Thomas Frauendorf bringt SG nach 10 Sekunden in Führung
Kreisliga Nord | 26.Spieltag: SG Gnadau 1973 – SV B/W
Pretzien 6:1 (2:1)
Mit einem deutlichen 6:1-Heimerfolg über den SV Blau-Weiß Pretzien
haben sich die Pape-Schützlinge mit einem positiven Ergebnis aus der
Kreisliga Nord verabschiedet. Bei hochsommerlichen Temperaturen
bestimmte der zukünftige Salzlandligist das Spiel über weite
Strecken, vergab aber auch beste Chancen, während die defensiv
eingestellten Pretziener nur sporadisch gefährlich wurden. Thomas
Frauendorf markierte bereits nach 10 Sekunden den schnellsten
SG-Treffer aller Zeiten, verpasste aber trotz zwei weiterer Tore die
Torjägerkanone nur knapp. Die weiteren Tore für Gnadau erzielten
Andreas Böhme, Johannes Bolm und Robert Paasch.
Krakaus Ausgleich nicht mehr als ein Stohfeuer
Die 48 Zuschauer sahen einen Gnadauer Paukenschlag: Mit Spielanpfiff
durch den gut leitenden Referee Stefan Klaes vom TV Askania Bernburg
nahm sich Thomas Frauendorf ein Herz, lief innerhalb von zehn
Sekunden vom Mittelkreis durch die gesamte Gästeabwehr, schlug vor
dem Tor einen Haken und feuerte den Ball unhaltbar zum 1:0 in die
Tormaschen. In der Folge ließ das Fliederparkteam, mit der
Mittelfeld-Achse Böhme, Frauendorf und Heider, gegen defensiv
eingestellte Pretziener, die erstmals unter neuem Vorstand und neuer
Führung agierten, den Ball gut zirkulieren. Da war der
Ausgleichstreffer (27.) durch Sebastian Krakau auch nicht mehr als
ein Strohfeuer, denn Andreas Böhme verwandelte kurz darauf einen von
Sven Nicolaus kurz aufgelegten Freistoß direkt zur erneuten Gnadauer
Führung (36.).
Böhme dreifacher
Vorlagengeber
Nach einer kurzen Verschnaufpause zog die SG nach dem Seitenwechsel
und dreifacher Auswechslung die Zügel straffer. Nach vier gespielten
Minuten in Durchgang zwei kam der eingewechselte Johannes Bolm zu
seinem zweiten Saisontreffer, nachdem er im Vorwärtsgang zwei Mal
gut nachsetzte und sich so die Kugel erkämpfte. Das Tor war dann nur
noch Formsache. Der SV Pretzien war angeknockt, die Spielfreude der
SG weiter im Aufwind. Eine knappe halbe Stunde später schlug der
Spitzenreiter erneut zu: Böhme steckte über die linke Außenbahn
durch zu Frauendorf, der die Vorlage direkt verwertete (76.). Nur
kurze Zeit darauf verwandelte Robert Paasch eine Böhme-Vorlage zum
5:1 (80.). Einen aber hatte der Kreisliga-Meister noch im Köcher,
und der Schlusspunkt blieb dem Goalgetter vorbehalten: Frauendorf
veredelte den letzten Angriff der Saison mit seinem 26.Treffer, als
er eine Kombination über Paasch und Böhme per Brust abschloss (86.).
Für Gnadau endet eine nahezu perfekte Saison nach eindrucksvoller
und stabiler Leistung mit dem dritten Aufstieg in 4 Jahren. Die
Bilanz ist beeindruckend: Nach 26 Spielen kann die SG mit 92
geschossenen Toren die beste Offensive und mit nur 28 Gegentoren die
beste Defensive vorweisen.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz, M.
Heinrich, A. Böhme, S. Nicolaus (46. S. Dübecke), R. Heider (46. D.
Wenzel), R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder (46. J. Bolm)
Reserve: R. Kade, M. Mohn
Trainer: S. Pape, M. Kaube
SV B/W Pretzien: D.
Wrubel, W. Kaschner, A. Brinkmann, S. Krakau, M. Ferchland (63. M.
Pietzonka), M. Kaschner, J. Brunsendorf, F. Borchert, P. Berger, P.
Sempf, R. Kaschner
Reserve: F. Herrler, C. Eckstein
Trainer: S. Kratum
Torfolge: 1:0 T. Frauendorf (1.), 1:1 S. Krakau (27.), 2:1 A.
Böhme (36.), 3:1 J. Bolm (48.), 4:1 T. Frauendorf (76.), 5:1 R.
Paasch (78.), 6:1 T. Frauendorf (87.)
Verwarnungen: S. Dübecke – F. Borchert
Zuschauer: 48
Schiedsrichter:
S. Klaes (TV Askania Bernburg)
Gnadaus Traum wird Wirklichkeit –
Nächste Saison Salzlandliga
25.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 –
Schönebecker SV II 10:0 (5:0)
Grenzenloser Jubel in Gnadau: Das von Sebastian Pape und Mirko Kaube
trainierte Fliederparkteam hat sein Fußball-Märchen in der Saison
2010/11 zu einem traumhaften Ende gebracht und den direkten
Durchmarsch ins Oberhaus des Salzlandkreises geschafft. Mit viel
Leidenschaft, unbändigem Willen und harter Arbeit ist dem Verein vor
den Toren Schönebecks innerhalb von 4 Jahren das gelungen, womit die
Wenigsten gerechnet hätten – der Aufstieg in die Salzlandliga. Ein
fulminanter 10:0 (5:0)-Kantersieg gegen den Schönebecker SV II war
zudem das Tüpfelchen auf dem i, ein Sieg im heimischen Stadion, vor
den eigenen Fans.
Grenzenloser Jubel in Gnadau
Unbändige Freude herrschte in dem gerade einmal 550 Einwohner
zählenden Ortsteil von Barby, als das souverän leitende
Schiedsrichtergespann um Peter Walke die einseitige Partie beendete
und nach nur 2250 Kreisliga-Minuten Gnadaus Traum von der
Salzlandliga Wirklichkeit wurde. Robert Paasch (6., 62., 83.),
Andreas Böhme (15., 74.), Nico Steigleder (22., 39., 65.), Steven
Hoffmann (43.) und Florian Feickert (47.) brachten den umjubelten
Sieg gegen ungefährliche Schönebecker unter Dach und Fach.
Pape-Team überrollt Salzlandliga-Absteiger
Dabei war die Kreisliga-Partie am 21.Mai diesen Jahres nicht nur
irgendein knappes, mühevolles Spiel mit viel Kampf und Krampf, es
war eine Demonstration der spielerischen Überlegenheit, die der
Liganeuling gegen den Salzlandliga-Absteiger beim 10:0 zum Besten
gab. Die Gäste wurden in beiden Hälften regelrecht überrollt. Dabei
zeigte ein Robert Paasch eine bärenstarke Leistung im Mittelfeld. Er
traf nicht nur selber drei Mal, sondern legte auch drei Mal klasse
auf seine Mitspieler vor. Da war ein Ronny Merker im Gnadauer Tor,
der mit viel Übersicht agierte, hohe Bälle wegfischte und das Spiel
schnell eröffnete. Oder ein wieselflinker Steven Hoffmann im Sturm,
der wieder einmal unzählige Kilometer für seine Mannschaft lief.
Diese Aufzählung könnte weiter so fortgeführt werden, denn der
Verdienst liegt beim gesamten Team. „Es macht uns stolz, wie unsere
Jungs aufgetreten sind.“, so ein überglücklicher Sebastian Pape.
Er, wie sein Kollege Mirko Kaube waren wie der Großteil von Anfang
an dabei, als 2007 der Startschuss für den Gnadauer Neuanfang fiel.
Innerhalb von vier Spielserien konnte das Fliederparkteam von der
2.Kreisklasse bis in die Kreisliga und jetzt in die Salzlandliga
aufsteigen. „Viele haben uns anfangs belächelt und nur wenig
zugetraut. Manche haben uns gar abgeschrieben, als der Sprung aus
der 1.Kreisklasse nicht glückte. Doch wir haben uns als echte
Einheit bewiesen, Spieler, Funktionäre und Fans Charakter gezeigt!“,
so Lutz Feickert, Abteilungsleiter der Gnadauer. Bereits am 4.
Spieltag gelang der Sprung auf den Platz an der Sonne. Sieht man von
dem vom Winter durcheinander gebrachten Spielplan ab, so blieb die
SG auch von da an immer an erster Stelle. Eine unglaubliche
Leistung.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke,
D. Rönz, M. Heinrich, A. Böhme, R. Paasch, C. Glode, S. Hoffmann, N.
Steigleder (eingewechselt: R. Heider, J. Kormilez, D. Wenzel)
Reserve: T. Frauendorf, J. Bolm, M. Gottschling
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Schönebecker SV II: D. Schwan, A. Schmutzler, D. Geyer (62.
R. Bittkau), J. Jörend, S. Schleichert, M. Wolff (62. C. Bartaune),
A. Prößel, F. Strauß, S. Bartsch, B. Meyer, R. Kaatz
Reserve: E. Oerke
Trainer: E. Oerke
Torfolge: 1:0 R. Paasch (6.), 2:0 A. Böhme (15.), 3:0, 4:0 N.
Steigleder (22., 39.), 5:0 S. Hoffmann (43.), 6:0 F. Feickert (47.),
7:0 R. Paasch (62.), 8:0 N. Steigleder (65.), 9:0 A. Böhme (74.),
10:0 R. Paasch (83.)
Zuschauer: 128
Schiedsrichter:
Peter Walke - Andrea Uhlmann (MTV Welsleben) - Sven Tuchen (TSV
Klein Mühlingen/Zens)
Gnadau steht kurz vor größtem Erfolg in der Vereinsgeschichte
24.Spieltag | Kreisliga
Nord: SV Groß Rosenburg – SG Gnadau
0:0 (0:0)
Die SG Gnadau steht nach einem
0:0-Unentschieden im Spitzenspiel beim SV Groß Rosenburg kurz vor
dem größten Erfolg in der 38-jährigen Vereinsgeschichte. Mit 6
Punkten und 30 Toren Vorsprung auf den Tabellenzweiten Wacker
Felgeleben ist den Pape-Schützlingen der Aufstieg in die höchste
Spielklasse des Salzlandkreises zwei Spieltage vor Schluss faktisch
nicht mehr zu nehmen. Vor 70 Zuschauern boten die offensivstärksten
Mannschaften der Liga das, was ein echtes Spitzenspiel ausmacht:
Tollen Angriffsfußball, rassige Zweikampfduelle und Spannung bis zum
Abpfiff. Trotz des eigentlich uneinholbaren Vorsprungs ließen alle
Gnadauer Verantwortlichen nach den 90 Spielminuten die Sektkorken
nicht knallen. Dies wolle man erst tun, wenn auch rechnerisch nichts
mehr schief gehen kann.
Gnadau im Chancenplus
Gleich zu Beginn machte die SG Gnadau
mächtig Druck und war spielerisch das bessere Team. Groß Rosenburg
zeigte sich indes noch nervös und stets darum bemüht keine Fehler zu
machen. So hatte das Pape-Team gegen zunächst mit langen Bällen
agierende Hausherren kaum Mühe, den Ball vom eigenen Tor
fernzuhalten. Überdies ließ der SV der SG zu viel Platz im
Mittelfeld, sodass Gnadau dem ersten Tor immer ein Stückchen näher
war. Zuerst scheiterte Robert Paasch einen Meter vorm freien Gehäuse
(14.) und dann hielt SV-Keeper Andre Strebe zwei gute
Torgelegenheiten des Spitzenreiters famos (17., 21.). Obwohl die
Rosenburger Löwen kämpften, blieb Vieles noch Stückwerk. Zudem
verhinderte zwei Mal das Aluminium einen Rückstand des Gastgebers.
Bis auf einen Fernschuss hatte das Rosenburger Sturmduo Jahnke und
Gruß nichts zu verbuchen, sodass es torlos in die Halbzeitpause
ging.
Hausherren zeigen engagierte zweite
Hälfte
SV-Coach Harald Sens reagierte und
richtete sein Team nach dem Kabinengang insgesamt offensiver aus.
Zumindest mit Blick auf die Spielanlage trugen die Änderungen direkt
Früchte: Der Tabellendritte verteidigte fortan höher, setzte Gnadau
früher unter Druck. Folgerichtig näherte sich sich Groß Rosenburg
nun auch häufiger dem gegnerischen Strafraum an. Wirklich zwingend
wurde es zunächst jedoch nur als sich Martin Gruß am Fünfmeterraum
freilief, seinen Kopfball aber knapp neben das Tor setzte (56.). Die
Partie nahm nun deutlich an Fahrt auf. Erst scheiterte Gnadaus
Andreas Böhme per Freistoß (61.) an Andreas Strebe und dann zirkelte
Rosenburgs Tobias Gruß einen Ball aus 20 Metern ans Lattenkreuz
(74.). Kurz vor Abpfiff tankte sich nochmal SG-Stoßstürmer Nico
Steigleder über die rechte Außenbahn durch und hatte mit einem
Schuss aus spitzem Winkel Pech, als das Spielgerät an den Pfosten
sprang (90.). „Wir haben ein Spiel auf hohem Niveau gesehen, welches
zu Recht 0:0 endete!“, meinte SG-Coach Sebastian Pape nach der
Partie.
Jetzt steht dem dritten Aufstieg in vier
Jahren eigentlich nichts mehr im Wege. Schon am kommenden Wochenende
kann die SG Gnadau am Samstag gegen den Schönebecker SV II
rechnerisch alles in Sack und Tüten bringen, vorausgesetzt man holt
einen Punkt. Beginn der Partie ist um 15 Uhr.
Kurzstatistik zum Spiel:
SV Groß Rosenburg:
A. Strebe, F. Dolata, C. Heckl, R. Wantowske (87. L. Lützke), N.
Filax, U. Lenze, T. Gruß, M. Jahnke, S. Grosse, C. Golde, M. Gruß
Reserve: C. Wenzel, J. Frutig
Trainer: H. Sens
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann, A.
Böhme (76. M. Mohn), S. Nicolaus, J. Kormilez (56. R. Heider), R. Paasch (61. M. Heinrich), N. Steigleder
Reserve: T. Frauendorf, S. Dübecke,
J. Bolm, M. Gottschling
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge:
Fehlanzeige
Verwarnungen:
C. Heckl, R. Wantowske, T. Gruß – A. Böhme, J. Kormilez
Zuschauer:
70
Schiedsrichter:
T. Meiners – F. Baldamus – T. Stude
Fliederparkteam baut seinen Vorsprung
aus
23.Spieltag
| Kreisliga Nord: SG Gnadau – TSV Neundorf 7:1 (4:1)
Der TSV Neundorf
scheint den Fliederparkkickern zu liegen, denn auch im Rückspiel
gewannen die Mannen um Trainer Sebastian Pape die Partie hoch,
dieses Mal mit 7:1-Toren. Gleichzeitig feierte der Liganeuling den
zweithöchsten Saisonsieg und baute seinen Vorsprung zu Wacker
Felgeleben auf nunmehr 8 Zählern aus. Vor 52 Zuschauern erwischten
die Gäste die SG eiskalt und gingen durch Timm Wienert mit 1:0 in
Front (19.). Erst danach kam Gnadaus Tormaschinerie zum Laufen und
drehte den Spielstand bis zum Schluss auf 7:1. „Den Sieg widmen wir
unserem Co-Trainer und Ersatzkeeper Mirko Kaube, der sich in einem
Freundschaftsspiel die Achillessehne gerissen hat!“, so SG-Coach
Sebastian Pape.
Neundorfer
Führung ist Gnadaus Initialzündung
Bei strahlendem
Sonnenschein ließen es beide Teams ruhig angehen. Die Neundorfer
agierten respektvoll, gingen kein Risiko, die SG war um
Spielkontrolle bemüht. Dass die Gäste dennoch früh in Front gingen,
war einer Nachlässigkeit im Gnadauer Zweikampfverhalten geschuldet.
Dieser machte sich Timm Wienert zu Nutze und netzte unverdrossen zur
Gästeführung ein. Diese war wiederum die Initialzündung der
Hausherren. In der Folge investierte Gnadau nun mehr und spielte
ansehnlichen Angriffsfußball. Eine genau getimte Flanke von M. Mohn
verwertete Jurij Kormilez zunächst zum 1:1-Ausgleich. Danach spielte
nur noch ein Team. Und das war die SG. Neundorf fehlte nun jegliche
Durchschlagskraft, sodass SG-Keeper Ronny Merker bis zum Pausenpfiff
beschäftigungslos blieb, während seine Vorderleute Tor um Tor
erzielten. Zunächst hämmerte Sven Nicolaus ein strammen Schuss zum
2:1 (28.) und dann machte Nico Steigleder mit einem Doppelpack alles
klar.
Gnadau weiter
mit hoher Effizienz
TSV-Coach
Strohmeier ging nach dem Wiederanpfiff nun volles Risiko und brachte
mit Steven Albrecht eine weitere Offensivkraft. Und dennoch blieb
alles beim Alten. Die SG glänzte immer noch mit hoher Effizienz.
Steven Hoffmann und Remo Heider schraubten das Ergebnis weiter in
die Höhe. Nun drohte den Neundorfern sogar ein Debakel, denn die
Pape-Elf war keineswegs satt und tat noch etwas für das
Torverhältnis. Sven Nicolaus zimmerte eine Elfmeter unter die Latte
zum 7:1-Endstand. „Heute haben wir aus unseren Möglichkeiten eine
Menge gemacht. Wir hätten durchaus noch höher gewinnen können. Was
aber zählt, ist der Sieg!“, so Pape. Denn mit diesem konnten sich
die „73er“ weiter von der Konkurrenz absetzen. Da Felgeleben nur zu
einem 3:3 in Hecklingen kam, beträgt der Gnadauer Vorsprung nun 8
Punkte.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau
1973: R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade (69. S. Dübecke),
D. Rönz, S. Hoffmann, M. Mohn, S. Nicolaus, J. Kormilez (63. R.
Heider), N. Steigleder
Reserve: J.
Bolm
Trainer: S.
Pape, M. Kaube
TSV Neundorf:
G. Krokotsch, M. Sternitzke (58. R. Barth), K. Herning, F. Vendrey,
M. Sternitzke (46. S. Albrecht), M. Grubauer, R. Ganschow, M. Feger,
T. Wienert, M. Sellmann, M. Müller (85. S. Strohmeier)
Reserve: C.
Feger, M. Szemhus
Trainer: S.
Strohmeier
Torfolge:
0:1 T. Wienert (19.), 1:1 J. Kormilez (27.), 2:1 S. Nicolaus (28.),
3:1, 4:1 N. Steigleder (32., 45.), 5:1 S. Hoffmann (61.), 6:1 R.
Heider (77.), 7:1 S. Nicolaus (79./FE)
Verwarnungen:
Gnadau keine – M. Sternitzke, K. Herning
Zuschauer:
52
Schiedsrichter: Helmut Lampe (Unseburg/Tarthun);
Gnadau
setzt mit einem 6:0-Erfolg über Welsleben ein Achtungszeichen
Kreisliga Nord |
17.Spieltag: SG Gnadau – MTV Welsleben
6:0 (2:0)
Die SG Gnadau bezwang den MTV Welsleben
nach starker Leistung mit 6:0 und bescherte ihrem Trainergespann
Sebastian Pape und Mirko Kaube den zweiten Erfolg innerhalb von 48
Stunden und ihren Fans ein schönes Osterwochenende. Die „73er“
spielten von Beginn an couragiert nach vorne und erarbeiteten sich
Chance um Chance. Die Gäste agierten fast über die gesamte Spielzeit
zu harmlos und verpassten damit den Sprung auf Tabellenplatz vier.
Blitztor nach 100 Sekunden
Die erste Halbzeit bot den 153
Zuschauern im Fliederpark eine Menge Unterhaltung. Es ging rassig zu
in den Zweikämpfen, Gnadau suchte unentwegt den Weg nach vorne und
Welsleben suchte aus einer kompakten Defensive immer wieder über die
agilen Marcel und Dennis Rohde den Weg in die Spitze. Doch die
Welsleber Taktik bekam schon nach 100 Sekunden einen herben Dämpfer,
als Florian Feickert völlig freistehend nach einer Ecke einköpfen
konnte. Im Gegenzug verzögerte Marcel Rohde geschickt, spielte dann
quer in den Rücken der Abwehr und der 21-jährige Stefan Otto setzte
aus kurzer Distanz einen ersten Warnschuss nur knapp vorbei. Die SG
Gnadau spielte trotz der Doppelbelastung und einem 3:2-Auswärtssieg
in Hecklingen nur 48 Stunden zuvor mit hohem Einsatz, rückte sehr
weit auf und versuchte es meist über die Flügel. Erst nachdem Thomas
Frauendorf einen Hochkaräter zum 2:0 ausließ, zeigten sich die
Hausherren konsequenter im Abschluss. Steven Hoffmann belohnte sich
für seine erneut starke Leistung mit dem zweiten Tor des Tages. Im
Nachgang hatte aber auch der MTV noch eine gute Gelegenheit zum
Anschluss, als erneut Stefan Otto scheiterte. Diesmal war aber
SG-Kepper Ronny Merker zur Stelle (35.).
Böhme und Hoffmann treffen doppelt –
Frauendorf verletzt
Welsleben war nun gefordert und
versuchte kurz nach Wiederanpfiff für Entlastung zu sorgen. Doch das
Fliederparkteam spielte weiter wie entfesselt und setzte die Gäste
gleich wieder unter Druck. Ein Böhme-Freistoß brachte wenig später
das 3:0 (51.). Der Bann war damit endgültig gebrochen. Gnadau hielt
das Tempo weiterhin hoch und offenbarte immer wieder Unstimmigkeiten
im Welsleber Defensivverbund. Vor allem Christian Glode entwischte
seinen Bewachern ein ums andere Mal und bediente seine Mitspieler
mit guten Bällen. Steven Hoffmann sorgte folglich für das 4:0 (60.),
ehe Andreas Böhme per Foulelfmeter auf 5:0 (80.) erhöhte und damit
seinen verschossenen Elfer im Spiel gegen Felgeleben vergessen
machte. Den Schlusspunkt in einer rundum beeindruckenden Partie
setzte der eingewechselte Robert Paasch. Ein sichtlich zufriedener
Coach Sebastian Pape lobte nach dem Spiel seine Mannschaft: „Was das
Team in den letzten drei Tagen geleistet hat ist schon famos. Erst
hat es tolle Moral in Hecklingen bewiesen und dann einen souveränen
Sieg gegen ein Spitzenteam der Liga eingefahren!“ Dennoch war der
Dreier gegen den MTV teuer erkauft, denn Gnadaus Goalgetter und
Spielgestalter Thomas Frauendorf zog sich in der 56.Spielminute
einen Bänderriss im Außenband zu und wird seiner Elf voraussichtlich
6 Wochen fehlen.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann (61.
R. Paasch), A. Böhme, C. Glode, J. Kormilez (70. M. Heinrich), T.
Frauendorf (59. S. Nicolaus), N. Steigleder
Reserve: S. Dübecke, R. Heider, D.
