 A. Moschner (36.), 1:3 T. Wohlgemuth (43.), 2:3 A. Moschner (75. ET)

Gelbe Karten: C. Glode, R. Paasch, R. Heider – C. Joo, S. Käsebier, C. Lein, C. Jahne, C. Lorenz

Rote Karte: S. Schulz (90.)

Zuschauer: 192

Schiedsrichter: P. Walke – S. Tuchen – M. Walke

 

Gnadau gelingt Revanche und gleichzeitig der Einzug ins Achtelfinale

Salzlandpokal | 2.Hauptrunde: TV Askania Bernburg III – SG Gnadau 0:3 (0:3)

In der 2.Hauptrunde des Salzlandpokals ist der SG Gnadau die Revanche gegen den TV Askania Bernburg III, der die Pape-Elf in der vergangenen Saison mit 4:3 aus dem Kreisklassenpokal-Halbfinale schoss, geglückt. Mit einem ungefährdeten 3:0-Auswärtserfolg verwies der Kreisligist die Routiniers aus der Kreisstadt insbesondere in der ersten Halbzeit in die Schranken und verwaltete nach dem Seitenwechsel das Ergebnis. Robert Paasch schoss nach einem Sololauf das 1:0 (21.). Nur wenig später trugen sich Thomas Frauendorf per Freistoß (30.) und Sven Nicolaus per Kopf (42.) in die Gnadauer Torschützenliste ein. „Für uns war der Einzug ins Achtelfinale in zweierlei Hinsicht positiv. Zum einen kann man jetzt auf ein attraktives Los hoffen und zum anderen konnte man das nötige Selbstvertrauen für das kommende Kreisderby gegen Wacker Felgeleben sammeln!“, so SG-Coach Pape.

Christoph Vatthauer verstärkt Askania III

TV-Trainer Uwe Radecke, dessen Team mit Tabellenplatz 8 im Vergleich zu den letzten Saisons eher schmeichelhaft in die Liga gestartet ist, konnte mit dem 7-fachen Landesklasse-Torschützen Christoph Vatthauer seine Mannschaft in der Offensive gezielt verstärken. Bei der SG Gnadau hatte das Trainergespann Pape/Kaube mit 17 Spielern erneut die Qual der Wahl, entschied sich aber für die Erfolgself vom letzten Wochenende (6:1-Sieg beim VfB Neugattersleben). Neu im Team, war einzig Nico Steigleder im Sturm, der den geschwächten Steven Hoffmann ersetzte.

Gnadau das effektivere Team

Beide Mannschaften zollten sich von Beginn an gehörigen Respekt. Folglich mieden sowohl die Bernburger als auch die Gnadauer das letzte Risiko und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zweier ebenbürtiger Mannschaften. Das SG-Team war dabei ein Stück weit effektiver, konnte sich aber in der ersten Viertelstunde nur selten gegen die taktisch sehr disziplinierten Gastgeber durchsetzen. Nach knapp 18 Spielminuten kam es zur ersten nennenswerten Möglichkeit der Begegnung. Die SG schaltete in der Sturmzentrale schnell und brachte mit einer Passstafette die TV-Abwehr in Bedrängnis. Doch dem darauffolgenden Tor, folgte eine Pfiff des gut leitenden Referees Reiner Hallmann, der richtigerweise auf Abseits entschied. Doch nur drei Minuten später gelang dann doch ein reguläres Tor durch Robert Paasch, dem ein schönes Solo vorausging. Nun spielte das Fliederparkteam einen guten Ball, erhöhte die Schlagzahl und kam durch einen flach getretenen Freistoß durch Thomas Frauendorf zum verdienten 2:0 (30.). Auf der Gegenseite hatte Rene Schachner mit einem Schuss aus 16 Metern die größte Chance (38.) für die Kreisklasse-Elf. Doch Ronny Merker parierte das Spielgerät aus dem Torwinkel. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang Sven Nicolaus, wie aus dem Nichts, per Kopf das 3:0 (42.) nach einer scharfen Hereingabe vom Eckpunkt durch Thomas Frauendorf.

Ergebnisverwaltung bringt zweiten Erfolg zu „Null“

Nach dem Kabinengang mobilisierten die Askanen noch einmal Kräfte, konnten sich aber kaum entscheidend durchsetzen. Dennoch waren sie einem Tor näher, als die SG, die zwar hinten kompakt stand, aber nach vorne zu wenig Druck entwickelte. So blieb es auch nach 90 Spielminuten beim Halbzeitergebnis. „Das 3:0 haben wir uns durch eine solide Leistung erarbeitet. Auch, wenn wir im zweiten Durchgang das Ergebnis nur noch verwaltet haben, kann man mit dem Gezeigten dennoch zufrieden sein!“, sagte Co-Trainer Mirko Kaube.

Das Kreisderby des Jahres steht an

Am kommenden Sonntag kommt es nach knapp 720 Tagen zum Wiedersehen alter Bekannter. Mit dem SV Wacker Felgeleben gastiert kein geringerer im Fliederpark, als das Team, dass der SG Gnadau in der Saison 2008/09 in der 1.Kreisklasse II den Rang abgelaufen hat. Auch hier könnte das Motto lauten: Die Chance zur Revanche. Pape ist sich schon jetzt sicher: „Es wird wieder eng zugehen, aber dieses Mal sind wir noch stärker.“ Anpfiff dieser Topbegegnung ist um 14:00 Uhr im Gnadauer Fliederpark.

Kurzstatistik zum Spiel:

TV Askania Bernburg III: S. Geppert, R. Zieger (46. M. Angermann), J. Held, H. Schmidt, T. Groth, M. Schulze (71. C. Muhlack), H. Schachner, R. Schachner, C. Vatthauer, R. Kausmann (71. R. Beck), K. Resch

Reserve: M. Harske, D. Lehmann, J. Müller

Trainer: U. Radecke

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz, M. Heinrich, C. Glode, S. Nicolaus (71. R. Heider), R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder (46. S. Hoffmann), J. Kormilez (46. D. Wenzel)

Reserve: S. Dübecke, J. Bolm, M. Gottschling, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 R. Paasch (21.), 0:2 T. Frauendorf (30.), 0:3 S. Nicolaus (42.)

Gelbe Karten: R. Zieger – S. Nicolaus

Zuschauer: 35

Schiedsrichter: Reiner Hallmann (Plömnitz)


Formverbessertes Fliederparkteam baut Tabellenführung aus

8.Spieltag | Kreisliga Nord: VfB Neugattersleben – SG Gnadau 1:6 (0:4)

In einer schnellen und intensiven Partie rang Gnadau das spielerisch enttäuschende Neugattersleben vor 100 Zuschauern mit 6:1 nieder. Der leidenschaftlich aufspielende Tabellenführer offenbarte insbesondere in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und legte durch Tore von Steven Hoffmann (14., 20.), Thomas Frauendorf (18. FE) und Jurij Kormilez (29.) einen Blitzstart nach Maß hin. Der chancenlose VfB gab sich bereits da geschlagen, kam aber kurz vor Spielschluss durch Torsten Brinkmann (81.) noch zum Ehrentreffer. Gnadaus Abteilungsleiter Lutz Feickert zeigte sich nach den 90 Spielminuten hocherfreut: „Heute haben wir die bisher stärkste Saisonleistung geboten. Einen großen Dank gilt abermals den zahlreich mitgereisten Fans!“

SG in Bestbesetzung

Der VfB Neugattersleben musste im Vergleich zur 3:2-Niederlage gegen den Schönebecker SV II im Tor auf Axel Karls verzichten. Stattdessen rückte Andreas Böhm zwischen die Pfosten. Auf Gnadauer Seite konnte Trainer Sebastian Pape sein Team in Bestbesetzung auflaufen lassen, hatte aber mit Danny Wenzel auf einer Position umzustellen. Zudem agierte der Neuling nach dem 2:1-Sieg gegen die TSG Calbe II wieder mit zwei „Sechsern“ vor der Liberoposition.

Hoffmann und Kormilez als magisches Duo

Vor einer tollen Kulisse am Tag der Deutschen Einheit hätte der Start des Tabellenführers nicht besser sein können: Steven Hoffmann, der einen bärenstarken Auftritt zeigte, belohnte sich nach großem Laufpensum mit dem 1:0 (14.). Jurij Kormilez eröffnete dabei mit einem genialen Pass in die Lücke Hoffmanns Führungstreffer. Die SG stand in der Folge sehr hoch, unterband Angriffsbemühungen des Gastgebers schon im Ansatz und suchte immer wieder schnörkellos den Weg nach vorne. Dabei hatte das Spiel zudem die nötige Struktur, auch weil die Wendlandt-Schützlinge es der SG leicht machten. In der 18.Spielminute wurde dann der wieselflinke Steven Hoffmann im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Frauendorf zu seinem 11.Saisontreffer und zum 2:0 für seine Farben. Wie im Rausch drückte das Fliederparkteam nun den VfB in die eigene Hälfte. Erst gelang Steven Hoffmann das 3:0 (20.) und dann bereitete er das 4:0 für Jurij Kormilez vor, nachdem er ihn mit einer Flanke perfekt bediente. Kormilez brauchte nur noch per Kopf einzunetzen (29.).