Wenzel, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
MTV Welsleben:
J. Ulrich, S. Tuemler, M. Germer, T. Otto, M. Lehmann, M. Rohde (56.
R. Benecke), M. Wallborn, P. Becker, S. Otto, M. Rohde, D. Rohde
(81. D. Harnack)
Reserve: keine
Trainer: W. Roder
Torfolge:
1:0 F. Feickert (2.), 2:0 S. Hoffmann (23.), 3:0 A. Böhme (51.), 4:0
S. Hoffmann (60.), 5:0 A. Böhme (80. FE), 6:0 R. Paasch (86.)
Verwarnungen:
N. Steigleder, S. Nicolaus – M. Rohde
Zuschauer:
153
Schiedsrichter:
Marcel Kautz ( Traktor Brumby)
Gnadau
erringt auswärts drei wichtige Punkte
14.Spieltag | Kreisliga
Nord: St. Georg Hecklingen – SG Gnadau
2:3 (2:2)
In einem spannenden und kurzweiligen
Nachholspiel konnte die SG Gnadau nach der Niederlage gegen Wacker
Felgeleben einen ganz wichtigen 3:2-Auswärtserfolg bei St. Georg
Hecklingen feiern und damit die Tabellenspitze zurückerobern. Dabei
sah zunächst alles nach einer erneut schwachen Gnadauer Vorstellung
aus, denn Chris Ingler brachte den Salzlandligabsteiger vor 85
Zuschauern binnen einer halben Stunde mit 2:0 in Führung (3., 29.).
Doch danach erwachte der Kampf und die fußballerische Leidenschaft
des Liganeulings. Zunächst egalisierten Thomas Frauendorf (40.) und
Florian Feickert (45.) das Ergebnis bis zur Pause und dann war es
Nico Steigleder (51.) der mit einem strammen Schuss für den
Siegtreffer sorgte. „Wir haben heute immer an uns geglaubt und uns
nie aufgegeben!“, resümierte ein glücklicher Sebastian Pape, Trainer
der SG Gnadau.
Trainergespann stellt auf drei
Positionen um
Im Vergleich zur Vorwoche änderte die SG
ihre Startformation auf drei Positionen. Für Sven Nicolaus, Danny
Wenzel und Robert Paasch agierten nun Steven Hoffmann, Jurij
Kormilez und Nico Steigleder von Beginn an. Dabei erwies sich
insbesondere das Stürmerduo Hoffmann/Steigleder als sehr agil und
lauffreudig. „Was die Beiden heute alles abgelaufen haben ist
grandios!“, meint Co-Trainer Mirko Kaube.
Tolle Moral beschert dem
Fliederparkteam noch den Ausgleich
Kaum drei Spielminuten waren vergangen,
da zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Eine Hecklinger Flanke
konnte die SG-Defensive nicht entscheidend klären, worauf der gut
aufgelegte Chris Ingler einfach mal abzog und zum Torerfolg kam. Die
Gnadauer Marschroute schien mit dem zweiten Ingler-Treffer nach
einer halben Stunde ein jähes Ende zu nehmen, doch die Pape-Elf
wollte sich nicht aufgeben und versuchte sofort zu antworten. In der
Folgezeit entwickelte sich so ein munteres Kreisligaspiel mit
Torchancen auf beiden Seiten. Ein Zuckerpass von Jurij Kormilez auf
Thomas Frauendorf leitete den Anschlusstreffer ein. Frauendorf
vernaschte mit tollem Ballgefühl den Hecklingen Keeper, ging so an
ihm vorbei und schob zum 1:2 (40.) ein. Nur fünf Minuten später
wurde der Torschütze zum Vorlagengeber. Einen kurz getretenen
Freistoß konnte Florian Feickert trotz Bedrängnis über den
SGH-Keeper Sebastian Koch ins Tor verlängern.
Mit toller Moral zum Sieg
Damit waren die Gastgeber völlig aus dem
Tritt geraten. Nach dem Kabinengang spielten nun noch vornehmlich
die Gnadauer. Der Sturmlauf wurde mit dem dritten Treffer der SG
belohnt. Nico Steigleder hämmerte (51.) das runde Leder unhaltbar in
die gegnerischen Tormaschen. Thomas Frauendorf hätte wenig später
weiter erhöhen können, nachdem sein strammer Freistoß nur das
Lattenkreuz streifte. In der Folge fing sich der Gastgeber wieder
und war um den Ausgleich bemüht. Doch Gnadau stand nun kompakt und
konnte immer wieder für Befreiung sorgen. So reichte es für wirklich
gefährliche Aktionen vor dem Tor von Ronny Merker, der einen
positiven Eindruck hinterließ, jetzt nicht mehr. Gnadau hielt so das
Ergebnis bis zum Spielabpfiff des souveränen Schiedsrichters
Schmiedel aus Bernburg und konnte damit den Platz an der Sonne
einnehmen, weil dem SV Wacker Felgeleben im Spiel gegen
Neugattersleben drei Punkte aberkannt wurden.
Kurzstatistik zum Spiel:
St. Georg Hecklingen:
S. Koch, T. Pecht, M. Möller, A. Hensch, T. Hausschild, S. Langner
(64. S. Greye), A. Hohmann, F. Durin (50. S. Pätzold), J.
Rodriguez-Gomes (75. C. Peißig), M. Burdack, C. Ingler
Reserve: M. Zapke
Trainer: F. Oehme
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Hoffmann, A.
Böhme (65. R. Heider), C. Glode, J. Kormilez (60. M. Heinrich), T.
Frauendorf, N. Steigleder (63. R. Paasch)
Reserve: S. Dübecke, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge:
1:0, 2:0 C. Ingler (3., 29.), 2:1 T. Frauendorf (40.), 2:2 F.
Feickert (45.), 2:3 N. Steigleder (51.)
Verwarnungen:
T. Hausschild, S. Greye – D. Rönz, S. Hoffmann, R. Paasch, M.
Heinrich
Zuschauer:
85
Schiedsrichter:
R. Schmiedel (Bernburg)
22.Spieltag |
Kreisliga Nord: SV Wacker Felgeleben – SG Gnadau 2:0 (2:0)
Es bleibt dabei: Gnadau kann gegen
Wacker Felgeleben einfach nicht gewinnen. Vor einer Rekordkulisse
von über 247 Zuschauern distanzierte sich der Ligaprimus mit einem
2:0-Erfolg von seinem Verfolger Gnadau auf nunmehr sechs Punkte. Im
gesamten Spiel präsentierte sich der Gastgeber cooler, aggressiver
und abgeklärter vor dem Tor. Mannschaftskapitän Tino Wohlgemuth
brachte mit einem wuchtigen Freistoß in den Winkel seine Farben in
Front (33.), ehe Daniel Ledderbohm völlig freistehend zum 2:0
einköpfen (44.) konnte. Nach dem Seitenwechsel spielte das Pape-Team
zwar besser, verpasste es aber auszugleichen.
Wackers Kader dezimiert, Gnadau mit voller Kapelle
Wacker-Trainer Voß änderte seine Startformation im Vergleich zum
1:0-Sieg beim Schönebecker SV II auf drei Positionen: Für die
gesperrten Chris Lorenz und Christoph Joo spielten Christian Kuchta
und Benjamin Balder. Außerdem agierte Stoßstürmer Daniel Ledderbohm
von Beginn an. Auf Gnadauer Seite hatte das Trainergespann Sebastian
Pape und Mirko Kaube die Qual der Wahl. Am Ende fiel die
Entscheidung zugunsten der wiedergenesenen Andreas Böhme und Sven
Nicolaus, sowie auf Mittelfeldmotor Danny Wenzel.
Gnadau reagiert, vergisst es aber zu agieren
Bei besten äußeren Bedingungen drückte vor allem Wacker in der
Anfangsphase gehörig aufs Tempo. Auch wenn Gnadau sich bemühte, so
hatten die Felgeleber doch Vorteile, vor allem in punkto
Zweikampfführung. SG-Coach Pape bringt es auf den Punkt: „Der
Spitzenreiter war uns heute gedanklich immer einen Schritt voraus.“
Während die Hausherren es stets mit langen Bällen auf ihren Stürmer
Daniel Ledderbohm versuchten, war die SG auf Struktur aus. Jedoch
liefen bis zum Strafraum die Kombinationen zu selten ansehnlich und
effizient, sodass die gut gestaffelte Wacker-Abwehr nur wenig Mühe
hatte die Angriffe abzuwehren. Zur Mitte der ersten Hälfte stand so
ein Chancenplus auf Seiten des Gastgebers zu Buche, weil aber auch
die Felgeleber Offensivkräfte immer wieder Freistöße rund um den
Gnadauer 16er schindeten. Und dieses Rezept hatte Erfolg: Zunächst
wuchtete Mannschaftskapitän Tino Wohlgemuth das runde Leder aus rund
18 Metern ins obere rechte Triangel (33.) und dann verwertete Daniel
Ledderbohm kurz vor dem Kabinengang einen Freistoß völlig
freistehend per Kopf zum 2:0 (44.).
Ein Anschlusstreffer hätte der Partie eine Wendung geben können
Im zweiten Durchgang hatte das Fliederparkteam die Chance zum
Ausgleich. Zunächst scheiterte Thomas Frauendorf aus der Drehung am
Pfosten (56.) und dann verschoss Andreas Böhme halbherzig einen
Elfmeter (61.), weil SV-Keeper Apel insbesondere auch die richtige
Ecke ahnte. Zudem hatte Steven Hoffmann eine gute Torgelegenheit
nach einem Lupfer (67.). Mehr sprang jedoch nicht heraus. Da die SG
sich fortan immer mehr öffnete, wurde es um das Merker-Gehäuse vor
allem durch hoch stehende Felgeleber in Form von Kontern immer
wieder gefährlich. Jedoch verhinderte der Gnadauer Schlussmann zum
wiederholten Male eine höhere Niederlage. Während Einstellung,
Laufintensität und Körpersprache beim Ligaprimus stimmten, fehlte es
bei der SG daran. Dies machte an diesem unterhaltsamen
Fußballnachmittag den Unterschied.
Kurzstatistik zum Spiel:
Wacker Felgeleben:
T. Apel, C. Jahne
(70. N. Thiel), B. Balder, M. Kral (68. M. Braun), M. Pollin, C.
Kuchta, A. Moschner, C. lein, S. Käsebier, T. Wohlgemuth, D.
Ledderbohm (87. H. Bröse)
Reserve: keine
Trainer: T. Voß
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, R. Kade, D. Rönz, S. Nicolaus (64. N.
Steigleder), C. Glode, A. Böhme, D. Wenzel (73. J. Kormilez), T.
Frauendorf, R. Paasch (53. S. Hoffmann)
Reserve: R. Heider, J. Bolm, S. Dübecke, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge:1:0 T. Wohlgemuth (33.), 2:0 D. Ledderbohm (44.)
Verwarnungen: C. Jahne, A. Moschner, S. Käsebier - R. Kade, S.
Nicolaus, R. Paasch
Zuschauer:247
Schiedsrichter:Sirko Müke - Reiner Hallmann - Reiner Henze
Gnadau beendet Durststrecke mit Kantersieg eindrucksvoll
21.Spieltag | Kreisliga Nord:
SG Gnadau 1973 – VfB Neugattersleben 9:0 (1:0)
Die Gnadauer Formkrise scheint
überwunden: Gegen den stark abstiegsbedrohten VfB Neugattersleben
landete die SG einen 9:0-Kantersieg und beendete damit ihre
Durststrecke eindrucksvoll! Es dauerte nur 7 Spielminuten, ehe die
Pape-Elf ihre Unsicherheit der letzten Spiele aus den Kleidern
schüttelte. Danach zündete der Liganeuling ein Offensivfeuerwerk,
das zunächst in die verdiente Pausenführung und bald nach
Wiederanpfiff gegen schwerfällig agierende Gäste in die vorzeitige
Entscheidung mündete.
Pape stellt auf vier Positionen um
VfB-Coach Kay Resch hatte mit einer sehr
dünnen Personaldecke zu kämpfen. Trotz eingespielter Stammelf,
blieben nur zwei Wechselkräfte zur Verfügung. Auf Gnadauer Seite
änderte das Trainergespann Pape/Kaube ihre Mannschaft gleich auf
vier Positionen. So begann nach zirka einem halben Jahr erstmals die
Kade-Achse in der Abwehr wieder von Beginn an. Außerdem rückten Remo
Heider und Christian Glode in die Stammelf.
Steigleder scheitert nur 1 Meter vorm
freien Tor
Unter Leitung des fehlerfreien Referees
Stefan Klaes aus Bernburg begannen die Hausherren schwung- und
druckvoll. Bereits nach sieben gespielten Minuten zappelte der Ball
erstmals im Netz von Axel Karls, nachdem der wiedererstarkte
Goalgetter Thomas Frauendorf zuschlug. Den Gästen fehlte es dagegen
an Tempo, um aus dem Spiel heraus für Gefahr zu sorgen. Zudem ließ
die sicher agierende SG-Defensive nur wenig zu, sodass Ronny Merker
im Gnadauer Tor einen ruhigen Fußballnachmittag verlebte. Nach und
nach band nun das Pape-Team den Vorletzten immer mehr in der Abwehr
und brannte bis zum Kabinengang ein Offensivfeuerwerk ab. Jedoch
fehlten Thomas Frauendorf (15., 34.), David Rönz (23., 31.), Robert
Paasch (38.) und Nico Steigleder (17., 40.) noch die nötige
Zielgenauigkeit.
Coach Sebastian Pape beweist mit
seinen Einwechslungen glückliches Händchen
Personell unverändert kam der Führende
aus den Katakomben. Neugattersleben hatte sich den Start in den
zweiten Durchgang sicherlich anders vorgestellt, als kurz nach
Wiederanpfiff Gegentreffer Nummer zwei zu kassieren: Vor Karls
fintierte Paasch und drückte im letzten Nachgang das runde Leder am
Routinier zum 2:0 (47.) vorbei. Damit war der Bann endgültig
gebrochen und von den Gästen nichts mehr zu sehen. Die
Fliederparkkicker hatten vor gut 70 Zuschauern gegen den leblosen
Salzlandligabsteiger alles im Griff, nun lief der Ball sicher durch
die eigenen Reihen und Tore fielen wie vom Fließband. Zunächst
netzte Steigelder ein (56.) und dann sorgte der wiedergenesene
Andreas Böhme mit seiner Einwechslung nicht nur für frischen Wind,
sondern auch für das 4:0 (64.) und 5:0 (68.). Zunächst erwischte er
durch einen satten Schuss aus spitzem Winkel den VfB-Keeper auf dem
falschen Fuß und dann bediente er Robert Paasch mit einer
„Zuckerflanke“ mustergültig. Dieser köpfte direkt zum fünften
SG-Treffer ein. Doch wer davon ausging, dass Gnadau in den
Energiesparmodus wechseln würde, sah sich getäuscht. Zunächst schoss
sich Frauendorf mit seinem zweiten und dritten Tor (71., 84.) den
Frust von der Seele und dann trafen noch die eingewechselten Akteure
Johannes Bolm und Danny Wenzel. Für Beide waren es die ersten
Saisontreffer. Mit dem 9:0-Heimerfolg scheint die Pape-Elf nun für
das Spitzenspiel in Felgeleben am kommenden Samstag gewappnet. „Der
tolle Erfolg kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir sind wieder
richtig gut drauf und brennen auf die Partie beim Tabellenführer!“,
so SG-Coach Sebastian Pape.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, R. Kade, M. Heinrich (67. M. Heinrich), D. Rönz,
C. Glode, R. Heider, R. Paasch (76. J. Bolm), T. Frauendorf, N.
Steigleder (57. A. Böhme)
Reserve: S. Dübecke, R. Riemer
Trainer: S. Pape, M. Kaube
VfB Neugattersleben: A. Karls, L.
Ledel, R. Franke, M. Goldhorn (12. S. Schrader), J. Heller, S.
Plathe, S. Goldhorn, M. Meiling, A. Kutz, A. Bayram, I. Steinbach
(46. T. Wendlandt)
Reserve: keine
Trainer: K. Resch
Torfolge:
1:0 T. Frauendorf (7.), 2:0 R. Paasch (49.), 3:0 N. Steigleder
(56.), 4:0 A. Böhme (64.), 5:0 R. Paasch (68.), 6:0 T. Frauendorf
(71.), 7:0 J. Bolm (82.), 8:0 T. Frauendorf (84.), 9:0 D. Wenzel
(88.)
Verwarnungen:
Gnadau keine – L. Ledel, R. Franke, S. Plathe
Zuschauer:
70
Schiedsrichter:
S. Klaes (Bernburg)
Gnadau gelingt trotz Unterzahl
noch ein Punktgewinn
20.Spieltag | Kreisliga Nord: TSG Calbe II – SG Gnadau
1:1 (1:0)
Am 20.Spieltag der Kreisliga Nord konnte die SG Gnadau bei der TSG
Calbe II einen kleinen Teilerfolg feiern. Vor einer imposanten
Kulisse von über 152 Zuschauern gelang der Pape-Elf nämlich trotz
Unterzahl ab der 65. Spielminute noch der Ausgleich und damit ein
Punktgewinn. Dieser dürfte schwerer für die Moral, als für die
Tabellenkonstellation wiegen, denn der Abstand auf Felgeleben bleibt
unverändert bei 3 Punkten Rückstand. Die Hausherren, die sich mit
vier Spielern aus dem Landesligakader der 1.Mannschaft verstärkten,
gingen bereits frühzeitig durch Claudio Recklebe in Führung (11.).
Erst drei Minuten vor Schluss konnte Gnadaus Mannschaftskapitän und
Goalgetter Thomas Frauendorf ausgleichen, nachdem er einen Freistoß
aus spitzem Winkel direkt verwandelte (87.).
Recklebe völlig frei zum 1:0
Beide Teams begannen den Kick bei frühlingshaftem Wetter unter der
Leitung des Referees Torsten Meiners aus Groß Börnecke zunächst
verhalten. Erst allmählich entwickelte sich ein ansehnliches Spiel,
bei dem die Hausherren zu ersten Chancen kamen. Die TSG präsentierte
sich zunächst wacher als die SG Gnadau, probierte es vor allem über
die Flügel und ging folgerichtig auch schnell in Führung. Toni
Houplines gut getimte Flanke drückte Claudio Recklebe am langen
Pfosten aus der Kurzdistanz per Kopf über die Linie (11.). Das
Aufbauspiel auf Seiten der Fliederparkkicker ließ wie bereits in den
letzten Wochen zu wünschen übrig. Zwar gelang Gnadau die Befreiung
aus der eigenen Hälfte, doch den finalen Pässen fehlte noch die
Präzision. Torgelegenheiten hatten deshalb nur Seltenheitswert.
SG-Coach Pape sah die erste Hälfte so: „Wir haben zwar gut gekämpft,
jedoch fehlte uns die Bewegung ohne Ball. Dadurch gab es nur wenige
Anspielmöglichkeiten!“
Thomas Frauendorf bewahrt SG vor zweiten Niederlage in Folge
Nach dem Seitenwechsel zunächst dasselbe Bild: Calbe versuchte es
vornehmlich aus der Distanz, während Gnadau die entscheidenden
Lücken in der TSG-Abwehr suchte. Erst nachdem Jurij Kormilez vom
Tabellenzweiten in der 65. Spielminute die gelb-rote Karte sah, fand
der Gast zu einer besseren Spielanlage. Zunächst scheiterte Thomas
Frauendorf aus 20 Metern knapp am TSG-Gehäuse (75.), ehe er drei
Minuten vor dem Spielende doch noch den Ausgleich für seine Farben
markieren konnte. Ein Freistoß aus 25 Metern verwandelte er direkt
aus spitzem Winkel. „Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und
sich mit Engagement mit einem Punkt belohnt.“, so Pape. Ferner
konnte der Liganeuling nach der Niederlage in Pretzien wieder
Selbstvertrauen für bevorstehende Aufgaben tanken.
VfB Neugattersleben zu Gast im Fliederpark
Am kommenden Wochenende steht die erste Partie im Fliederpark seit
einigen Monaten auf dem Programm. Aufgrund des hohen
Grundwasserspiegels mussten die Gnadauer trotz Heimrechts an
vergangenen Spieltagen nach Barby ausweichen. Diese Option scheint
nun nicht mehr nötig. „So wie es wettertechnisch aussieht, können
wir wieder zu Hause spielen!“, so Vereinspräsident Herbert Heider.
Mit dem VfB Neugattersleben bekommt es die Pape-Elf mit einem
abstiegsgefährdeten Team zu tun, welches man in der Hinrunde bereits
mit 6:1 bezwingen konnte. Anpfiff dieser interessanten Begegnung ist
am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr.
Kurzstatistik zum Spiel:
TSG Calbe II: S. Herrmann, S. Lehnhart, R. Seeliger, K.
Vetter, S. Brehmer, C. Kober, T. Houpline, B. Blöhm, C. Recklebe
(57. S. Sandau), D. Neumeister, S. Bergholz
Reserve: N. Weber, S. Mues, P. Daniel
Trainer: R. Fabian, D. Sobczak
SG Gnadau 1973: R. Merker, F. Feickert, S. Dübecke (46. C.
Kade), D. Rönz, M. Heinrich (75. R. Kade), S. Hoffmann, J. Kormilez,
D. Wenzel, R. Paasch (81. R. Heider), T. Frauendorf,
Reserve: J. Bolm, R. Riemer, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 1:0 C. Recklebe (11.), 1:1 T. Frauendorf (87.)
Verwarnungen: K. Vetter, S. Lehnhart – D. Rönz, D. Wenzel, T.
Frauendorf
Gelb-Rot: J. Kormilez (65. SG Gnadau)
Zuschauer: 152
Schiedsrichter: T. Meiners (Groß Börnecke)
Gnadau tritt
mit schwacher Leistung weiter auf der Stelle
13.Spieltag | Kreisliga
Nord: SV Blau-Weiß Pretzien – SG
Gnadau 1:0 (1:0)
Die Fußballer der SG Gnadau haben auch
in ihrem zweiten Spiel in Folge keinen Sieg einfahren können. Beim
0:1 in Pretzien müssen sich die Fliederparkkicker abermals an die
eigene Nase fassen, verpassten sie es doch, zum Teil gute Chancen in
Tore umzumünzen. Spielerisch lief hingegen nur wenig zusammen. Die
Hausherren zeigten sich indes insgesamt engagierter und kamen durch
einen berechtigten Foulelfmeter zum Siegtor durch Florian Borchert
(14.). „Ich bin über die Leistung meiner Jungs einfach nur
enttäuscht. Da hat sich das harte Training leider nicht
ausgezahlt!“, so die abschließenden Worte eines geknickten Sebastian
Pape – Trainer der SG Gnadau.
Florian Borchert trifft bereits nach
einer knappen Viertelstunde
Die wiedererstarkten Gastgeber
entpuppten sich vor 109 Zuschauern gleich von Beginn an als
unangenehmer Gegner. Die Sens-Kicker zeigten sich nämlich
hochmotiviert, gedankenschnell und weitaus aggressiver als die
Gnadauer. Mit Max Jäger hatten sie zudem immer wieder einen
Unruheherd im eigenen Offensivspiel. Die SG-Abwehr tat sich bei
seinen Aktionen stets schwer und verursachte dadurch schon nach
einer knappen Viertelstunde einen Foulelfmeter. Der Schütze Florian
Borchert ließ diese Chance nicht auf der Strecke und verwandelte
souverän zur 1:0-Führung. Danach konzentrierten sich die Hausherren
nur noch aufs Verteidigen und suchten gelegentlich gefährliche
Konterchancen. Die SG hatte so zwar mehr vom Spiel, war jedoch zu
keiner Zeit zielstrebig genug, um der Partie eine Wendung zu geben.
Dabei zeigten die Fliederparkkicker insbesondere bei Standards und
Doppelpässen immer wieder gravierende Mängel auf. Zudem fehlte das
Quäntchen Glück in den eigenen Aktionen. Coach Sebastian Pape trifft
es auf dem Punkt: „Wenn es einmal nicht läuft, dann gelingt auch
Vieles nicht!“
Schiri Sirko Müke hatte alle Hände voll
zu tun
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein
spannendes, aber wenig ansehnliches Fußballspiel. Pretzien
verteidigte mit Mann und Maus, während Gnadau sich zumindest die
ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff enorm streckte, ein
kurzfristiges Übergewicht erspielte und die größte Chance bekam, den
Ausgleich zu erzielen. Im Pretziener „Abwehrgetümmel“ kam Gnadau
binnen weniger Sekunden zu drei, vier Torschüssen, die aber immer
wieder durch einen „Blau-Weißen“ auf der Torlinie abgeblockt wurden.
„Hier wollten wir den Ausgleich erzwingen. Jedoch fehlte es
eindeutig an einem richtig satten Schuss!“, meinte Co-Trainer Mirko
Kaube. Danach wurde die Partie zunehmend robuster. Schiri Sirko Müke
machte trotz zahlreicher strittiger Situationen stets einen
souveränen Eindruck und versuchte durch Verwarnungen eine klare
Linie zu fahren. So sind die neun gelben und die eine gelb-rote
Karte nur wenig verwunderlich. Trotz Überzahl fehlten den Gnadauern
ein kühler Kopf, um letzte Tormöglichkeiten in Zählbares umzusetzen.
Torschüsse gingen vorbei und Freistöße waren nicht mehr als
„Schüsschen“. So erkämpfte sich Pretzien trotz sechsminütiger
Nachspielzeit und Unterzahl verdient den „Dreier“.
„Mit der
Leistung lässt du auch nächste Woche Punkte liegen“
Im Moment läuft es bei den „73ern“
einfach nicht rund. Trotz starker Trainingseinheiten und der der
tatkräftigen Unterstützung der Fans präsentiert sich der
Tabellenzweite zur Zeit alles andere als eine Spitzenmannschaft. Und
auch am kommenden Wochenende spielt man mit der TSG Calbe II gegen
eine Mannschaft, die kämpferisch zu Vielem in der Lage ist. Die
Calbenser haben in der Rückrunde aus fünf Spielen drei Siege geholt.
Dabei gab es unter anderem auch ein 1:1-Unentschieden gegen den
Spitzenreiter Wacker Felgeleben. „Erst wenn wir die letzten Spiele
aus unseren Köpfen kriegen und einfach wieder Spaß am Fußball haben,
sind wir wieder auf dem richtigen Weg. Fakt ist, dass du mit einer
solchen Leistung wie heute, auch in der nächsten Woche Punkte liegen
lässt!“, so Sebastian Pape. Anpfiff dieser interessanten Begegnung
ist am kommenden Sonntag in Calbe um 14:00 Uhr.
Kurzstatistik zum Spiel:
SV Blau-Weiß Pretzien:
R. Deichmann, M. Kolodzyk, A. Brinkmann, C. Buchholz, M. Ferchland,
M. Kaschner (90.+3 R. Kaschner), J. Brunsendorf, F. Borchert, W.
Kaschner (90. P. Berger), M. Pietzonka (90.+4 P. Sempf), M. Jäger
Reserve: F. Hessler
Trainer: M. Sens
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, S. Dübecke (61. R. Paasch),
D. Rönz M. Heinrich (46. R. Kade), C. Glode, M. Mohn, D. Wenzel, J.
Kormilez, T. Frauendorf, N. Steigleder#
Reserve: M. Gottschling, J. Bolm, M.
Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge:
1:0 F. Borchert (14. FE)
Verwarnungen:
M. Ferchland, M. Kaschner, F. Borchert, W. Kaschner –
S. Dübecke, M. Heinrich, C. Glode, D. Wenzel, T. Frauendorf
Gelb-Rot:
J. Binnsendorf (81.) wegen wiederholtem Foulspiel
Zuschauer:
109
Schiedsrichter:
Sirko Müke (TSG Calbe/Saale)
Fliederparkteam ohne Biss und Elan
19.Spieltag | Kreisliga Nord:
SG Gnadau 1973 – SG Traktor Brumby 2:2 (1:0)
In einem vor allem gegen Ende
packenden Kreisligaspiel kam der Tabellenzweite Gnadau beim
„Heimspiel“ in Barby gegen Traktor Brumby nicht über ein
2:2-Unentschieden hinaus. Die Pape-Elf hatte zwar über weite
Strecken optische Vorteile, tat sich aber gegen engagierte Traktoren
schwer. Dennoch gingen die Fliederparkkicker durch Steven Hoffmann
(25.) verdient in Führung, kassierten dann aber in der zweiten
Hälfte zwei unnötige Gegentreffer. Zunächst verwandelte
Brumby-Kapitän Raik Götzinger einen fragwürdigen Foulelfmeter (46.)
und dann nutzte Carsten Rollert eine Unachtsamkeit in der Gnadauer
Hintermannschaft zur zwischenzeitlichen Führung (64.). Erst Jurij
Kormilez erlöste die SG knapp zehn Minuten vor dem Spielende.
Gnadau spielbestimmend, aber zu ungenau
Die Gnadauer ergriffen früh die
Initiative, konnten sich zunächst aber gegen aufmerksame und auf
Konter lauernde Brumbyer nicht entscheidend durchsetzen. Folglich
kam der Liganeuling zu Beginn nur zu einigen Halbchancen durch Nico
Steigleder und Steven Hoffmann. Die Wenhardt-Fußballer suchten
hingegen gezielt die Zweikämpfe, um sich dadurch Freistoßchancen
herauszuarbeiten. Den besseren Start erwischte aber die SG Gnadau.
Denn nach 25 Spielminuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz.
Zunächst setzte sich Nico Steigleder gegen seine Gegenspieler
entscheidend durch und bediente danach Steven Hoffmann mustergültig.
Dieser ließ den ansonsten sicheren Traktor-Keeper Thomas Semmler
keine Abwehrchance. Trotz der Pausenführung zeigte sich SG-Coach
Sebastian Pape unzufrieden: „Ich habe heute den nötigen Biss und
Elan vermisst, die uns in der letzten Woche gegen Glöthe noch so
ausgezeichnet hatte!“
Fragwürdiger Foulelfmeter spielt Brumby in die Karten
Obwohl sich der Tabellenzweite für
die zweite Hälfte nun mehr vorgenommen hatte, wurde man nur eine
Minute nach Wiederanpfiff schwer getroffen, nachdem Schiri Jürgen
Butscheck nach einem ganz normalen Zweikampf zur Überraschung aller
Akteure auf Foulelfmeter entschied. Brumby nahm dieses „Geschenk“
dankbar an und kam durch ihren Kapitän Raik Götzinger zum
1:1-Ausgleich. In der Folge dominierte Gnadau die Begegnung und
kombinierte sich sehenswert nach vorne, vergaß dabei aber den
Abschluss. Besser machte es erneut Brumby. Nach einem langen
Freistoß schaltete Carsten Rollert am schnellsten und markierte aus
spitzem Winkel wie aus dem Nichts die 2:1-Führung (64.) für seine
Farben. Nun ging es leidenschaftlich zur Sache, allerdings sorgten
die schlechten Bodenverhältnisse für zahlreiche technische Fehler.
Folglich blieben Torraumszenen Mangelware. Die Pape-Elf reagierte,
indem sie nunmehr verstärkt lange Bälle einsetzte. Diese waren aber
oft leichte Beute der Brumbyer Defensive. Erst zehn Minuten vor dem
Spielende gelang Jurij Kormilez das erlösende Ausgleichstor, nachdem
er im Strafraum der Traktoren entschlossen zum Ball agierte und im
Fallen abzog. „Wir können nur froh sein, dass Felgeleben auch
Unentschieden gespielt hat!“, sagte Co-Trainer Mirko Kaube nach der
Partie.
Schwere Auswärtshürde
Am kommenden Wochenende wird es
jedenfalls nicht leichter. Mit dem SV Pretzien trifft man auf eine
Mannschaft, die nichts zu verlieren hat. Zudem gewann der SV am
19.Spieltag gegen eine starke Hakeborn-Elf mit 3:1. Da der Gnadauer
Sportplatz noch immer nicht spielbereit ist, wurde die Partie, die
noch aus der Hinrunde ist, gedreht. Demnach spielen die Gnadauer am
kommenden Sonntag um 14:00 Uhr in Pretzien.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Glode, J. Kormilez, M. Heinrich, R. Heider (55. D.
Wenzel), A. Böhme (72. D. Wenzel), R. Paasch (55. D. Rönz), S.
Hoffmann, T. Frauendorf, N. Steigleder
Reserve: M. Gottschling, J. Bolm, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
SG Traktor Brumby: T. Semmler,
M. Ziegler, C. Rollert, C. Karjack, M. Parthun, S. Voigt (46. C.
Czech), S. Rudnik, M. Kumor (46. S. Ast), R. Götzinger, C. Jakobs,
D. Schoenebaum
Reserve: L. Erdner, S. Laas, D. Jakobs
Trainer: M. Wenhardt
Torfolge: 1:0 S. Hoffmann
(25.), 1:1 R. Götzinger (46. FE), 1:2 C. Rollert (64.), 2:2 S.
Hoffmann (79.)
Verwarnungen: J. Kormilez, R.
Paasch, D. Wenzel
Zuschauer: 35
Schiedsrichter: J. Butscheck
Gnadau siegt verdient gegen kampfstarke
Glöther
18.Spieltag I Kreisliga Nord : VfB Glöthe - SG Gnadau 1973 0 : 3
( 0 : 3 )
In einem Spiel in der die Gnadauer Mannschaft große Personalsorgen
auszugleichen hatte, bewahrheitete sich das ein zusammengeschworenes
Team nicht aus 11 sondern 23 Typen besteht. Aus dieser geschlossenen
Mannschaftsleistung ist niemand herauszuheben, da alle Akteure an
ihre Leistungsgrenze gingen.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich beide
Kontrahenten die ersten Chancen. Wobei Glöthe mit einer aggressiven
Gangart versuchte die Gäste einzuschüchtern. Nach 17 Minuten war es
Robert Paasch vorbehalten mit einem satten Schuss ins linke untere
Toreck für seine Farben einzunetzen, die Vorarbeit leisteten
Nico Steigleder und Steven Hoffmann. Im Laufe der ersten Halbzeit
erspielte sich Gnadau die besseren Chancen, wobei die Heimelf stets
gefährlich war. Nachdem der Gastgeber eine gute Möglichkeit ausließ,
übernahm Sven Nicolaus gedankenschnell die Initiative zum
Konterspiel und drang nach einem sechzigmeter Sprint in den
Strafraum des Heimteams, wo er nur durch Foulspiel gestoppt werden
konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Frauendorf sicher
zur 0 : 2 Führung für die schwarzgekleidete SG. Für die Krönung der
1.Halbzeit sorgte Marcus Mohn bei seinem Comeback nach fast
einjähriger Verletzungspause mit einem vermeintlichen Flankenball
der immer länger wurde und letztendlich im Glöther Torwinkel
einschlug.
Zur Halbzeit mussten die Fliederparkkicker verletzungsbedingt Sven
Nicolaus, durch den Routinier Udo Stoye-Houpline, ersetzen der in
gewohnter Manier seinen Stiefel herunterspielte. Im zweiten
Spielabschnitt war Glöthe sehr um den Anschlusstreffer bemüht
erspielte sich sogar eine optische Überlegenheit doch die Spieler
verzettelten sich häufig in der dicht gestaffelten Hintermannschaft
der Gäste. Nach 58 Minuten konnte sich Ronny Merker auszeichnen in
dem er einen strammen Fernschuss über das Tor lenkte und damit seine
gute Gesamtleistung krönte. Das Auswärtsteam verwaltete das Ergebnis
geschickt in dem man gut die Räume zustellte und mit viel
Abgeklärtheit agierte. Zur Schlussviertelstunde probiert das
Heimteam noch einmal mit zwei frischen Leuten den Spielstand zu
ändern aber bis auf einen Kopfball an die Querlatte gab es keine
weiteren Großchancen. Zum Ende des Spiels hatte Gnadau noch einige
gute Konterchancen, da die Glöther ihre Hintermannschaft fast
auflösten. Alles in allem war es ein gutklassiges Kreisligaspiel in
dem sich beide Teams alles abverlangten.
Kurzstatistik zum Spiel:
VfB Glöthe:
P.Schulze, J.Lorenz (75. R.Herzberg), N.Wätcke, A.Schulz, Ch.Schulz,
M.Rettig, P.Behne, D.Weißheim, T.Cruz (75. Th.Ludwig), R.Koch,
J.Koch
Reserve: J.Herzberg, F.Krischok, T.Euler
Trainer: Behne, Lärz
SG Gnadau:
R.Merker, J.Kormilez, St.Dübecke, S.Nicolaus (46. U.Stoye-Houpline,
82. J.Bolm), M.Heinrich, R.Heider, M.Mohn, R.Paasch, St.Hoffmann,
Th.Frauendorf, N.Steigleder
Reserve: -
Trainer: S.Pape
Torfolge: 0:1 R.Paasch (17.) 0:2 Th.Frauendorf (40.,Foulelfmeter)
0:3 M.Mohn (45.+3)
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: E.Hunker (Barby)
Gnadau startet mit
Sieg in die Rückrunde
15.Spieltag | Kreisliga Nord: SG Gnadau 1973 – TSV B/W
Eggersdorf 4:0 (0:0)
Die in allen Belangen überlegene SG Gnadau kam im kurzfristig
gedrehten Auftaktspiel zur Rückrunde gegen Tabellenschlusslicht
Eggersdorf zum ersten „Dreier“ des neuen Jahres und verkürzte damit
den Rückstand zu Wacker Felgeleben, das sich zu Hause gegen Traktor
Brumby mit einem 3:3-Unentschieden begnügen musste, auf einen
Zähler. Das Fliederparkteam, welches auf sein Heimrecht verzichtete,
erzielte nach Dauerdruck kurz nach dem Seitenwechsel die überfällige
Führung durch Nico Steigleder (47.) und entschied die Partie mit
einem schnellen zweiten Tor durch Thomas Frauendorf per Foulelfmeter
(48.) nur eine Minute später.
Eggersdorf unter Dauerbeschuss
Vor 35 Zuschauern drückte Gnadau auf gut bespielbarem Geläuf gleich
aufs Tempo. Schon nach 60 Sekunden wurde es das erste Mal vor dem
Schönherr-Gehäuse brenzlig, als Nico Steigleder knapp verzog. Bis
auf wenige verhaltene Befreiungsversuche der Töpfer-Elf lief das
Spiel nur in Richtung des Strafraums des „Gastgebers“. Steven
Hoffmann und Thomas Frauendorf kamen dabei zu guten
Torgelegenheiten. Der Liganeuling agierte variabel, kombinierte
sowohl über das Zentrum als auch beide Flügel. Dabei taten sich
immer wieder erschreckende Lücken in der oftmals ungeordneten
TSV-Deckung auf, die gegen die Angriffswellen der „73er“ immer mehr
ins Schwimmen geriet. Die Pape-Schützlinge spielten Katz und Maus
mit dem Gegner, der offensiv weiter nicht stattfand. Nur die
Chancenverwertung ließ vorerst nach wie vor zu wünschen übrig. Zudem
hielt Eggersdorfs Keeper Schönherr einen Frauendorf-Freistoß (42.)
exzellent. „Wir konnten aus unserer Überlegenheit kein Kapital
schlagen!“, resümierte SG-Coach Pape die erste Halbzeit.
Zwei schnelle Treffer erlösen Pape-Team
Nach dem Wechsel sollte es aber doch noch klappen mit der
überfälligen Führung der SG Gnadau: Ein Böhme-Freistoß sorgte
zunächst für ein Durcheinander in der TSV-Abwehr. Gnadaus Christian
Schaff schaltete in dieser Situation am schnellsten, erkämpfte sich
den Ball und legte mustergültig für Nico Steigleder vor, der nur
noch einschieben musste (47.). Nur eine Minute später dann das 2:0
durch Thomas Frauendorf per Elfmeter, nachdem der sehr agile Sven
Nicolaus im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Gnadau beflügelte auch
weitere zehn Minuten das Überzahlspiel - TSV-Kapitän Steven Eckhardt
sah nach 45 Spielminuten die gelb-rote Karte – und kam nach einem
Schuss aus der Drehung durch Steven Hoffmann sogar zum 3:0 (58.).
Doch danach legte die SG eine Verschnaufspause ein. So schlich sich
auch die eine oder andere Nachlässigkeit ein, was dem TSV zwei
Torschüsse einbrachte. Den Schlusspunkt einer durchschnittlichen
Kreisliga-Begegnung, in der sich Eggersdorf nie aufgab, setzte Nico
Steigleder mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 4:0-Endstand
(84.).
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau
1973: M. Kaube, F. Feickert, C. Glode, R. Kade (46. C. Schaff),
M. Heinrich (46. A. Böhme), D. Rönz, S. Nicolaus (69. J. Bolm), R.
Paasch, S. Hoffmann, T. Frauendorf, N. Steigleder
Reserve: J.
Kormilez
Trainer: S.
Pape, M. Kaube
TSV B/W
Eggersdorf: J. Schönherr, S. Könnecke, J. Golmann, M. Köhler, S.
Leistner, C. Wolkenstein, D. Rittweger, C. Meyer, M. Werner (59. R.
Richter), F. Töpfer, S. Eckhardt
Reserve: A.
König, U. Baldung
Trainer: I.
Töpfer
Torfolge:
1:0 N. Steigleder (47.), 2:0 T. Frauendorf (48. FE), 3:0 S. Hoffmann
(58.), 4:0 N. Steigleder (84.)
Verwarnungen:
S. Nicolaus – C. Meyer, M. Werner
Gelb-Rot:
S. Eckhardt (45.) wegen wiederholtem Foulspiel
Zuschauer:
35
Schiedsrichterin: Andrea Uhlmann (Welsleben)
SG verliert nach großem
Kampf erst in der Verlängerung
Achtelfinale | Krombacher Salzlanpokal:
SG Gnadau – Schackstedter SV 2:3 n.V. (1:0, 2:2)
In einem abwechslungsreichen und
packenden Pokalfight mit hohem Unterhaltungswert erreichte der
Favorit Schackstedt gegen die SG Gnadau erst in der Verlängerung das
Viertelfinale. Die Fliederparkkicker nutzten ihre Vorteile im ersten
Durchgang zur Pausenführung, nach Wiederanpfiff dominierte der
Landesklasse-Vertreter die Partie auf tiefem, schwer bespielbarem
Geläuf. Gnadau rettete sich in die Verlängerung, wähnte sich fast
schon im Elfmeterschießen, ehe der Pokaltraum neun Minuten vor
Schluss zerplatzte.
Gnadau wich aufgrund schlechter
Platzverhältnisse auf den Nebenplatz des SSV Blau-Weiß Barby aus.
Der enge und sehr weiche Platz forderte von den 22 Akteuren gleich
von Beginn an viel Kraft und einen langen Atem ein. Dabei begann für
die Pape-Elf die Begegnung nach Maß: Nach einem Ballgewinn im dicht
gestaffelten Mittelfeld bediente Sven Nicolaus den wieselflinken
Steven Hoffmann, der insbesondere in den ersten 45 Spielminuten sehr
auffällig war, mit einem „Zuckerpass“. Dieser eröffnete dem
25-jährigen zunächst ein Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Schackstedter
Keeper Stephan Helling und dann den Führungstreffer für seine Farben
(26.). Zuvor hätte Robert Paasch schon das 1:0 erzielen müssen, doch
seinem Schuss (4.) fehlte die nötige Dynamik. Schackstedt war indes
bemüht sich an den Platz und Gegner zu gewöhnen, kam aber nach und
nach immer besser in die Partie und hatte viele gute
Torgelegenheiten. Die wahrscheinlich Größte dann in Spielminute 28,
als Christian Glode im Gnadauer Strafraum den Ball im Liegen mit der
Hand berührte. Den fälligen Freistoß schoss Uwe Reitmann zum Schock
seines Trainers Ulf Buchmann über das Tor. Nur zwei Minuten später
dann eine Schrecksekunde für die SG Gnadau. Mannschaftskapitän
Christian Kade zog sich während eines Zweikampfes ein
Schlüsselbeinbruch zu und fällt damit voraussichtlich sieben Wochen
aus. „Wir sind natürlich sehr betroffen, was die Diagnose angeht.
Mit Christian wird eine Charakterperson auf dem Platz fehlen!“,
sagte Co-Trainer Mirko Kaube.
Nach dem Kabinengang machte Schackstedt
das Spiel sehr breit, agierte mit Tempo und fuhr vor allem über die
linke Seite Angriff um Angriff. SG-Keeper Merker parierte in dieser
Phase famos. Erst ein Böhme-Freistoß in den rechten Torwinkel (53.)
sorgte kurzzeitig für Beruhigung. Doch mit dem 2:0 im Rücken wurde
Gnadau immer passiver. Die Finalpässe fanden nur noch selten ihr
Ziel und die Kraft ließ zunehmend nach. „Es war heute die sechste
Einheit in acht Tagen! Dennoch haben wir gut mitgehalten!“, meinte
Trainer Sebastian Pape. Mit dem zunehmenden Kräfteverschleiß ließ
auch immer mehr die Konzentration nach. Und es folgte der große
Auftritt des Schackstedter Peter Mosko. Zunächst köpfte er nach
einem Freistoß aus dem Halbfeld völlig freistehend zum
2:1-Anschlusstreffer (58.) ein und dann markierte er den Ausgleich
(75.) nach einer Flanke von rechts trotz doppelter Bewachung.
Schackstedt hatte mit zwei Aluminiumtreffern danach weitere
Großchancen in der regulären Spielzeit.
In der Verlängerung passierte in den
ersten 15 Spielminuten nur wenig. Danach ging es aber entscheidend
zur Sache: Zunächst versuchte Gnadau noch in der Offensive und dann
in der eigenen Defensive sein Glück. Erst scheiterte Steigleder mit
seinem Schuss und dann ging alles ganz schnell. Ein weiter
Befreiungsschlag der Schackstedter Hintermannschaft brachte Peter
Mosko, den Mann des Tages, an den Ball. Mit seinem fulminanten
Dribbling ließ er erst zwei Gnadauer hinter sich und schlug dann
beim Torabschluss eiskalt zu. Damit war die Partie entschieden, denn
Gnadau konnte dem nichts mehr entgegensetzen. Dennoch zollte Pape
seinem Team einen großen Respekt: „Auch wenn es sehr bitter ist,
erst in der Verlängerung zu verlieren, muss ich meinem Team ein Lob
für den großen Kampf aussprechen! Gleichfalls möchten wir uns bei
B/W Barby für die Bereitstellung des Platzes bedanken!“
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker,
F. Feickert, C. Kade (31. S. Dübecke), C. Glode, D. Rönz (113. J.
Bolm), S. Hoffmann, A. Böhme (113. M. Gottschling), S. Nicolaus, R.
Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder
Reserve: C. Schaff, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Schackstedter SV: S.
Helling, T. Fischer, M. Hermann, M. Pilz, P. Kaulmann, U. Reitmann,
R. Hoffmann, D. Bauer, P. Mosko, C. Bilkenroth. C. Martin (46. A.
Gärtner)
Reserve: M. Gerstenberger
Trainer: U. Buchmann
Torfolge: 1:0 S. Hoffmann
(26.), 2:0 A. Böhme (53.), 2:1, 2:2, 2:3 P. Mosko (58., 75., 111.)
Gelbe Karten: F. Feickert,
S. Nicolaus, S. Dübecke – T. Fischer, M. Pilz, P. Kaulmann, U.
Reitmann, D. Bauer
Zuschauer: 45
Schiedsrichter: P.