Brinkmann erzielt Ehrentreffer

Ohne Personalwechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Die SG schaltete nun einen Gang herunter, blieb aber weiterhin das spielbestimmende Team. In der 54.Spielminute spielten die Hausherren nur noch zu zehnt weiter, weil Sebastian Schröder Gnadaus „Staubsauger“ Michael Heinrich von hinten harsch attackierte. Auch wenn die „73er“ nun Feldvorteile besaßen dauerte es noch eine ganze Weile, ehe Profit daraus geschlagen werden konnte. Robert Paasch machte mit seinem strammen Schuss zum 5:0 (62.) den Sack vorzeitig zu, auch wenn es Torsten Brinkmann (81.) auf gegnerischer Seite noch gelang den Ehrentreffer für sein Team zu erzielen. Die alte Fünf-Tore-Differenz stellte drei Minuten vor Spielabpfiff Jurij Kormilez wieder her. „Wir haben das Spiel klar dominiert und auch in dieser Höhe verdient gewonnen!“, lautete das Fazit Sebastian Papes nach dem Spiel. Sein Team wirkte frischer, agiler und weitaus effizienter als Neugattersleben, die nach der 4. Niederlage in Folge, auf einen Abstiegsrang gerutscht sind. Gnadau konnte hingegen nach den Patzern der Verfolger seinen Vorsprung auf nunmehr 6 Punkte ausbauen.

2.Hauptrunde des Salzlandpokals steht an

Am kommenden Wochenende muss die SG Gnadau erneut am Sonntag spielen. Dabei kommt es in der 2.Hauptrunde zum Revanche-Spiel gegen den TV Askania Bernburg III, die die SG im letzten Jahr aus dem Kreisklassenpokal warfen. „Dieses Mal wollen wir den Spieß umdrehen!“, gibt sich Pape kämpferisch. Kann seine Elf an die heute gezeigte Leistung anknüpfen, dann ist dieses Vorhaben keineswegs illusorisch. Die Askanen sind zudem nicht so optimal in die Saison gestartet. Zuletzt setzte es eine 2:0-Auswärtsniederlage beim FSV R/W Alsleben II. Anpfiff zum Pokalfight ist um 14:00 Uhr in Bernburg.

Kurzstatistik zum Spiel:

VfB Neugattersleben: A. Böhm, T. Wendlandt, C. Ledel, S. Goldhorn (64. C. Gaidecke), A. Heydrich (25. T. Berendt), A. Kutz, M. Meiling, S. Plathe, S. Schröder, R. Franke, T. Brinkmann

Reserve: M. Goldhorn, C. Sell

Trainer: T. Wendlandt

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz (69. S. Dübecke), M. Heinrich, S. Hoffmann (78. J. Bolm), C. Glode, S. Nicolaus, R. Paasch (63. S. Podzun), T. Frauendorf, J. Kormilez

Reserve: R. Kade

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 S. Hoffmann (14.), 0:2 T. Frauendorf (18. FE), 0:3 S. Hoffmann (20.), 0:4 J. Kormilez (29.), 0:5 R. Paasch (62.), 1:5 T. Brinkmann (81.), 1:6 J. Kormilez (87.)

Gelbe Karten: T. Wendlandt, A. Kutz, S. Plathe – C. Glode

Rote Karte: S. Schröder (Neugattersleben)

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Marcel Kautz (SG Traktor Brumby)


Sebastian Pape mit glücklichem Händchen – Joker Paasch trifft mit Last-Minute-Tor zum 2:1

Kreisliga Nord | 7.Spieltag: SG Gnadau 1973 – TSG Calbe II 2:1 (0:1)

Lange Zeit tat sich die SG Gnadau im heimischen Fliederparkstadion vor 65 Zuschauern bei regnerischem Wetter ungemein schwer, weil sich Calbe nach der frühen Führung – Claudio Recklebe traf bereits nach 18 Spielminuten – clever in der eigenen Hälfte staffelte. Erst nach der Pause kam mehr Schwung ins Spiel der Hausherren, auch wenn zwingende Chancen selten blieben. So fiel die Entscheidung erst kurz vor Ultimo. Robert Paasch köpfte zum 2:1 ein. Zuvor traf Thomas Frauendorf per direktem Freistoß zum 1:1-Ausgleich (52.).

Beide Teams breit aufgestellt

TSG-Coach Rainer Fabian konnte nach dem 2:1-Heimsieg gegen den Schönebecker SV II aus der Vorwoche aus dem Vollen schöpfen. Mit Alexander Voigt, Stefan Sandau und Philip Berner agierten zudem Spieler aus dem Anschlusskader des Landesligisten. Auch der Gastgeber war mit einem 16-Mann-Kader gut aufgestellt. Gnadaus Trainer Sebastian Pape und Mirko Kaube stellten im Vergleich zum Brumby-Spiel auf drei Positionen um. So standen unter anderem Danny Wenzel, Michael Heinrich und Sven Nicolaus wieder in der Stammformation.

Junge TSG-Reserve spielt abgeklärter

Ohne große Anlaufzeit ging es bei der TSG-Reserve gleich entscheidend zur Sache. Die Saalestädter erspielten sich sofort ein spielerisches Übergewicht. Das SG-Mittelfeld leistete sich schon nach 18 gespielten Minuten einen folgenschweren Ballverlust. Calbe war hellwach, nahm an Fahrt auf und bediente über die linke Außenbahn den im Zentrum stehenden Claudio Recklebe. Der 19-Jährige, an diesem Tag die zweite Spitze neben Raik Schuckert, hatte jede Menge Raum und traf mit einem Schuss aus 5 Metern zum 1:0. Die frühe Führung spielte den Fabian-Schützlingen natürlich in die Karten. Die Calbenser zogen sich in die eigene Hälfte zurück und bildeten mit zwei Viererketten einen dichten Riegel, den die zu langsam und ideenarm agierenden Gnadauer kaum einmal knacken konnten. So blieb es bis zur Pause bei der verdienten Führung der Gäste. „Wieder einmal waren wir gefordert, unsere Jungs in der Pause wachzurütteln!“, gab Pape zu.

Gnadau entwickelt nach dem Seitenwechsel Druck

So kamen die Fliederparkkicker aus der Kabine wesentlich agiler, woran auch die Eingewechselten Robert Paasch und David Rönz ihren Anteil hatten. Steven Hoffmann traf zunächst eine flache Hereingabe nicht richtig (47.), doch fünf Minuten später fiel der Ausgleich: Thomas Frauendorf schaffte aus ruhender Position das, wofür er mehr als bekannt ist. Freistoßtore vom allerfeinsten. Auch dieses Mal ließ er dem Gäste-Keeper, Stephan Herrmann, keine Abwehrmöglichkeit. Nach dem Ausgleich blühte die SG kurzzeitig auf. TSG-Spieler Toni Houpline sah zudem die gelb-rote Karte. Doch Profit konnte die Pape-Elf daraus zunächst nicht schlagen. Calbe setzte auch in Unterzahl immer wieder kleine Nadelstiche, doch die Heimabwehr hielt dem Druck mehr als stand. In der Schlussphase entwickelte Gnadau noch einmal Druck, doch den Aktionen fehlte meist die letzte Genauigkeit. Eine Minute vor Spielende schlugen die „73er“ dann doch entscheidend zu: Eine halbhohe Wenzel-Flanke erreichte punktgenau den eingewechselte Robert Paasch. Dieser drückte die Kugel mit dem Kopf über die Linie. Damit setzten der neue und alte Spitzenreiter einen Schlusspunkt in einer Partie, in der er sich lange schwer tat und erst im zweiten Durchgang Druck entwickelte.

Sonntagsspiel steht an

In der kommenden Woche spielt die SG nicht wie gewohnt am Samstag, sondern kickt dieses Mal am Sonntag. Um 14:00 Uhr gastiert die SG beim VfB Neugattersleben, der sein Spiel beim Schönebecker SV II nur knapp mit 3:2 verlor. „Der VfB ist zu Hause sehr stark und nur schwer zu schlagen. Wir müssen uns strecken, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen!“, so Pape.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, J. Kormilez, M. Heinrich, S. Hoffmann, S. Nicolaus (78. D. Rönz), D. Wenzel, C. Glode, T. Frauendorf, N. Steigleder (75. R. Paasch)

Reserve: R. Heider, S. Dübecke, J. Bolm, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

TSG Calbe II: S. Herrmann, R. Seeliger, C. Sandau, K. Vetter (90. G. Meißner), T. Houpline, C. Kober, A. Voigt, C. Recklebe, S. Sandau, P. Berner, R. Schuckert (55. T. Kolloff)

Reserve: N. Weber, J. Simolka, S. Schellin

Trainer: R. Fabian, D. Sobczak

Torfolge: 0:1 C. Recklebe (18.), 1:1 T. Frauendorf (52.), 2:1 R. Paasch (89.)

Gelbe Karten: J. Kormilez, S. Nicolaus – C. Kober

Gelb-rote Karte: T. Houpline

Zuschauer: 65

Schiedsrichter: Ralf Wondratschek (TSG Unseburg/Tarthun)

 

SG Gnadau entscheidet Nervenschlacht für sich

Kreisliga Nord | 6.Spieltag: SG Traktor Brumby – SG Gnadau 2:3 (1:0)

In einer brisanten, aber von beiden Mannschaften mit hoher Fehlerquote geführten Kreisligapartie setzte sich Gnadau trotz eines 2:0-Rückstandes am Ende doch noch mit 3:2 in Brumby durch und führt damit als Liganeuling weiter die Tabelle an. Dabei nutzten zunächst die Hausherren durch Christian Czech (36., 60.) das erneut schwache Abwehrverhalten von Gnadau gnadenlos aus, ließen sich dann aber vom Doppelpack durch Thomas Frauendorf (65., 66.) binnen 120 Sekunden so sehr beeindrucken, dass sie das Spiel doch noch aus der Hand gaben. In der Schlussminute markierte der wieselflinke Steven Hoffmann mit seinem „goldenen Tor“ nicht nur seinen ersten Saisontreffer, sondern versetzte auch den 35-mannstarken Gästeanhang in einen kollektiven Freudentaumel. „Es war wieder einmal eine Nervenschlacht mit dem besseren Ende für uns!“, so SG-Coach Pape.