Engelhardt – R. Wondratschek – R. Stock
Gnadau erspielt sich ein verdientes Unentschieden beim
Landesklasse-Spitzenreiter
Testspiel: TV Askania
Bernburg II – SG Gnadau 2:2 (0:1)
Die Spitzenreiter der Landesklasse 3
und der Kreisliga Nord des Salzlandkreises trennten sich in einer
fairen und ansehnlichen Partie mit einem 2:2-Unentschieden. Dabei
hinterließ die SG Gnadau, die noch einen Tag zuvor gegen den
Oberligisten 1.FC Magdeburg U23 mit 1:7 verlor, insbesondere im
ersten Durchgang einen guten Eindruck. Mit viel Ordnung und System
erarbeiteten sich die Schützlinge von Sebastian Pape und Mirko Kaube
durch ein Tor von Robert Paasch (35.) eine 1:0-Pausenführung. Nach
dem Wechsel nahm die Brinkmann-Elf das Heft des Handelns in die Hand
und drehte nach zwei krassen Abwehrfehlern der Gnadauer
Hintermannschaft das Ergebnis auf 2:1. Erst mit Abpfiff gelang den
aufopferungsvoll kämpfenden Fliederparkkickern der verdiente
Ausgleich durch Jurij Kormilez, der einen Böhme-Freistoß verwertete.
„Ich denke, dass wir heute genügend Selbstvertrauen für das
anstehenden Pokalspiel gegen Schackstedt sammeln konnten!“, äußerte
sich ein zufriedener Sebastian Pape.
Gnadau zeigte sich von Beginn an
hochmotiviert, stand erneut sehr hoch und zeigte ein gepflegtes
Kurzpassspiel. Mit einer kompakten Aufstellung machten sie es dem
Gastgeber zudem enorm schwer die Lücke und damit den Drang zum Tor
zu finden. „Es war sehr beeindruckend wie wir das Spiel aufgebaut
haben.“, meinte Co-Trainer Mirko Kaube. Auch im weiteren Verlauf
bestimmte die Pape-Elf das Geschehen, benötigte allerdings fast 20
Minuten, um zum ersten Mal gefährlich vor dem Gästetor aufzutauchen.
Böhme steckte erst gut auf Paasch durch, ehe dieser nicht lange
fackelte, jedoch deutlich verzog (19.). Knapp eine Viertelstunde
später dann doch der Torerfolg für den 29-jährigen. Zunächst
schickte Thomas Frauendorf den wieselflinken Steven Hoffmann über
die rechte Außenbahn. Dieser nahm dann genau Maß und bediente den
gut positionierten Paasch, der eiskalt verwertete, mustergültig. Der
TV war nun bemüht, sich in die Partie zu arbeiten, tauchte aber
immer noch zu selten im Gnadauer Strafraum auf.
Die „73er“ versuchten auch nach dem
Wechsel direkt wieder nach vorne zu spielen, hatten aber kurz nach
Wiederbeginn zunächst eine brenzlige Situation vor dem eigenen
Gehäuse zu überstehen, als TV-Abwehrspieler Roy Falke sich plötzlich
und unerwartet das runde Leder erkämpfte und einfach mal abzog.
SG-Keeper Ronny Merker hatte in dieser Situation das Nachsehen, war
aber machtlos, weil ihn seine Vorderleute ganz alleine ließen.
Bernburg zeigte sich nun deutlich verbessert und tauchte fortan
immer häufiger in der Hälfte des Kreisligisten auf. Nachdem Rene
Schachner im Gäste-Strafraum noch knapp vergeben hatte (54.), machte
es sein Sturmpartner Christoph Vatthauer nur drei Minuten später
besser. Eine scharfe Hereingabe von rechts bugsierte der derzeitig
beste Torschütze der Landesklasse 3 unhaltbar in die Tormaschen zum
zwischenzeitlichen 2:1 (57.). In der Folge gestaltete sich die
Partie nun wieder offener, weil auch Gnadau engagierter, aber bei
Weitem nicht mehr so effizient wie noch im ersten Durchgang war. Die
besseren Möglichkeiten hatten die Askanen. Kurz vor Schluss dann
doch noch der Ausgleich für die SG Gnadau: Andreas Böhme schlägt
einen Freistoß aus 30 Metern zur Überraschung der TV-Abwehr direkt
aufs Tor. Dabei nimmt der Ball eine derartige Flugrichtung an, dass
er den Weg an das linke obere Lattenkreuz findet, in den
5-Meter-Raum zurückspringt und dort von Jurij Kormilez per Kopf
eingenetzt wird. „Wir sind natürlich mit dem 2:2 sehr zufrieden. Und
ich denke auch, dass es verdient war!“, so das positive Fazit von
Sebastian Pape.
Am Samstag bestreitet die SG dann ihr
erstes Saisonspiel im neuen Jahr. Im Salzlandpokal-Achtelfinale
trifft Gnadau in Barby auf den Landesklasse-Vertreter und ehemaligen
Landesligisten Schackstedter SV. Beginn der Partie ist um 13:00 Uhr.
Kurzstatistik zum Spiel:
TV Askania Bernburg II: F.
Karls, M. Krause, R. Falke, J. Zimmermann, S. Hölemann, M. Spach, C.
Fiedler, M. Becker, C. Vatthauer, M. Kettner, R. Schachner
Einwechslungen: D. Müller, N.
Felgenträger, T. Held
Trainer: T. Brinkmann
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, S. Dübecke, D. Wenzel, M. Gottschling, A. Böhme,
J. Kormilez, S. Hoffmann, T. Frauendorf, R. Paasch
Einwechslungen: D. Rönz, N.
Steigleder, C. Glode
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 0:1 R. Paasch (35.),
1:1 R. Falke (48.), 2:1 C. Vatthauer (57.), 2:2 J. Kormilez (90.)
Zuschauer: 20
Schiedsrichter: Sebastian
Schulz (BSC Biendorf)
Neuzugang Böhme trifft beim 5:1 seiner SG
Gnadau zweimal
Testspiel: SV Eintracht
Magdeburg – SG Gnadau 1:5 (1:5)
Die SG Gnadau
entschied das prickelnde und intensive Testspiel in Magdeburg
hochverdient zu ihren Gunsten. Die Pape-Elf, die genauso wie die
Eintracht aus Magdeburg noch einen Tag zuvor beim Hallenturnier in
Glinde aktiv war, begann den ersten Durchgang ganz stark. Bereits
nach 45 Spielminuten war die Begegnung entschieden. Dabei traf
Gnadaus Neuzugang Andreas Böhme, der nach 45 Spielminuten aufgrund
einer Prüfungsvorbereitung ausgewechselt wurde, gleich zweimal (38.,
43.) ins Eckige. Die weiteren Treffer auf Gnadauer Seite erzielten
Christian Glode (8.), Steven Hoffmann (21.) und Thomas Frauendorf
(45.). „Heute hat meine Mannschaft insbesondere in der ersten Hälfte
gezeigt, wozu sie fähig ist!“, so SG-Coach Pape.
SG mit Tempo,
Aggressivität und Zweikampfstärke
Der Primus der
Kreisliga Nord stand sehr hoch, presste laufintensiv schon in der
gegnerischen Hälfte. Die neugegründete Elf aus Magdeburg, die durch
den wieselflinken Patrick Ellrich die erste Torannäherung
verzeichnete, hatte alle Hände voll zu tun, sich den
angriffslustigen Attacken der Gnadauer zu erwehren. Die Pape-Elf
ließ dabei das aufleben, was man nur einen Tag zuvor beim 2.
Gnadauer Hallencup noch vermisste: Tempo, Aggressivität und
Zweikampfstärke. Der Auftritt des Gastgebers blieb zunächst
unterkühlt. Defensiv war der Tabellenerste der 2. Stadtklasse
gebunden, offensiv gelang wenig. Erst Mitte des ersten Durchgangs
und nach einem 2:0-Rückstand nahm die Elf von Trainer Könnecke die
direkten Duelle besser an und zeigte mehr Präsenz im Mittelfeld. Der
20-jährige Ellrich schoss in dieser Phase das Tor des Tages.
Zunächst dribbelte er sich durch die SG-Abwehr und dann zirkelte er
das runde Leder unhaltbar in den rechten Torwinkel. Doch die SG
blieb die spielbestimmende Elf und kam zu drei weiteren Toren noch
vor der Pause. Nach dem Wechsel verflachte die Partie. Die
Magdeburger hatten nun mehr freie Räume, konnten aber diese nicht zu
ihren Gunsten nutzen. Dafür stand die Gnadauer Defensive an diesem
Tag zu kompakt.
Doppelbelastung in
der kommenden Woche
In der kommenden Woche
testen die Fliederparkkicker nach einer Trainingseinheit am Dienstag
gleich zweimal. Am Mittwoch trifft man auf einem Nebenplatz der
MDCC-Arena auf die U23 des 1.FC Magdeburg. Nur einen Tag später
spielt man bei der Verbandsligareserve des TV Askania Bernburg.
Mannschaftsaufstellungen:
SV Eintracht
Magdeburg: F. Butschller, C. Groche, G. Zimmler, A. Handschuck,
P. Ellrich, D. Meinhardt, M. Schmidt, F. Papazissis (35. Q. Sylemani),
J. Zimmler, R. Bergholz, D. Kramer
Reserve: -
Trainer: H.
Könnecke
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke, C. Glode, D. Rönz, A.
Böhme (46. D. Wenzel), R. Paasch (70. C. Schaff), S. Hoffmann, T.
Frauendorf, N. Steigleder (70. J. Bolm)
Reserve: M. Kaube
Trainer: S. Pape,
M. Kaube
Torfolge: 0:1
C. Glode (18.), 0:2 S. Hoffmann (21.), 1:2 P. Ellrich (31.), 1:3,
1:4 A. Böhme (38., 43.), 1:5 T. Frauendorf (45.)
Zuschauer: 25
Schiedsrichter:
Andreas Becher (Magdeburg)
Verbandsligaprimus gewinnt
2. Gnadauer Sponsorencup
Der MSV Preussen Magdeburg hat den 2. Gnadauer Sponsorencup
gewonnen. Im Spiel 13, der Finalpartie des qualitativ hochwertigen
Fußballabends, setzte sich das Hannemann-Team knapp mit 4:3 gegen
den Schönebecker SV durch und verwies den starken Landesligisten
damit auf den 2. Platz. Der Vorjahressieger Germania Halberstadt II
kam indes nicht über den vierten Rang hinaus und musste sich unter
anderem dem Überraschungsteam und Stadtklassisten Eintracht
Magdeburg mit 5:3 geschlagen geben. Die Eintracht errang mit 7
Punkten den Bronzeplatz. Eine Position und drei Punkte besser als
beim 1. Hallencup war die gastgebende SG Gnadau. Die Mannschaft um
das Trainerduo Sebastian Pape und Mirko Kaube erreichte mit einem
Sieg und einem Unentschieden den fünften Platz noch vor dem
Landesligisten Schönebecker SC, der auf ganzer Linie enttäuschte.
Bei den Einzelauszeichnungen ergatterten sich Steve Röhl von
Preussen Magdeburg als bester Torschütze (7 Tore), Christopher Birke
vom Schönebecker SV als bester Spieler und Sportkamerad Miedlich von
der Eintracht aus Magdeburg als bester Torhüter die begehrten
Sachpreise.
„Ich denke es ist uns auch dieses Mal wieder gelungen, ein gut
organisiertes Turnier mit tollen Mannschaften auf die Beine zu
stellen!“, sagte Moderator und Gnadaus Abteilungsleiter Lutz
Feickert. SG-Coach Pape stimmte zu: „Mein Dank geht natürlich an
alle Mannschaften, die gekommen sind, insbesondere aber an
Halberstadt, die trotz Nachholspiel am Nachmittag noch zu uns
gekommen sind!“ Aber auch Eintracht Magdeburg sagte kurzfristig zu
und rückte für den TSV Kleinmühlingen/Zens nach. „Die Jungs waren
eine echte Bereicherung für dieses Event!“, so SG-Co-Trainer Mirko
Kaube. Gleich im ersten Spiel trafen beide Teams aufeinander und
trennten sich mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden.
„Danach gab es für uns gegen Preußen und die beiden Schönebecker
Teams nichts zu holen. Uns fehlte die nötige Anspannung und das
Quäntchen Glück vor dem Tor!“, resümierte ein dennoch zufriedener
Sebastian Pape. Besser machten es eben die beiden Topteams des
Abends. Sowohl Preussen Magdeburg, als auch der Schönebecker SV
verwiesen die Konkurrenz von Beginn an in ihre Schranken. Die beiden
ersten Plätze waren also schnell ausgemacht, doch die Siegertrophäe
konnte nur an ein Team überreicht werden. Das Spiel beider
Kontrahenten untereinander musste demnach die Entscheidung bringen.
Zunächst sah alles nach einer klaren Angelegenheit für Preussen aus.
Die Magdeburger führten schnell mit 3:0. Doch die Fiedler-Kicker
gaben sich nicht auf und kamen durch einen enormen Kraftaufwand und
mit ihren lautstarken Fans im Rücken noch zum 3:3. Dieses Ergebnis
als Endstand hätte gereicht, wäre da nicht Steve Röhl von Preussen
Magdeburg. Der Ausnahmefußballer schoss sein Team nämlich kurz vor
Spielende noch zum Sieg und damit auf den ersten Platz.
Mit der Siegerehrung durch den Vereinspräsidenten Herbert Heider und
den Gnadauer Sponsoren vertreten durch Uwe Biermordt endete ein
gelungener Abend, bei dem nicht nur toller, sondern auch fairer
Fußball geboten wurde. Dies ist auch den Schiedsrichtern zu
verdanken, die zu jeder Zeit auf Ballhöhe waren und eine klare Linie
fuhren. Moderator Lutz Feickert beendete die Veranstaltung mit den
Worten: „Wir wollten in die Halle Qualität bringen und wünschen uns
auch in Zukunft für den Fußball im Salzlandkreis wachsendes
Interesse!“
Die Spiele im Überblick:
SG Gnadau – Eintracht Magdeburg 2:2
Schönebecker SC – Preussen Magdeburg 1:4
Germania Halberstadt II – Schönebecker SV 2:5
Preussen Magdeburg – SG Gnadau 5:1
Eintracht Magdeburg – Germania Halberstadt 5:3
Schönebecker SV – Schönebecker SC 2:1
Preussen Magdeburg – Eintracht Magdeburg 6:1
SG Gnadau – Schönebecker SV 2:5
Germania Halberstadt II – Schönebecker SC 3:2
Eintracht Magdeburg – Schönebecker SV 0:5
Preussen Magdeburg – Germania Halberstadt II 2:4
Schönebecker SC – SG Gnadau 3:0
Schönebecker SV – Preussen Magdeburg 3:4
Eintracht Magdeburg – Schönebecker SC 4:3
Germania Halberstadt II – SG Gnadau 1:2
Tabelle:
|
Platz |
Team |
Sp |
Tore |
: |
Gtore |
Diff |
Pkt |
|
1 |
Preussen Magdeburg |
5 |
21 |
: |
10 |
11 |
12 |
|
2 |
Schönebecker SV |
5 |
20 |
: |
9 |
11 |
12 |
|
3 |
Eintracht Magdeburg |
5 |
12 |
: |
19 |
-7 |
7 |
|
4 |
Germania Halberstadt II |
5 |
13 |
: |
16 |
-3 |
6 |
|
5 |
SG Gnadau |
5 |
7 |
: |
16 |
-9 |
4 |
|
6 |
Schönebecker SC |
5 |
10 |
: |
13 |
-3 |
3 |
Einzelauszeichnungen:
Bester Torschütze: Röhl (7 Tore, Preussen Magdeburg)
Bester Spieler: Birke (Schönebecker SV)
Bester Torhüter: Miedlich (Eintracht Magdeburg)
7.Rudi-Bartaune-Cup geht an die SG Gnadau
Mit einer eindrucksvollen Leistung
haben gestern Nachmittag die Fußballer der SG Gnadau das
7.Rudi-Bartaune-Gedächnisturnier beendet. Das Team um das
Trainergespann Sebastian Pape und Mirko Kaube setzte sich am Ende
ungeschlagen mit 15:2-Toren und 15 Punkten vor dem Salzlandligisten
Schönebecker SC II und dem Ligakonkurrenten der TSG Calbe II durch.
Die weiteren Plätze belegten die Oldies und die zweite Vertretung
des gastgebenden Schönebecker SV. Letzter wurde die wiedergegründete
SG Lok Schönebeck.
Calbe II verspielt durch 2
Unentschieden wichtige Punkte
Das gut organisierte Turnier bot den
Zuschauern nicht nur ein ansprechendes Teilnehmerfeld aus der
unmittelbaren Region, sondern hielt auch noch fußballerische
Leckerbissen parat. Neben dem Schönebecker SC II, kristallisierte
sich auch schnell die SG Gnadau zum Favoriten auf den Turniersieg
heraus. Beide Mannschaften zeigten sich von Anfang an in bester
Verfassung. Auch die TSG Calbe II blieb noch lange im Rennen,
verspielte aber mit zwei Unentschieden zu Beginn wichtige Punkte. So
beendete eine 2:0-Niederlage gegen die SG Gnadau im vorletzten Spiel
alle Titelträume. Dennoch wurden die Calbenser am Ende guter
Dritter. Nicht richtig in Fahrt kamen indes die Mannschaften des
Schönebecker SV und der SG Lok Schönebeck. Obwohl Sven Bartsch vom
Oldie-Team des SSV fünf Mal einnetzte und der Lok-Keeper zum besten
Torhüter des Turniers auserkoren wurde, reichte es nicht für
Medaillenränge.
Gnadau behält im Finalspiel mit 3:1
die Oberhand
Die Auslosung
wollte es so, dass im letzten Turnierspiel der Schönebecker SC II
auf die SG Gnadau trifft. Bis dahin erspielten sich die Schönebecker
10 und die Gnadauer 12 Punkte. Somit trug die Partie zweifelsohne
Finalcharakter. Mit einem Sieg wäre der SSC, bei allen anderen
Ergebnissen die SG Gnadau Turniersieger. Und so entwickelte sich
auch ein hitziges Spiel, dass es in sich hatte. Die Pape-Elf
erwischte mit einer 2:0-Führung zunächst den besseren Start. Doch
der SSC blieb dran und kam nach einem strittigen „Neuner“ zum
Anschlusstreffer. In der Folge prägten viele Zweikämpfe und gute
Torraumszenen die Szenerie. Doch die SG investierte letztlich mehr
und kam kurz vor Ende der Partie durch Nico Steigleder zum
3:1-Endstand. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob
aussprechen. Es war zum Vergleich zum Cosic-Cup nochmals eine
Steigerung. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und viele Tore
schön herausgespielt! Einen Glückwunsch auch nochmal an Nico
Steigleder zum besten Torschützen und Steven Hoffmann zum besten
Spieler des Turniers.“, sagte SG-Coach Pape.
Harte Woche steht auf dem Programm
In der kommenden
Woche testet die SG Gnadau das erste Mal draußen. Am Dienstag (bzw.
Donnerstag) spielt der Kreisligist beim Landesligisten Schönebecker
SV. Nur einen Tag später treffen die Fliederparkkicker auf den
Juniorenbundesligisten des 1.FC Magdeburg (U19). Am 29.Januar steht
dann der 2.Gnadauer Sponsorencup auf dem Programm. So treffen ab 17
Uhr unter anderem Mannschaften wie der MSV Preußen Magdeburg,
Schönebecker SC, Schönebecker SV und TSV Kleinmühlingen/Zens in der
Glinder Sporthalle aufeinander.
Die Spiele im Überblick:
Schönebecker SV II – Schönebecker SV
Oldies 2:4
TSG Calbe II – Schönebecker SC II 2:2
SG Gnadau – Lok Schönebeck 3:0
Schönebecker SV II – TSG Calbe II 2:2
Schönebecker SV Oldies – SG Gnadau 1:4
Schönebecker SC II – Lok Schönebeck
2:0
SG Gnadau – Schönebecker SV II 3:0
Schönebecker SV Oldies – Schönebecker
SC II 1:4
Lok Schönebeck – TSG Calbe II 1:4
Schönebecker SV II – Schönebecker SC
II 0:2
Lok Schönebeck – Schönebecker SV
Oldies 1:3
TSG Calbe II – SG Gnadau 0:2
Lok Schönebeck – Schönebecker SV II
2:2
Schönebecker SV Oldies – TSG Calbe 3:6
Schönebecker SC II – SG Gnadau 1:3
Platzierungen:
-
SG Gnadau 1973
-
Schönebecker SC II
-
TSG Calbe II
-
Schönebecker SV Oldies
-
Schönebecker SV II
-
SG Lok Schönebeck
Und so spielte die SG Gnadau:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, M.
Heinrich, J. Kormilez, T. Frauendorf, N. Steigleder, S. Hoffmann, R.
Paasch
Torschützen der SG Gnadau:
Nico Steigleder
5 Tore (Bester Torschütze)
Steven Hoffmann
4 Tore (Bester Spieler)
Thomas
Frauendorf 3 Tore
Florian
Feickert 2 Tore
Jurij Kormilez
1 Tor
Förderstedt (sam). Für die
größte Überraschung bei der siebten Auflage des Cosic-Cups, die am
Sonnabend in der Sporthalle in Förderstedt ausgetragen wurde, sorgte
Fußball-Kreisligist SG Gnadau. Als Gruppenerster hatten sich die
Schützlinge von Trainer Sebastian Pape für das Finale qualifiziert.
In diesem musste er sich dann dem Salzlandligisten SV Förderstedt
vor 135 Zuschauern mit 1:3 geschlagen geben.
Der spätere Turniersieger SV Förderstedt bezwang in der Vorrunde den
FC Bode Löderburg knapp mit 1:0.Fotos (2): Sandra Arm
Pape zollte "seiner Rumpftruppe", er reiste mit sieben Akteuren an,
Respekt für diese herausragende Leistung. Selbst Förderstedts
Trainer Lothar Lampe zeigte sich von den Gnadauern begeistert. "Sie
waren ein würdiger Finalgegner und haben eine gute Mannschaft." Im
Endspiel sollten die besseren konditionellen Reserven über den
Ausgang entscheiden. "Die hatten wir", wusste Lampe. Wohl auch, weil
Förderstedt augenscheinlich in die leichtere Staffel A eingeordnet
wurde.
In dieser warteten auf die Schützlinge von Lampe der Stadtligist
Roter Stern Sudenburg, der Kreisligist ESV Lok Güsten und der FC
Bode Löderburg (Kreisklasse). Die Förderstedter bestritten das
Auftaktspiel gegen Lok Güsten und setzten sich klar mit 2:0 durch.
Auch in den anderen Partien verließ der SVF das Parkett als Sieger
und zog ungeschlagen in das Finale ein. Als sicherer Rückhalt erwies
sich erneut Keeper Maik Binnebößel. "Wir sind sehr froh, dass wir
ihn haben. Er ist sehr ehrgeizig und die gute Staßfurter
Torwartschule macht sich bezahlt." Das Spiel um Platz drei
erreichten die Sudenburger, die sich nur den Förderstedtern knapp
mit 0:1 geschlagen geben mussten.
Die Gruppe B hatte es mit dem Schönebecker SV (Landesliga),
Titelverteidiger ZLG Atzendorf (Landesklasse) und den beiden
Kreisligisten SG Gnadau sowie SG Sankt Georg Hecklingen mehr als in
sich. Die Favoriten waren schnell ausgemacht, aber die Atzendorfer
erhielten gleich zum Auftakt gegen Gnadau den ersten Dämpfer
verpasst. "Die Mannschaft braucht immer ein Spiel, um sich ins
Turnier reinzufinden. An den zwei Gegentreffern waren sie selbst
schuld", hatte Organisator Günter Döbbel beobachtet. Danach folgten
Siege gegen Hecklingen und den SSV. Die Spannung wurde bis zum
letzten Spiel, es standen sich Hecklingen und Gnadau gegenüber,
hochgehalten. Neben Atzendorf und dem SSV hatte selbst noch Gnadau
die Chance auf das kleine oder sogar große Finale. "Wir hatten
mitunter Probleme gehabt, wenn sehr viel auf dem Spiel stand", sagte
Pape. Sein Team bewahrte die Ruhe und erreichte das Finale,
Atzendorf spielte um Platz drei.
Insgeheim hatte Döbbel auf das Wunschfinale – Förderstedt gegen
Atzendorf – gehofft, aber dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Ein
anderer auch nicht, denn Döbbel hatte bereits vor einigen Monaten
darauf hingewiesen, dass die Zeitnehmeruhr und die Sprecheranlage
nicht funktionierten. Das Problem wurde nicht behoben. Trotz der
Negativerlebnisse zog Döbbel ein positives Fazit. "Das Turnier war
sehr fair. Es gab nur vier gelbe Karten und das Niveau war auch sehr
ansprechend."
Ergebnisse: Gruppe A: SV Förderstedt – Lok Güsten 2:0, FC Bode
Löderburg – Roter Stern Sudenburg 1:2, SV Förderstedt – Bode
Löderburg 1:0, Lok Güsten – Rotern Stern Sudenburg 2:5, SV
Förderstedt – Roter Stern Sudenburg 1:0, Lok Güsten – FC Bode
Löderburg 3:1
Tabelle: 1. Förderstedt 4:0 Punkte/9 Tore, 2. RS Sudenburg 7:4/6, 3.
Lok Güsten 5:8/3, 4. Bode Löderburg 2:6/0
Gruppe B: Schönebecker SV – SG Sankt Georg Hecklingen 2:1, SG Gnadau
– ZLG Atzendorf 2:1, Schönebecker SV – SG Gnadau 1:1, SG Sankt Georg
Hecklingen – ZLG Atzendorf 0:3, Schönebecker SV – ZLG Atzendorf 2:3,
SG Sankt Georg Hecklingen – SG Gnadau 1:3
Tabelle: 1.SG Gnadau 6:3/7, 2. ZLG Atzendorf 7:4/6, 3. Schönebecker
SV 5:5/4, 4. Hecklingen 2:8/0
Kleines Finale: Roter Stern Sudenburg – ZLG Atzendorf 0:5; Finale:
SV Förderstedt – SG Gnadau 3:1
Platzierungen: 1. SV Förderstedt, 2. SG Gnadau, 3. ZLG Atzendorf, 4.
Roter Stern Sudenburg, 5. Schönebecker SV, 6. Lok Güsten, 7. FC Bode
Löderburg, 8. SV Sankt Georg Hecklingen; SR: Klaus Kruse, Wolfgang
Niemann; ZS: 135
Aufstellungen:
Schönebecker SV: Ebeling; Bruchmüller, Kubos, Rhode, Hellige, Jahns,
Tischer, Wagner; FC Bode Löderburg: Naucke; Schütze, Ziegler, K.
Schmidt, D. Schmidt, Härtl, Ristau, Schumann, Döll, Henning; ZLG
Atzendorf: Eisenträger; Ch. Rock, Franzelius, St. Rock, Voigtländer,
Schleysing, Rehbein, Ingler, Knoll; Lok Güsten: Embach; Krüger,
Herrmann, Richter, Härtge, Özden, Hruby; RS Sudenburg: In der Au,
Tönniges, Schumann, Krone, Bendler, Röhlinger, Elstermann, Genzel,
Goldgräbe; SG Hecklingen: Koch, Hauschild, Rodriguez-Gomes, Ingler,
Peißig, Durin, Greye, Burdack, Möller; SG Gnadau: Merker, Feickert,
Rönz, Heider, Frauendorf, Steigleder, Kade; SV Förderstedt:
Binnebösel, Schumann, Siebert, Marco Janich, Marcus Janich, Ch.
Conrad, Th. Conrad, Loch, Tappenbeck
Egelner SV Germania triumphiert, Gnadau Fünfter
Die SG Gnadau, als absoluter Neuling in die hoch dotierte
Hallenkreismeisterschaft gestartet, kam in der Endrunde vor knapp
400 Zuschauern in der Bruno-Hinz-Halle in Bernburg nicht über den
fünften Platz hinaus. Dabei sah es zu Beginn noch gut aus, denn die
Pape-Elf holte in den ersten beiden Partien 4 Punkte. Im letzten
Spiel gegen die SG Neuborna wäre das Fliederparkteam zumindest mit
einem Unentschieden sicher weiter gewesen, doch am Ende gab es eine
klare 3:0-Niederlage und damit das frühzeitige Aus in einem gut
organisierten Turnier, bei dem letztlich der Salzlandligist Egelner
SV Germania die Nase vorn hatte. SG-Trainer Sebastian Pape zeigte
sich von dem Abschneiden seiner Mannschaft sichtlich enttäuscht:
„Heute konnten wir einfach nicht an die guten Leistungen vom
Vorrundenturnier anknüpfen!“
Mit dem Egelner SV steht der 4.Titelträger nun fest. Und dieser
Triumph war mehr als verdient, denn der Siebente der Salzlandliga
zeigte die agilste, spielfreudigste und ausgeglichenste Leistung im
Turnier. Egeln beerbt durch den 4:2-Finalsieg über den FSV Drohndorf/Mehringen,
die aufgrund der Disqualifikation der TSG Calbe II als Nachrücker
die Endrunde erreichten, den Vorjahresgewinner SV Förderstedt. Die
Förderstedter wurden am Ende guter Dritter vor dem Vierten SG
Neuborna. Zudem stellte der SV mit Maik Binnebößel den besten
Torhüter des Turniers. Der beste Spieler und Torschütze wurde Stefan
König vom Egelner SV Germania.
SG Gnadau – FSV Drohndorf/Mehringen 1:1
Exakt um 18:42 Uhr begann für die SG Gnadau die Gruppenphase der
Hallenkreismeisterschaftsendrunde. Gleich im ersten Spiel merkte man
dem Tabellenführer der Kreisliga Nord gehörigen Respekt und damit
verbundene Nervosität an. Die Anfangsphase wurde so zur Abtastphase.
Drohndorf/Mehringen setzte jedoch die ersten Duftmarken und kam
durch Maik Wohlfeil zur bis dato nicht unverdienten 1:0-Führung.
Erst mit dem Rückstand im Rücken wurde das SG-Spiel effizienter.
Thomas Frauendorf und Nico Steigleder scheiterten noch am
FSV-Keeper, ehe Robert Paasch dann aus der Drehung zum 1:1
ausgleichen konnte. „Der späte Ausgleich war natürlich ganz
wichtig!“, gab Co-Trainer Mirko Kaube an.
Torfolge: 0:1 Maik Wohlfeil, 1:1 Robert Paasch
SG Gnadau – Eintracht Winningen 2:1
Im zweiten Spiel zeigte die Pape-Elf dann Moral. Denn Winningen
drückte gleich von Beginn an mächtig auf das Tempo und führte
schnell mit 1:0. Torschütze Iven von der Heyden setzte sich im
Laufduell zuvor eindrucksvoll durch und ließ dann SG-Kepper Ronny
Merker keine Abwehrmöglichkeit. Erst nach und nach kam Gnadau besser
in die Partie und erkämpfte sich immer mehr Spielanteile. Es folgten
überragende 3 Spielminuten und zwei Tore durch Thomas Frauendorf.
Zunächst verwertete er eine Ecke von David Rönz zum 1:1 und dann
schlenzte er mit Auge das Spielgerät aus dem Halbfeld zum 2:1. „Es
war schon eindrucksvoll, wie die Mannschaft die Begegnung drehen
konnte!“, sagte Gnadau-Trainer Pape und zeigte sich zu diesem
Zeitpunkt noch optimistisch: „Wir waren gut drauf und fanden zu
unserer Linie!“
Torfolge: 0:1 Iven v. d. Heyden, 1:1 Thomas Frauendorf, 2:1 Thomas
Frauendorf
SG Neuborna – SG Gnadau 3:0
Das letzte Spiel sollte es also entscheiden. Mit einem Punkt wäre
Gnadau sicher weiter. Zunächst sah noch alles nach einer schnellen
Gnadauer Führung aus, doch Thomas Frauendorf scheiterte am
Neuborna-Keeper. Dieser leitete darauf einen Konter seiner
Vorderleute ein, welche sich im entscheidenden Moment
gedankenschneller als die Gnadauer Hintermannschaft erwiesen. Tobias
Zaunick schaltete aus dem Gewühl heraus am schnellsten und markierte
die Führung seiner Farben. Danach zeigte sich die Pape-Elf
überhastet und offenbarte im Spielaufbau zu viele Fehler. Neuborna
packte nun die Gelegenheit beim Schopfe und schoss binnen weniger
Minuten zwei weitere Tore. „Wir waren einfach nicht clever genug, um
die Partie noch drehen zu können!“, meinte Gnadau-Co-Trainer Mirko
Kaube. Damit war das vorzeitige Ausscheiden seiner Jungs besiegelt.
Torfolge: 1:0 , 2:0 Tobias Zaunick, 3:0 Patrick Grey
Platzierungen:
-
Egelner SV Germania
-
FSV Drohndorf/Mehringen
-
SV Förderstedt
-
SG Neuborna
-
SG Gnadau
-
TSV Kleinmühlingen/Zens
-
Eintracht Winningen
-
Eintracht Peißen
Und so spielte die SG Gnadau: R. Merker, D. Rönz, F.
Feickert, M. Heinrich, C. Glode, R. Heider, T. Frauendorf, N.
Steigleder, R. Paasch, S. Hoffmann
Zuschauer: 478
Schiedsrichter: Norbert Herzog (TSG Calbe), Gordon Eckert
(Askania Bernburg), Frank Schinlke (Askania Bernburg), Ralf
Wondraschek (TSG Unseburg/Tarthun)
Gnadau
qualifiziert sich als Neuling für die Endrunde der
Hallenkreismeisterschaft
Mit einer souveränen und geschlossenen Mannschaftsvorstellung konnte
am Donnerstagabend das Fliederparkteam um das Trainergespann
Sebastian Pape und Mirko Kaube den Einzug in die Endrunde der
Hallenkreismeisterschaft feiern. Mit zehn Punkten und 13:6-Toren aus
4 Spielen gelang die Qualifikation als Gruppenerster. Neben dem
Pape-Team konnte sich auch der Salzlandligist TSV
Kleinmühlingen/Zens das begehrte Finalticket sichern. Bester
Torschütze Gnadaus und des Turniers wurde Thomas Frauendorf mit 7
Treffern. Die weiteren SG-Tore erzielten Nico Steigleder je vier-
und Christian Glode und Robert Paasch je einmal.
TSV
Kleinmühlingen/Zens – SG Gnadau 1:1
Im ersten Turnierspiel kam es gleich zum Aufeinandertreffen der
späteren Final-Qualifikanten. In einer hart umkämpften Partie
trennten sich am Ende beide Teams mit einem leistungsgerechten
1:1-Unentschieden. Zunächst brachte Thomas Frauendorf Gnadau in
Führung. In der Folge hätte die SG weiter davon ziehen können, doch
ein Ballverlust in der Offensivbewegung spielte dann dem TSV in die
Karten. Christoph Berlau nutzte nun den freiwerdenden Raum mit all
seiner Technik zum 1:1-Ausgleich.
Torfolge: 0:1 Thomas Frauendorf, 1:1 Christoph Berlau
SG Gnadau – Traktor Brumby 6:2
Eine starke Leistung bot das Fliederparkteam gegen den
Ligakonkurrenten Traktor Brumby. In einer kurzweiligen Partie war es
erneut Thomas Frauendorf vorbehalten den Führungstreffer seiner
Farben zu markieren. Nachdem Brumby durch Carsten Rollert noch
ausgleichen konnte, legte Gnadau fortan einen Zahn zu und kam binnen
kürzester Zeit durch Tore von Nico Steigleder, Thomas Frauendorf und
Robert Paasch zu einem 4:1. Im Gegenzug markierte
„Traktor-Staubsauger“ Marcel Ziegler den Anschlusstreffer seines
Teams. Die SG zeigte sich jedoch nur wenig beeindruckt und stürmte
weiter munter drauf los. Nico Steigleder und Thomas Frauendorf
setzten dann mit ihren Toren den Schlusspunkt.
Torfolge: 1:0 Thomas Frauendorf, 1:1 Carsten Rollert, 2:1 Nico
Steigleder, 3:1 Thomas Frauendorf, 4:1 Robert Paasch, 4:2 Marcel
Ziegler, 5:2 Nico Steigleder, 6:2 Thomas Frauendorf
Schönebecker SC II – SG Gnadau 2:4
Mit einem 4:2-Erfolg über den Salzlandligisten Schönebecker SC II
konnte sich das Pape-Team vorzeitig den Einzug in die Finalrunde
sichern. Der deutliche Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, weil
insbesondere die Schönebecker viel zu harm- und ideenlos agierten.
Lediglich Jan Rettinghaus und Karsten Richter konnten
„Chemie“-Duftmarken setzen. Dabei spielte Gnadau beim 4:2 alle vier
Tore durch Thomas Frauendorf, Nico Steigleder und Christian Glode
toll heraus. „Wir konnten uns dadurch ein Übergewicht erarbeiten!“,
sagte SG-Co-Trainer Mirko Kaube.
Torfolge: 0:1 Thomas Frauendorf, 1:1 Jan Rettinghaus, 1:2, 1:3 Nico
Steigleder, 1:4 Christian Glode, 2:4 Karsten Richter
SG Gnadau –
BSV Eickendorf 2:1
Obwohl Gnadau bereits zu diesem Zeitpunkt für das Finale
qualifiziert war, zeigte der Kreisligist gegen den BSV Eickendorf
nochmals eine ansprechende Leistung. Zunächst brachte Thomas
Frauendorf Gnadau mit 2:0 in Front, ehe Axel Rosemeier den Anschluss
erzielen konnte. Dennoch war vom BSV nach dem 2:1 nicht mehr der
nötige Elan zu verspüren, die Partie noch für sich entscheiden zu
wollen. Und das, obwohl Gnadau die letzten zwei Spielminuten noch in
Unterzahl agieren musste. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment
aussprechen. Sie ist verdient weiter!“, zog SG-Coach Sebastian Pape
nach dem Turnier sein Fazit.
Torfolge: 1:0, 2:0 Thomas Frauendorf, 2:1 Axel Rosemeier
Zeitstrafe: Thomas Frauendorf
Alle Spiele im
Überblick:
BSV Eickendorf – Schönebecker SC II 1:1
TSV Kleinmühlingen/Zens – SG Gnadau 1:1
Traktor Brumby – BSV Eickendorf 1:1
Schönebecker SC II – TSV Kleinmühlingen/Zens 2:4
SG Gnadau – Traktor Brumby 6:2
BSV Eickendorf – TSV Kleinmühlingen/Zens 0:2
Schönebecker SC II – SG Gnadau 2:4
TSV Kleinmühlingen/Zens – Traktor Brumby 4:1
SG Gnadau – BSV Eickendorf 2:1
Traktor Brumby – Schönebecker SC II 3:3
Die Tabelle:
| Pos |
Mannschaft |
Spiele |
Tore |
: |
G.tore |
Punkte |
| 1 |
SG Gnadau |
4 |
13 |
: |
6 |
10 |
| 2 |
Kleinmühlingen/Z. |
4 |
11 |
: |
4 |
10 |
| 3 |
BSV Eickendorf |
4 |
3 |
: |
6 |
2 |
| 4 |
Schönebecker SC II |
4 |
8 |
: |
12 |
2 |
| 5 |
Traktor Brumby |
4 |
7 |
: |
14 |
2 |
Und so spielte die SG Gnadau: R. Merker, C. Kade, D. Rönz, M.
Heinrich, C. Schaff, F. Feickert, T. Frauendorf, N. Steigleder, R.
Paasch, C. Glode
Schiedsrichter: Gordon Eckert (Askania Bernburg), Norbert
Herzog (TSG Calbe), Joachim Lindemann (Jahn Gerbitz)
Zuschauer: 102
Gnadau
baut Vorsprung wieder auf drei Punkte aus
Kreisliga Nord | 12.Spieltag:
Schönebecker SV II – SG Gnadau 0:4 (0:1)
Die SG Gnadau feierte beim
Salzlandliga-Absteiger Schönebecker SV II den vierten Auswärtssieg
in Folge und blieb auch im dritten Kreisligaspiel in Serie
ungeschlagen. Beim 4:0-Erfolg war das Pape-Team nahezu in allen
Belangen besser, verpasste es aber, frühzeitig für klare
Verhältnisse zu sorgen. Nach dem Seitenwechsel war die SG weitaus
effektiver und kam zu drei weiteren Toren. Vor 65 Zuschauern trafen
Robert Paasch (3.) und Remo Heider (65.) per Kopf und Nico
Steigleder doppelt (54., 83.) für den Tabellenführer, der nach den
Patzern von Felgeleben (3:3 gegen Hakeborn) und Groß Rosenburg (0:4
gegen St. Georg Hecklingen) nunmehr drei bzw. sechs Punkte Vorsprung
auf seine Verfolger hat.
Gnadau kriecht auf dem Zahnfleisch
Schönebecks Coach Jörg Harms konnte nach
der 1:0-Auswärtsniederlage beim SV Pretzien drei Spieler aus dem
Anschlusskader des Landesligateams gewinnen. So agierten unter
anderem Christian Mertens im Tor, Christian Bernau in der Abwehr und
Shimon Wolff im Sturm der „Roten“. Auf der Gegenseite hatte
SG-Trainer Sebastian Pape nach dem 2:2-Unentschieden gegen Groß
Rosenburg aus der Vorwoche mit argen Personalsorgen zu kämpfen. So
fehlten gleich acht Spieler berufs- oder verletzungsbedingt.
Blitztor durch Robert Paasch per Kopf
Gnadau trat von Beginn an wie ein
Spitzenteam auf. Die SG kombinierte sich relativ leicht durch die
gegnerischen Reihen, ließ dabei aber bis auf das schöne Kopfballtor
des völlig freistehenden Robert Paasch (3.) ein wenig an
Zielstrebigkeit vermissen. Zunächst kam das Fliederparkteam nicht
über diesen Status hinaus. Der SSV II hingegen hatte seine liebe
Mühe im Abschluss. Der Gastgeber ließ zwar hinten nicht viel
anbrennen, leistete sich aber in der Vorwärtsbewegung viel zu viele
Fehlpässe, sodass Gnadau zu weiteren Tormöglichkeiten durch Nico
Steigleder (28.) und Sven Nicolaus (31.) kam. Danach plätscherte das
Duell eine Weile vor sich hin, weil Schönebeck weiterhin kaum etwas
einfiel und die 73er nicht konsequent den nächsten Treffer suchten.
Dafür wären sie in der 45.Spielminute fast bestraft worden, Shimon
Wolff behauptete sich gegen die ansonsten solide SG-Abwehr,
scheiterte aber am gut aufgelegten Ronny Merker, der das kurze Eck
geschickt zustellte und das Spielgerät mit den Fäusten aus der
Gefahrenzone bugsierte. So blieb es bei einer knappen Pausenführung
seitens des Liganeulings,
Heider sorgt für die Vorentscheidung
Unverändert ging es in die zweite Hälfte
der Partie. Die Hausherren traten in den Anfangsminuten fortan
deutlich agiler auf und drängten auf den Ausgleich. Die Begegnung
wurde folglich offener, auch weil die Gnadauer über Konter stets
gefährlich blieben. Nachdem SG-Keeper Merker zunächst zwei hohe
Bälle gut „wegfischte“, tauchten im direkten Gegenzug Nico
Steigleder (49.) und Robert Paasch (50.) plötzlich vor Christian
Mertens auf. Beide scheiterten aber am Schlussmann. Es ging hin und
her, auch wenn es nur selten ganz klare Torraumszenen zu sehen gab.
Das änderte sich nach 54 Minuten: Nico Steigleder wurde auf der
linken Außenbahn durch Robert Paasch steil geschickt und vollendete
in gekonnter Manier zum 0:2. Neun Minuten später sorgte SG-Urgestein
Remo Heider für die Vorentscheidung, nachdem er eine haargenaue
Flanke von Robert Paasch per Kopf verwertete. Die SG Gnadau gab sich
damit aber nicht zufrieden und wollte mehr: Nachdem Heider (73.) und
Johannes Bolm (80.) noch an Mertens scheiterten, leitete der
19-jährige Bolm mit einer Kopfballverlängerung den nächsten Treffer
ein. Nico Steigleder bedankte sich und zimmerte den Ball aus 10
Metern knallhart in die gegnerischen Maschen zum 4:0-Endstand (83.).
„Heute haben wir eine formverbesserte Gnadauer Mannschaft gesehen,
die insgesamt eine gute Leistung abgeliefert hat. Besonders
hervorheben möchte ich Stephan Dübecke, der heute einmal mehr
gezeigt hat, was man mit einem unglaublichen Willen alles erreichen
kann!“, so SG-Trainer Pape.
Gnadau empfängt den SV Pretzien
Zum Abschluss der Hinrunde bittet die SG
Gnadau den SV Pretzien zum Duell im heimischen Fliederpakstadion.
Der Vorjahres-Zweite konnte sich nach einem 4:3-Heimerfolg gegen
Traktor Brumby auf einen einstelligen Tabellenplatz schieben und
wird alles daran setzten, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Beginn
dieser interessanten Begegnung ist am kommenden Samstag um 14:00
Uhr.
Kurzstatistik zum Spiel:
Schönebecker SV II: C. Mertens,
D. Ebeling, A. Schmutzler (75. J. Jörend), S. Schleichert, C.
Bernau, T. Apel, S. Bartsch (67. A. Albrecht), A. Drobny, S. Wolff,
D. Schwan, M. Wolff
Reserve: R. Ulbrich, C. Kubos, B.
Meyer
Trainer: J. Harms
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, S. Dübecke, D. Rönz, S. Hoffmann (27. J. Bolm),
S. Nicolaus (70. M. Gottschling), R. Paasch, R. Heider, T.
Frauendorf, N. Steigleder
Reserve: -
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 0:1 R. Paasch (3.),
0:2 N. Steigleder (54.), 0:3 R. Heider (65.), 0:4 N. Steigleder
(83.)
Gelbe Karten: S. Bartsch – S.
Nicolaus
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: Erik Hunker
(Schönebecker SC)
Ronny Merker hält in
Schlusssekunde Gnadaus Punkt fest
Kreisliga Nord |
11.Spieltag: SG Gnadau 1973 – SV Groß Rosenburg 2:2 (1:2)
In einer intensiven und
temporeichen Partie trennten sich der Spitzenreiter Gnadau und sein
Verfolger Groß Rosenburg vor 125 Zuschauern mit einem unterm Strich
leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Die Rosenburger Löwen krönten
ihre gute Anfangsphase mit dem Führungswechsel durch 2 Standardtore.
Zunächst egalisierte (14.) SV-Mannschaftskapitän Christian Golde
Frauendorfs Führungstreffer (10.) per Freistoß und dann traf Norman
Filax vom Elfmeterpunkt zur bis dato verdienten 2:1-Pausenführung
(36.). Nach dem Wechsel stellte das Fliederparkteam den Spielverlauf
binnen 56 Sekunden durch ein Kopfballtor von Robert Paasch auf den
Kopf, ehe Rosenburgs Matthias Jahnke kurz vor Spielende die
Siegchance vergab und an SG-Keeper Ronny Merker scheiterte (90.).
Beide Teams gut
aufgestellt
Das SG-Trainergespann
Sebastian Pape und Mirko Kaube stellten ihre Startelf nach dem
5:2-Auswärtssieg beim TSV Neundorf auf zwei Positionen um und
brachten Wenzel und Nicolaus für Heider und Hoffmann. Bei den Gästen
hatte Coach Harald Sens die Qual der Wahl und konnte nach dem
2:1-Erfolg gegen den Schönebecker SV II seine Wunschformation
aufbieten. So wurde die Zentrale mit Filax in der Abwehr, Golde im
Mittelfeld und Jahnke im Sturm ausgerichtet.