Angespannte Personallage

Brumby, die zuletzt beim Schönebecker SV II mit 4:1 verloren, hatten es wie Gnadau mit einer angespannten Personallage zu tun. Brumby begann mit Trainer Wenhard und Gnadau mit dem Altherrenspieler Udo Stoye-Houpline in der Anfangsformation.

Gnadau mit Problemen im Spielaufbau

Gar nicht nach dem Geschmack der SG Gnadau begann die Begegnung: Nach einer knappen halben Stunde lagen die Gäste zurück, wie so oft in dieser Spielzeit durch einen Fehler im Gnadauer Abwehrverbund. Christian Czech wurde von der linken Außenbahn mustergültig bedient. Der Ball fand zwischen Christian Kade, Ronny Merker und dem Pfosten den Weg ins Netz. Gnadau hatte mit dem wohl kleinsten Platz im Kreis seine Mühen. Ein Spielfluss war gar nicht möglich. Brumby nutzte als Hausherr mittels „Kick and Rush“ die Platzgegebenheiten deutlich besser und kam einige Male dem SG-Gehäuse gefährlich nahe. Die Pape-Elf konnte sich im ersten Durchgang hingegen keine nennenswerten Tormöglichkeiten erspielen. „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir als Marschroute herausgegeben haben. Zudem fehlte der nötige Wille und Drang zum Ball!“, gab Co-Trainer Mirko Kaube an.

Gnadau dreht „Wahnsinnspartie“

Nach dem Seitenwechsel erwischte Brumby erneut den besseren Start. Ein weiter Abschlag des Brumby-Schlussmanns brachte die schlecht gestaffelte SG-Defensive so sehr in Bedrängnis, dass daraus das 2:0 resultierte. Christian Czech setzte zum Sprint an, gewann sein Laufduell und spitzelte den Ball an SG-Keeper Ronny Merker bärenstark vorbei. Doch nach dem 2:0 schaltete Brumby unerklärlicherweise ab und ließ Gnadau gewähren. Das Offensivspiel des Neulings hatte nun wesentlich mehr Linie. Insbesondere Standards wurden nun konsequent genutzt. So ließ Thomas Frauendorf innerhalb von zwei Minuten Brumbys Abwehr alt aussehen. Erst traf er per Kopf (65.) und dann N. Steigleder (66.), wiederum per Kopf. Angefeuert von den 35 mitgereisten Gnadau-Fans wurde die Elf so sehr beflügelt, dass mit dem Schlusspfiff die Sensation gelang. Thomas Frauendorf schlägt eine Ecke scharf in den Strafraum und Wirbelwind Steven Hoffmann schiebt den Ball gekonnt ins Tor. " Das Ergebnis zeigt die Moral unserer Mannschaft. Die letzten 25 Spielminuten waren in Ordnung, über die restliche Spielzeit legen wir den Mantel des Schweigens." so Trainer Pape

TSG Calbe II zu Gast im Fliederpark

Am kommenden Samstag steht ein weiteres schweres Spiel auf dem Programm. Mit der Landesliga-Reserve der TSG Calbe reist ein technisch versiertes und spielerisch starkes Team in den Fliederpark. „Vielleicht kommt uns das sogar entgegen!“, meint Pape. Anpfiff dieser sicherlich interessanten Partie ist um 15:00 Uhr in Gnadau.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, J. Kormilez, R. Heider, S. Podzun, T. Frauendorf, C. Glode, U. Stoye-Houpline, N. Steigleder, S. Hoffmann (eingewechselt: D. Rönz)

Reserve: M. Kaube, S. Dübecke

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 1:0, 2:0 Christian Czech (36., 60.), 2:1 Th. Frauendorf (65.), 2:2 N. Steigleder (66.), 2:3 Steven Hoffmann (90.+2)

Zuschauer: 40

Schiedsrichter: Dirk Frunzke (Gatersleben)

 

Fliederparkkicker verteidigen Spitzenplatz der Kreisliga Nord

Kreisliga Nord | 5.Spieltag: SG Gnadau 1973 – VFB Glöthe 5:3 (3:1)

In einer gutklassigen und turbulenten Partie fuhr die SG Gnadau mit einem 5:3 (3:1)-Heimerfolg über den VFB Glöthe den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel ein und behauptete dadurch den Platz an der Sonne. Die Gäste versetzten kurz nach Anpfiff der Partie die Gnadauer in einen Schockzustand, nachdem Goalgetter Marcel Rettig einen hohen Ball zum 1:0 verwertete (1.). Sven Nicolaus gelang aber nur vier Minuten später der so wichtige Ausgleichstreffer per direkt verwandeltem Freistoß (5.). Auf Glöther Seite trafen weiterhin Patrick Schulze (58.) und abermals Marcel Rettig (87.). Auf heimischer Seite waren indes Robert Paasch (27.), Thomas Frauendorf (31., 90.+2 FE) und erneut Sven Nicolaus (64.) erfolgreich.

Glöthe stand in der Pflicht

Die Voraussetzungen vor dem Spiel hätten nicht unterschiedlicher sein können. Der VFB Glöthe stand nach vier Niederlagen in Folge in der Pflicht erste Punkte einzufahren. Coach Behne konnte dabei auf eine gut besetzte Mannschaft zurückgreifen und hatte mit Marcel Rettig den gefährlichsten Mann mit an Bord. Die SG Gnadau konnte hingegen als Neuling und gleichzeitig Tabellenführer frei aufspielen. „Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir keinen großen Druck haben, es aber dennoch schwer wird, weil Glöthe bis zum Letzten fightet!“, gab Gnadau-Trainer Pape an. Er konnte auf einen 16-mannstarken Kader zurückgreifen und hatte somit die Qual der Wahl.

Gnadaus Defensive offenbart erneut Defezite

Vor 76 Zuschauern im Fliederpark begannen beide Mannschaften ohne große Abtastphase. Glöthe nutzte den ersten Gnadauer Ballverlust zum Führungstreffer durch Marcel Rettig (1.). Der Gastgeber zeigte sich nur kurz geschockt und egalisierte das Ergebnis durch Linksfuß und Neuzugang Sven Nicolaus per Freistoß aus 18 Metern (5.). Der VFB blieb trotzdem brandgefährlich und kam zu weiteren guten Gelegenheiten. Hierbei offenbarten sich einmal mehr Schwächen im Spielaufbau und in der Gnadauer Hintermannschaft. Zum einen wurden Bälle zu ungenau verteilt und zum anderen fehlte es gelegentlich an der Abstimmung. Dennoch war Gnadau das Team, welches die Tore erzielte. Vor der Pause erhöhten Robert Paasch und Thomas Frauendorf auf 3:1. „Die Tore waren enorm wichtig!“, gab Co-Trainer Mirko Kaube an.

Sven Nicolaus, der Mann für die wichtigen Tore

Im zweiten Durchgang blieb das Spiel eine Begegnung, in der es auf und ab ging. Beide Teams lauerten auf Konter. Glöthe schoss wie in den ersten 45 Spielminuten das erste Tor. Patrick Schulze nahm eine Flanke trotz doppelter Bedrängung direkt und erzielte das 3:2 (58.). Wieder war es Gnadaus Zentrale Sven Nicolaus, der nach sattem Schuss mit dem 4:2 (64.) für die richtige Antwort sorgte. In der Folge hätte die SG mit guten Chancen den Sack zu machen können, ließ aber dadurch die Partie weiter offen. Denn Glöthe gab sich zu keiner Zeit auf und kam sogar nochmals durch Marcel Rettig nach vorausgegangenem Sololauf auf ein Tor heran (87.). Doch Thomas Frauendorf sorgte zwei Minuten über der Zeit per Foulelfmeter für den endgültigen Knock-Out der Gäste, die zu keiner Zeit wie ein Tabellenletzter agierten. „Wir müssen dem VFB ein Lob für die engagierte Leistung aussprechen. Sie haben sich nie aufgegeben und uns immer wieder in Bredouille gebracht!“, lautete Papes Urteil.

Schweres Auswärtsspiel steht an

In der kommenden Woche muss die SG Gnadau zu einem schweren Auswärtsspiel nach Brumby reisen. Auch wenn die Tabellensituation eindeutig ist, weiß Coach Pape um die Brisanz des Spieles: „In Brumby ist es immer schwer Punkte zu holen. Der enorm kleine Platz macht es schwer ein vernünftiges Spiel aufzuziehen.“ Anpfiff der Partie ist am kommenden Samstag um 15:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz (67. R. Heider), M.Heinrich, D. Wenzel, C. Glode, S. Nicolaus (65. S. Podzun), R. Paasch (77. S. Dübecke), T. Frauendorf, S. Hoffmann

Reserve: J. Bolm

Trainer: S. Pape, M. Kaube

VFB Glöthe: C. Fischer, M. Liebetruth, R. Herzberg, P. Schulze, A. Schulz, C. Schulz, M. Rettig, P. Behne (73. T. Hocke), J. Herzberg (56. S. Klingner), T. Ludwig, R. Koch (79. R. Koch)

Reserve: -

Trainer: Behne, Lärz, Bertram

Torfolge: 0:1 M. Rettig (1.), 1:1 S. Nicolaus (5.), 2:1 R. Paasch (27.), 3:1 T. Frauendorf (31.), 3:2 P. Schulze (58.), 4:2 S. Nicolaus (64.), 4:3 M. Rettig (87.), 5:3 T. Frauendorf (90.+2 FE)

Gelbe Karten: R. Merker, C. Glode – R. Herzberg

Zuschauer: 76
 

Schiedsrichter: Helmut Lampe (Staßfurt)


Gnadau reicht ein 2:2-Unentschieden zur Tabellenführung

Kreisliga Nord | 4.Spieltag: MTV Welsleben – SG Gnadau 2:2 (2:1)

Nur wenige Momente fehlten dem MTV Welsleben, um der SG Gnadau die erste Niederlage der Saison beizubringen. Der Gastgeber stellte im ersten Durchgang das bessere Team und profitierte insbesondere von der ungewohnten Unsicherheit in der Gnadauer Hintermannschaft. Nachdem die den Druck erhöhenden Gnadauer im zweiten Durchgang den Ausgleich hergestellt hatten, hätte Welsleben durch einen Elfmeter und eine hundertprozentige Torchance alles klar machen können. Danach hatte die SG den Sieg auf dem Fuße, vergab aber ähnlich wie Welsleben die Chancen kläglich. „Wir sind mit dem Unentschieden dennoch vollkommen zufrieden!“, lautete das kurze Fazit des Gnadau-Coaches Sebastian Pape kurz nach der Partie.