Gnadau fängt sich 2 Tore
durch Standards
Das Duell 1. gegen den 2.
des Tableaus begann mit mehr Ballbesitz für den SV Groß Rosenburg,
der den selbstbewussteren Eindruck machte. Und die ersten Chancen
hatte: Jahnkes „Möglichkeit“ , als ihm eine eigentlich verunglimpfte
Flanke zufiel, entsprang noch dem Zufall (5.). Doch die Qualität der
Gelegenheiten nahm merklich zu. Beim Tabellenführer, der sich
zunächst vergeblich um Struktur bemühte, blieb vieles Stückwerk.
Dennoch markierte die Pape-Elf den ersten Treffer der Partie,
nachdem Thomas Frauendorf eine Paasch-Flanke exakt verwertete (10.).
Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. SV-Urgestein
Christian Golde zirkelte nur 4 Minuten später das runde Leder aus 20
Metern per Freistoß ins Merker-Gehäuse. Der Ausgleich war
gleichzeitig ein Weckruf für das Fliederparkteam. Kormilez –
ansonsten zunächst wenig auffällig – zeigte nach einer Ecke per Kopf
erste gelungene Ansätze (23.). Auch Paasch lag ein weiterer
SG-Treffer auf den Füßen (30.). Die Offensivaktionen Rosenburgs
wurden in dieser Phase seltener, blieben aber gefährlich. So netzte
Jahnke ein (32.), das Schiedsrichtergespann entschied aber
richtigerweise auf Abseits. Stattdessen markierte SV-Libero Norman
Filax die Rosenburger Führung per Foulelfmeter (36.). SG-Trainer
Sebastian Pape sah eine schwächere erste Halbzeit seiner Mannschaft:
„Wir waren nicht auf dem Punkt hellwach. Da war uns Rosenburg
einiges voraus, wodurch die Halbzeitführung in Ordnung ging!“
Blitztor durch Robert
Paasch
Auch nach dem Seitenwechsel
agierten beide Spitzenteams leidenschaftlich und mit hohem
Kraftaufwand. Gnadau kam aber mit mehr Elan aus der Kabine, die
Außenbahnen waren nun wesentlich präsenter. Binnen 56 Sekunden
erspielte sich die SG so den Ausgleich. Eine Flanke von Christian
Glode köpfte der angeschlagene Robert Paasch an Andre Strebe im
Rosenburg-Tor vorbei. 2:2 stand es nun (46.) und so waren die
Ausgangslagen wieder gleich. Der nun tief stehende Gast tauchte
hingegen nur noch sporadisch vor das Merker-Gehäuse auf. Gnadau
erhöhte zwar die Schlagzahl, so versuchte es Frauendorf des öfteren
aus der Distanz, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Die
Pape-Schützlinge wollten nun den Sieg. Rosenburg konterte. Und wie:
Merker musste Sekunden vor Schluss gegen Jahnke auf der Torlinie mit
einem beherzten Sprung alles riskieren, um das Siegtor der Gäste zu
verhindern (90.).
Gnadau gastiert beim
ehemaligen Salzlandligisten des Schönebecker SV II
Für die SG Gnadau geht es am
mit dem Auswärtsspiel gegen den Schönebecker SV II am kommenden
Sonntag um 14:00 Uhr weiter. Die „Roten Teufel“ befinden sich nach
der 1:0-Niederlage beim SV Pretzien weiter im freien Fall und stehen
derzeit an achter Stelle.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau 1973: R.
Merker, F. Feickert, C. Kade, J. Kormilez, M. Heinrich, C. Glode, S.
Nicolaus (81. R. Heider), D. Wenzel, R. Paasch, T. Frauendorf. S.
Podzun
Reserve: S. Dübecke, M.
Gottschling, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M.
Kaube
SV Groß Rosenburg: A.
Strebe, F. Dolata, M. Dorn, R. Wantowske (73. M. Gruß), N. Filax, M.
Meyer, M. Jahnke, F. Bernau (57. C. Lindau), C. Golde, M. Ruppich
(65. K. Schmidt), T. Gruß
Reserve: T. Spandau, C.
Heckl
Trainer: H. Sens
Torfolge: 1:0 T.
Frauendorf (10.), 1:1 C. Golde (14.), 1:2 N. Filax (36. FE), 2:2 R.
Paasch (46.)
Gelbe Karten: C.
Glode, S. Nicolaus, T. Frauendorf – M. Jahnke, C. Golde
Zuschauer: 125
Schiedsrichter: J.
Butschek (Pömmelte) – R. Hallmann (Plömnitz) – R. Henze (Baalberge)
Fliederparkteam findet in die
Erfolgsspur zurück
Kreisliga Nord |
10.Spieltag: TSV 1827 Neundorf – SG Gnadau 2:5 (1:2)
Pünktlich vor dem
bevorstehenden Spitzenspiel gegen den SV Groß Rosenburg findet die
SG Gnadau zurück in die Erfolgsspur. Beim 5:2-Auswärtssieg beim TSV
Neundorf, die zuletzt den Schönebecker SV II mit 4:1 besiegten,
überzeugte die Pape-Elf jedoch nur streckenweise. Dennoch war der
achte Ligaerfolg zu keiner Zeit gefährdet, denn der Gastgeber
agierte über die gesamten 90 Spielminuten zu harm- und ideenlos.
Lediglich TSV-Kapitän Ronny Ganschow wusste zu überzeugen. Er
markierte das kurzzeitige 1:2 (40.). Den zweiten Neundorfer Treffer
erzielte der 20-jährige Timm Wienert. Auf Seiten des Tabellenführers
trafen Thomas Frauendorf (14., 35.), Christian Glode (53.), Robert
Paasch (74.) und Nico Steigleder (84.).
SG mit 18-Mann-Kader
Nach der 2:3-Derbyniederlage gegen
den SV Wacker Felgeleben, stellte das Trainergespann Pape/Kaube auf
zwei Positionen um. Statt Sven Nicolaus (Verletzung) und Remo
Heider, agierten Jurij Kormilez und Nico Steigleder von Beginn an.
In einer 3-1-4-2-Formation wollte man zudem der Größe des Platzes
Rechnung tragen und in der Zentrale kompakt stehen, um den Gegner
nur wenig Möglichkeiten zu bieten.
Frauendorf mit Doppelpack
Doch es dauerte eine ganze Weile,
ehe Gnadau zu seinem gewohnten Powerplay fand. Noch immer war nach
der Niederlage aus der Vorwoche Sand im SG-Getriebe. Doch mit
zunehmender Zeit bestimmte das Fliederparkteam das Geschehen und
spielte den TSV Neundorf an die Wand. Dieser versuchte es mit
Kontern, doch diese verpufften spätestens an der Gnadauer
Strafraumgrenze. Im Gegenzug boten sich der Pape-Elf die ersten
guten Tormöglichkeiten. So scheiterte Robert Paasch gleich zweimal
per Kopf nur knapp vorm Gästegehäuse. Nachdem Gnadau nun das Heft
des Handelns in die Hand genommen hatte, deutete sich das erste Tor
immer mehr an. Nach einer knappen Viertelstunde erzielte dann Thomas
Frauendorf mit einem satten Volleyschuss das 1:0 (14.).
Vorausgegangen war eine Ablage von Nico Steigleder. Auch der zweite
Gnadauer Treffer ging auf das Konto des Torschützen-Führenden
Frauendorf. Erneut wuchtete er das runde Leder aus dem Spiel heraus
in die TSV-Maschen (35.). Neundorfs einzige Torchance, im übrigen
durch einen Freistoß, führte fünf Minuten vor dem Kabinengang dann
noch zum 1:2-Anschlusstreffer durch Ronny Ganschow. SG-Keeper Ronny
Merker sah den Ball erst zu spät, weil Ganschows Schuss durch die
sich öffnende Mauer ging.
Glode trifft nach einem
50-Meter-Solo zum 3:1
Personell unverändert ging es nach
Wiederanpfiff weiter, dafür mit der nächsten ganz dicken Chance der
Pape-Elf durch Nico Steigleder, der nach einer beherzten Aktion von
Thomas Frauendorf in eine 1-zu-1-Situation gebracht wurde, aber an
TSV-Keeper Gunnar Krokotsch scheiterte. Besser machte es nur wenig
später Christian Glode, der nach einem 50-Meter-Solo noch die nötige
Kraft im Abschluss hatte und auf 3:1 erhöhte (53.). Nach einer
Frauendorf-Ecke markierte Robert Paasch aus der Drehung heraus
direkt das 4:1 (74.). Damit war die Vorentscheidung gefallen, auch
wenn die Neundorfer weiterhin bemüht waren und durch Timm Wienert
nach einem Freistoß noch zum 2:4 kamen (80.). Der Neuling wollte
aber nichts mehr anbrennen lassen und legte nochmal eine Schippe
drauf. Steigleder war zunächst zu unpräzise (82.), ehe er nur zwei
Minuten später dann doch noch zum Erfolg kam (84.) und den
Schlusspunkt einer durchschnittlichen Partie setzte.
Das Duell „Erster gegen
Zweiter“
Schon wieder kommt es im
Fliederpark zu einem echten Spitzenspiel, denn am kommenden Samstag
gastiert kein Geringerer als der Tabellenzweite aus Groß Rosenburg
im Gnadauer Rund. Der SV gewann sein letztes Spiel gegen den
Schönebecker SV II mit 2:1 Toren. Einmal mehr avancierte Mathias
Jahnke zum Rosenburger Goalgetter und markierte alle beiden Tore.
Anpfiff dieser Partie ist um 15:00 Uhr.
Kurzstatistik zum
Spiel:
TSV 1827 Neundorf: G.
Krokotsch, S. Michaelis (74. C. Feger), K. Herning, M. Sternitzke,
P. Hüttner (69. D. Stoihe), S. Albrecht, R. Ganschow, P. Prosowski,
M. Müller (77. M. Bechmann), T. Wienert, F. Vondrey
Reserve: R. Westphal, S.
Strohmeier
Trainer: S. Strohmeier
SG Gnadau 1973: R.
Merker, F. Feickert, C. Kade, M. Heinrich (77. S. Dübecke), D. Rönz
(57. D. Wenzel), S. Hoffmann (71. R. Heider), C. Glode, J. Kormilez,
R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder
Reserve: M. Kaube, J. Bolm,
S. Podzun, M. Gottschling
Trainer: S. Pape, M.
Kaube
Torfolge: 0:1, 0:2 T.
Frauendorf (14., 35.), 1:2 R. Ganschow (40.), 1:3 C. Glode (53.),
1:4 R. Paasch (74.), 2:4 T. Wienert (80.), 2:5 N. Steigleder (84.)
Gelbe Karten: P.
Hüttner – Gnadau keine
Zuschauer: 56
Schiedsrichter: J.
Lindemann (Gerbitz)
Pape-Elf vor 192 Zuschauern mit Derbyniederlage
9.Spieltag | Kreisliga Nord:
SG Gnadau 1973 – SV Wacker Felgeleben 2:3 (1:3)
Die SG Gnadau konnte auch im dritten
Aufeinandertreffen gegen den Lokalrivalen Wacker Felgeleben keinen
„Dreier“ landen. Stattdessen setzte es vor einer Rekordkulisse von
192 Zuschauern eine 2:3-Heimniederlage und damit die Erste in der
aktuellen Saison überhaupt. Die Voß-Schützlinge begannen die Partie
mit mehr Engagement und Leidenschaft und kamen so zur schnellen
Führung durch Benjamin Balder (2.). Thomas Frauendorf konnte eine
knappe halbe Stunde später einen Freistoß direkt ins Triangel zum
1:1-Ausgleich (35.) setzen. Doch zu allem Übel gelang es den
Wackeranern das Ergebnis durch Tore von Tino Wohlgemuth (41.) und
Andreas Moschner (43.) auf 3:1 für sich auszubauen. Erst nach dem
Seitenwechsel war der Tabellenführer spielbestimmend und kam durch
ein Gästeigentor noch zum Anschluss, fand aber in der Folge in
SV-Keeper Thomas Apel immer wieder seinen Meister.
Beide Mannschaften in Topbesetzung
Sowohl
Felgeleben, als auch Gnadau konnten zum „Derby“ aus dem Vollen
schöpfen. SG-Coach Sebastian Pape nahm nach dem Achtelfinaleinzug in
der letzten Woche drei Veränderungen vor. So spielten unter anderem
Remo Heider und Steven Hoffmann von Beginn an.
Viele Zweikämpfe,
Spielunterbrechungen und Freistöße
Im ewig jungen Revierderby
kennzeichneten viele Zweikämpfe, Spielunterbrechungen und Freistöße
die Anfangsphase, in der Felgeleben das Sagen hatte. Der SV begann
wie die Feuerwehr und markierte nach einem 30-Meter-Ball durch
Benjamin Balder das 1:0 (2.). SG-Keeper Ronny Merker sah beim
Gegentor alles andere als gut aus. Der Tabellendritte zeigte sich in
seinen Aktionen deutlich gewillter und schnürte durch aggressives
Pressing die „73er“ immer wieder in der eigenen Hälfte ein. Erst ein
Frauendorf-Kracher (32.) aus 18 Metern egalisierte das Ergebnis und
brachte der SG in der Folge weitere gute Offensivaktionen ein. Doch
Felgeleben blieb weiterhin das Maß der Dinge und kam durch zwei Tore
durch Tino Wohlgemuth und Andreas Moschner zum 3:1. Wohlgemuth
nutzte einen schnell ausgeführten Freistoß freistehend, während
Moschner einen Freistoß direkt verwandelte. Dabei hatte die Voß-Elf
mit zwei Lattenschüssen noch zwei Hochkaräter zu verbuchen. Die
SG-Offensive biss sich hingegen beim SV-Torhüter Thomas Apel immer
wieder die Zähne aus.
Thomas Apel beschert den Felgelebern
den Sieg
In der zweiten Hälfte wandelte sich das
Bild zugunsten des Liganeulings. Immer wieder setzte das Team, um
Kapitän Christian Kade, gezielte Nadelstiche, blieb aber wie bereits
im ersten Durchgang weiter ohne Torerfolg. Die Wacker-Mannschaft
schaltete stattdessen einen Gang runter und versuchte nun durch
Konterfußball ihr Glück. Nach drei Auswechslungen schien das
SV-Spiel nun auch nicht mehr so effektiv zu sein, denn Gnadau
näherte sich dem Apel-Gehäuse im Minutentakt. In Spielminute 75 war
es dann so weit. Eine Frauendorf-Ecke sorgte im Felgeleben-16er für
Unruhe. Dabei lenkte Andreas Moschner das Spielgerät in die eigenen
Tormaschen zum Gnadauer Anschluss. Die SG Gnadau drückte nun auf den
Ausgleich, hatte aber im wieder das Nachsehen. „SV-Keeper Thomas
Apel hat super Reflexe gezeigt und den Felgelebern den Derbysieg
beschert!“, so Pape und fügte an: “In der zweiten Halbzeit waren wir
das bessere Team. Trotz der Niederlage, lassen wir den Kopf jetzt
nicht hängen. Wir stehen immer noch auf dem Platz an der Sonne und
das ist als Neuling schon eine super Sache!“
Mal Top, mal Flop – Gnadau beim TSV
Neundorf zu Gast
Dennoch wird die Luft als Tabellenführer
aufgrund der Niederlage immer dünner, denn auch Groß Rosenburg, ein
weiterer Verfolger, gewann und ist nur noch drei Punkte hinter der
SG. Am kommenden Wochenende ist das Fliederparkteam somit gefordert,
wieder Punkte einzufahren. Gegner ist dieses Mal der TSV Neundorf,
der für Pape unberechenbar scheint: „Mal gewinnen sie deutlich und
mal verlieren sie klar!“ Es wird also auch Vieles von der Form des
TSV abhängen. Beginn der Partie ist um 15:00 Uhr in Neundorf.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, D. Rönz, M. Heinrich, S. Hoffmann, C. Glode, S.
Nicolaus, R. Paasch, T. Frauendorf, R. Heider (46. D. Wenzel)
Reserve: S. Dübecke, J. Bolm, M.
Gottschling, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
SV Wacker Felgeleben: T. Apel, C.
Joo (52. C. Kuchta), B. Balder, M. Kral, M. Pollin, A. Moschner, D.
Fink (50. S. Schulz), S. Käsebier (60. C. Lorenz), T. Wohlgemuth, C.
Lein, C. Jahne
Reserve: M. Braun
Trainer: T. Voß
Torfolge: 0:1 B. Balder (3.), 1:1
T. Frauendorf (32.), 1:2 A. Moschner (36.), 1:3 T. Wohlgemuth (43.),
2:3 A. Moschner (75. ET)
Gelbe Karten: C. Glode, R. Paasch,
R. Heider – C. Joo, S. Käsebier, C. Lein, C. Jahne, C. Lorenz
Rote Karte: S. Schulz (90.)
Zuschauer: 192
Schiedsrichter: P. Walke – S.
Tuchen – M. Walke
Gnadau gelingt Revanche und
gleichzeitig der Einzug ins Achtelfinale
Salzlandpokal |
2.Hauptrunde: TV Askania Bernburg III – SG Gnadau 0:3 (0:3)
In der 2.Hauptrunde des
Salzlandpokals ist der SG Gnadau die Revanche gegen den TV Askania
Bernburg III, der die Pape-Elf in der vergangenen Saison mit 4:3 aus
dem Kreisklassenpokal-Halbfinale schoss, geglückt. Mit einem
ungefährdeten 3:0-Auswärtserfolg verwies der Kreisligist die
Routiniers aus der Kreisstadt insbesondere in der ersten Halbzeit in
die Schranken und verwaltete nach dem Seitenwechsel das Ergebnis.
Robert Paasch schoss nach einem Sololauf das 1:0 (21.). Nur wenig
später trugen sich Thomas Frauendorf per Freistoß (30.) und Sven
Nicolaus per Kopf (42.) in die Gnadauer Torschützenliste ein. „Für
uns war der Einzug ins Achtelfinale in zweierlei Hinsicht positiv.
Zum einen kann man jetzt auf ein attraktives Los hoffen und zum
anderen konnte man das nötige Selbstvertrauen für das kommende
Kreisderby gegen Wacker Felgeleben sammeln!“, so SG-Coach Pape.
Christoph Vatthauer
verstärkt Askania III
TV-Trainer Uwe Radecke,
dessen Team mit Tabellenplatz 8 im Vergleich zu den letzten Saisons
eher schmeichelhaft in die Liga gestartet ist, konnte mit dem
7-fachen Landesklasse-Torschützen Christoph Vatthauer seine
Mannschaft in der Offensive gezielt verstärken. Bei der SG Gnadau
hatte das Trainergespann Pape/Kaube mit 17 Spielern erneut die Qual
der Wahl, entschied sich aber für die Erfolgself vom letzten
Wochenende (6:1-Sieg beim VfB Neugattersleben). Neu im Team, war
einzig Nico Steigleder im Sturm, der den geschwächten Steven
Hoffmann ersetzte.
Gnadau das effektivere
Team
Beide Mannschaften zollten
sich von Beginn an gehörigen Respekt. Folglich mieden sowohl die
Bernburger als auch die Gnadauer das letzte Risiko und es
entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zweier ebenbürtiger
Mannschaften. Das SG-Team war dabei ein Stück weit effektiver,
konnte sich aber in der ersten Viertelstunde nur selten gegen die
taktisch sehr disziplinierten Gastgeber durchsetzen. Nach knapp 18
Spielminuten kam es zur ersten nennenswerten Möglichkeit der
Begegnung. Die SG schaltete in der Sturmzentrale schnell und brachte
mit einer Passstafette die TV-Abwehr in Bedrängnis. Doch dem
darauffolgenden Tor, folgte eine Pfiff des gut leitenden Referees
Reiner Hallmann, der richtigerweise auf Abseits entschied. Doch nur
drei Minuten später gelang dann doch ein reguläres Tor durch Robert
Paasch, dem ein schönes Solo vorausging. Nun spielte das
Fliederparkteam einen guten Ball, erhöhte die Schlagzahl und kam
durch einen flach getretenen Freistoß durch Thomas Frauendorf zum
verdienten 2:0 (30.). Auf der Gegenseite hatte Rene Schachner mit
einem Schuss aus 16 Metern die größte Chance (38.) für die
Kreisklasse-Elf. Doch Ronny Merker parierte das Spielgerät aus dem
Torwinkel. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang Sven Nicolaus, wie aus
dem Nichts, per Kopf das 3:0 (42.) nach einer scharfen Hereingabe
vom Eckpunkt durch Thomas Frauendorf.
Ergebnisverwaltung bringt
zweiten Erfolg zu „Null“
Nach dem Kabinengang
mobilisierten die Askanen noch einmal Kräfte, konnten sich aber kaum
entscheidend durchsetzen. Dennoch waren sie einem Tor näher, als die
SG, die zwar hinten kompakt stand, aber nach vorne zu wenig Druck
entwickelte. So blieb es auch nach 90 Spielminuten beim
Halbzeitergebnis. „Das 3:0 haben wir uns durch eine solide Leistung
erarbeitet. Auch, wenn wir im zweiten Durchgang das Ergebnis nur
noch verwaltet haben, kann man mit dem Gezeigten dennoch zufrieden
sein!“, sagte Co-Trainer Mirko Kaube.
Das Kreisderby des Jahres
steht an
Am kommenden Sonntag kommt es
nach knapp 720 Tagen zum Wiedersehen alter Bekannter. Mit dem SV
Wacker Felgeleben gastiert kein geringerer im Fliederpark, als das
Team, dass der SG Gnadau in der Saison 2008/09 in der 1.Kreisklasse
II den Rang abgelaufen hat. Auch hier könnte das Motto lauten: Die
Chance zur Revanche. Pape ist sich schon jetzt sicher: „Es wird
wieder eng zugehen, aber dieses Mal sind wir noch stärker.“ Anpfiff
dieser Topbegegnung ist um 14:00 Uhr im Gnadauer Fliederpark.
Kurzstatistik zum
Spiel:
TV Askania Bernburg III:
S. Geppert, R. Zieger (46. M. Angermann), J. Held, H. Schmidt, T.
Groth, M. Schulze (71. C. Muhlack), H. Schachner, R. Schachner, C.
Vatthauer, R. Kausmann (71. R. Beck), K. Resch
Reserve: M. Harske, D.
Lehmann, J. Müller
Trainer: U. Radecke
SG Gnadau 1973: R.
Merker, F. Feickert, C. Kade, D. Rönz, M. Heinrich, C. Glode, S.
Nicolaus (71. R. Heider), R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder
(46. S. Hoffmann), J. Kormilez (46. D. Wenzel)
Reserve: S. Dübecke, J. Bolm,
M. Gottschling, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 0:1 R.
Paasch (21.), 0:2 T. Frauendorf (30.), 0:3 S. Nicolaus (42.)
Gelbe Karten: R.
Zieger – S. Nicolaus
Zuschauer: 35
Schiedsrichter: Reiner
Hallmann (Plömnitz)
Formverbessertes Fliederparkteam
baut Tabellenführung aus
8.Spieltag | Kreisliga Nord:
VfB Neugattersleben – SG Gnadau 1:6 (0:4)
In einer schnellen und intensiven Partie
rang Gnadau das spielerisch enttäuschende Neugattersleben vor 100
Zuschauern mit 6:1 nieder. Der leidenschaftlich aufspielende
Tabellenführer offenbarte insbesondere in der ersten Halbzeit eine
starke Leistung und legte durch Tore von Steven Hoffmann (14., 20.),
Thomas Frauendorf (18. FE) und Jurij Kormilez (29.) einen Blitzstart
nach Maß hin. Der chancenlose VfB gab sich bereits da geschlagen,
kam aber kurz vor Spielschluss durch Torsten Brinkmann (81.) noch
zum Ehrentreffer. Gnadaus Abteilungsleiter Lutz Feickert zeigte sich
nach den 90 Spielminuten hocherfreut: „Heute haben wir die bisher
stärkste Saisonleistung geboten. Einen großen Dank gilt abermals den
zahlreich mitgereisten Fans!“
SG in Bestbesetzung
Der
VfB Neugattersleben musste im Vergleich zur 3:2-Niederlage gegen den
Schönebecker SV II im Tor auf Axel Karls verzichten. Stattdessen
rückte Andreas Böhm zwischen die Pfosten. Auf Gnadauer Seite konnte
Trainer Sebastian Pape sein Team in Bestbesetzung auflaufen lassen,
hatte aber mit Danny Wenzel auf einer Position umzustellen. Zudem
agierte der Neuling nach dem 2:1-Sieg gegen die TSG Calbe II wieder
mit zwei „Sechsern“ vor der Liberoposition.
Hoffmann und Kormilez als magisches
Duo
Vor
einer tollen Kulisse am Tag der Deutschen Einheit hätte der Start
des Tabellenführers nicht besser sein können: Steven Hoffmann, der
einen bärenstarken Auftritt zeigte, belohnte sich nach großem
Laufpensum mit dem 1:0 (14.). Jurij Kormilez eröffnete dabei mit
einem genialen Pass in die Lücke Hoffmanns Führungstreffer. Die SG
stand in der Folge sehr hoch, unterband Angriffsbemühungen des
Gastgebers schon im Ansatz und suchte immer wieder schnörkellos den
Weg nach vorne. Dabei hatte das Spiel zudem die nötige Struktur,
auch weil die Wendlandt-Schützlinge es der SG leicht machten. In der
18.Spielminute wurde dann der wieselflinke Steven Hoffmann im
Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas
Frauendorf zu seinem 11.Saisontreffer und zum 2:0 für seine Farben.
Wie im Rausch drückte das Fliederparkteam nun den VfB in die eigene
Hälfte. Erst gelang Steven Hoffmann das 3:0 (20.) und dann bereitete
er das 4:0 für Jurij Kormilez vor, nachdem er ihn mit einer Flanke
perfekt bediente. Kormilez brauchte nur noch per Kopf einzunetzen
(29.).
Brinkmann erzielt Ehrentreffer
Ohne
Personalwechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Die SG schaltete
nun einen Gang herunter, blieb aber weiterhin das spielbestimmende
Team. In der 54.Spielminute spielten die Hausherren nur noch zu
zehnt weiter, weil Sebastian Schröder Gnadaus „Staubsauger“ Michael
Heinrich von hinten harsch attackierte. Auch wenn die „73er“ nun
Feldvorteile besaßen dauerte es noch eine ganze Weile, ehe Profit
daraus geschlagen werden konnte. Robert Paasch machte mit seinem
strammen Schuss zum 5:0 (62.) den Sack vorzeitig zu, auch wenn es
Torsten Brinkmann (81.) auf gegnerischer Seite noch gelang den
Ehrentreffer für sein Team zu erzielen. Die alte Fünf-Tore-Differenz
stellte drei Minuten vor Spielabpfiff Jurij Kormilez wieder her.
„Wir haben das Spiel klar dominiert und auch in dieser Höhe verdient
gewonnen!“, lautete das Fazit Sebastian Papes nach dem Spiel. Sein
Team wirkte frischer, agiler und weitaus effizienter als
Neugattersleben, die nach der 4. Niederlage in Folge, auf einen
Abstiegsrang gerutscht sind. Gnadau konnte hingegen nach den Patzern
der Verfolger seinen Vorsprung auf nunmehr 6 Punkte ausbauen.
2.Hauptrunde des Salzlandpokals steht
an
Am kommenden Wochenende muss die SG
Gnadau erneut am Sonntag spielen. Dabei kommt es in der 2.Hauptrunde
zum Revanche-Spiel gegen den TV Askania Bernburg III, die die SG im
letzten Jahr aus dem Kreisklassenpokal warfen. „Dieses Mal wollen
wir den Spieß umdrehen!“, gibt sich Pape kämpferisch. Kann seine Elf
an die heute gezeigte Leistung anknüpfen, dann ist dieses Vorhaben
keineswegs illusorisch. Die Askanen sind zudem nicht so optimal in
die Saison gestartet. Zuletzt setzte es eine 2:0-Auswärtsniederlage
beim FSV R/W Alsleben II. Anpfiff zum Pokalfight ist um 14:00 Uhr in
Bernburg.
Kurzstatistik zum Spiel:
VfB Neugattersleben: A. Böhm, T.
Wendlandt, C. Ledel, S. Goldhorn (64. C. Gaidecke), A. Heydrich (25.
T. Berendt), A. Kutz, M. Meiling, S. Plathe, S. Schröder, R. Franke,
T. Brinkmann
Reserve: M. Goldhorn, C. Sell
Trainer: T. Wendlandt
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, D. Rönz (69. S. Dübecke), M. Heinrich, S.
Hoffmann (78. J. Bolm), C. Glode, S. Nicolaus, R. Paasch (63. S.
Podzun), T. Frauendorf, J. Kormilez
Reserve: R. Kade
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 0:1 S. Hoffmann (14.),
0:2 T. Frauendorf (18. FE), 0:3 S. Hoffmann (20.), 0:4 J. Kormilez
(29.), 0:5 R. Paasch (62.), 1:5 T. Brinkmann (81.), 1:6 J. Kormilez
(87.)
Gelbe Karten: T. Wendlandt, A.
Kutz, S. Plathe – C. Glode
Rote Karte: S. Schröder (Neugattersleben)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Marcel Kautz (SG
Traktor Brumby)
Sebastian
Pape mit glücklichem Händchen – Joker Paasch trifft mit
Last-Minute-Tor zum 2:1
Kreisliga Nord | 7.Spieltag:
SG Gnadau 1973 – TSG Calbe II 2:1 (0:1)
Lange Zeit tat sich die SG Gnadau im
heimischen Fliederparkstadion vor 65 Zuschauern bei regnerischem
Wetter ungemein schwer, weil sich Calbe nach der frühen Führung –
Claudio Recklebe traf bereits nach 18 Spielminuten – clever in der
eigenen Hälfte staffelte. Erst nach der Pause kam mehr Schwung ins
Spiel der Hausherren, auch wenn zwingende Chancen selten blieben. So
fiel die Entscheidung erst kurz vor Ultimo. Robert Paasch köpfte zum
2:1 ein. Zuvor traf Thomas Frauendorf per direktem Freistoß zum
1:1-Ausgleich (52.).
Beide Teams breit aufgestellt
TSG-Coach Rainer Fabian konnte nach dem 2:1-Heimsieg gegen den
Schönebecker SV II aus der Vorwoche aus dem Vollen schöpfen. Mit
Alexander Voigt, Stefan Sandau und Philip Berner agierten zudem
Spieler aus dem Anschlusskader des Landesligisten. Auch der
Gastgeber war mit einem 16-Mann-Kader gut aufgestellt. Gnadaus
Trainer Sebastian Pape und Mirko Kaube stellten im Vergleich zum
Brumby-Spiel auf drei Positionen um. So standen unter anderem Danny
Wenzel, Michael Heinrich und Sven Nicolaus wieder in der
Stammformation.
Junge TSG-Reserve spielt abgeklärter
Ohne
große Anlaufzeit ging es bei der TSG-Reserve gleich entscheidend zur
Sache. Die Saalestädter erspielten sich sofort ein spielerisches
Übergewicht. Das SG-Mittelfeld leistete sich schon nach 18
gespielten Minuten einen folgenschweren Ballverlust. Calbe war
hellwach, nahm an Fahrt auf und bediente über die linke Außenbahn
den im Zentrum stehenden Claudio Recklebe. Der 19-Jährige, an diesem
Tag die zweite Spitze neben Raik Schuckert, hatte jede Menge Raum
und traf mit einem Schuss aus 5 Metern zum 1:0. Die frühe Führung
spielte den Fabian-Schützlingen natürlich in die Karten. Die
Calbenser zogen sich in die eigene Hälfte zurück und bildeten mit
zwei Viererketten einen dichten Riegel, den die zu langsam und
ideenarm agierenden Gnadauer kaum einmal knacken konnten. So blieb
es bis zur Pause bei der verdienten Führung der Gäste. „Wieder
einmal waren wir gefordert, unsere Jungs in der Pause
wachzurütteln!“, gab Pape zu.
Gnadau entwickelt nach dem
Seitenwechsel Druck
So
kamen die Fliederparkkicker aus der Kabine wesentlich agiler, woran
auch die Eingewechselten Robert Paasch und David Rönz ihren Anteil
hatten. Steven Hoffmann traf zunächst eine flache Hereingabe nicht
richtig (47.), doch fünf Minuten später fiel der Ausgleich: Thomas
Frauendorf schaffte aus ruhender Position das, wofür er mehr als
bekannt ist. Freistoßtore vom allerfeinsten. Auch dieses Mal ließ er
dem Gäste-Keeper, Stephan Herrmann, keine Abwehrmöglichkeit. Nach
dem Ausgleich blühte die SG kurzzeitig auf. TSG-Spieler Toni
Houpline sah zudem die gelb-rote Karte. Doch Profit konnte die
Pape-Elf daraus zunächst nicht schlagen. Calbe setzte auch in
Unterzahl immer wieder kleine Nadelstiche, doch die Heimabwehr hielt
dem Druck mehr als stand. In der Schlussphase entwickelte Gnadau
noch einmal Druck, doch den Aktionen fehlte meist die letzte
Genauigkeit. Eine Minute vor Spielende schlugen die „73er“ dann doch
entscheidend zu: Eine halbhohe Wenzel-Flanke erreichte punktgenau
den eingewechselte Robert Paasch. Dieser drückte die Kugel mit dem
Kopf über die Linie. Damit setzten der neue und alte Spitzenreiter
einen Schlusspunkt in einer Partie, in der er sich lange schwer tat
und erst im zweiten Durchgang Druck entwickelte.
Sonntagsspiel steht an
In der kommenden Woche spielt die SG
nicht wie gewohnt am Samstag, sondern kickt dieses Mal am Sonntag.
Um 14:00 Uhr gastiert die SG beim VfB Neugattersleben, der sein
Spiel beim Schönebecker SV II nur knapp mit 3:2 verlor. „Der VfB ist
zu Hause sehr stark und nur schwer zu schlagen. Wir müssen uns
strecken, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen!“, so Pape.
Kurzstatistik zum Spiel:
SG Gnadau 1973: R. Merker, F.
Feickert, C. Kade, J. Kormilez, M. Heinrich, S. Hoffmann, S.
Nicolaus (78. D. Rönz), D. Wenzel, C. Glode, T. Frauendorf, N.
Steigleder (75. R. Paasch)
Reserve: R. Heider, S. Dübecke, J. Bolm,
M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
TSG Calbe II: S. Herrmann, R.
Seeliger, C. Sandau, K. Vetter (90. G. Meißner), T. Houpline, C.
Kober, A. Voigt, C. Recklebe, S. Sandau, P. Berner, R. Schuckert
(55. T. Kolloff)
Reserve: N. Weber, J. Simolka, S.
Schellin
Trainer: R. Fabian, D. Sobczak
Torfolge: 0:1 C. Recklebe (18.),
1:1 T. Frauendorf (52.), 2:1 R. Paasch (89.)
Gelbe Karten: J. Kormilez, S.
Nicolaus – C. Kober
Gelb-rote Karte: T. Houpline
Zuschauer: 65
Schiedsrichter: Ralf Wondratschek
(TSG Unseburg/Tarthun)
SG Gnadau entscheidet Nervenschlacht für
sich
Kreisliga Nord |
6.Spieltag:
SG Traktor Brumby – SG Gnadau 2:3 (1:0)
In einer
brisanten, aber von beiden Mannschaften mit hoher Fehlerquote
geführten Kreisligapartie setzte sich Gnadau trotz eines
2:0-Rückstandes am Ende doch noch mit 3:2 in Brumby durch und führt
damit als Liganeuling weiter die Tabelle an. Dabei nutzten zunächst
die Hausherren durch Christian Czech (36., 60.) das erneut schwache
Abwehrverhalten von Gnadau gnadenlos aus, ließen sich dann aber vom
Doppelpack durch Thomas Frauendorf (65., 66.) binnen 120 Sekunden so
sehr beeindrucken, dass sie das Spiel doch noch aus der Hand gaben.
In der Schlussminute markierte der wieselflinke Steven Hoffmann mit
seinem „goldenen Tor“ nicht nur seinen ersten Saisontreffer, sondern
versetzte auch den 35-mannstarken Gästeanhang in einen kollektiven
Freudentaumel. „Es war wieder einmal eine Nervenschlacht mit dem
besseren Ende für uns!“, so SG-Coach Pape.
Angespannte Personallage
Brumby, die
zuletzt beim Schönebecker SV II mit 4:1 verloren, hatten es wie
Gnadau mit einer angespannten Personallage zu tun. Brumby begann mit
Trainer Wenhard und Gnadau mit dem Altherrenspieler Udo
Stoye-Houpline in der Anfangsformation.
Gnadau mit Problemen im
Spielaufbau
Gar nicht
nach dem Geschmack der SG Gnadau begann die Begegnung: Nach einer
knappen halben Stunde lagen die Gäste zurück, wie so oft in dieser
Spielzeit durch einen Fehler im Gnadauer Abwehrverbund. Christian
Czech wurde von der linken Außenbahn mustergültig bedient. Der Ball
fand zwischen Christian Kade, Ronny Merker und dem Pfosten den Weg
ins Netz. Gnadau hatte mit dem wohl kleinsten Platz im Kreis seine
Mühen. Ein Spielfluss war gar nicht möglich. Brumby nutzte als
Hausherr mittels „Kick and Rush“ die Platzgegebenheiten deutlich
besser und kam einige Male dem SG-Gehäuse gefährlich nahe. Die
Pape-Elf konnte sich im ersten Durchgang hingegen keine
nennenswerten Tormöglichkeiten erspielen. „Wir haben nicht das
umgesetzt, was wir als Marschroute herausgegeben haben. Zudem fehlte
der nötige Wille und Drang zum Ball!“, gab Co-Trainer Mirko Kaube
an.
Gnadau dreht „Wahnsinnspartie“
Nach dem Seitenwechsel erwischte Brumby erneut den besseren Start.
Ein weiter Abschlag des Brumby-Schlussmanns brachte die schlecht
gestaffelte SG-Defensive so sehr in Bedrängnis, dass daraus das 2:0
resultierte. Christian Czech setzte zum Sprint an, gewann sein
Laufduell und spitzelte den Ball an SG-Keeper Ronny Merker
bärenstark vorbei. Doch nach dem 2:0 schaltete Brumby
unerklärlicherweise ab und ließ Gnadau gewähren. Das Offensivspiel
des Neulings hatte nun wesentlich mehr Linie. Insbesondere Standards
wurden nun konsequent genutzt. So ließ Thomas Frauendorf innerhalb
von zwei Minuten Brumbys Abwehr alt aussehen. Erst traf er per Kopf
(65.) und dann N. Steigleder (66.), wiederum per Kopf. Angefeuert
von den 35 mitgereisten Gnadau-Fans wurde die Elf so sehr beflügelt,
dass mit dem Schlusspfiff die Sensation gelang.
Thomas
Frauendorf schlägt eine Ecke scharf in den Strafraum und Wirbelwind
Steven Hoffmann schiebt den Ball gekonnt ins Tor. " Das Ergebnis
zeigt die Moral unserer Mannschaft. Die letzten 25 Spielminuten
waren in Ordnung, über die restliche Spielzeit legen wir den Mantel
des Schweigens." so Trainer Pape
TSG Calbe II zu Gast im
Fliederpark
Am
kommenden Samstag steht ein weiteres schweres Spiel auf dem
Programm. Mit der Landesliga-Reserve der TSG Calbe reist ein
technisch versiertes und spielerisch starkes Team in den
Fliederpark. „Vielleicht kommt uns das sogar entgegen!“, meint Pape.
Anpfiff dieser sicherlich interessanten Partie ist um 15:00 Uhr in
Gnadau.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade,
J. Kormilez, R. Heider, S. Podzun, T. Frauendorf, C. Glode, U.
Stoye-Houpline, N. Steigleder, S. Hoffmann (eingewechselt: D. Rönz)
Reserve: M. Kaube, S. Dübecke
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 1:0, 2:0
Christian Czech (36., 60.), 2:1 Th. Frauendorf (65.), 2:2 N.
Steigleder (66.), 2:3 Steven Hoffmann (90.+2)
Zuschauer:
40
Schiedsrichter: Dirk
Frunzke (Gatersleben)
Fliederparkkicker verteidigen
Spitzenplatz der Kreisliga Nord
Kreisliga Nord |
5.Spieltag:
SG Gnadau 1973 – VFB Glöthe 5:3 (3:1)
In einer
gutklassigen und turbulenten Partie fuhr die SG Gnadau mit einem 5:3
(3:1)-Heimerfolg über den VFB Glöthe den fünften Sieg im sechsten
Saisonspiel ein und behauptete dadurch den Platz an der Sonne. Die
Gäste versetzten kurz nach Anpfiff der Partie die Gnadauer in einen
Schockzustand, nachdem Goalgetter Marcel Rettig einen hohen Ball zum
1:0 verwertete (1.). Sven Nicolaus gelang aber nur vier Minuten
später der so wichtige Ausgleichstreffer per direkt verwandeltem
Freistoß (5.). Auf Glöther Seite trafen weiterhin Patrick Schulze
(58.) und abermals Marcel Rettig (87.). Auf heimischer Seite waren
indes Robert Paasch (27.), Thomas Frauendorf (31., 90.+2 FE) und
erneut Sven Nicolaus (64.) erfolgreich.
Glöthe stand in der Pflicht
Die
Voraussetzungen vor dem Spiel hätten nicht unterschiedlicher sein
können. Der VFB Glöthe stand nach vier Niederlagen in Folge in der
Pflicht erste Punkte einzufahren. Coach Behne konnte dabei auf eine
gut besetzte Mannschaft zurückgreifen und hatte mit Marcel Rettig
den gefährlichsten Mann mit an Bord. Die SG Gnadau konnte hingegen
als Neuling und gleichzeitig Tabellenführer frei aufspielen. „Ich
habe meinen Jungs gesagt, dass wir keinen großen Druck haben, es
aber dennoch schwer wird, weil Glöthe bis zum Letzten fightet!“, gab
Gnadau-Trainer Pape an. Er konnte auf einen 16-mannstarken Kader
zurückgreifen und hatte somit die Qual der Wahl.
Gnadaus Defensive offenbart
erneut Defezite
Vor 76
Zuschauern im Fliederpark begannen beide Mannschaften ohne große
Abtastphase. Glöthe nutzte den ersten Gnadauer Ballverlust zum
Führungstreffer durch Marcel Rettig (1.). Der Gastgeber zeigte sich
nur kurz geschockt und egalisierte das Ergebnis durch Linksfuß und
Neuzugang Sven Nicolaus per Freistoß aus 18 Metern (5.). Der VFB
blieb trotzdem brandgefährlich und kam zu weiteren guten
Gelegenheiten. Hierbei offenbarten sich einmal mehr Schwächen im
Spielaufbau und in der Gnadauer Hintermannschaft. Zum einen wurden
Bälle zu ungenau verteilt und zum anderen fehlte es gelegentlich an
der Abstimmung. Dennoch war Gnadau das Team, welches die Tore
erzielte. Vor der Pause erhöhten Robert Paasch und Thomas Frauendorf
auf 3:1. „Die Tore waren enorm wichtig!“, gab Co-Trainer Mirko Kaube
an.
Sven Nicolaus, der Mann für die
wichtigen Tore
Im zweiten
Durchgang blieb das Spiel eine Begegnung, in der es auf und ab ging.
Beide Teams lauerten auf Konter. Glöthe schoss wie in den ersten 45
Spielminuten das erste Tor. Patrick Schulze nahm eine Flanke trotz
doppelter Bedrängung direkt und erzielte das 3:2 (58.). Wieder war
es Gnadaus Zentrale Sven Nicolaus, der nach sattem Schuss mit dem
4:2 (64.) für die richtige Antwort sorgte. In der Folge hätte die SG
mit guten Chancen den Sack zu machen können, ließ aber dadurch die
Partie weiter offen. Denn Glöthe gab sich zu keiner Zeit auf und kam
sogar nochmals durch Marcel Rettig nach vorausgegangenem Sololauf
auf ein Tor heran (87.). Doch Thomas Frauendorf sorgte zwei Minuten
über der Zeit per Foulelfmeter für den endgültigen Knock-Out der
Gäste, die zu keiner Zeit wie ein Tabellenletzter agierten. „Wir
müssen dem VFB ein Lob für die engagierte Leistung aussprechen. Sie
haben sich nie aufgegeben und uns immer wieder in Bredouille
gebracht!“, lautete Papes Urteil.
Schweres Auswärtsspiel steht an
In der
kommenden Woche muss die SG Gnadau zu einem schweren Auswärtsspiel
nach Brumby reisen. Auch wenn die Tabellensituation eindeutig ist,
weiß Coach Pape um die Brisanz des Spieles: „In Brumby ist es immer
schwer Punkte zu holen. Der enorm kleine Platz macht es schwer ein
vernünftiges Spiel aufzuziehen.“ Anpfiff der Partie ist am kommenden
Samstag um 15:00 Uhr.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade,
D. Rönz (67. R. Heider), M.Heinrich, D. Wenzel, C. Glode, S.
Nicolaus (65. S. Podzun), R. Paasch (77. S. Dübecke), T. Frauendorf,
S. Hoffmann
Reserve: J. Bolm
Trainer: S. Pape, M. Kaube
VFB Glöthe:
C. Fischer, M. Liebetruth, R.
Herzberg, P. Schulze, A. Schulz, C. Schulz, M. Rettig, P. Behne (73.
T. Hocke), J. Herzberg (56. S. Klingner), T. Ludwig, R. Koch (79. R.
Koch)
Reserve: -
Trainer: Behne, Lärz, Bertram
Torfolge:
0:1 M. Rettig (1.), 1:1 S.
Nicolaus (5.), 2:1 R. Paasch (27.), 3:1 T. Frauendorf (31.), 3:2 P.
Schulze (58.), 4:2 S. Nicolaus (64.), 4:3 M. Rettig (87.), 5:3 T.
Frauendorf (90.+2 FE)
Gelbe Karten:
R. Merker, C. Glode – R. Herzberg
Zuschauer:
76
Schiedsrichter:
Helmut Lampe (Staßfurt)
Gnadau reicht ein 2:2-Unentschieden zur
Tabellenführung
Kreisliga Nord |
4.Spieltag: MTV
Welsleben – SG Gnadau 2:2 (2:1)
Nur wenige Momente fehlten
dem MTV Welsleben, um der SG Gnadau die erste Niederlage der Saison
beizubringen. Der Gastgeber stellte im ersten Durchgang das bessere
Team und profitierte insbesondere von der ungewohnten Unsicherheit
in der Gnadauer Hintermannschaft. Nachdem die den Druck erhöhenden
Gnadauer im zweiten Durchgang den Ausgleich hergestellt hatten,
hätte Welsleben durch einen Elfmeter und eine hundertprozentige
Torchance alles klar machen können. Danach hatte die SG den Sieg auf
dem Fuße, vergab aber ähnlich wie Welsleben die Chancen kläglich.
„Wir sind mit dem Unentschieden dennoch vollkommen zufrieden!“,
lautete das kurze Fazit des Gnadau-Coaches Sebastian Pape kurz nach
der Partie.
SG auf drei Positionen
umgestellt
Der Trainer und seine rechte
Hand Mirko Kaube änderten die Startelf auf drei Positionen. So
rückten Michael Heinrich und die Neuzugänge Sven Nicolaus und
Stephan Podzun unter die ersten Elf. Auf Welsleber Seite konnte
Trainer Roder seine stärkste Mannschaft aufbieten.