SG auf drei Positionen umgestellt

Der Trainer und seine rechte Hand Mirko Kaube änderten die Startelf auf drei Positionen. So rückten Michael Heinrich und die Neuzugänge Sven Nicolaus und Stephan Podzun unter die ersten Elf. Auf Welsleber Seite konnte Trainer Roder seine stärkste Mannschaft aufbieten.

Dennis Rohde mit dem „Tor des Jahres“

Der Kreisliga-Neuling erwischte einen Traumstart. Allerdings nicht, weil die SG Gnadau den MTV bilderbuchmäßig auskombinierte, sondern weil das Roder-Team den Fliederparkkickern die Führung auf dem Silbertablett servierte. Ein Gnadauer Schuss sorgte für ein wirres Durcheinander im Welsleben-16er, sodass Robert Paasch völlig freistehend den Abpraller zum 1:0 verwerten konnte (3.). Fortan war der Vorjahres-Dritte Herr im eigenen Haus und kam nach einem 45 Meter-Kracher von Dennis Rohde zum überraschenden 1:1-Ausgleich. „Dieser Sonntagschuss wäre mit Sicherheit das Tor des Jahres geworden!“, kommentierte SG-Co-Trainer Kaube den Welsleber Paukenschlag. Danach zeigte sich insbesondere die Gnadauer Hintermannschaft ungewohnt nervös. Vor allem weite Abschläge von MTV-Keeper Jens Ulrich wurden zu schwer einzuschätzenden Risiken. Eine dieser Situationen führte dann zum Führungswechsel. Vorjahres-Torschützenkönig Marcel Rhode schirmte den Ball nach weitem Abschlag gekonnt ab, vollzog eine Drehung und ließ beim Schuss SG-Schlussmann Merker keine Abwehrmöglichkeit (21.). Obwohl Gnadau danach versuchte das Zepter in die Hand zu nehmen, blieb es zunächst bei der 2:1-Pausenführung für den MTV Welsleben.

Gnadau im Schlusssport das bessere Team

Nach der Pause war es erneut die SG Gnadau, die die erste Möglichkeit verzeichnen konnte. Das Spiel nahm zudem langsam aber sicher eine Wendung. Gnadau stand in der Defensive nun kompakter und erhöhte kontinuierlich den Druck. Ein Antritt des Neu-Gnadauers Sven Nicolaus bescherte der SG zudem einen verdienten Foulelfmeter. Wie in den Spielen zuvor zeigte sich Thomas Frauendorf sicher vom Punkt und verwandelte zum verdienten 2:2-Ausgleich (58.). Nach einer Stunde hatte ein Welsleber Spieler das 3:2 vor Augen, vertändelte den Ball aber frei vorm Tor. Nur fünf Minuten später war es dann MTV-Torjäger Marcel Rohde selbst, der die erneute Führung hätte erzielen müssen. Doch er scheiterte vom Elfer aus und schoss das Spielgerät über das Tor. Postwendend zeigte Gnadau wieder mehr Elan und hätte in den Schlussminuten den Sieg einfahren können. Doch im Minutentakt hatten Robert Paasch, Michael Heinrich und Sven Nicolaus Probleme am eigenen Abschluss. So blieb es also beim 2:2. Für die SG bedeutet das einen Punktgewinn, scheiterte Felgeleben doch an Neugattersleben mit 4:1. Dadurch ist die Pape-Elf neuer Tabellenführer der Kreisliga Nord.

VfB Glöthe zu Gast im Fliederpark

Am kommenden Samstag reist der noch punktlose Tabellenletzte VfB Glöthe in den Fliederpark. Für die Behne-Elf verlief der Saisonstart alles andere als erhofft. „Sie werden gerade deshalb auf erste Zähler brennen! Das macht diese Mannschaft so unberechenbar. In dieser Liga kann zudem jeder jeden schlagen!“, so Pape. Anpfiff dieses heißen Duells ist um 15:00 Uhr.

Kurzstatistik zum Spiel:

MTV Welsleben: J. Ulrich, S. Tuemler (89. S. Sievert), M. Germer, A. Heinz (60. R. Bennecke), T. Otto, S. Otto, M. Wallborn, M. Lehmann, P. Becker (87. D. Schaak), M. Rohde, D. Rohde

Reserve: D. Harnack

Trainer: W. Roder

SG Gnadau 1973: R. Merker, D. Rönz, C. Kade, F. Feickert, M. Heinrich, S. Hoffmann (46. R. Heider), S. Nicolaus, S. Podzun, R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder (52. R. Kade)

Reserve: S. Dübecke, J. Bolm, M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 R. Paasch (3.), 1:1 D. Rohde (11.), 2:1 M. Rohde (21.), 2:2 T. Frauendorf (58. FE)

Besondere Vorkommnisse: M. Rohde verschießt Foulelfmeter (65.)

Gelbe Karten: T. Otto – R. Heider

Zuschauer: 61

Schiedsrichter: R. Schmiedel (Bernburg)

 

Frauendorfs Hattrick beschert Gnadau 2. Tabellenplatz

Kreisliga Nord, 3.Spieltag: SG Gnadau 1973 – SV Warthe Hakeborn 3:1 (0:0)

In einer über weite Strecken verbissenen Kreisligapartie konnte sich der Liganeuling auch im dritten Spiel in Folge drei wichtige Punkte gegen stets bemühte, aber letztlich glücklose Hakeborner, sichern. Wie im Spiel gegen Eggersdorf markierte Gnadau die Tore über Standards. Dabei ragte einmal mehr Thomas Frauendorf heraus, der mit seinen drei Toren (65. HE, 77. FE, 89.) für den endgültigen Knock-Out der Gäste sorgte. Nick Allert war es indes vorbehalten mit seinem vierten Saisontor den Ehrentreffer für seine Farben zu markieren (90. +2).

Gästekeeper zeigt bärenstarke erste Halbzeit

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an wenig. Die Hakeborner suchten immer wieder ihren Stoßstürmer Jens Binnebößel. Und wenn er an den Ball kam, wurde es brandgefährlich. Dennoch hielt die SG-Defensive dem anfänglichen Druck stand. In der Folge ergaben sich auch immer wieder Chancen auf Gnadauer Seite. Doch trotz redlicher Bemühungen wollte einfach kein Tor fallen. Zudem zeigte sich SV-Keeper Maik Engelhardt in Topform und hielt selbst „unhaltbare“ Bälle. So scheiterte unter anderem Nico Steigleder (34.) und Stefan Dübecke (37.) am gut aufgelegten Gäste-Schlussmann.

Frauendorf trifft dreifach, Allert mit Sonntagsschuss und Podzun gibt Debüt

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe. Beide Mannschaften investierten viel, führten harte Zweikämpfe und suchten immer wieder den Weg zum Tor. Aus einer Gnadauer Freistoßsituation resultierte dann das 1:0 (65.). Ein Frauendorf-Schuss blockte ein Hakeborner Spieler im Strafraum mit der Hand ab. Referee Walke entschied auf Handelfmeter. Und Thomas Frauendorf durfte verwandeln. Nur zehn Minuten später erneut Aufregung auf Hakeborner Seite. Der wieselflinke Steven Hoffmann versucht die SV-Abwehr schwindelig zu spielen. Dabei wird er durch einen Hakeborner Abwehrmann durch ein Foul gestoppt. Erneut gibt es Elfmeter und ein sicheres Tor durch Thomas Frauendorf (77.). In den letzten drei Spielminuten dann weitere zwei Tore. Ein Freistoßtor durch Thomas Frauendorf (89.) und einen Ehrentreffer der Gäste durch Nick Allert nach einem Sonntagsschuss. Dabei zeigte sich SG-Keeper Ronny Merker als fairer Sportmensch und gab Schiri Walke an, dass der Lattenknaller durch Allert beim Aufkommen hinter der Torlinie landete. „Es war ein hartes Match, dass erst zum Ende entschieden wurde! Weiterhin freut es mich, dass unser Neuzugang Stephan Podzun sein ersten Spiel machen konnte! Dabei hat er sich gleich gut integriert.“, resümierte SG-Coach Pape.

MTV Welsleben vs. SG Gnadau

Mit dem dritten Sieg in Folge schiebt sich die SG Gnadau nunmehr auf den zweiten Tabellenplatz hinter Wacker Felgeleben, die ihr Spiel gegen die TSG Calbe II mit 2:1 gewannen. Am kommenden Samstag reisen die Fliederparkicker dann nach Welsleben. Der MTV empfängt die SG als Liga-Fünfter. Um 15:00 Uhr wird dann eine Partie angepfiffen, die erneut das Prädikat Spitzenspiel trägt. „Es wird eng zugehen. Wir werden uns deshalb umso intensiver auf das Spiel vorbereiten!“, gibt Co-Trainer Mirko Kaube an.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke (46. M. Gottschling (53. S. Podzun)), D. Rönz, S. Hoffmann, R. Paasch, J. Kormilez, R. Heider, T. Frauendorf, N. Steigleder (78. R. Kade)

Reserve: M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

SV Warthe Hakeborn: M. Engelhardt, M. Worg, T. Wank, N. Haberling, S. Gruber, B. Seitz, C. Kaufmann, R. Bedarke (73. R. Baller), N. Allert, J. Binnebößel, K. Köhler (82. S. Scherbaum)

Reserve: -
 

Trainer: N. Heinemann

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 T. Frauendorf (65. HE, 77. FE, 89.), 3:1 N. Allert (90. +2)

Gelbe Karten: S. Dübecke - N. Haberling, J. Binnebößel

Zuschauer: 65

Schiedsrichter: Peter Walke (TSG Calbe)


Pape-Elf quält sich zum zweiten Liga-Dreier

Kreisliga Nord, 2.Spieltag: TSV B/W Eggersdorf – SG Gnadau 1:2 (1:1)

Mit dem dritten Saisonerfolg in Serie ist dem Team der SG Gnadau ein Auftakt nach Maß gelungen. Doch dieses Mal tat sich der Kreisliga-Neuling beim TSV B/W Eggersdorf mehr als schwer, gewann aber am Ende dennoch verdient mit 2:1-Toren. In einer zerfahrenen Partie fielen alle Tore aus ruhenden Positionen. Auf Eggersdorfer Seite war es Steven Eckhardt der kurz vor der Pause per Foulelfmeter (43.) zum 1:1 ausglich. Bei der SG wartete indes Vorjahres-Torschützenkönig Thomas Frauendorf mit zwei tollen Freistoßtoren (26., 57.) auf.

Der nötige Biss fehlte

Das Spiel nahm in den gesamten 90 Spielminuten nie richtig an Fahrt auf. Während der TSV in seinen Sturmspitzen die nötige Durchschlagskraft suchte, wirkte bei den Gnadauern das Mittelfeld ideenlos, wodurch das Angreifer-Duo Steven Hoffmann/ Nico Steigleder fortan in der Luft hing. Nur langsam entwickelten sich ansehnliche Offensivbemühungen. Die ersten guten Chancen besaß Gnadau. Doch all zu oft fehlte es an diesem Tag am endgültigen Willen, etwas bewegen zu wollen. „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Zudem sind wir zu wenig über unseren Kampfgeist gekommen!“, gab SG-Coach Pape an und fügte hinzu: „Das Beste waren heute die Tore! Mehr nicht!“. Wie aus dem Nichts hämmerte so Thomas Frauendorf aus 25 Metern das Spielgerät unhaltbar in den Winkel von TSV-Keeper Schönherr zum 1:0 (26.). Noch kurz vor dem Seitenwechsel sorgte ein fragwürdiger Foulelfmeter für den 1:1-Ausgleich durch Steven Eckhardt. Er ließ SG-Schlussmann Ronny Merker keine Abwehrmöglichkeit.

Frauendorf sorgt für die erneute Führung

Nach dem Wechsel hatte zunächst Eggersdorf die bessere Anfangsphase erwischt. Mannschaftskapitän Sebastian David scheiterte so knapp an Merker (48.).

Die SG fand erst in Spielminute 57 wieder richtig statt, nachdem abermals Thomas Frauendorf mit einem fulminanten Freistoß für die erneute Führung der SG Gnadau sorgte. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Beide Mannschaften versäumten es die wenigen Torgelegenheiten in weitere Tore umzusetzen. Die Pape-Elf quälte sich zum Ende hin regelrecht zum zweiten Ligaerfolg. Dabei hätte Nico Steigleder den Sack zu machen können, als er aus aussichtsreicher Position (74.) den Ball zu weit vorlegte, statt gleich den Abschluss zu suchen. „Im Nachgang zählen nur die drei Punkte! Später fragt keiner mehr danach, wie man diese eingefahren hat!“, so Co-Trainer Mirko Kaube.

Tabellenführer Hakeborn zu Gast

Mit 4:1-Toren und 6 Punkten hat sich die SG Gnadau auf einen mehr als erfreulichen vierten Tabellenplatz geschoben. Der TSV rutschte indes auf Rang neun. Am kommenden Samstag kommt es im Fliederpark zu Gnadau zu einem echten Spitzenspiel. So gastiert mit Warthe Hakeborn kein geringerer als der Tabellenführer im Gnadauer Rund. Anpfiff der Partie ist um 15:00 Uhr.

 

Kurzstatistik zum Spiel:

TSV B/W Eggersdorf: J. Schönherr, M. Köhler, J. Golmann, S. Könnecke, A. König, D. Zittweger, C. Wolkenstein, S. Eckhardt, M. Werner (77. G. Teichert), F. Töpfer (62. K. Mucha), S. David

Reserve: -

Trainer: I. Töpfer

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade (46. R. Heider), S. Dübecke, S. Hoffmann, R. Paasch (89. J. Bolm), D. Wenzel, D. Rönz, T. Frauendorf (75. M. Gottschling), N. Steigleder

Reserve: M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

Torfolge: 0:1 T. Frauendorf (26.), 1:1 S. Eckhardt (43. FE), 1:2 T. Frauendorf (57.)

Gelbe Karten: Eggersdorf keine – D. Wenzel

Zuschauer: 60

Schiedsrichter: Peter Engelhardt (Hakeborn)

 

Mit Kampf und mannschaftlicher Geschlossenheit in die nächste Runde

1.Hauptrunde, Salzlandpokal: SG Gnadau – SV Wolmirsleben 3:1 (1:1)

Die SG Gnadau hat für eine kleine Überraschung in der ersten Runde des Salzlandpokals gesorgt: Der Kreisliga-Neuling schaltete trotz eines frühes 1:0-Rückstandes den für manche als Geheimfavoriten gehandelten SV Wolmirsleben aus. Der Salzlandligist fand nach der Führung durch Thomas Kneisel (9.) keine probaten Mittel mehr, um Gnadau ernsthaft zu gefährden. Der Gastgeber, angetrieben durch applaudierende Fans, offenbarte hingegen einen enormen Kraftakt und kam mit Kampf, mannschaftlicher Geschlossenheit und den Toren von Thomas Frauendorf (27.) und Nico Steigleder (51., 68.) zu dem auch in der Höhe verdienten 3:1 (1:1)-Pokalerfolg.

SG gelingt wichtiges Ausgleichtor

Die Gäste legten gleich zu Beginn den Vorwärtsgang ein und kamen mit ihrer ersten Offensivaktion zum eher glücklichen Führungstreffer. Ein weiter Einwurf in den Gnadauer Strafraum sollte eigentlich zur sicheren Beute von SG-Keeper Ronny Merker werden. Doch das Spielgerät nahm seinen eigenen Weg und fiel Routinier Thomas Kneisel vor die Füße, der dann nur noch zum 1:0 (9.) einschieben musste. Das Fliederparkteam mühte sich die erste Viertelstunde, bremste dann aber den Salzlandligisten aus und übernahm zunehmend die Platzherrschaft. So gelang es den Gnadauern immer wieder, Daniel Mohr im Kasten des SV zu beschäftigen. Und dann ging plötzlich alles so schnell. Eine gute Kombination über das Mittelfeld zu Nico Steigleder öffnete den nötigen Raum. Dessen Pass in die Zentrale wurde dann zur Vorlage des einlaufenden Thomas Frauendorf, der zum 1:1 ausgleichen konnte (27.). „Das Tor war ganz wichtig und gut für das Selbstvertrauen. Ich konnte die Mannschaft so noch mehr motivieren!“, sagte SG-Trainer Pape.

Steigleder erneut mit Doppelpack

So kam es, dass es den Gästen nach dem Wechsel nicht mehr gelang, dem Spiel eine deutliche Wende zu geben. Gnadau arbeitete geschickt auf den Gegner zu und näherte sich so dem SV-Gehäuse immer mehr. Dann folgte ein erneut starker Auftritt von SG-Sturmtank Nico Steigleder. Wie im Spiel gegen St. Georg Hecklingen gelang dem 30-Jährigen ein wichtiger Doppelpack (51., 68.). Für Gnadau stand so eine verdiente 3:1-Führung zu Buche. Die Pape-Elf konnte daraufhin das Spiel gegen geschockt wirkende Wolmirsleber beruhigen. Sie zogen sich etwas zurück und lauerten auf Konter. Eine Maßnahme, die im weiteren Spielverlauf weitere gute Torgelegenheiten einbrachte. SV-Coach Stork versuchte durch Einwechslungen nochmals etwas zu bewirken, doch es blieb dabei: Gnadau hielt das Ergebnis und zog so in die nächste Runde ein.