Dennis Rohde mit dem „Tor
des Jahres“
Der Kreisliga-Neuling
erwischte einen Traumstart. Allerdings nicht, weil die SG Gnadau den
MTV bilderbuchmäßig auskombinierte, sondern weil das Roder-Team den
Fliederparkkickern die Führung auf dem Silbertablett servierte. Ein
Gnadauer Schuss sorgte für ein wirres Durcheinander im
Welsleben-16er, sodass Robert Paasch völlig freistehend den
Abpraller zum 1:0 verwerten konnte (3.). Fortan war der
Vorjahres-Dritte Herr im eigenen Haus und kam nach einem 45
Meter-Kracher von Dennis Rohde zum überraschenden 1:1-Ausgleich.
„Dieser Sonntagschuss wäre mit Sicherheit das Tor des Jahres
geworden!“, kommentierte SG-Co-Trainer Kaube den Welsleber
Paukenschlag. Danach zeigte sich insbesondere die Gnadauer
Hintermannschaft ungewohnt nervös. Vor allem weite Abschläge von
MTV-Keeper Jens Ulrich wurden zu schwer einzuschätzenden Risiken.
Eine dieser Situationen führte dann zum Führungswechsel.
Vorjahres-Torschützenkönig Marcel Rhode schirmte den Ball nach
weitem Abschlag gekonnt ab, vollzog eine Drehung und ließ beim
Schuss SG-Schlussmann Merker keine Abwehrmöglichkeit (21.). Obwohl
Gnadau danach versuchte das Zepter in die Hand zu nehmen, blieb es
zunächst bei der 2:1-Pausenführung für den MTV Welsleben.
Gnadau im Schlusssport
das bessere Team
Nach der Pause war es erneut
die SG Gnadau, die die erste Möglichkeit verzeichnen konnte. Das
Spiel nahm zudem langsam aber sicher eine Wendung. Gnadau stand in
der Defensive nun kompakter und erhöhte kontinuierlich den Druck.
Ein Antritt des Neu-Gnadauers Sven Nicolaus bescherte der SG zudem
einen verdienten Foulelfmeter. Wie in den Spielen zuvor zeigte sich
Thomas Frauendorf sicher vom Punkt und verwandelte zum verdienten
2:2-Ausgleich (58.). Nach einer Stunde hatte ein Welsleber Spieler
das 3:2 vor Augen, vertändelte den Ball aber frei vorm Tor. Nur fünf
Minuten später war es dann MTV-Torjäger Marcel Rohde selbst, der die
erneute Führung hätte erzielen müssen. Doch er scheiterte vom Elfer
aus und schoss das Spielgerät über das Tor. Postwendend zeigte
Gnadau wieder mehr Elan und hätte in den Schlussminuten den Sieg
einfahren können. Doch im Minutentakt hatten Robert Paasch, Michael
Heinrich und Sven Nicolaus Probleme am eigenen Abschluss. So blieb
es also beim 2:2. Für die SG bedeutet das einen Punktgewinn,
scheiterte Felgeleben doch an Neugattersleben mit 4:1. Dadurch ist
die Pape-Elf neuer Tabellenführer der Kreisliga Nord.
VfB Glöthe zu Gast im
Fliederpark
Am kommenden Samstag reist
der noch punktlose Tabellenletzte VfB Glöthe in den Fliederpark. Für
die Behne-Elf verlief der Saisonstart alles andere als erhofft. „Sie
werden gerade deshalb auf erste Zähler brennen! Das macht diese
Mannschaft so unberechenbar. In dieser Liga kann zudem jeder jeden
schlagen!“, so Pape. Anpfiff dieses heißen Duells ist um 15:00 Uhr.
Kurzstatistik zum
Spiel:
MTV Welsleben: J.
Ulrich, S. Tuemler (89. S. Sievert), M. Germer, A. Heinz (60. R.
Bennecke), T. Otto, S. Otto, M. Wallborn, M. Lehmann, P. Becker (87.
D. Schaak), M. Rohde, D. Rohde
SG Gnadau 1973: R.
Merker, D. Rönz, C. Kade, F. Feickert, M. Heinrich, S. Hoffmann (46.
R. Heider), S. Nicolaus, S. Podzun, R. Paasch, T. Frauendorf, N.
Steigleder (52. R. Kade)
Reserve: S. Dübecke, J. Bolm, M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge: 0:1 R.
Paasch (3.), 1:1 D. Rohde (11.), 2:1 M. Rohde (21.), 2:2 T.
Frauendorf (58. FE)
Besondere Vorkommnisse:
M. Rohde verschießt Foulelfmeter (65.)
Gelbe Karten: T. Otto
– R. Heider
Zuschauer: 61
Schiedsrichter: R.
Schmiedel (Bernburg)
Frauendorfs Hattrick beschert Gnadau 2.
Tabellenplatz
Kreisliga Nord,
3.Spieltag:
SG Gnadau 1973 – SV Warthe Hakeborn 3:1 (0:0)
In einer über weite Strecken
verbissenen Kreisligapartie konnte sich der Liganeuling auch im
dritten Spiel in Folge drei wichtige Punkte gegen stets bemühte,
aber letztlich glücklose Hakeborner, sichern. Wie im Spiel gegen
Eggersdorf markierte Gnadau die Tore über Standards. Dabei ragte
einmal mehr Thomas Frauendorf heraus, der mit seinen drei Toren (65.
HE, 77. FE, 89.) für den endgültigen Knock-Out der Gäste
sorgte. Nick Allert war es indes vorbehalten mit seinem vierten
Saisontor den Ehrentreffer für seine Farben zu markieren (90. +2).
Gästekeeper zeigt
bärenstarke erste Halbzeit
Beide Mannschaften schenkten
sich von Beginn an wenig. Die Hakeborner suchten immer wieder ihren
Stoßstürmer Jens Binnebößel. Und wenn er an den Ball kam, wurde es
brandgefährlich. Dennoch hielt die SG-Defensive dem anfänglichen
Druck stand. In der Folge ergaben sich auch immer wieder Chancen auf
Gnadauer Seite. Doch trotz redlicher Bemühungen wollte einfach kein
Tor fallen. Zudem zeigte sich SV-Keeper Maik Engelhardt in Topform
und hielt selbst „unhaltbare“ Bälle. So scheiterte unter anderem
Nico Steigleder (34.) und Stefan Dübecke (37.) am gut aufgelegten
Gäste-Schlussmann.
Frauendorf trifft
dreifach, Allert mit Sonntagsschuss und Podzun gibt Debüt
Auch nach dem Seitenwechsel
blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe. Beide Mannschaften
investierten viel, führten harte Zweikämpfe und suchten immer wieder
den Weg zum Tor. Aus einer Gnadauer Freistoßsituation resultierte
dann das 1:0 (65.). Ein Frauendorf-Schuss blockte ein Hakeborner
Spieler im Strafraum mit der Hand ab. Referee Walke entschied auf
Handelfmeter. Und Thomas Frauendorf durfte verwandeln. Nur zehn
Minuten später erneut Aufregung auf Hakeborner Seite. Der
wieselflinke Steven Hoffmann versucht die SV-Abwehr schwindelig zu
spielen. Dabei wird er durch einen Hakeborner Abwehrmann durch ein
Foul gestoppt. Erneut gibt es Elfmeter und ein sicheres Tor durch
Thomas Frauendorf (77.). In den letzten drei Spielminuten dann
weitere zwei Tore. Ein Freistoßtor durch Thomas Frauendorf (89.) und
einen Ehrentreffer der Gäste durch Nick Allert nach einem
Sonntagsschuss. Dabei zeigte sich SG-Keeper Ronny Merker als fairer
Sportmensch und gab Schiri Walke an, dass der Lattenknaller durch
Allert beim Aufkommen hinter der Torlinie landete. „Es war ein
hartes Match, dass erst zum Ende entschieden wurde! Weiterhin freut
es mich, dass unser Neuzugang Stephan Podzun sein ersten Spiel
machen konnte! Dabei hat er sich gleich gut integriert.“, resümierte
SG-Coach Pape.
MTV Welsleben vs. SG
Gnadau
Mit dem dritten Sieg in
Folge schiebt sich die SG Gnadau nunmehr auf den zweiten
Tabellenplatz hinter Wacker Felgeleben, die ihr Spiel gegen die TSG
Calbe II mit 2:1 gewannen. Am kommenden Samstag reisen die
Fliederparkicker dann nach Welsleben. Der MTV empfängt die SG als
Liga-Fünfter. Um 15:00 Uhr wird dann eine Partie angepfiffen, die
erneut das Prädikat Spitzenspiel trägt. „Es wird eng zugehen. Wir
werden uns deshalb umso intensiver auf das Spiel vorbereiten!“, gibt
Co-Trainer Mirko Kaube an.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, S. Dübecke (46. M. Gottschling (53.
S. Podzun)), D. Rönz, S. Hoffmann, R. Paasch, J. Kormilez, R.
Heider, T. Frauendorf, N. Steigleder (78. R. Kade)
Reserve: M. Kaube
Trainer: S. Pape, M.
Kaube
SV Warthe Hakeborn:
M. Engelhardt, M. Worg, T. Wank,
N. Haberling, S. Gruber, B. Seitz, C. Kaufmann, R. Bedarke (73. R.
Baller), N. Allert, J. Binnebößel, K. Köhler (82. S. Scherbaum)
Reserve: -
Trainer: N. Heinemann
Torfolge:
1:0, 2:0, 3:0 T. Frauendorf (65.
HE, 77. FE, 89.), 3:1 N. Allert (90. +2)
Gelbe Karten:
S. Dübecke - N. Haberling, J.
Binnebößel
Zuschauer:
65
Schiedsrichter:
Peter Walke (TSG Calbe)
Pape-Elf quält sich zum zweiten
Liga-Dreier
Kreisliga Nord,
2.Spieltag:
TSV B/W Eggersdorf – SG Gnadau 1:2 (1:1)
Mit dem
dritten Saisonerfolg in Serie ist dem Team der SG Gnadau ein Auftakt
nach Maß gelungen. Doch dieses Mal tat sich der Kreisliga-Neuling
beim TSV B/W Eggersdorf mehr als schwer, gewann aber am Ende dennoch
verdient mit 2:1-Toren. In einer zerfahrenen Partie fielen alle Tore
aus ruhenden Positionen. Auf Eggersdorfer Seite war es Steven
Eckhardt der kurz vor der Pause per Foulelfmeter (43.) zum 1:1
ausglich. Bei der SG wartete indes Vorjahres-Torschützenkönig Thomas
Frauendorf mit zwei tollen Freistoßtoren (26., 57.) auf.
Der nötige Biss fehlte
Das Spiel
nahm in den gesamten 90 Spielminuten nie richtig an Fahrt auf.
Während der TSV in seinen Sturmspitzen die nötige Durchschlagskraft
suchte, wirkte bei den Gnadauern das Mittelfeld ideenlos, wodurch
das Angreifer-Duo Steven Hoffmann/ Nico Steigleder fortan in der
Luft hing. Nur langsam entwickelten sich ansehnliche
Offensivbemühungen. Die ersten guten Chancen besaß Gnadau. Doch all
zu oft fehlte es an diesem Tag am endgültigen Willen, etwas bewegen
zu wollen. „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Zudem
sind wir zu wenig über unseren Kampfgeist gekommen!“, gab SG-Coach
Pape an und fügte hinzu: „Das Beste waren heute die Tore! Mehr
nicht!“. Wie aus dem Nichts hämmerte so Thomas Frauendorf aus 25
Metern das Spielgerät unhaltbar in den Winkel von TSV-Keeper
Schönherr zum 1:0 (26.). Noch kurz vor dem Seitenwechsel sorgte ein
fragwürdiger Foulelfmeter für den 1:1-Ausgleich durch Steven
Eckhardt. Er ließ SG-Schlussmann Ronny Merker keine
Abwehrmöglichkeit.
Frauendorf sorgt für die erneute
Führung
Nach dem
Wechsel hatte zunächst Eggersdorf die bessere Anfangsphase erwischt.
Mannschaftskapitän Sebastian David scheiterte so knapp an Merker
(48.).
Die SG
fand erst in Spielminute 57 wieder richtig statt, nachdem
abermals Thomas Frauendorf mit einem fulminanten Freistoß für
die erneute Führung der SG Gnadau sorgte. Danach plätscherte das
Spiel vor sich hin. Beide Mannschaften versäumten es die wenigen
Torgelegenheiten in weitere Tore umzusetzen. Die Pape-Elf quälte
sich zum Ende hin regelrecht zum zweiten Ligaerfolg. Dabei hätte
Nico Steigleder den Sack zu machen können, als er aus
aussichtsreicher Position (74.) den Ball zu weit vorlegte, statt
gleich den Abschluss zu suchen. „Im Nachgang zählen nur die drei
Punkte! Später fragt keiner mehr danach, wie man diese
eingefahren hat!“, so Co-Trainer Mirko Kaube.
Tabellenführer Hakeborn zu Gast
Mit
4:1-Toren und 6 Punkten hat sich die SG Gnadau auf einen mehr als
erfreulichen vierten Tabellenplatz geschoben. Der TSV rutschte indes
auf Rang neun. Am kommenden Samstag kommt es im Fliederpark zu
Gnadau zu einem echten Spitzenspiel. So gastiert mit Warthe Hakeborn
kein geringerer als der Tabellenführer im Gnadauer Rund. Anpfiff der
Partie ist um 15:00 Uhr.
TSV B/W Eggersdorf:
J.
Schönherr, M. Köhler, J. Golmann, S. Könnecke, A. König, D.
Zittweger, C. Wolkenstein, S. Eckhardt, M. Werner (77. G. Teichert),
F. Töpfer (62. K. Mucha), S. David
SG Gnadau 1973:
R. Merker,
F. Feickert, C. Kade, R. Kade (46. R. Heider), S. Dübecke, S.
Hoffmann, R. Paasch (89. J. Bolm), D. Wenzel, D. Rönz, T. Frauendorf
(75. M. Gottschling), N. Steigleder
Trainer: S. Pape, M. Kaube
Torfolge:
0:1 T.
Frauendorf (26.), 1:1 S. Eckhardt (43. FE), 1:2 T. Frauendorf (57.)
Gelbe Karten:
Eggersdorf
keine – D. Wenzel
Zuschauer:
60
Schiedsrichter:
Peter
Engelhardt (Hakeborn)
Mit Kampf und mannschaftlicher Geschlossenheit in die nächste
Runde
1.Hauptrunde,
Salzlandpokal:
SG Gnadau – SV Wolmirsleben 3:1 (1:1)
Die SG
Gnadau hat für eine kleine Überraschung in der ersten Runde des
Salzlandpokals gesorgt: Der Kreisliga-Neuling schaltete trotz eines
frühes 1:0-Rückstandes den für manche als Geheimfavoriten
gehandelten SV Wolmirsleben aus. Der Salzlandligist fand nach der
Führung durch Thomas Kneisel (9.) keine probaten Mittel mehr, um
Gnadau ernsthaft zu gefährden. Der Gastgeber, angetrieben durch
applaudierende Fans, offenbarte hingegen einen enormen Kraftakt und
kam mit Kampf, mannschaftlicher Geschlossenheit und den Toren von
Thomas Frauendorf (27.) und Nico Steigleder (51., 68.) zu dem auch
in der Höhe verdienten 3:1 (1:1)-Pokalerfolg.
SG gelingt wichtiges
Ausgleichtor
Die Gäste
legten gleich zu Beginn den Vorwärtsgang ein und kamen mit ihrer
ersten Offensivaktion zum eher glücklichen Führungstreffer. Ein
weiter Einwurf in den Gnadauer Strafraum sollte eigentlich zur
sicheren Beute von SG-Keeper Ronny Merker werden. Doch das
Spielgerät nahm seinen eigenen Weg und fiel Routinier Thomas Kneisel
vor die Füße, der dann nur noch zum 1:0 (9.) einschieben musste. Das
Fliederparkteam mühte sich die erste Viertelstunde, bremste dann
aber den Salzlandligisten aus und übernahm zunehmend die
Platzherrschaft. So gelang es den Gnadauern immer wieder, Daniel
Mohr im Kasten des SV zu beschäftigen. Und dann ging plötzlich alles
so schnell. Eine gute Kombination über das Mittelfeld zu Nico
Steigleder öffnete den nötigen Raum. Dessen Pass in die Zentrale
wurde dann zur Vorlage des einlaufenden Thomas Frauendorf, der zum
1:1 ausgleichen konnte (27.). „Das Tor war ganz wichtig und gut für
das Selbstvertrauen. Ich konnte die Mannschaft so noch mehr
motivieren!“, sagte SG-Trainer Pape.
Steigleder erneut mit Doppelpack
So kam es,
dass es den Gästen nach dem Wechsel nicht mehr gelang, dem Spiel
eine deutliche Wende zu geben. Gnadau arbeitete geschickt auf den
Gegner zu und näherte sich so dem SV-Gehäuse immer mehr. Dann folgte
ein erneut starker Auftritt von SG-Sturmtank Nico Steigleder. Wie im
Spiel gegen St. Georg Hecklingen gelang dem 30-Jährigen ein
wichtiger Doppelpack (51., 68.). Für Gnadau stand so eine verdiente
3:1-Führung zu Buche. Die Pape-Elf konnte daraufhin das Spiel gegen
geschockt wirkende Wolmirsleber beruhigen. Sie zogen sich etwas
zurück und lauerten auf Konter. Eine Maßnahme, die im weiteren
Spielverlauf weitere gute Torgelegenheiten einbrachte. SV-Coach
Stork versuchte durch Einwechslungen nochmals etwas zu bewirken,
doch es blieb dabei: Gnadau hielt das Ergebnis und zog so in die
nächste Runde ein.
SG reist zum TSV B/W Eggersdorf
Auf welchen
Gegner sich die Gnadauer in der 2. Runde freuen dürfen, entscheidet
sich bei der bevorstehenden Auslosung. Zunächst trifft die SG Gnadau
am 2.Spieltag der Kreisliga Nord am kommenden Samstag um 15:00 Uhr
auf den TSV B/W Eggersdorf. Die Eggersdorfer genießen Heimrecht und
werden mit breiter Brust in die Partie gehen, gelang ihnen doch am
1.Spieltag ein starkes 3:3-Unentschieden gegen den
Salzlandliga-Absteiger Schönebecker SV II.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade,
R. Kade (89. S. Dübecke), J. Kormilez, S. Hoffmann, C. Glode, D.
Wenzel, R. Heider, T. Frauendorf, N. Steigleder (89. J. Bolm)
Reserve: M. Kaube
Trainer: S. Pape, M. Kaube
SV Wolmirsleben:
D. Mohr, B. Niehoff, M. Bähsler
(58. A. Dzicher), C. Coustabel, T. Maier, M. Krause (78. A.
Salzmann), F. Sauer, R. Müller (54. S. Salzmann), M. Kneisel, T.
Kneisel, A. Zeidler
Reserve: A. Heller, C. Mohr, N.
Selig, C. Rust
Trainer: F. Stirk, J. Krauws, R.
Hartmann
Torfolge:
1:0 T. Kneisel (9.) , 1:1 T.
Frauendorf (27.) , 2:1, 3:1 N. Steigleder (51., 68.)
Gelbe Karten:
R. Heider – B. Niehoff, M. Bähsler,
F. Sauer
Zuschauer:
42
Schiedsrichter:
Lindemann, Joachim - Winterfeld,
Hans-Jürgen - Maier, Egon
Nico Steigleder schießt Gnadau zum
ersten Kreisliga-Dreier
Kreisliga Nord,
1.Spieltag:
SG Gnadau 1973 – St. Georg Hecklingen 2:0 (2:0)
In einem
über weite Strecken starken Auftaktspiel behielt der Liganeuling aus
Gnadau letztlich verdient die Oberhand. Besonders vor der Pause
agierten beide Mannschaften auf hohem Niveau, ehe der
Salzlandligaabsteiger aus Hecklingen sich nach dem Wechsel nicht
mehr ganz so kraftvoll zeigte. Nico Steigleder machte bereits in
Durchgang eins mit seinen beiden Toren (11., 38.) alles klar. Für
Pape war der Erfolg ein Resultat der harten Vorbereitung: „Wir haben
auf diesen Tag gezielt daraufhin gearbeitet und wollen auch in
Zukunft tollen Fußball bieten!“
Gnadau macht im ersten Durchgang
alles klar
Eröffnet
wurde die Partie mit der Ehrung zum besten Torschützen der
vergangenen Spielserie. So wurde Thomas Frauendorf von der SG Gnadau
für seine 46 Tore in der 1.Kreisklasse II durch Falko Haltenhof vom
KFV Salzland geehrt. Das Spiel selber begann ohne lange Abtastphase.
Vielmehr gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo und zeigten
ansehnlichen Kombinationsfußball. Die SG Gnadau verbuchte gegen gut
organisierte Hecklinger zunächst Vorteile. So hätte Nico Steigleder
bereits nach fünf gespielten Minuten zum 1:0 einnetzen können, blieb
aber im entscheidenden Moment im Rasen hängen. Kurze Zeit später
machte er es nach toller Vorarbeit von Geburtstagskind Jurij
Kormilez besser und erzielte den ersten Gnadauer Saisontreffer. Die
Gäste kamen zwar in der Folge zu einigen guten Offensivaktionen,
blieben aber vor dem Tor insgesamt zu harmlos. Und ehe Gefahr
entstehen konnte, erhöhte Steigleder weiter auf 2:0 (38.).
Sebastian Koch verhindert
Schlimmeres
Auch im
zweiten Durchgang sahen die Zuschauer ein gutes und relativ
ausgeglichenes Duell. Die SG schaltete zwar kurzzeitig einen Gang
zurück, ließ aber weiterhin nichts anbrennen. Nach der Mitte der
zweiten Halbzeit kam Gnadau dann noch zu einigen guten
Torgelegenheiten. So scheiterten im Minutentakt Nico Steigleder,
Jurij Kormilez und Danny Wenzel im Eins-zu-Eins-Duell gegen den gut
aufgelegten Gästekeeper Sebastian Koch, der Schlimmeres verhinderte.
So blieb es beim 2:0 und ersten Dreier des Kreisliganeulings. St.
Georg Hecklingen verpasste hingegen den erwünschten Auftakterfolg.
„Der Sieg war gut für´s Selbstvertrauen und könnte den nötigen
Auftrieb für bevorstehende Aufgaben geben!“, sagte SG-Co-Trainer
Mirko Kaube.
1. FC Magdeburg zu Gast im
Fliederpark
Am
kommenden Mittwoch testet die SG Gnadau ein letztes Mal. Gegner ist
kein geringerer als der 1.FC Magdeburg (U23). Die Elf um Teammanager
Lutz Pape schaffte in der Spielserie 2009/10 den direkten
Wiederaufstieg in die Oberliga und gilt so als ganz klarer Favorit.
Beginn dieser Begegnung ist um 18:30 Uhr im Fliederpark zu Gnadau.
Kurzstatistik zum
Spiel:
SG Gnadau 1973:
R. Merker, F. Feickert, C. Kade, R. Kade, M. Heinrich (81. S.
Dübecke), S. Hoffmann (64. R. Heider), D. Rönz (51. D. Wenzel), J.
Kormilez, R. Paasch, T. Frauendorf, N. Steigleder
Trainer: S. Pape, M. Kaube
St. Georg Hecklingen:
S. Koch, S. Greye, A. Hensch, S.
Pätzold, T. Pecht, A. Hohmann, M. Möller, T. Hausschild (72. F.
Durin), M. Burdack (46. J. Rodriguez-Gomes), C. Ingler, A. Bieche
(80. C. Peißig)
Reserve: M. Zapke, M. Gehrke
Torfolge:
1:0, 2:0 N. Steigleder (11., 38.)
Gelbe Karten:
Gnadau keine – S. Koch, S. Greye,
S. Pätzold, C. Ingler
Zuschauer:
60
Schiedsrichter:
Marcel Walke (TSG Calbe)
Pape-Elf steht im Halbfinale des
Atzendorfer Cosic-Cup