SG reist zum TSV B/W Eggersdorf

Auf welchen Gegner sich die Gnadauer in der 2. Runde freuen dürfen, entscheidet sich bei der bevorstehenden Auslosung. Zunächst trifft die SG Gnadau am 2.Spieltag der Kreisliga Nord am kommenden Samstag um 15:00 Uhr auf den TSV B/W Eggersdorf. Die Eggersdorfer genießen Heimrecht und werden mit breiter Brust in die Partie gehen, gelang ihnen doch am 1.Spieltag ein starkes 3:3-Unentschieden gegen den Salzlandliga-Absteiger Schönebecker SV II.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade (89. S. Dübecke), J. Kormilez, S. Hoffmann, C. Glode, D. Wenzel, R. Heider, T. Frauendorf, N. Steigleder (89. J. Bolm)

Reserve: M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

SV Wolmirsleben: D. Mohr, B. Niehoff, M. Bähsler (58. A. Dzicher), C. Coustabel, T. Maier, M. Krause (78. A. Salzmann), F. Sauer, R. Müller (54. S. Salzmann), M. Kneisel, T. Kneisel, A. Zeidler

Reserve: A. Heller, C. Mohr, N. Selig, C. Rust
 

Trainer: F. Stirk, J. Krauws, R. Hartmann

Torfolge: 1:0 T. Kneisel (9.) , 1:1 T. Frauendorf (27.) , 2:1, 3:1 N. Steigleder (51., 68.)

Gelbe Karten: R. Heider – B. Niehoff, M. Bähsler, F. Sauer

Zuschauer: 42

Schiedsrichter: Lindemann, Joachim - Winterfeld, Hans-Jürgen - Maier, Egon


Nico Steigleder schießt Gnadau zum ersten Kreisliga-Dreier

Kreisliga Nord, 1.Spieltag: SG Gnadau 1973 – St. Georg Hecklingen 2:0 (2:0)

In einem über weite Strecken starken Auftaktspiel behielt der Liganeuling aus Gnadau letztlich verdient die Oberhand. Besonders vor der Pause agierten beide Mannschaften auf hohem Niveau, ehe der Salzlandligaabsteiger aus Hecklingen sich nach dem Wechsel nicht mehr ganz so kraftvoll zeigte. Nico Steigleder machte bereits in Durchgang eins mit seinen beiden Toren (11., 38.) alles klar. Für Pape war der Erfolg ein Resultat der harten Vorbereitung: „Wir haben auf diesen Tag gezielt daraufhin gearbeitet und wollen auch in Zukunft tollen Fußball bieten!“

Gnadau macht im ersten Durchgang alles klar

Eröffnet wurde die Partie mit der Ehrung zum besten Torschützen der vergangenen Spielserie. So wurde Thomas Frauendorf von der SG Gnadau für seine 46 Tore in der 1.Kreisklasse II durch Falko Haltenhof vom KFV Salzland geehrt. Das Spiel selber begann ohne lange Abtastphase. Vielmehr gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo und zeigten ansehnlichen Kombinationsfußball. Die SG Gnadau verbuchte gegen gut organisierte Hecklinger zunächst Vorteile. So hätte Nico Steigleder bereits nach fünf gespielten Minuten zum 1:0 einnetzen können, blieb aber im entscheidenden Moment im Rasen hängen. Kurze Zeit später machte er es nach toller Vorarbeit von Geburtstagskind Jurij Kormilez besser und erzielte den ersten Gnadauer Saisontreffer. Die Gäste kamen zwar in der Folge zu einigen guten Offensivaktionen, blieben aber vor dem Tor insgesamt zu harmlos. Und ehe Gefahr entstehen konnte, erhöhte Steigleder weiter auf 2:0 (38.).

Sebastian Koch verhindert Schlimmeres

Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer ein gutes und relativ ausgeglichenes Duell. Die SG schaltete zwar kurzzeitig einen Gang zurück, ließ aber weiterhin nichts anbrennen. Nach der Mitte der zweiten Halbzeit kam Gnadau dann noch zu einigen guten Torgelegenheiten. So scheiterten im Minutentakt Nico Steigleder, Jurij Kormilez und Danny Wenzel im Eins-zu-Eins-Duell gegen den gut aufgelegten Gästekeeper Sebastian Koch, der Schlimmeres verhinderte. So blieb es beim 2:0 und ersten Dreier des Kreisliganeulings. St. Georg Hecklingen verpasste hingegen den erwünschten Auftakterfolg. „Der Sieg war gut für´s Selbstvertrauen und könnte den nötigen Auftrieb für bevorstehende Aufgaben geben!“, sagte SG-Co-Trainer Mirko Kaube.

1. FC Magdeburg zu Gast im Fliederpark

Am kommenden Mittwoch testet die SG Gnadau ein letztes Mal. Gegner ist kein geringerer als der 1.FC Magdeburg (U23). Die Elf um Teammanager Lutz Pape schaffte in der Spielserie 2009/10 den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga und gilt so als ganz klarer Favorit. Beginn dieser Begegnung ist um 18:30 Uhr im Fliederpark zu Gnadau.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, M. Heinrich (81. S. Dübecke), S. Hoffmann (64. R. Heider), D. Rönz (51. D. Wenzel), J. Kormilez, R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder

Reserve: M. Kaube

Trainer: S. Pape, M. Kaube

St. Georg Hecklingen: S. Koch, S. Greye, A. Hensch, S. Pätzold, T. Pecht, A. Hohmann, M. Möller, T. Hausschild (72. F. Durin), M. Burdack (46. J. Rodriguez-Gomes), C. Ingler, A. Bieche (80. C. Peißig)

Reserve: M. Zapke, M. Gehrke

Trainer: F. Oehme

Torfolge: 1:0, 2:0 N. Steigleder (11., 38.)

Gelbe Karten: Gnadau keine – S. Koch, S. Greye, S. Pätzold, C. Ingler

Zuschauer: 60

Schiedsrichter: Marcel Walke (TSG Calbe)


Pape-Elf steht im Halbfinale des Atzendorfer Cosic-Cup

2. Vorrundenspiel Cosic-Cup | SG Gnadau 1973 - Schönebecker SV II 3:0 (1:0)

Mit einer starken Vorstellung sicherten sich am Samstagabend die Fußballer der SG Gnadau das Halbfinalticket um den Cosic-Cup in Atzendorf. Nachdem die Pape-Elf nur 23 Stunden zuvor gegen den Gastgeber mit 2:0 den Kürzeren zog, verwies die Mannschaft am gestrigen Tag den Ligakonkurrenten Schönebecker SV II mit 3:0 (1:0) in die Schranken. "Meine Spieler haben alles aus sich heraus geholt und verdient gewonnen!", zog Sebastian Pape sein Fazit nach der Partie. Auch die Statistik untermauert Papes Aussage: der Schönebecker SV II hatte nämlich nur einen einzigen richtigen Torschuss, während Gnadau neben den drei gegebenen Elfmetern, noch zwei Hundertprozentige hatte. Am Ende hieß der dreifache Torschütze Thomas Frauendorf. Davon zwei Elfmetertore (25. FE, 47. FE) und ein Tor aus dem Spiel heraus (70.).

Wie bereits in der Begegnung gegen Atzendorf war die Gnadauer Personaldecke mehr als dünn. Dennoch bewiesen die "73er", wie sooft in solchen Situationen, dass sie einen kühlen Kopf bewahren können. Mit Herzblut, Kampf und Engagement zeigten sie nicht nur läuferisch, sondern auch spielerisch eine ansprechende Leistung. Auch wenn das Tempo im Vergleich zum Atzendorf-Spiel nicht mehr ganz so hoch war, war es ein ansehnliches Spiel, indem Gnadau cleverer agierte und Schönebeck allzuoft an der eigenen Konzentration scheiterte. Während Thomas Frauendorf seine Farben per Foulelfmeter (25.) in Front brachte, verpasste es der agile Ronny Kade gleich zwei Mal per Distanzschuss aus rechter Position das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Der SSV kam zwar durch zahlreiche Standards oft vor das SG-Gehäuse, Verwertbares sprang dabei aber nicht heraus. 

Nach dem Seitenwechsel übernahm die SG nun engültig das Zepter. Bei der Landesligareserve schwanden indes zunehmend die Kräfte. Vor allem Gnadaus blitzschnelle Offensivabteilung brachte die SSV-Abwehr ein ums andere Mal arg in Bedrängnis. Thomas Frauendorf war es zum Ende hin vorbehalten zwei weitere Tore zu schießen (47. FE, 70.) und den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. "Unser Team hat sich einmal mehr als Einheit bewiesen und gezeigt, zu was es fähig ist!", sagte Co-Trainer Mirko Kaube.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke, R. Heider, S. Kleinschmager, R. Kade, T. Frauendorf, C. Glode, R. Paasch, N. Steigleder (eingewechselt: S. Hoffmann, J. Bolm)

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 T. Frauendorf (25. FE, 47. FE, 70.)

Besondere Vorkommnisse: T. Frauendorf verschießt Foulelfmeter (33.)

Zuschauer: 50

Schiedsrichter: Lampe (ZLG Atzendorf) 


Volksstimme vom 24.07.2010

Industriebau/Cosic-Cup in Atzendorf

Der Gastgeber startet mit einem Sieg
    
Atzendorf (dhü).

Ronny Merker, der Keeper der SG Gnadau, musste zwischenzeitlich mit dem Kopf schütteln und lächeln zugleich. 40 Minuten lang war die ZLG Atzendorf diesem erlösenden zweiten Treffer hinterher gelaufen. Dann kam eine Ecke, dann kam viel Gewühl, und aus dem Hintergrund konnte Marcel Sündermann schießen – zum 2:0 (1:0)-Endstand in dem Eröffnungsspiel um den Fußball-Industriebau/Cosic-Cup der ZLG gestern Abend. Bernhard Knoll und Steffen Grohe, die das Trainergespann bilden, werden dann zuweilen zufrieden gewesen sein mit dem Pressing und dem Tempo ihrer Landesklasse-Kicker, während Sebastian Pape und Mirko Kaube, das Gespann der Gnadauer, wie auch die Zuschauer zur Erkenntnis gekommen sein dürften, dass sich der Kreisligist wirklich gut verkauft hatte.
 Viele gute Ansätze waren nämlich in der Offensive, vorangetrieben von Thomas Frauendorf und dem linken Läufer Christian Glode, zu sehen, Frauendorf traf einmal die Latte in der ersten Halbzeit, Glode scheiterte einmal an ZLG-Keeper Sascha Eisenträger. Manchmal ließ diese Elf, die nicht nur Fußball kämpft, sondern vor allem spielt, den Ballführenden nur allzu leicht in die Spitze drängen, weshalb zum Beispiel Andreas Ingler zum 1:0 (6.) mit abgefälschtem Schuss traf. Ganz sicher ist Gnadau aber eine Bereicherung für die neue Saison in der Kreisliga Nord.  
   Nicht zuletzt an der Chancenverwertung haperte es bei der ZLG, denn an Chancen hatte sie einige. Zu leicht ließ das Team zudem den Gegner ins Spiel zurückkehren, konnte aber jederzeit die Zügel wieder anziehen.


Pape-Elf wendet Partie nach der Halbzeit

Freundschaftsspiel: SG Gnadau 1973 – SV Fortuna Magdeburg II 4:1 (0:1)

Die Fußballer der SG Gnadau haben innerhalb von sieben Tagen auch ihr drittes Testspiel in Folge siegreich für sich gestalten können. Beim 4:1-Heimerfolg gegen die Landesliga-Reserve des SV Fortuna Magdeburg, stellte die Pape-Elf erst nach 45 Spielminuten die Weichen auf Erfolg. Zuvor waren es die Gäste, die mit der 1:0-Führung durch Chris Krause (24.) für einen Paukenschlag sorgten. Danach wandelte sich das Bild und Gnadau kam durch Thomas Frauendorf (54., 65., 86. FE) und Michael Heinrich (61.) noch zu vier Toren. „In der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, wofür wir Woche für Woche so hart arbeiten.“, stellte SG-Co-Trainer Mirko Kaube fest.

Altherrenspieler verdienen größten Respekt

Mit Udo Stoye-Houpline und Marcel Hoffmann agierte die SG Gnadau aufgrund zahlreicher Ausfälle mit zwei Altherrenspieler. „Beide haben ihre Sache gut gemacht und verdienen an dieser Stelle nochmals größten Respekt!“, lässt Sebastian Pape verlauten. Nicht nur er, sondern auch die Zuschauer sahen dabei eine schwächere erste Hälfte, in der bei der SG Gnadau noch nicht viel zusammen lief. „Die Jungs hatten schwere Beine!“, sagt Kaube. Dennoch waren die Hausherren im Chancenplus. Die Gäste aus der Landeshauptstadt nutzten hingegen ihre einzige Chance im ersten Durchgang zum Torerfolg. Nachdem die Gnadauer Defensive nicht konsequent auf den Ballführenden SV-Akteur Chris Krause drauf arbeitete, netzte dieser aus verdeckter Position ins linke untere Eck zum 1:0 (24.) ein.

Dreimal Frauendorf und einmal Heinrich

Doch das Fliederparkteam bewies, wie sooft in der letzten Saison, große Moral und erkämpfte sich nach und nach die Platzherrschaft zurück. „Wir haben die Räume besser besetzt und entscheidend nachgesetzt!“, resümiert Pape. Zunächst erzielte Thomas Frauendorf den 1:1-Ausgleich (54.) und dann war es Michael Heinrich, der mit voller Kraft auf Kniehöhe per Flugkopfball auf 2:1 erhöhte. Von da an war der Bann endgültig gebrochen. „Wir hatten zudem das Quäntchen Glück in unseren Aktionen!“, meint Mirko Kaube. Ein Frauendorfer Doppelpack (65., 86. FE) bescherte der SG zum Ende hin zudem noch ein beachtenswertes Testspielergebnis. „Nun heißt es, die Muskulatur für Freitag zu lockern.“, sagt Pape, denn da trifft seine Mannschaft beim Cosic-Cup auf die favorisierte ZLG Atzendorf. Nur einen Tag später kommt es dann zur Partie Gnadau gegen den Schönebecker SV II.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, C. Kade, R. Kade, S. Dübecke, U. Stoye-Houpline,M. Heinrich, D. Wenzel, R. Heider, F. Feickert, T. Frauendorf, R. Paasch (eingewechselt: S. Kleinschmager, M. Gottschling, M. Hoffmann)

Trainer: S. Pape, M. Kaube

SV Fortuna Magdeburg II: T. Müller, M. Halt, M. Stietz, S. Gadau, T. Merten, M. Röder, M. Wagener, S. Budde, K. Leroy, C. Krause, M. Müller (eingewechselt: C. Niewand, A. Stebke, V. Schulz)

Trainer: Schütz

Torfolge: 0:1 C. Krause (24.), 1:1 T. Frauendorf (54.), 2:1 M. Heinrich (61.), 3:1, 4:1 T. Frauendorf (65., 86. FE)

Gelbe Karten: Gnadau keine – C. Krause

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Klaus-Dieter Krause (SG Gnadau)

 

Gnadau hat den längeren Atem

Freundschaftsspiel: SG Gnadau 1973 – BSV 93 Magdeburg 5:2 (3:0)

Einen wahren „Marathonlauf“ hinter sich, haben die Fußballer des BSV 93 Magdeburg und der SG Gnadau. Beide Mannschaften trafen am Donnerstagabend aufeinander, obwohl sie schon 24 Stunden zuvor ein Spiel bestritten. Während sich der BSV 93 vom Gnadauer Ligakonkurrenten Wacker Felgeleben mit 2:2 trennte, fuhr die SG bekanntlich einen 2:0-Testspielerfolg gegen den TV Askania Bernburg II ein. Die Voraussetzungen waren also für alle Beteiligten gleich. Am Ende zahlte sich der längere Atem des Gastgebers aus. Er erzielte nach der Magdeburger Aufholjagd in den letzten fünf Minuten noch einmal zwei Tore und gewann nach dem Ergebnis her deutlich mit 5:2-Toren. Die Tore für den BSV 93 schossen Andreas Gerlach (58.) und Saschas Pilz (62.). Beim Pape-Team trafen Jurij Kormilez (26., 32.), Christian Glode per Kopf (39.), Steven Hoffmann (85.) und Thomas Frauendorf (90.).

Nervöse Anfangsphase

Bei erneut tropischen Temperaturen leitete Fred-Edgar Peter von der SG Gnadau eine Partie, in der sich anfänglich beide Mannschaft sehr nervös zeigten. Während der BSV 93 es vornehmlich mit schnellen Pässen durch die Mitte versuchte, spielte das Fliederparkteam über die Außen. Erst nach zwanzig Spielminuten fanden beide Mannschaften zum roten Faden und boten ab da ansprechende Fußballkost. Die erste Duftmarke setzte der Gast per Fernschuss (23.). Die SG kam drei Minuten später zum Zug und das erfolgreich. Jurij Kormilez erzielte binnen sechs Spielminuten zwei Tore für seine Farben. „Das zweite Tor war ein typisches Jurij-Tor. Mit seiner drahtigen Art setzte er gut nach und stocherte den Ball dann irgendwie ins Tor! Unglaublich!“, freut sich Gnadau Co-Trainer Mirko Kaube. Fortan kontrollierten die „73er“ die Partie und erhöhten noch vor der Pause auf 3:0 durch Christian Glode, der eine Flanke von rechts aus einem Zweikampf heraus per Kopf verwertete (39.). „Das Ergebnis zeigt einen höheren Wert, als die spielerische Leistung. Die Führung geht aber In Ordnung!“, resümiert Sebastian Pape.

BSV 93 kämpft sich zurück

Im zweiten Durchgang übernahm plötzlich der BSV 93 Magdeburg das Kommando und kam innerhalb kürzester Zeit zurück in die Partie. Zunächst staubte Andreas Gerlach zum 1:3 (58.) ab und dann war es Sascha Pilz, der völlig freistehend per Kopf den Anschluss herstellte (62.). SG-Keeper Ronny Merker war bei beiden Gegentoren machtlos und ärgert sich: „Das Erste war ein Geschenk!“ Obwohl in der Folge durch zahlreiche Auswechslungen der Spielfluss verloren ging, war es noch einmal die SG Gnadau, die entscheidende Reserven freimachen konnte. Erst traf Steven Hoffmann nach einer Frauendorf-Flanke per Kopf und dann war es der Vorlagengeber selbst, der sich nach einer tollen Einzelleistung belohnte. Ein „Schlenzer“ am BSV-Keeper vorbei besiegelte den 5:2-Endstand. „Wir haben Alle eine harte Woche hinter uns. Umso schöner ist es, dass wir diese so erfolgreich für uns gestalten konnten!“, meint Pape.

Eine 7-Tage-Woche steht auf dem Trainingsplan

In der kommenden Woche steht für die SG Gnadau ein 7-Tage-Programm auf dem Trainingsplan. Neben dem Training von Montag bis Donnerstag absolviert die SG Gnadau mindestens drei Testspiele. Am Mittwoch empfängt das Fliederparkteam um 19 Uhr den SV Fortuna Magdeburg II. Nur zwei Tage später, am Freitagabend, reisen die Kicker zum Cosic-Cup nach Atzendorf. Dort trifft man in der ersten Partie gleich auf den Gastgeber ZLG Atzendorf (Landesklasse) und nicht einmal 24 Stunden später auf den Schönebecker SV II (Kreisliga Nord). „Es wird hart, aber genau da holen wir die Körner, die wir für die Saison brauchen!“, schätzt Mirko Kaube ein.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann, C. Glode, M. Heinrich, J. Kormilez, T. Frauendorf, N. Steigleder, S. Dübecke (eingewechselt: M. Gottschling, R. Kade, R. Heider, J. Bolm, R. Paasch)

Trainer: S. Pape, M. Kaube

BSV 93 Magdeburg: F. Liepsky, N. Troelenberg, N. Sommer, F. Fiedler, M. Terne, N. Wohlfahrt, D. Schäfer, A. Gerlach, S. Pilz, C. Krüger, F. Müller (eingewechselt: D. Wanzek, G. Ibrahim, S. Rölecke, C. Bollmann, J. Liebertram)

Trainer: H. Buch

Torfolge: 1:0, 2:0 J. Kormilez (26., 32.), 3:0 C. Glode (39.), 3:1 A. Gerlach (58.), 3:2 S. Pilz (62.), 4:2 S. Hoffmann (85.), T. Frauendorf (90.)

Verwarnungen: keine

Zuschauer: 31

Schiedsrichter: Fred-Edgar Peter (SG Gnadau)


Gnadau fährt ersten Testspielerfolg ein

Freundschaftsspiel: SG Gnadau 1973 – TV Askania Bernburg II 2:0 (1:0)

Nach der 1:2-Heimniederlage im ersten Test gegen das Landesklasse-Team vom FSV Nienburg, gelang der Pape-Elf am Mittwochabend der erste Testspielerfolg in Vorbereitung auf die Kreisligasaison 2010/11. Der Gegner diesmal war kein geringerer als der TV Askania Bernburg II, seines Zeichens Vertreter der zukünftigen Landesklasse Staffel 3. Nach 90 Spielminuten stand es 2:0 für die Hausherren. „Ein Sieg, über den wir uns sehr freuen. Dennoch sollte man diesen in Anbetracht der Vorbereitung nicht überbewerten!“, sagt Gnadau-Coach Pape.

Der Kleinste trifft mit dem Kopf

Die Zuschauer und er sahen zunächst eine Partie, in der beide Mannschaften sich gegenseitig abtasteten. Während die Gäste aus der Kreisstadt im Spielaufbau den besseren Ball spielten und spritziger wirkten, zeigte sich die SG Gnadau anfänglich zerfahren. „Wir hatten eine Phase der Eingewöhnung!“, so Pape. Doch nach dieser fand der Kreisligist zu seiner Stärke und markierte nach toller Vorarbeit prompt das Führungstor. Dem Kleinsten auf dem Platz, Steven Hoffmann, war es vorbehalten mit dem Kopf zum 1:0 einzunetzten (26.). Die Askanen zeigten sich in der Folge nur wenig beeindruckt und erarbeiteten sich gleichfalls hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Doch entweder scheiterte man am eigenen Abschluss, am Lattenkreuz oder am gut aufgelegten SG-Keeper Ronny Merker, der nach seinem Urlaub erstmals wieder in der Startelf stand.

Ronny Merker mit Glanzparaden

Auch im zweiten Durchgang verhinderte Merker mit mehreren Glanzparaden ein Gegentor und stärkte damit seiner Elf weiter den Rücken. Ein öffnender Pass von Thomas Frauendorf auf Flügelflitzer Christian Glode leitete dann eine erste Vorentscheidung ein, denn Glode war im Askania-Strafraum nur noch durch ein Foul zu stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann der eigentliche Passgeber und gesetzte Elfmeterschütze Thomas Frauendorf zum 2:0 (71.). Für Frauendorf war es das erste Testspieltor. Obwohl der TV nochmalig Kräfte mobilisierte, reichte es zu nicht mehr als den eigentlichen Torchancen. Auch Gnadau blieb ein weiteres Tor verwehrt, auch wenn Steven Hoffmann zum Ende hin mit zwei „Hundertprozentigen“ aufwartete. „Wenn man das Spiel rekapituliert, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass es auch 3:2 für uns hätte ausgehen können!“, so das Fazit von Gnadau-Präsident Herbert Heider.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: R. Merker, D. Rönz, C. Kade, R. Kade, S. Dübecke, S. Hoffmann, C. Glode, D. Wenzel, M. Heinrich, T. Frauendorf, N. Steigleder (eingewechselt: R. Heider, J. Bolm, M. Gottschling, J. Kormilez, R. Paasch)

Trainer: S. Pape, M. Kaube

TV Askania Bernburg II: T. Held, M. Sekug, R. Falke, M. Fütz, S. Höllmann, E. Spielmann, M. Spach, M. Becker, C. Vatthauer, J. Zimmermann, C. Fiedler

Trainer: T. Brinkmann

Torfolge: 1:0 S. Hoffmann (26.), 2:0 T. Frauendorf (71. FE)

Verwarnungen: keine

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: J. Butschek (Pömmelte)


FSV Nienburg gewinnt knapp mit 2:1-Toren

Freundschaftsspiel: SG Gnadau 1973 – FSV Nienburg 1:2 (1:1)

In Vorbereitung auf die bevorstehende Kreisliga-Saison bestritt die Pape-Elf bei tropischen Temperaturen bis zu 40 Grad im Schatten ihr ersten Testspiel gegen den Landesklasse-Vertreter des FSV Nienburg. In Rücksprache mit Referee Marcel Kautz wurde die Partie gesplittet. So wurden vier Mal zwanzig Minuten gespielt. Am Ende gewann der Favorit nur knapp mit 2:1-Toren. „Es war ein Spiel in dem alles möglich war. Insgesamt gesehen, hatten wir die eindeutigeren Chancen!“, so SG-Trainer Pape. Die Tore des Tages erzielten Steven Gondeck (5., 62.) für Nienburg. Auf Gnadauer Seite war Steven Hoffmann (7.) erfolgreich.

David Rönz mit seinem ersten Spiel

In einer ausgeglichenen Begegnung erspielten sich beide Mannschaften von Beginn an gute Torgelegenheiten. Zum Beginn wacher schienen da die Gäste, erzielten sie doch mit der ersten Chance das erste Tor. Ein FSV-Angriff konnte von der Gnadauer Defensive nicht konsequent gestoppt werden, sodass der Ball vor die Füße von Steven Gondeck landete. Ein beherzter Schuss aus 19 Metern in den Winkel, ließ Gnadaus Interims-Keeper Udo Stoye, der ein starkes Spiel machte, keine Abwehrmöglichkeit (5.). Mit einer Antwort ließ die SG nicht lange auf sich warten. Der spritzige Steven Hoffmann stellte geschickt den Raum zu, ergatterte sich so in einer Aktion das begehrte Spielgerät und schloss in gekonnter Manier zum 1:1 (7.) ab.

Während der FSV Nienburg viele Fehler im Spielaufbau offenbarte, klappte es bei dem Fliederparkteam schon besser. „Wir haben viel Ruhe ausgestrahlt und den Ball gut hinten herum gespielt.“, analysierte Pape. Im dritten Viertel hatte SG-Neuzugang David Rönz den Führungstreffer auf dem Fuß. Ein scharfer Pass über die linke Seite, ließ Rönz beim Abschluss den Ball nicht 100-prozentig treffen, sodass dieser über das freie Tor ging. „Daraus mache ich mir nichts. Ich werde meine Chancen noch bekommen und dann Tore für meinen neuen Verein machen!“, so die Kampfansage des 28-jährigen. Neben Rönz war auch der zweite Gnadauer Neuzugang vor Ort. Stephan Podzun sah seinem Team verletzungsbedingt vom Spielfeldrand zu. „Daran sieht man, dass sich jeder mit der SG Gnadau identifiziert. Das ist der Schlüssel zum Erfolg!“, sagte Pape. Kurz vor Schluss fuhren die Gäste dann doch noch den Sieg ein. Nach einer Flanke wurde der verteidigende Robert Paasch hart angegangen und konnte so beim 2:1 durch Steven Gondeck nicht entscheidend eingreifen. Was bleibt ist die Tatsache, dass sich die „73er“ bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung in guter Form befinden.

Doppelbelastung steht bevor

In der kommenden Woche bestreitet die SG Gnadau gleich zwei Spiele hintereinander, hat dafür aber am Wochenende spielfrei. Am Mittwoch empfängt der Kreisligist erneut ein Landesklasse-Team. Kein geringerer als die Reserve von Askania Bernburg gastiert im Fliederpark. Einen Tag später trifft man erneut zu Hause auf den Stadtligisten BSV 93 Magdeburg. Beide Partien werden um 18:30 Uhr angepfiffen.

Kurzstatistik zum Spiel:

SG Gnadau 1973: U. Stoye, F. Feickert, S. Dübecke, R. Heider, M. Heinrich, S. Hoffmann, C. Glode, D. Wenzel, D. Rönz, T. Frauendorf, N. Steigleder (eingewechselt: J. Bolm, M. Gottschling, R. Paasch)

Trainer: S. Pape, M. Kaube

FSV Nienburg: C. Zellmer, C. Huke, B. Schwertfeger, S. Ruhlicke, T. Pülicher, J. Maler, S. Martens, S. Trensinger, T. Michluff, A. Weilbeer, A. Friedrich (eingewechselt: R. Beck, S. Gondeck)

Trainer: I. Gorzinsky, S. Trensinger

Torfolge: 0:1 S. Gondeck (5.), 1:1 S. Hoffmann (7.), 1:2 S. Gondeck (62.)

Gelbe Karten: T. Frauendorf – keine

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Marcel Kautz (SG Traktor Brumby)